| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Benelli Leoncino Bobber 400 vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli Leoncino Bobber 400 und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré, steckt dahinter meist auch eine klare Idee: Die eine Maschine will vor allem Spaß, Stil und unkomplizierte Fahrfreude liefern – die andere setzt auf Reichweite, Komfort und das Gefühl, für lange Strecken gemacht zu sein. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Alltag, auf Landstraßen und auf längeren Touren – und für wen passt welches Motorrad am besten?
Charakter und Einsatzprofil: Bobber-Feeling vs. Reiseenduro
Benelli Leoncino Bobber 400: kompakt, lässig, nah am Fahrer
Die Benelli Leoncino Bobber 400 steht für einen entspannten Look und ein Fahrgefühl, das schnell „einfach funktioniert“. Das Konzept ist klar: leichter zu handeln, agiler im Stadtverkehr und mit einem Charakter, der eher auf spontane Ausfahrten als auf große Distanzen ausgelegt ist. Der Bobber-Stil sorgt dabei für eine markante Optik, während die Maschine insgesamt auf ein unkompliziertes Handling setzt.
Im Vergleich zur Yamaha wirkt die Benelli deutlich „näher“ am Fahrer: Man spürt die Maschine direkter, die Bewegungen sind unmittelbarer. Das ist ein Plus, wenn kurze Strecken, enge Straßen oder häufiges Anfahren im Fokus stehen. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger darauf ausgelegt, lange Autobahnabschnitte mit maximaler Ruhe zu „durchziehen“.
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Komfort und Reserven für große Touren
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist das Gegenstück: eine Reiseenduro, die auf Stabilität, Komfort und Durchhaltevermögen ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt von der ersten Minute an wie ein „Langstreckenwerkzeug“. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, wird die Ausrichtung schnell merken: Die Maschine ist darauf getrimmt, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben.
Im direkten Vergleich zur Benelli ist die Yamaha vor allem dann stark, wenn es um ruhiges Tempo, entspannte Sitzposition und das Gefühl von Reserven geht. Die XT 1200 ZE ist weniger „kurz und wendig“ gedacht, sondern eher „groß und gelassen“. Das kann im Alltag ein Vorteil sein – oder bei engen Straßen und häufigen Rangiermanövern weniger praktisch wirken.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Benelli: lebendig und alltagstauglich
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig mit moderaten Geschwindigkeiten unterwegs ist. Das Motorrad wirkt dadurch besonders leichtfüßig: Beschleunigungen fühlen sich direkt an, und das Handling bleibt auch bei wechselndem Verkehr angenehm. Gerade auf Landstraßen mit vielen Kurven oder in der Stadt ist das ein klarer Vorteil.
Im Vergleich zur Yamaha ist die Benelli weniger auf „Durchzug“ bei hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Wer häufig zügig über längere Strecken fährt oder Autobahnfahrten als Hauptanteil hat, wird die Yamaha eher als entspannter empfinden.
Yamaha: souverän, kraftvoll und tourenorientiert
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré bringt im Vergleich mehr „Biss“ für lange Strecken. Das Fahrgefühl ist weniger hektisch, eher gleichmäßig: Man kann das Tempo stabil halten und hat das Gefühl, dass die Maschine auch bei steigender Belastung nicht „nachlassen“ muss. Genau das macht sie zur typischen Wahl für Tourenfahrer.
Im direkten Vergleich zur Benelli ist die Yamaha außerdem die bessere Option, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn längere Etappen geplant sind. Die Maschine wirkt dann wie gemacht für gleichmäßige Fahrten, bei denen Komfort und Reserven wichtiger sind als maximale Agilität.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität
Benelli: agil und direkt
Die Benelli Leoncino Bobber 400 vermittelt ein eher sportlich-direktes Gefühl. Das Motorrad liegt spürbar „in der Hand“, was das Kurvenfahren und das schnelle Reagieren erleichtert. Für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind und das Motorrad aktiv bewegen, ist das ein Plus.
Auf schlechten Straßen oder bei längeren Autobahnabschnitten kann die Yamaha jedoch den Komfortvorteil ausspielen. Die Benelli bleibt zwar fahrbar und macht Spaß, aber die Reiseenduro-Philosophie der XT 1200 ZE ist auf „Distanzen“ optimiert.
Yamaha: stabil, komfortorientiert und berechenbar
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré wirkt im Vergleich deutlich stabiler und berechenbarer – besonders dann, wenn die Strecke lang wird oder das Tempo konstant bleibt. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte Linie, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Untergründen ruhig.
Die Bremsleistung und das Gesamtpaket sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zur Benelli ist die Yamaha eher die Wahl, wenn man nicht nur „Spaß“ sucht, sondern vor allem Vertrauen und Komfort über viele Kilometer hinweg.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Wind
Benelli: leichter zu bewegen
Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet im Alltag vor allem durch ihre handliche Auslegung. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet für kürzere Strecken, für das schnelle Umsetzen im Stadtverkehr und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht jedes Mal „groß“ wirkt.
Bei längeren Fahrten spielt die Ergonomie eine Rolle: Die Benelli ist zwar angenehm, aber die Yamaha ist klar auf Tourenkomfort ausgelegt.
Yamaha: entspannter für lange Etappen
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist im Vergleich die komfortablere Option, wenn es um lange Strecken geht. Die Sitzposition und die Ausrichtung des Motorrads zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Vorteil, dass Reiseenduros typischerweise besser mit Wind und Fahrgeräuschen umgehen – was gerade auf Autobahn und Landstraße spürbar wird.
Wer dagegen häufig in engen Bereichen unterwegs ist oder das Motorrad oft im Alltag bewegt, wird die Benelli als leichter und unkomplizierter empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Unterschiede in der „Tourenlogik“
Benelli: Fokus auf das Wesentliche
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich eher als Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtgefühl setzt. Die Ausstattung ist so gedacht, dass das Fahren im Vordergrund steht. Das ist besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu „technisch“ wirkt und sich schnell anfühlt.
Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Assistenz und umfangreiche Tourenfeatures erwartet, wird bei der Yamaha eher fündig.
Yamaha: mehr Komfort- und Sicherheitsdenken für lange Strecken
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist als Reiseenduro deutlich stärker auf Sicherheit, Komfort und Unterstützung ausgelegt. Im Vergleich zur Benelli ist die Yamaha die Maschine, die man auswählt, wenn man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte. Gerade auf langen Touren macht sich das bemerkbar, weil man nicht nur „fährt“, sondern die Strecke als Ganzes im Blick behält.
Für Fahrer, die gerne mit Gepäck unterwegs sind oder häufig längere Etappen planen, ist das ein klarer Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Agiles Handling und unkomplizierte Fahrbarkeit im Alltag
- Direktes Fahrgefühl – nah an der Straße und damit sehr lebendig
- Stil und Charakter: Bobber-Look mit einem entspannten Konzept
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort und „Reise-Ruhe“
- Bei sehr langen Autobahnabschnitten wirkt die Yamaha meist entspannter
Stärken der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré
- Tourenorientierter Komfort für lange Etappen
- Stabilität und Souveränität bei konstantem Tempo
- Reise- und Sicherheitsdenken durch die Ausrichtung als Adventure/Enduro
Schwächen der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré
- Im Vergleich zur Benelli weniger „leicht und wendig“ im engen Alltag
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, könnte den Reise-Fokus als „zu viel“ empfinden
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Benelli Leoncino Bobber 400 und Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist.
Benelli für…
- Fahrer, die ein stylisches, handliches Motorrad für Stadt und Land suchen
- Menschen, die gerne direkt und lebendig fahren
- Touren, die eher aus kurzen Ausfahrten bestehen statt aus langen Etappen
Yamaha für…
- Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren und Komfort priorisieren
- Menschen, die eine stabile Reisebasis möchten – auch mit Gepäck
- Wer auf Reiseenduro-Feeling steht und souverän durch verschiedene Bedingungen kommen will
Fazit:
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: handlich, direkt im Fahrgefühl und mit dem lässigen Bobber-Charakter. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern agil unterwegs ist und das Motorrad als unkomplizierten Begleiter nutzen möchte, wird mit der Benelli sehr zufrieden sein. Ihre Stärke liegt im lebendigen Handling und im schnellen „Ankommen“ beim Fahren.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Vorteile aus, sobald die Strecke länger wird: Komfort, Stabilität und eine tourenorientierte Gesamtstimmigkeit stehen im Vordergrund. Für Fahrer, die regelmäßig größere Distanzen planen, entspannt bleiben wollen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt, ist die Yamaha die passendere Option. Kurz gesagt: Benelli für Stil und Agilität im Alltag, Yamaha für Komfort und Reserven auf langen Touren.