UVP 6.669 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 22.490 €
Baujahr von 2023 bis 2025
Was kann das günstige, mächtige Adventure-Bike mit 48 PS?
Weiter zum Testbericht
Der sportliche Chef Power-Cruiser aus den USA
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
  • brummeliger Sound, erinnert an Boxer
  • einfache Bedienung
  • vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
  • mächtige Optik
Kontra:
  • für einen Einsteiger recht schwer
  • Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
  • Bremsen vorne benötigen Kraft
Pro:
  • charaktervoller Motor mit ordentlich Punch
  • Drehmoment ohne Ende
  • gute Bremsen
  • gute Fahrleistungen
  • funktionales Farb-Display mit Touch-Screen und Handy-Connect
  • reichhaltige Serien-Ausstattung
Kontra:
  • Soziussitz nur gegen Aufpreis
  • Sitzposition nicht für Jedermann geeignet
  • schweres Gerät

Abmessungen & Gewicht

Gewicht235kg
Radstand1.505mm
Länge2.200mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 895 mm
Höhe1.480mm
Gewicht311kg
Radstand1.640mm
Länge2.301mm
Radstand1.640mm
Sitzhöhe: 686 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.890ccm
Hub113mm
Bohrung103mm
KühlungLuft-Ölkühlung
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km
Leistung88 PS bei 4.500 U/Min
Drehmoment162 NM bei 3.200 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneEinstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne110/80 -19
Reifen hinten150/70 - 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKYB® Upside-down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenDual Fox® Piggyback Stoßdämpfer (Federweg 100)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/65 B16 81H

Bremsen

Bremsen vornezwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben Brembo / halbschwimmend / 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / halbschwimmend / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.849 €
  • Verfügbarkeit: Ende 2021
  • Farben: Blau, Grau, Weiß

Fazit

Die Indian Sport Chief ist ein Frontal-Angriff auf die Harley Davidson Low Rider S. Linienführung und Optik, Motorleistung und Preisgefüge sind wohl nicht zufällig vergleichbar. Pluspunkt für die Indian: Die Serien-Ausstattung und die Bremsleistung sind besser. Pluspunkt für die Harley: Der Motor dreht obenrum noch williger aus. Für sich gesehen ist die Indian Sport Chief ein lässiger Power-Cruiser, der vor allem mit jeder Menge Esprit und Individualität glänzen kann. Wer gerne etwas Besonderes fahren möchte, der sollte sich diese Maschine einmal genauer ansehen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Händler ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer in der Nähe von Hamburg und hat jede Menge schöne Indians in seinen Verkaufsräumen zu bestaunen. Wer eine Sport Chief einmal Probefahren möchte, der begibt sich bitte umgehend nach Appen bei Pinneberg bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.490€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: rot, weiß, grau, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Benelli TRK 502 X vs. Indian Sport Chief – welcher Vergleich passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Benelli TRK 502 X und die Indian Sport Chief, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderer Look. Es geht um Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort und darum, wie sich die jeweiligen Stärken im echten Betrieb anfühlen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Modell „objektiv besser“ ist, sondern welches Motorrad zu den eigenen Erwartungen passt.

Grundidee und Charakter: Reiseorientiert vs. Cruiser-Feeling

Die Benelli TRK 502 X ist klar auf vielseitige Einsätze ausgelegt. Der Fokus liegt auf einer aufrechten, komfortorientierten Sitzposition, einem stimmigen Gesamtpaket für längere Strecken und einem Fahrstil, der sowohl Landstraße als auch entspannte Touren gut mitmacht. Die Indian Sport Chief dagegen steht für Cruiser-typische Gelassenheit: ein Motorcharakter, der eher nach Drehmoment und ruhigem Vortrieb klingt als nach sportlichem Hochdrehen, dazu eine Sitzhaltung, die den Körper in eine entspannte Position bringt.

Schon hier zeigt sich der erste Unterschied: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Allround-Reisegerät“ anfühlt, landet schneller bei der TRK 502 X. Wer hingegen Wert auf Cruiser-Ästhetik, entspanntes Tempo und ein markantes Fahrgefühl legt, wird mit der Sport Chief deutlich mehr anfangen können.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag auswirken

Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sie nutzbar sind. Die TRK 502 X zielt mit ihrem Konzept darauf, dass sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän bewegen lässt: beim Anfahren, beim gleichmäßigen Dahingleiten und auch dann, wenn die Strecke etwas anspruchsvoller wird. Die Sport Chief setzt dagegen stärker auf das, was Cruiser-Fahrer oft suchen: kräftigen Vortrieb aus niedrigeren Drehzahlen und ein Ansprechverhalten, das sich „leicht“ anfühlt.

In der Praxis bedeutet das: Die Benelli wirkt häufig dann besonders stimmig, wenn man zügig fährt, aber auch wenn man einfach entspannt unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „arbeiten“ lassen will. Die Indian spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn man das Tempo bewusst moderat hält und das Motorrad die Arbeit übernehmen lässt. Wer gerne häufig beschleunigt und sportlich durchzieht, wird die TRK 502 X als agiler erleben. Wer lieber gleichmäßig rollt und den Motor als „Zugmaschine“ nutzt, fühlt sich bei der Sport Chief schnell zuhause.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Cruiser-Ruhe

Auch wenn beide Motorräder unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, entscheidet das Fahrwerk über den Alltagseindruck. Bei der Benelli TRK 502 X ist das Setup darauf ausgelegt, dass das Motorrad auf wechselnden Strecken ein gutes Gleichgewicht aus Komfort und Kontrolle findet. Gerade auf längeren Touren macht sich das bemerkbar: Das Motorrad bleibt berechenbar, und Unebenheiten werden nicht unnötig „durchgereicht“.

Die Indian Sport Chief wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das nicht ständig nach „Sportlichkeit“ verlangt, sondern nach flüssigem Gleiten. Das Handling ist dabei nicht automatisch schlechter, aber anders: Die Maschine vermittelt eher das Gefühl, dass man mit ihr entspannt fährt und Kurven nicht als „Kampf“ betrachtet. Wer viel Stadtverkehr und enge Passagen fährt, merkt den Unterschied in der Charakteristik besonders: Die Benelli wirkt oft leichter zu positionieren und „touriger“ im Handling, während die Indian eher auf ruhige Linien und souveränes Rollen setzt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut das Motorrad dosierbar ist. In einem Vergleich ist daher entscheidend, wie sich die Bremsleistung und das Ansprechverhalten zusammensetzen. Die TRK 502 X ist als Reise- und Allround-Konzept darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen sicher bremsen kann. Die Sport Chief bringt ebenfalls ein stimmiges Bremsgefühl mit, wirkt aber oft stärker auf „kontrolliertes Cruisen“ ausgelegt.

Unterm Strich gilt: Wer häufig zügig unterwegs ist oder öfter aus höheren Geschwindigkeiten in den Verkehr hinein bremsen muss, profitiert meist von der klaren Reiseorientierung der TRK 502 X. Wer dagegen vor allem gleichmäßige Strecken fährt und das Motorrad eher im Cruiser-Modus nutzt, wird mit der Sport Chief ein gut kontrollierbares Gesamtpaket erleben.

Ergonomie und Sitzposition: Aufrecht bequem vs. entspannt zurückgelehnt

Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Benelli TRK 502 X bietet durch die aufrechtere Sitzposition oft mehr „Übersicht“ und ein Gefühl von Kontrolle. Das ist besonders angenehm, wenn man länger fährt oder häufig die Position anpasst. Außerdem unterstützt die Reiseausrichtung häufig dabei, dass Wind und Fahrtwind weniger stark als störend empfunden werden.

Die Indian Sport Chief setzt auf Cruiser-typische Haltung: Der Körper ist eher zurückgelehnt, die Arme sind entspannter, und das Motorrad lädt zum entspannten Fahren ein. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein – vorausgesetzt, die persönliche Körpergröße und Beweglichkeit passen zur Sitzgeometrie. Wer viel sportlich „vorne“ sitzt oder häufig aktiv arbeitet, wird die Benelli oft als passender empfinden. Wer hingegen genau dieses Cruiser-Gefühl sucht, wird mit der Indian schnell warm.

Windschutz und Alltag: Wie sich Ausstattung und Konzept bemerkbar machen

Im Alltag entscheidet oft Kleines: Windschutz, Verkleidung, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad sich bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten anfühlt. Die TRK 502 X ist als Reise- und Tourenmaschine konzipiert, wodurch sie häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Komfort und praktischer Nutzbarkeit punktet. Die Sport Chief wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das man vor allem wegen seines Charakters fährt – und weniger, weil es „maximal funktional“ sein muss.

Das bedeutet nicht, dass die Indian unpraktisch wäre. Aber die Prioritäten sind anders: Bei der Benelli steht die Vielseitigkeit im Vordergrund, bei der Indian das stimmige Cruiser-Erlebnis. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die TRK 502 X oft als „einfacher“ im Handling und in der Nutzung empfinden. Wer dagegen das Motorrad als Lifestyle- und Genussmaschine sieht, wird die Sport Chief stärker genießen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Benelli TRK 502 X – Stärken

  • Reiseorientierter Charakter: passt gut zu längeren Touren und wechselnden Strecken.
  • Komfort und Ergonomie: aufrechte Haltung und ein alltagstaugliches Fahrgefühl.
  • Vielseitigkeit: wirkt wie ein Motorrad, das man nicht ständig „umschalten“ muss.

Benelli TRK 502 X – mögliche Schwächen

  • Wer ein besonders „cruiseriges“ Fahrgefühl sucht, könnte die Ausrichtung weniger emotional finden.
  • Je nach persönlichem Geschmack wirkt das Design weniger „Statement“ als bei klassischen Cruisern.

Indian Sport Chief – Stärken

  • Markanter Cruiser-Charakter: entspanntes Fahren mit starkem Drehmomentgefühl.
  • Genussorientiertes Handling: ruhige Linien, angenehmes Rollen.
  • Stimmige Gesamtwirkung: Optik und Fahrgefühl greifen zusammen.

Indian Sport Chief – mögliche Schwächen

  • Für Fahrer, die sehr aktiv und sportlich arbeiten wollen, kann die Ausrichtung weniger „agil“ wirken.
  • Je nach Einsatzprofil kann die Cruiser-Ergonomie weniger flexibel sein als bei einer Reise-Position.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigenen Fahrgewohnheiten betrachtet. Die Benelli TRK 502 X ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Allround-Reisebegleiter dienen soll: für längere Strecken, für unterschiedliche Straßenverhältnisse und für Fahrten, bei denen Komfort und Kontrolle zusammenpassen müssen. Sie ist außerdem interessant, wenn man ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und nicht nur „für besondere Ausfahrten“ gedacht ist.

Die Indian Sport Chief ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem Fahrspaß durch Charakter liefern soll: entspanntes Cruisen, ein kräftiges Ansprechgefühl und eine Optik, die man gerne im Blick behält. Wer gerne mit gleichmäßigem Rhythmus fährt und das Motorrad als Genussobjekt sieht, wird die Sport Chief besonders passend finden.

Fazit:

Die Benelli TRK 502 X ist der bessere Match für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das auf Tourenkomfort, Kontrolle und einen alltagstauglichen Gesamteindruck setzt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Strecken länger werden, das Tempo variiert und man ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt. Die Indian Sport Chief ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Cruiser-Gefühl im Vordergrund steht: entspanntes Rollen, ein kräftiges Drehmomentgefühl und eine stimmige Gesamtwirkung aus Optik und Fahrcharakter. Wer vor allem Genussfahrten plant und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils sieht, wird mit der Sport Chief mehr Freude haben. Kurz gesagt: Reise-Allrounder eher TRK 502 X, Genuss-Cruiser eher Sport Chief.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙