| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Yamaha FJR 1300 AE – Vergleich von Stil, Komfort und Fahrgefühl
Wer zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Yamaha FJR 1300 AE schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten aufeinander. Die Benelli steht für einen klaren, reduzierten Look und ein agiles Fahrgefühl, während die Yamaha FJR 1300 AE als ausgewiesenes Tourenmotorrad mit Fokus auf Komfort, Reichweite und Elektronik-Feinschliff gedacht ist. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf längeren Strecken unterscheiden – und welche Stärken dort besonders herausstechen, wo die jeweiligen Schwächen liegen.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, direkt, nah am Fahrer
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Der Bobber-Ansatz zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch im Fahrgefühl: Die Maschine ist spürbar leichter zu bewegen, wirkt im Stadtverkehr handlicher und vermittelt ein unmittelbares Gefühl für Gasannahme und Linie. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine Basis, die nicht nach „großem Apparat“ verlangt, sondern nach Kontrolle und Gefühl.
Yamaha FJR 1300 AE: große Bühne für lange Strecken
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen ein Motorrad, das für das Reisen gebaut ist. Der Fokus liegt auf stabiler Fahrbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten, auf Komfort und auf einer Ausstattung, die den Alltag auf Touren deutlich entspannter macht. Die FJR fühlt sich wie ein „Gleitmodus“ an: weniger hektisch, mehr souverän. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Tagesetappen spielt das Konzept seine Vorteile aus.
Motor und Antrieb: unterschiedliche Stärken im Fahralltag
Leistungsbild und Drehfreude
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied in der Ausrichtung: Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf ein eher moderneres, alltagstaugliches Leistungsniveau, das sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen im Stadtverkehr oder zügiges Fahren auf Landstraßen gefragt ist. Die Yamaha hingegen bringt durch ihre deutlich größere Motorbasis ein anderes Temperament mit: Sie wirkt weniger „arbeitsintensiv“, weil sie Reserven für Überholmanöver und zügiges Tempo bereitstellt. Das spürt man besonders dann, wenn es nicht nur um kurze Sprints, sondern um gleichmäßiges Vorankommen geht.
Gasannahme und Fahrbarkeit
Die Benelli punktet mit einem direkten Ansprechverhalten, das das Motorrad leicht „in die Hand“ nimmt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach Spaß im Moment klingt. Die Yamaha ist dagegen stärker auf gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegt: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Situationen ruhig und planbar. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von dieser Souveränität.
Fahrwerk und Handling: wendig vs. stabil
Stadt und enge Strecken
Im direkten Vergleich ist die Benelli Leoncino Bobber 400 klar im Vorteil, wenn es um enge Kurven, Rangieren und das „Durchkommen“ im Alltag geht. Das Motorrad wirkt leichter zu positionieren, und das Fahrwerk unterstützt eine lebendige Linie. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder der Verkehr häufig stoppt, fühlt sich die Benelli unkompliziert an.
Überland, Autobahn und lange Etappen
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es schneller und länger wird. Das Fahrwerk arbeitet auf Stabilität, und das Motorrad vermittelt bei höheren Geschwindigkeiten ein sicheres Gefühl. Die Yamaha ist weniger „spielerisch“, aber dafür sehr berechenbar. Auf langen Strecken wird diese Eigenschaft schnell zu einem Komfortfaktor, weil das Motorrad nicht ständig „neu“ interpretiert werden will.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet
Benelli: sportlich-nah, aber alltagstauglich
Die Sitzposition der Benelli Leoncino Bobber 400 ist eher auf Kontrolle ausgelegt. Das sorgt für ein aktives Fahrgefühl und passt gut zu Fahrern, die nicht den ganzen Tag „tourenmäßig“ sitzen möchten. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das Konzept stimmig: Man bleibt wach, das Motorrad fühlt sich leicht an, und man kann die Linie schnell wechseln.
Yamaha: Tourenkomfort mit Fokus auf Entlastung
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen auf Entlastung ausgelegt. Die Ergonomie und die Gesamtkonzeption zielen darauf ab, dass sich der Körper auch nach vielen Kilometern noch gut anfühlt. Dazu kommt der Tourencharakter: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad über die Strecke „gleitet“, machen den Unterschied. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, wird die Yamaha eher als „ermüdungsarm“ erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Alltag sehr direkt: Bremsen und Fahrgefühl stehen in einem engen Zusammenhang, was das Dosieren erleichtert. Die Yamaha FJR 1300 AE bringt durch ihre Tourenrolle ein Sicherheitskonzept mit, das auf hohe Geschwindigkeiten und häufige Lastwechsel vorbereitet ist. Gerade bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad auch dann stabil bleibt, wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt.
Ausstattung und Elektronik: Tourenkomfort vs. Reduktion
Benelli: weniger Ballast, mehr Motorradgefühl
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern eher eine andere Philosophie: weniger Technikballast, dafür ein direkteres Fahrerlebnis. Wer gern selbst entscheidet, wie viel Unterstützung er braucht, findet hier einen Vorteil.
Yamaha: Elektronik als Reisehelfer
Die Yamaha FJR 1300 AE ist deutlich stärker auf Komfort und Assistenz ausgelegt. Die Elektronik und die Tourenausstattung helfen dabei, die Fahrt entspannter zu gestalten. Das zeigt sich besonders bei längeren Autobahnabschnitten, bei wechselndem Tempo oder wenn man einfach möglichst stressfrei ankommen möchte. Die Kehrseite: Wer ein Motorrad ohne „viel System“ bevorzugt, könnte die Yamaha als weniger „pur“ empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Leistung. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist leichter in den Alltag zu integrieren: Sie wirkt handlich, lässt sich einfacher bewegen und passt gut zu Fahrten, bei denen nicht die ganze Zeit geplant ist. Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke „weiter“ wird. Im Stadtverkehr kann das größere Tourenpaket mehr Aufmerksamkeit verlangen, während auf der Landstraße und auf der Autobahn die Vorteile deutlich werden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Agiles Handling und gutes Gefühl für die Linie
- Direktes Fahrverhalten mit unkomplizierter Dosierbarkeit
- Reduzierter Charakter, der das Motorradfahren in den Vordergrund stellt
- Ideal für kürzere bis mittlere Strecken und häufige Alltagsfahrten
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Weniger Reserven für sehr lange, zügige Autobahnfahrten
- Tourenkomfort ist nicht der Hauptfokus des Konzepts
Stärken der Yamaha FJR 1300 AE
- Hohe Souveränität bei längeren Strecken und höheren Tempi
- Komfortorientierte Ergonomie für entspannteres Fahren
- Elektronik und Ausstattung als Reiseunterstützung
- Stabiler Gesamteindruck bei wechselnden Bedingungen
Schwächen der Yamaha FJR 1300 AE
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr
- Mehr Motorrad im Sinne von Größe und Systemtiefe
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Yamaha FJR 1300 AE hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag Spaß macht, schnell in Position ist und ein direktes Fahrgefühl liefert, findet in der Benelli eine stimmige Wahl. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort, Windschutz und eine ausgereifte Touren-Ausstattung legt, wird mit der Yamaha deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein handliches, direktes Motorrad für Alltag, Landstraße und kürzere Touren suchen. Das Konzept wirkt reduziert und macht das Fahren unkompliziert: Man sitzt nah am Geschehen, kann schnell reagieren und genießt ein lebendiges Handling. Die Yamaha FJR 1300 AE passt dagegen am besten zu Menschen, die vor allem lange Strecken fahren und dabei möglichst entspannt ankommen möchten. Ihre Stärke liegt in der souveränen Fahrbarkeit, im Tourenkomfort und in der Ausstattung, die das Reisen spürbar erleichtert. Kurz gesagt: Benelli für den agilen Spaß zwischendurch, Yamaha für die großen Kilometer und das komfortorientierte Touring.