| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Benelli TRK 502 X vs. Kawasaki W 800 – Vergleich für Alltag, Tour & Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannende Frage: Passt das eine besser zum Alltag, das andere besser zur Tour – oder ist es am Ende vor allem der persönliche Fahrstil, der entscheidet? Im Vergleich Benelli TRK 502 X gegen Kawasaki W 800 geht es genau darum. Beide Maschinen haben ihren eigenen Charakter, beide können im Alltag Spaß machen und beide sind für längere Strecken grundsätzlich geeignet. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie mit dem Tempo umgehen und wie sie den Fokus setzen.
Grundidee der beiden Motorräder: Reiseorientiert vs. Retro-Charakter
Die Benelli TRK 502 X ist klar auf Alltag und Tour ausgelegt. Der Look und die Ausrichtung wirken wie ein Angebot für alle, die gern flexibel unterwegs sind: mal Stadt, mal Landstraße, mal eine längere Runde mit Gepäck. Die Maschine zielt darauf, dass man sich schnell wohlfühlt und nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse „kämpfen“.
Die Kawasaki W 800 dagegen steht für klassisches Motorradgefühl. Sie wirkt wie gemacht für ruhiges, gleichmäßiges Fahren und für Momente, in denen man nicht nur von A nach B will, sondern das Fahren selbst genießt. Der Fokus liegt weniger auf „maximaler Reiseausrüstung“ und mehr auf dem typischen Charakter, der sich beim Beschleunigen und im Drehzahlbereich bemerkbar macht.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Benelli TRK 502 X wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das bereitwillig mitzieht und dabei ein breites Einsatzfenster bietet. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Überholen auf Landstraßen spielt das eine Rolle: Man kann häufig ohne ständiges „Drehen“ fahren und bleibt dadurch entspannter.
Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf den klassischen Rhythmus. Das Fahrgefühl ist häufig weniger „sportlich-direkt“, sondern eher „harmonisch“: Man bewegt sich gern im Bereich, in dem der Motor angenehm arbeitet, und genießt die Art, wie sich das Motorrad auf Gasbefehle einpendelt. Wer gern gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht ständig aus dem Drehzahlkeller heraus antreibt, wird hier schnell warm.
Stärken und Schwächen beim Ansprechverhalten
Die Benelli TRK 502 X punktet tendenziell dort, wo man im Alltag häufig spontan reagieren muss: Ampel, Kreisverkehr, kurze Beschleunigungsphasen. Die Kawasaki W 800 kann dagegen mit einem sehr stimmigen Gesamtgefühl überzeugen – allerdings passt sie besser zu Fahrern, die nicht permanent maximale Dynamik abrufen wollen, sondern eher „genussorientiert“ unterwegs sind.
Sitzposition & Komfort: Wer sitzt entspannter?
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Körper fordern. Die Benelli TRK 502 X vermittelt häufig das Gefühl, dass man für längere Strecken „gerade“ und stabil sitzt. Das hilft besonders dann, wenn der Tag länger wird oder wenn man auf Landstraßen und Autobahn-ähnlichen Abschnitten unterwegs ist.
Die Kawasaki W 800 bringt eine eher klassische Sitzhaltung mit. Das kann sehr angenehm sein, weil es sich natürlich anfühlt und man das Motorrad gut kontrollieren kann. Gleichzeitig hängt es stark davon ab, wie groß der Fahrer ist und wie man die Sitzposition individuell empfindet. Wer eine eher aufrechte, entspannte Haltung mag, wird die W 800 oft als stimmig erleben.
Windschutz & Alltagstauglichkeit
Im Vergleich spielt außerdem der Umgang mit Wind eine Rolle. Die Benelli TRK 502 X wirkt durch ihre Reiseausrichtung oft als die bessere Wahl, wenn häufiger längere Strecken gefahren werden und man dabei nicht ständig gegen den Fahrtwind arbeiten möchte. Die Kawasaki W 800 ist dafür prädestiniert, wenn man eher „entspannt“ unterwegs ist und der Fokus auf dem Fahrgefühl liegt – weniger auf maximaler Abschirmung.
Fahrwerk & Handling: Stabil oder verspielt?
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Benelli TRK 502 X fühlt sich häufig wie ein Motorrad an, das stabil und tourentauglich ausgelegt ist. Das macht sie interessant, wenn man gern zügig fährt, aber dabei nicht das Gefühl haben möchte, dass jede Unebenheit sofort „durchschlägt“.
Die Kawasaki W 800 ist eher auf ruhige Kontrolle ausgelegt. Sie kann in Kurven sehr angenehm sein, wirkt aber insgesamt weniger wie ein „Werkzeug für jede Situation“, sondern mehr wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Wer gern mit Gefühl unterwegs ist, wird das Handling oft als angenehm und berechenbar erleben.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Benelli TRK 502 X spielt ihre Stärken besonders aus, wenn der Tag viele unterschiedliche Abschnitte enthält: Stadt, Landstraße, längere Etappen. Die Kawasaki W 800 punktet, wenn die Fahrt selbst im Vordergrund steht und man das Motorrad eher als Klassiker begreift, der nicht nur „funktioniert“, sondern auch Spaß macht, weil er Charakter hat.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um Konstanz und Vorhersagbarkeit. Beide Motorräder können hier grundsätzlich überzeugen, aber die Art, wie sie sich anfühlen, kann unterschiedlich sein. Die Benelli TRK 502 X wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das auf Tourenbetrieb ausgelegt ist und dabei auch bei zügiger Fahrweise ein sicheres Gefühl vermittelt. Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls auf Alltag und Landstraße ausgelegt, fühlt sich aber häufig eher „klassisch“ an: Man bremst mit Gefühl und bekommt eine direkte Rückmeldung.
Ausstattung & Praxis: Was im echten Leben zählt
In der Praxis entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern auch die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag nutzen? Die Benelli TRK 502 X wirkt wie die Maschine, die man gern für Touren vorbereitet. Das zeigt sich in der Gesamtausrichtung: Reisegedanke, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, dass man das Motorrad unkompliziert in den eigenen Rhythmus bringt.
Die Kawasaki W 800 ist dagegen stärker auf das klassische Motorrad-Erlebnis fokussiert. Wer Wert auf Stil, eine stimmige Optik und ein Motorrad legt, das man gern „aus dem Stand heraus“ fährt, wird die W 800 oft als sehr passend empfinden. Für diejenigen, die häufig mit viel Gepäck unterwegs sind, kann die Benelli im Gesamtkonzept im Vorteil sein.
Unterhalt & Alltag: Wartung und Teile
Beim Thema Unterhalt und Teileversorgung ist es sinnvoll, die eigene Region und die Verfügbarkeit im Blick zu behalten. In der Regel profitieren beide Marken von einer gewissen Marktpräsenz, aber die tatsächliche Erfahrung hängt davon ab, wie gut ein Händlernetz in der Nähe ist und wie häufig bestimmte Verschleißteile benötigt werden. Wer regelmäßig fährt und Wert auf unkomplizierte Wartung legt, sollte vor dem Kauf die lokale Versorgung prüfen.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich Benelli TRK 502 X vs. Kawasaki W 800 lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Benelli ist häufig die bessere Wahl, wenn der Alltag vielseitig ist und man das Motorrad als Allrounder sieht: kurze Wege, längere Touren, vielleicht auch mal mit Gepäck. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nutzt“ – ohne dass man ständig an das Setup oder an die Fahrweise denken muss.
Die Kawasaki W 800 passt besonders gut, wenn das Motorrad eher Genuss und Charakter liefern soll. Wer klassische Optik mag, gern gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht als reines Werkzeug betrachtet, sondern als Begleiter, der wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich viel Freude haben.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehr Touren, mehr Alltag, mehr Flexibilität: eher zur Benelli TRK 502 X.
- Mehr „Fahren genießen“, klassischer Stil, ruhiger Rhythmus: eher zur Kawasaki W 800.
- Unterschiedliche Strecken am selben Tag: die Benelli wirkt oft souveräner im Wechsel.
- Fokus auf Motorradgefühl und Ästhetik: die W 800 spielt ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Benelli TRK 502 X ist im Vergleich die passendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag vielseitig funktioniert und auf Touren eine entspannte, stabile Basis bietet. Ihr Konzept wirkt darauf ausgelegt, dass man schnell in den Fahrfluss kommt und auch längere Strecken ohne große Umstände bewältigt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken kombiniert und dabei ein eher reisefokussiertes Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der Benelli meist glücklicher.
Die Kawasaki W 800 überzeugt dagegen stärker über ihren klassischen Charakter und das stimmige Fahrgefühl. Sie ist ideal für alle, die das Motorrad nicht nur „benutzen“, sondern bewusst fahren möchten: mit ruhigem Rhythmus, viel Genuss und einem Look, der sofort nach Motorradtradition aussieht. Wer eher gleichmäßig unterwegs ist und das klassische Erlebnis in den Vordergrund stellt, findet in der W 800 die bessere Wahl.