| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Triumph Tiger Sport 1050: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ganz unterschiedlich wirken, steckt dahinter meist auch eine klare Philosophie: Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf einen markanten Look, ein unkompliziertes Handling und einen Charakter, der sich vor allem im Alltag und auf kurzen bis mittleren Strecken wohlfühlt. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen ist deutlich mehr auf sportliche Dynamik mit Touring-Tauglichkeit ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Hier geht es nicht nur um „mehr oder weniger Leistung“, sondern um Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und darum, wie sich die Motorräder in unterschiedlichen Situationen anfühlen.
Grundcharakter: Bobber-Style vs. sportliches Sport-Touring
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Stil und Zugänglichkeit setzt. Der Bobber-Ansatz zeigt sich in der Optik und im Gesamteindruck: kompakt, nah am Fahrer, mit einer Sitzposition, die eher „direkt“ als „touring-lastig“ ist. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Allrounder mit sportlichem Anspruch“ einordnet. Der Tiger-Name steht traditionell für Vielseitigkeit, und beim Tiger Sport 1050 wird das mit einer sportlichen Ausrichtung kombiniert. Wer häufig längere Strecken fährt oder sich auf der Landstraße dynamisch bewegen möchte, findet hier ein Konzept, das auf Reserven und Stabilität ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Durchzug
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf ein gutmütiges, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl ausgelegt. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht ständig „gearbeitet“ werden soll, sondern wenn man entspannt beschleunigt und dabei trotzdem ein lebendiges Ansprechverhalten spürt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen mit wechselndem Tempo wirkt das angenehm, weil das Motorrad nicht überfordert.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt in einer anderen Liga, wenn es um den Charakter geht: Der größere Hubraum und die Auslegung auf sportliches Fahren sorgen für spürbaren Durchzug und mehr Reserven. Das macht sich vor allem beim Überholen, beim zügigen Fahren in höheren Geschwindigkeitsbereichen und auf längeren Etappen bemerkbar. Während die Benelli eher „spielerisch“ wirkt, fühlt sich die Triumph eher „souverän“ an.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der Benelli liegt darin, dass sie sich schnell „richtig“ anfühlt: leicht zu handeln, angenehm im Tempo und unkompliziert im Umgang. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man dauerhaft sportlich unterwegs sein möchte und mehr Reserven erwartet. Dann kann der Charakter der 400er weniger „Druck“ liefern als man es von größeren Motoren kennt.
Die Triumph punktet mit dem Gefühl von Kraftreserven und einer Fahrweise, die auch längere Strecken nicht anstrengend machen muss. Schwächen können sich vor allem im urbanen Alltag zeigen: Das Motorrad wirkt größer, schwerer im Handling und verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren oder in engen Situationen.
Sitzposition und Ergonomie: kompakt vs. sportlich-abgestimmt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet eine eher kompakte, direkte Haltung. Das unterstützt ein agiles Gefühl und macht sie für viele Fahrer interessant, die ein Motorrad suchen, das sich „einfach“ bewegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern mal schnell die Richtung wechselt, profitiert von dieser Nähe zum Motorrad.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist sportlich, aber nicht kompromisslos „rennmäßig“. Die Ergonomie ist so abgestimmt, dass man auch über längere Zeit zügig fahren kann, ohne dass sofort alles unangenehm wird. Für Touren und längere Landstraßenabschnitte ist das ein echter Vorteil.
Für wen fühlt sich was besser an?
Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt und bei dem man schnell „drauf ist“, liegt mit der Benelli oft richtig. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Haltung möchte, wird die Triumph deutlich passender finden.
Fahrwerk und Handling: leichtes Spiel vs. Stabilität
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung: Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt leichtfüßig. Das macht sie besonders attraktiv für Kurvenfahrten auf überschaubaren Strecken und für Fahrer, die gern dynamisch, aber nicht zwingend maximal schnell unterwegs sind. Das Motorrad vermittelt ein unmittelbares Feedback, das Vertrauen aufbauen kann.
Die Triumph Tiger Sport 1050 steht für Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Es bleibt ruhig, unterstützt die Linie und macht das Fahren weniger „angespannt“. Das ist besonders dann wichtig, wenn man nicht nur kurze Kurven, sondern ganze Streckenabschnitte zügig fahren möchte.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Reserven
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ebenfalls der Unterschied in der Auslegung: Die Benelli liefert ein gut dosierbares Gefühl, das im Alltag und bei moderaterem Tempo sehr angenehm ist. Die Triumph bietet dagegen mehr Reserven und ein stärkeres Sicherheitsgefühl, wenn es sportlicher wird oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Elektronik und Komfort: moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Elektronik ist heute ein großes Thema, und auch hier unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist stärker auf ein „modernes Gesamtpaket“ ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad unterstützt: Traktions- und Fahrmodi-Logik, die sich je nach Fahrstil anpassen, sowie ein insgesamt komfortableres Setup für unterschiedliche Bedingungen. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer unter identischen Bedingungen fährt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt dagegen eher als Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „Regelwerk“ möchte und lieber direkt mit dem Motorrad arbeitet. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: weniger Ablenkung, mehr Gefühl.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Stärke der Triumph: mehr Komfort- und Sicherheitsunterstützung, die gerade auf längeren Strecken oder bei wechselndem Wetter den Unterschied macht. Schwäche: Wer ein möglichst simples Setup bevorzugt, könnte die Triumph als „zu viel Motorrad“ empfinden – nicht im negativen Sinn, aber im Sinne von Komplexität.
Stärke der Benelli: klare, unkomplizierte Bedienung und ein direkteres Fahrerlebnis. Schwäche: Wer maximale Unterstützung und Touring-Komfort in den Vordergrund stellt, findet bei der Triumph eher das passende Paket.
Alltag, Reichweite und Nutzung: Stadt, Landstraße oder Tour?
Die Frage „Wo wird gefahren?“ entscheidet oft schneller als jede technische Diskussion. Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt besonders gut zu Szenarien wie Pendeln, kurze Ausfahrten, Wochenendtouren ohne großen Stress und Fahrten, bei denen man das Motorrad gern „mitnimmt“. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern nutzt, weil es nicht jedes Mal eine große Planung braucht.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist stärker auf längere Strecken und sportliches Reisen ausgelegt. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, dabei gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch bei Tempowechseln souverän bleibt, wird die Triumph als deutlich passender empfinden.
Typische Entscheidungssituationen
Wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, leichtem Handling und unkompliziertem Fahrspaß liegt, ist die Benelli meist die bessere Wahl. Wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik, Reserven, Stabilität und moderner Unterstützung liegt, spielt die Triumph ihre Stärken aus.
Fazit: Welches Bike ist für wen das beste?
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht bewegt, schnell Vertrauen aufbaut und mit einem direkten, unkomplizierten Fahrgefühl überzeugt. Sie eignet sich besonders für kurze bis mittlere Strecken, Stadtverkehr und Fahrer, die einen klaren, stilbetonten Charakter mögen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt und dabei dauerhaft mehr Reserven erwartet, stößt eher an Grenzen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen ideal für alle, die sportliches Fahren mit Touring-Anspruch verbinden möchten. Der größere Motorcharakter, die souveräne Stabilität und die stärkere Unterstützung durch moderne Elektronik machen sie zur passenden Wahl für längere Strecken, zügige Landstraßenfahrten und häufiges dynamisches Fahren. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Tempi gelassen bleibt und mehr Sicherheitsgefühl vermittelt, findet in der Triumph den besseren Partner. Im Gegenzug verlangt sie im urbanen Alltag etwas mehr Aufmerksamkeit als die kompakter wirkende Benelli.