| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für Stil, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Yamaha WR 125 R, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein bobber-inspirierter Look mit straßentauglichem Charakter im Vordergrund, dort eine offroad-orientierte Maschine, die Lust auf Schotter, Feldwege und dynamische Fahrten macht. Beide Modelle richten sich an Fahrer, die nicht einfach nur „irgendein Motorrad“ suchen, sondern ein passendes Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Einsatzbereich und Alltagstauglichkeit.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Konzepte bei Motorcharakter, Fahrwerk, Sitzposition, Bremsgefühl und Alltagstauglichkeit? Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder klar herausgearbeitet – damit die Entscheidung leichter fällt.
Konzept & Charakter: Bobber-Style vs. Offroad-DNA
Benelli Leoncino Bobber 400: Straßenfokus mit markantem Auftritt
Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen klassischen, reduzierten Stil: tiefer wirkende Optik, kompakte Proportionen und ein Look, der sofort nach „Straße“ ruft. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass sich Fahrten auf Stadt- und Landstraßen angenehm anfühlen. Der Charakter wirkt dabei eher „entspannt und souverän“ als „aggressiv und kompromisslos“.
Yamaha WR 125 R: Leicht, wendig und bereit für unwegsames Terrain
Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen ein klares Ziel: Sie ist für Fahrer gedacht, die neben dem Asphalt auch Offroad erleben wollen. Das Konzept ist leicht, agil und auf Traktion ausgelegt. Wer gerne über Feldwege fährt oder sich nicht scheut, auch mal abseits der üblichen Route zu rollen, findet hier eine Maschine, die genau dafür gemacht ist.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Auch wenn beide Motorräder in ihrer Klasse unterschiedliche Schwerpunkte haben, zeigt sich im Fahrgefühl ein deutlicher Unterschied: Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Straßenbetrieb meist „harmonischer“ – also passend für gleichmäßiges Fahren, flüssige Beschleunigung und entspannte Touren. Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es ruckeliger wird: bei wechselnder Traktion, beim Anfahren auf losem Untergrund und beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und Wert auf ein ruhiges, gut dosierbares Ansprechverhalten legt, wird mit der Benelli eher glücklich. Wer dagegen regelmäßig Strecken fährt, bei denen der Belag nicht planbar ist, profitiert von der Offroad-typischen Abstimmung der Yamaha.
Fahrwerk & Handling: Komfort vs. Kontrolle im Gelände
Benelli: angenehmer Rhythmus auf Asphalt
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist auf Onroad abgestimmt. Das Fahrwerk unterstützt einen stabilen Geradeauslauf und ein sicheres Gefühl in Kurven auf gutem Untergrund. Schlaglöcher und Unebenheiten werden nicht „weggezaubert“, aber die Abstimmung zielt klar darauf, dass sich alltägliche Strecken nicht unangenehm anfühlen.
Yamaha: Federung und Geometrie für wechselnde Bedingungen
Die Yamaha WR 125 R bringt eine Offroad-typische Grundlage mit: Das Motorrad vermittelt mehr „Bodenhaftung“ im Sinne von Kontrolle, wenn es unruhiger wird. Gerade auf Schotter oder bei holprigen Abschnitten ist das Handling oft direkter. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl auf glattem Asphalt weniger „tourig“ wirken – hier steht die Yamaha eher im Modus „bereit für den nächsten Weg abseits der Straße“.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie lange entspannt?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „kurz mal fahren“ und „auch länger genießen“ macht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt tendenziell auf eine entspannte Haltung ausgelegt: Der Fokus liegt auf einem natürlichen Fahrgefühl, das sich für Stadt und Landstraße gut eignet. Die Yamaha WR 125 R positioniert den Fahrer eher so, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeitet – das ist im Gelände ein Vorteil, kann aber auf langen Asphaltetappen weniger komfortabel wirken.
Wer also häufig Pendelstrecken oder Wochenendtouren auf Asphalt plant, findet in der Benelli meist den stimmigeren Sitzkomfort. Wer dagegen gerne steht, sich bewegt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die Yamaha als lebendiger empfinden.
Bremsen & Sicherheit: Dosierbarkeit in unterschiedlichen Situationen
Beim Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem die Frage: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren? Auf der Straße ist eine gleichmäßige Bremswirkung wichtig, um in Verkehrssituationen entspannt zu bleiben. Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt hier ihre Stärken typischerweise im Straßenalltag aus: Das Gefühl wirkt eher „berechenbar“ und passt zu vorausschauendem Fahren.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen stärker auf wechselnde Haftung vorbereitet. Auf losem Untergrund zählt nicht nur die Bremsleistung, sondern auch die Kontrolle. Wer Offroad fährt, wird die Yamaha deshalb als passend empfinden – allerdings sollte klar sein: Für reinen Stadtverkehr ist die Benelli oft die entspanntere Wahl, während die Yamaha eher „Offroad zuerst“ denkt.
Reifen & Traktion: Warum der Untergrund die Entscheidung beeinflusst
Die Reifenwahl ist bei diesen beiden Modellen ein Schlüsselthema. Die Yamaha WR 125 R ist typischerweise so ausgelegt, dass sie auf Schotter und unebenem Untergrund Vertrauen gibt. Das macht sie vielseitig, aber auch: Auf sauberem Asphalt kann sich das Profil anders anfühlen als bei einem straßenorientierten Setup.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf Onroad ausgelegt. Das sorgt häufig für ein ruhigeres Fahrgefühl auf der Straße und ein stimmiges Handling in Alltagssituationen. Wer allerdings regelmäßig abseits befestigter Wege fährt, wird merken, dass die Yamaha hier im Vorteil ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Benelli: die entspannte Wahl für den täglichen Einsatz
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt wie gemacht für den Alltag: Sie ist optisch präsent, fährt sich auf Asphalt angenehm und passt gut zu typischen Strecken wie Pendeln, kurze Ausfahrten oder Touren über Landstraßen. Gerade wenn das Motorrad nicht nur „für besondere Tage“, sondern regelmäßig genutzt werden soll, spielt die Benelli ihre Stärken aus.
Yamaha: wenn der Weg das Ziel ist
Die Yamaha WR 125 R ist ideal, wenn der Plan nicht nur lautet „von A nach B“, sondern „wie kommt man dahin“. Feldwege, Schotterpassagen und unvorhersehbare Abschnitte sind für die Yamaha weniger ein Problem als ein Teil des Fahrspaßes. Für reine Asphaltfahrten kann sie zwar funktionieren, aber sie fühlt sich meist dann am stimmigsten an, wenn sie auch wirklich genutzt wird, wofür sie gedacht ist.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Straßenfokus: angenehmes Fahrgefühl auf Asphalt, passend für Alltag und Touren.
- Stil & Auftreten: Bobber-Optik, die schnell zum Blickfang wird.
- Ergonomie: tendenziell entspannter für längere Fahrten im Onroad-Betrieb.
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Offroad-Limits: abseits befestigter Wege ist sie eher „vorsichtig“ als „offroad-lastig“.
- Reifen-/Setup-Fokus: für Schotter und lose Untergründe ist die Yamaha meist im Vorteil.
Stärken der Yamaha WR 125 R
- Offroad-Kompetenz: mehr Kontrolle und Traktion auf wechselndem Untergrund.
- Agiles Handling: besonders dort stark, wo man aktiv fahren muss.
- Vielseitigkeit: ideal, wenn auch abseits der Straße gefahren wird.
Schwächen der Yamaha WR 125 R
- Asphaltkomfort: kann auf langen Strecken weniger „tourig“ wirken als die Benelli.
- Fahrgefühl: Offroad-Charakter kann auf reinem Onroad-Einsatz weniger harmonisch erscheinen.
Welche Entscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern davon, wo und wie gefahren wird. Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag überzeugt: optisch, fahrbar und angenehm auf Asphalt. Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die richtige Wahl, wenn der Fahrspaß auch aus Umwegen, Schotter und unbefestigten Strecken entsteht.
Für wen ist die Benelli Leoncino Bobber 400 die bessere Wahl?
- Wenn der Schwerpunkt auf Stadt und Landstraße liegt.
- Wenn ein entspanntes Fahrgefühl und eine stimmige Ergonomie wichtiger sind.
- Wenn der Look „Bobber“ nicht nur Beiwerk ist, sondern Teil der Motivation.
Für wen ist die Yamaha WR 125 R die bessere Wahl?
- Wenn regelmäßig Offroad oder zumindest „abseits befestigt“ gefahren wird.
- Wenn Agilität und Kontrolle auf wechselndem Untergrund zählen.
- Wenn das Motorrad auch als Abenteuergerät genutzt werden soll.
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die stimmigere Wahl, wenn der Alltag auf Asphalt stattfindet: Sie bietet einen straßenorientierten Charakter, eine eher entspannte Ergonomie und einen Look, der sofort Lust auf Ausfahrten macht. Wer vor allem Pendeln, kurze Touren und Fahrten über Landstraßen plant, bekommt mit der Benelli ein Motorrad, das sich im täglichen Rhythmus gut anfühlt und optisch überzeugt.
Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken dort aus, wo der Untergrund nicht perfekt ist: Schotter, Feldwege und unebene Strecken gehören zu ihrem Terrain. Wer gerne aktiv fährt, die Route auch mal „anders“ wählt und Offroad nicht nur gelegentlich, sondern als echten Bestandteil des Fahrspaßes sieht, trifft mit der Yamaha die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Benelli für Asphalt-Fokus und Stil im Alltag, Yamaha für Abenteuer abseits der Straße und maximale Kontrolle auf wechselndem Untergrund.