UVP 6.669 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Was kann das günstige, mächtige Adventure-Bike mit 48 PS?
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
  • brummeliger Sound, erinnert an Boxer
  • einfache Bedienung
  • vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
  • mächtige Optik
Kontra:
  • für einen Einsteiger recht schwer
  • Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
  • Bremsen vorne benötigen Kraft
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht235kg
Radstand1.505mm
Länge2.200mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 895 mm
Höhe1.480mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneEinstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne110/80 -19
Reifen hinten150/70 - 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vornezwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.849 €
  • Verfügbarkeit: Ende 2021
  • Farben: Blau, Grau, Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Benelli TRK 502 X vs. Aprilia Tuono 660 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Benelli TRK 502 X steht für einen alltagstauglichen Reise- und Tourenansatz mit komfortabler Ausrichtung und einer gewissen „mach alles“-Mentalität. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist klar im sportlichen Lager zu Hause: agil, direkt und mit dem Anspruch, Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt zu stellen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die wichtigsten Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die Optik, sondern vor allem, wie sich die Maschinen im Alltag und auf der Strecke anfühlen.

Grundcharakter: Tourenorientiert vs. sportlich-direkt

Die Benelli TRK 502 X wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt machen soll. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtgefühl: gleichmäßiges Vorankommen, gute Alltagstauglichkeit und ein Fahrstil, der auch bei wechselnden Bedingungen nicht sofort „sportlich“ werden muss. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht nur aus Tempo bestehen, sondern aus Komfort, Ruhe und einem gewissen Reisegefühl.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen stärker auf Dynamik ausgelegt. Der Charakter ist spürbar „vorn“: Gasannahme, Antriebspuls und das schnelle Reagieren auf Lenkimpulse gehören zum Konzept. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Werkzeug für sportliche Ausfahrten versteht, findet in der Tuono 660 eine sehr direkte Interpretation des Streetfighter-Gedankens.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ihre Kraft in Bewegung umsetzen. Die Benelli TRK 502 X zielt auf einen nutzbaren Allround-Antrieb: Sie soll sich bei moderatem Tempo angenehm dosieren lassen und auf längeren Strecken gleichmäßig funktionieren. Das ist ein Vorteil, wenn Fahrten nicht nur aus Überholmanövern bestehen, sondern aus konstantem Rhythmus.

Die Aprilia Tuono 660 setzt stärker auf den sportlichen Kick. Der Motor wirkt lebendiger, die Beschleunigung fühlt sich „präsenter“ an und das Motorrad lädt dazu ein, öfter in den Bereich zu fahren, in dem es besonders viel Spaß macht. Das ist nicht automatisch besser – aber es passt zu einem Fahrstil, der mehr Tempo und mehr Aktivität verlangt.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • Benelli TRK 502 X: Stärke in der entspannten Nutzbarkeit und im gleichmäßigen Vorankommen; Schwäche kann sein, dass der sportliche „Punch“ weniger im Vordergrund steht.
  • Aprilia Tuono 660: Stärke in der direkten Dynamik und dem sportlichen Ansprechverhalten; Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt und weniger auf „immer entspannt“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Benelli TRK 502 X ist auf ein souveränes Fahrgefühl ausgelegt, das auch dann funktioniert, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade bei längeren Touren oder wechselnden Untergründen spielt diese Art von Stabilität ihre Vorteile aus: Das Motorrad bleibt berechenbar, die Linie lässt sich ruhig halten, und das Ganze wirkt weniger „nervös“.

Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen spürbar auf Agilität getrimmt. Sie nimmt Kurvenimpulse schnell an, fühlt sich leicht an und lädt dazu ein, zügig zu fahren. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, profitiert von dem direkten Handling. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher man fährt, desto stärker merkt man, dass die Tuono 660 mehr auf „aktive“ Fahrweise ausgelegt ist.

Kurvenverhalten im Vergleich

  • Benelli TRK 502 X: Vorteil bei ruhiger Linienführung und Komfort über längere Zeit; Nachteil eher bei sehr sportlicher Fahrweise, wenn maximale Agilität gefragt ist.
  • Aprilia Tuono 660: Vorteil bei schnellen Richtungswechseln und sportlicher Kurvenfahrt; Nachteil eher bei dem Wunsch nach maximaler Gelassenheit auf langen Strecken.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für Touren oder Fokus auf Sportlichkeit

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Benelli TRK 502 X wirkt auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Haltung unterstützt ein entspanntes Fahren, was besonders auf längeren Strecken spürbar wird. Auch wenn man nicht ständig „sportlich“ unterwegs ist, bleibt das Gefühl von Kontrolle und Bequemlichkeit erhalten.

Die Aprilia Tuono 660 setzt stärker auf eine sportlichere Ausrichtung. Das bedeutet: mehr Fokus auf aktives Fahren, mehr „Vorne“-Gefühl und eine Position, die das Motorrad schneller in die gewünschte Richtung bringt. Für kurze bis mittlere Fahrten oder für Ausfahrten, bei denen Kurven und Beschleunigung im Mittelpunkt stehen, ist das ein klarer Pluspunkt.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Motorräder das Thema „Kontrolle“ interpretieren. Die Benelli TRK 502 X zielt auf gleichmäßiges, sicheres Bremsverhalten im Alltag und auf Touren. Das ist wichtig, wenn man nicht nur sportlich bremst, sondern auch in Situationen, in denen man vorausschauend und komfortabel unterwegs ist.

Die Aprilia Tuono 660 wirkt stärker auf sportliche Anforderungen abgestimmt. Das Bremsgefühl ist direkter, das Motorrad lässt sich präziser dosieren und unterstützt damit eine Fahrweise, bei der man häufiger hart verzögert oder bewusst in Kurven hinein bremst.

Was das praktisch bedeutet

  • Benelli TRK 502 X: Vorteil bei alltagstauglicher Dosierbarkeit und souveränem Gefühl; Schwäche eher, wenn man sehr sportliche Bremsmanöver sucht.
  • Aprilia Tuono 660: Vorteil bei sportlicher Präzision und direkter Rückmeldung; Schwäche eher, wenn man maximalen Komfort und „entspanntes Bremsen“ priorisiert.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile

Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor, weil sie nicht nur „Komfort“ bedeutet, sondern auch Fahrbarkeit. Die Benelli TRK 502 X bietet eine moderne Basis, die das Motorrad im Alltag gut beherrschbar macht. Gerade wenn man unterschiedliche Bedingungen hat oder einfach nicht jedes Mal „perfekt“ fahren möchte, ist diese Art von Unterstützung ein Plus.

Die Aprilia Tuono 660 setzt ebenfalls auf Elektronik, die stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist. Fahrmodi und Regelstrategien helfen dabei, die Leistung passend zu wählen – und sie unterstützen eine dynamische Fahrweise, ohne das Motorrad unberechenbar wirken zu lassen.

Alltagstauglichkeit: Wer profitiert im Stadtverkehr und auf Touren?

Im Alltag spielt die Benelli TRK 502 X ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken länger werden oder wenn das Motorrad „einfach funktionieren“ soll. Das Gesamtpaket wirkt wie gemacht für Pendeln, Wochenendtouren und auch für Situationen, in denen man nicht ständig die sportliche Schiene fährt. Dazu passt auch das Reise-Feeling: Das Motorrad wirkt bereit, wenn der Plan spontan wird.

Die Aprilia Tuono 660 ist im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken dann besonders attraktiv, wenn man gerne schnell reagiert und das Motorrad als Spaßmaschine versteht. Das Handling und die direkte Motorcharakteristik machen sie zu einer Maschine, die man gerne „ausführt“ – auch wenn es nur eine Runde um die Ecke ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli TRK 502 X – typische Vorteile

  • Tourenorientiertes Gesamtgefühl: ruhig, souverän und alltagstauglich.
  • Komfortfokus in der Ergonomie, der längere Fahrten angenehmer macht.
  • Brems- und Fahrwerksgefühl mit Schwerpunkt auf kontrollierter Alltagssicherheit.

Benelli TRK 502 X – mögliche Nachteile

  • Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte den Fokus weniger „aggressiv“ finden.
  • Bei sehr dynamischer Fahrweise steht eher Stabilität als maximale Agilität im Vordergrund.

Aprilia Tuono 660 – typische Vorteile

  • Sportlich-direktes Ansprechverhalten: Motor und Handling wirken „vorn“.
  • Agilität in Kurven und bei Richtungswechseln, die Spaß macht.
  • Elektronik und Bremsgefühl unterstützen eine dynamische Fahrweise.

Aprilia Tuono 660 – mögliche Nachteile

  • Wenn Komfort und Gelassenheit im Vordergrund stehen, kann die sportlichere Auslegung weniger passend sein.
  • Für sehr lange Touren kann die sportlichere Haltung subjektiv anstrengender wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Benelli TRK 502 X ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vielseitig ist und sich auf Touren genauso wohlfühlt wie im Alltag. Wer gerne entspannt fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei längeren Strecken nicht „fordert“, trifft mit der TRK 502 X eine sehr stimmige Wahl.

Die Aprilia Tuono 660 passt am besten zu Menschen, die sportliche Ausfahrten lieben und ein Motorrad möchten, das schnell reagiert und Kurven sowie Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sieht und die direkte Rückmeldung schätzt, wird mit der Tuono 660 deutlich mehr „Sportgefühl“ bekommen.

Fazit:

Die Benelli TRK 502 X ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem durch Komfort, souveräne Allround-Tauglichkeit und ruhiges Fahrgefühl überzeugt. Sie eignet sich besonders für längere Touren, für wechselnde Bedingungen und für alle, die nicht ständig maximal sportlich unterwegs sein müssen, aber trotzdem ein modernes, stimmiges Gesamtpaket möchten.

Die Aprilia Tuono 660 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, direktes Ansprechverhalten und sportliche Präzision zählen. Wer Kurven aktiv angeht, Beschleunigung spüren will und ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell und lebendig anfühlt, bekommt mit der Tuono 660 genau den Charakter, den viele Streetfighter-Fans suchen.

Kurz gesagt: Touren und Gelassenheit sprechen eher für die Benelli – Sportlichkeit und Dynamik eher für die Aprilia.

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