| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Benelli TRK 502 X vs. Indian Pursuit Dark Horse – Touring im Vergleich
Wenn es um entspannte Kilometer geht, stehen zwei sehr unterschiedliche Ansätze im Fokus: Die Benelli TRK 502 X setzt auf einen modernen, alltagstauglichen Reisetourer-Charakter mit klarer Praxisorientierung. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen wirkt wie ein ausgewachsener Langstrecken-Cruiser, der Komfort, Ausstattung und souveräne Fahrdynamik besonders betont. Beide Motorräder sind für Touren gemacht – aber sie fühlen sich auf der Straße nicht gleich an. Genau darum lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken passen zum eigenen Fahrstil, und wo liegen die jeweiligen Schwächen?
Grundidee der beiden Motorräder: pragmatisch vs. luxuriös
Die TRK 502 X ist als Reise-Allrounder gedacht. Sie zielt darauf ab, auch ohne „Showroom-Vibes“ eine stimmige Balance aus Komfort, Alltagstauglichkeit und Tourenfähigkeit zu liefern. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Werkzeug: gut zu handhaben, verständlich im Fahrgefühl und mit einem Setup, das sich auf längere Strecken genauso wohlfühlt wie auf dem Weg zum nächsten Ziel.
Die Indian Pursuit Dark Horse verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist deutlich stärker auf Langstreckenkomfort und Premium-Ausstattung ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie das Motorrad „arbeitet“: ruhig, souverän und mit dem Anspruch, dass die Reise selbst im Vordergrund steht – nicht das ständige Nachjustieren von Komfort oder Fahrgefühl.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede im Motorcharakter. Die Benelli TRK 502 X wirkt im Alltag oft als „verlässlicher Begleiter“: Sie liefert eine nutzbare Kraftentfaltung, die sich gut dosieren lässt und für gleichmäßiges Fahren auf Landstraße und Autobahn prädestiniert ist. Gerade wenn es darum geht, entspannt zu cruisen, spielt die Benelli ihre Stärken aus: kein hektisches Ansprechen, sondern ein Fahrgefühl, das sich nach und nach aufbaut und dabei kontrolliert bleibt.
Die Indian Pursuit Dark Horse geht emotional einen Schritt weiter. Der Motor fühlt sich auf langen Strecken oft besonders souverän an, weil er die Anforderungen eher „wegdrückt“ statt sie spürbar zu machen. Das macht Überholvorgänge und Autobahnabschnitte entspannter, weil das Motorrad nicht nur Leistung bereitstellt, sondern auch das Gefühl von Ruhe und Reserven vermittelt. Wer gern zügig fährt, aber dabei nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte, findet hier häufig den besseren Match.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Benelli TRK 502 X: Stärken liegen in der gutmütigen, alltagstauglichen Kraftentfaltung und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr sportlicher Gangart weniger „Premium-Reserve“ vermittelt als die Indian.
- Indian Pursuit Dark Horse: Stärken liegen in der souveränen Durchzugskraft und dem ruhigen, tourentauglichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch den deutlich stärkeren Touring-Anspruch weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es im Alltag eng wird oder häufig rangiert werden muss.
Komfort, Sitzposition und Windschutz
Touring entscheidet sich oft nicht im Datenblatt, sondern im Gefühl nach einer Stunde Fahrt. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Bikes: Die Benelli TRK 502 X bietet eine Sitzposition, die auf Allround-Komfort ausgelegt ist. Sie ist so gestaltet, dass längere Strecken machbar bleiben, ohne dass man sich komplett „in eine Couch“ legt. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, wechselnden Geschwindigkeiten und häufigeren Richtungswechseln.
Die Indian Pursuit Dark Horse setzt stärker auf Langstrecken-Entspannung. Der Windschutz und das Gesamtkonzept zielen darauf ab, dass der Körper weniger „gegen“ die Fahrt arbeiten muss. Dadurch wirkt das Motorrad auf langen Etappen oft weniger anstrengend. Wer häufig große Distanzen abspult, profitiert meist stärker von diesem Ansatz.
Wind und Alltag: wo die Unterschiede spürbar werden
- Benelli TRK 502 X: Stärken in der flexibleren Alltagshaltung und dem insgesamt pragmatischen Komfort. Schwäche: Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Komfort nicht ganz so „touring-optimiert“ wirken wie bei der Indian.
- Indian Pursuit Dark Horse: Stärken in der konsequenten Reduktion von Fahranstrengung und im Premium-Komfort. Schwäche: Das Motorrad kann im Stadtbetrieb oder bei engen Passagen weniger handlich wirken, weil der Touring-Charakter mehr „Masse“ mitbringt.
Elektronik und Assistenz: moderne Hilfe vs. klare Bedienung
Beide Motorräder sind heute nicht mehr „nur mechanisch“. Im Vergleich zeigt sich jedoch, wie unterschiedlich Elektronik eingesetzt wird. Die Benelli TRK 502 X wirkt dabei oft als Motorrad, das moderne Features sinnvoll integriert, ohne die Bedienung zu verkomplizieren. Das ist besonders dann angenehm, wenn man sich auf die Fahrt konzentrieren möchte und nicht ständig Menüs oder Einstellungen im Blick behalten will.
Die Indian Pursuit Dark Horse setzt stärker auf ein umfassenderes Touring-Paket. Elektronik und Assistenzsysteme sind darauf ausgelegt, das Fahren auf Distanz leichter zu machen – etwa durch stabilere Regelung, bessere Unterstützung bei unterschiedlichen Bedingungen und ein insgesamt „komfortorientiertes“ Fahrkonzept. Das kann vor allem auf langen Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Tempo den Unterschied machen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Benelli TRK 502 X: Stärken in der verständlichen Integration und dem Fokus auf einfache Bedienbarkeit. Schwäche: Wer maximale Assistenz-„Tiefe“ erwartet, findet bei der Indian oft mehr Premium-Ansatz.
- Indian Pursuit Dark Horse: Stärken in der umfassenderen Touring-Unterstützung und dem Komfortgewinn durch Elektronik. Schwäche: Der Funktionsumfang kann für manche Fahrer „mehr als nötig“ sein, wenn das Motorrad vor allem für kurze Strecken genutzt wird.
Fahrwerk und Handling: stabil vs. agil
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typischer Touring-Kontrast: Die Benelli TRK 502 X ist so abgestimmt, dass sie auf unterschiedlichen Straßen gut zurechtkommt. Sie wirkt dabei eher als „solides Werkzeug“, das Stabilität bietet, aber nicht jede Bewegung in den Vordergrund stellt. Das hilft, wenn die Tour abwechslungsreich ist – von Landstraße bis zu weniger perfekten Straßenbelägen.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf Stabilität bei Tempo und auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl ausgelegt. Auf langen Strecken kann das besonders angenehm sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und sich eher wie ein Gleiten anfühlt. In engen Kurven oder bei häufigem Richtungswechsel kann die größere Touring-Orientierung jedoch spürbar werden.
Handling im Vergleich
- Benelli TRK 502 X: Stärken in der alltagstauglichen Balance und dem gutmütigen Gefühl in wechselnden Situationen. Schwäche: Bei sehr hohem Tempo oder maximaler Langstrecken-„Autobahnroutine“ kann die Indian noch souveräner wirken.
- Indian Pursuit Dark Horse: Stärken in Stabilität und ruhiger Linienführung auf Distanz. Schwäche: In der Stadt oder auf kurvigen Strecken mit viel Rangieren kann das Handling weniger leicht wirken.
Touring-Praxis: Gepäck, Alltag und Einsatzprofil
Touring bedeutet nicht nur „fahren“, sondern auch organisieren. Beide Motorräder sind grundsätzlich dafür gedacht, längere Strecken zu bewältigen – aber sie passen zu unterschiedlichen Reisegewohnheiten. Die Benelli TRK 502 X wirkt wie ein Motorrad, das sich gut für „Planen, packen, losfahren“ eignet. Sie ist dabei eher auf den pragmatischen Reisealltag ausgerichtet: Gepäck mitdenken, Route fahren, zwischendurch auch mal spontan umplanen.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf das „große Reisegefühl“ ausgelegt. Wer gern mit viel Komfort unterwegs ist, Wert auf eine hochwertige Gesamtanmutung legt und Touren als Erlebnis betrachtet, findet hier oft die passendere Basis. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Etappen, bei denen man möglichst wenig Kompromisse eingehen möchte.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Wer ein tourentaugliches Allround-Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und auf wechselnden Straßen gut funktioniert, findet in der Benelli TRK 502 X häufig die stimmigere Wahl. Sie ist besonders interessant für Fahrer, die gern flexibel bleiben: mal Landstraße, mal Autobahn, mal spontane Abstecher.
Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Komfort priorisiert und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Premium-Reisebegleiter anfühlt, liegt mit der Indian Pursuit Dark Horse oft richtig. Das Bike spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn die Reise im Vordergrund steht und das Motorrad möglichst viel Arbeit abnimmt – durch souveränen Durchzug, ruhiges Fahrgefühl und ein starkes Touring-Konzept.
Kurz gesagt: Stärken im Überblick
- Benelli TRK 502 X: pragmatischer Reisetourer, gutmütiges Fahrgefühl, flexible Alltagstauglichkeit.
- Indian Pursuit Dark Horse: Premium-Touring, hoher Komfortfokus, souveräne Langstreckenperformance.
Fazit:
Die Benelli TRK 502 X ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen vielseitigen Reisetourer suchen: unkompliziert im Handling, angenehm im Alltag und mit einem Fahrgefühl, das auf wechselnden Strecken überzeugt. Sie passt besonders gut, wenn Touren nicht nur aus langen, gleichmäßigen Abschnitten bestehen, sondern aus Abwechslung, Spontanität und einem Motorrad, das sich nicht „zu schade“ für den täglichen Einsatz anfühlt.
Die Indian Pursuit Dark Horse empfiehlt sich vor allem dann, wenn Langstreckenkomfort und ein Premium-Touring-Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt auf Distanz besonders souverän, unterstützt das Fahren spürbar durch sein Touring-Konzept und bietet ein ruhiges, entspannendes Gefühl. Wer häufig große Strecken fährt und dabei möglichst wenig Kompromisse eingehen möchte, findet in der Indian meist die passendere Lösung.
So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Entscheidung: Benelli für flexible Touren und pragmatischen Komfort, Indian für maximalen Reisegenuss und Premium-Langstrecke.