| UVP | 6.669 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
- brummeliger Sound, erinnert an Boxer
- einfache Bedienung
- vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
- mächtige Optik
- für einen Einsteiger recht schwer
- Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
- Bremsen vorne benötigen Kraft
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 895 | mm |
| Höhe | 1.480 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Einstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 -19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | zwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Benelli TRK 502 X vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick besonders. Die Benelli TRK 502 X steht für einen alltagstauglichen Reise- und Tourenansatz, während die Royal Enfield Guerrilla 450 eher den Charakter eines modernen, urban geprägten Allrounders mit eigenständigem Stil mitbringt. Im direkten Vergleich zeigen sich schnell die typischen Stärken und auch die Grenzen beider Konzepte – und genau daraus lässt sich ableiten, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt.
Grundidee und Einsatzprofil
Die Benelli TRK 502 X ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das lange Strecken ebenso gut abspulen kann wie wechselnde Straßenverhältnisse. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und ein entspannteres Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Die Royal Enfield Guerrilla 450 dagegen zielt stärker auf den Alltag und die Straße ab. Sie wirkt leichter im Handling und ist darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren unkompliziert zu bewegen.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Benelli TRK 502 X setzt auf einen Antrieb, der auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Die Kraftentfaltung ist so gestaltet, dass sich auch längere Fahrten ohne ständiges „Nacharbeiten“ angenehm gestalten. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Überholen aus dem Fluss heraus spielt das seine Stärken aus.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt dagegen einen spürbar anderen Charakter mit. Im Vergleich wirkt sie oft „direkter“ im Ansprechverhalten und lädt dazu ein, die Gänge aktiver zu nutzen. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen besonders Spaß machen, weil das Motorrad schneller auf Gasbefehle reagiert und sich lebendig anfühlt.
Stärken und Schwächen bei der Leistungsentfaltung
Die Benelli TRK 502 X punktet vor allem dann, wenn eine gleichmäßige, entspannte Performance gefragt ist. Wer häufig lange Strecken fährt oder möglichst stressfrei unterwegs sein möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Schwäche ist eher die weniger „sportlich“ wirkende Direktheit – wer ein sehr agiles, impulsives Gefühl sucht, könnte sich stärkeres „Anpacken“ wünschen.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist im Gegenzug oft dann im Vorteil, wenn Dynamik und unmittelbares Ansprechverhalten wichtiger sind als reines Langstrecken-„Dauertempo“. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die Fahrweise stärker vom eigenen Stil abhängt: Wer sehr entspannt und konstant unterwegs sein will, muss gegebenenfalls etwas mehr auf die passende Gangwahl achten.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Reiseorientierung und straßennaher Alltagsauslegung. Die Benelli TRK 502 X wirkt auf Kurs stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, sodass auch längere Abschnitte nicht sofort an den Nerven ziehen. Gerade bei wechselndem Untergrund hilft die Grundabstimmung, ruhig zu bleiben.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher in der Beweglichkeit aus. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken wirkt sie oft handlicher. Das macht sie besonders interessant, wenn der Alltag viele Richtungswechsel, Ampeln und kurze Strecken mit sich bringt.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Die Benelli TRK 502 X eignet sich besonders für Fahrer, die eine ruhige Linie bevorzugen und sich auf Stabilität verlassen möchten. Wer häufig Autobahn- oder Landstraßenkilometer sammelt, profitiert von der tourentauglichen Abstimmung. Als mögliche Schwäche kann sich das etwas weniger „spielerische“ Gefühl bemerkbar machen, wenn es darum geht, sehr spontan und leichtfüßig zu agieren.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag „einfach mitmacht“. Die Beweglichkeit erleichtert das schnelle Umsetzen von Fahrideen. Schwäche ist eher, dass bei sehr langen, zügigen Etappen die Prioritäten stärker auf Komfort und Wind-/Straßenruhe liegen – und genau dort spielt die Reiseauslegung der Benelli ihre Vorteile aus.
Bremsen und Sicherheitsgefühl
Bei den Bremsen geht es im Alltag um Vertrauen. Die Benelli TRK 502 X zielt auf eine kontrollierte Verzögerung ab, die sich gut dosieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufiges Anfahren, Überholen und wechselnde Verkehrssituationen zusammenkommen.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ebenfalls ein stimmiges Bremsgefühl, das vor allem im Stadt- und Landstraßenbetrieb überzeugt. Im Vergleich zeigt sich: Wer viel „Stop-and-go“ fährt, profitiert von einer leicht zu handhabenden Dosierbarkeit. Wer dagegen sehr sportlich bremst oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, achtet stärker auf die Gesamtwirkung aus Bremsleistung, Gefühl und Standfestigkeit.
Ergonomie, Sitzhöhe und Komfort
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer Freude macht. Die Benelli TRK 502 X ist als Tourer ausgelegt und bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten zielt: entspannter Oberkörper, kontrollierte Haltung und ein Gesamtgefühl, das nicht nach kurzer Zeit „ermüdet“.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt. Die Sitzposition ist straßentauglich und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „in der Hand“ ist.
Komfort vs. Agilität
Die Benelli TRK 502 X ist im Vergleich die passendere Wahl, wenn Komfort und entspannte Haltung Priorität haben. Wer häufig unterwegs ist und auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt, findet hier ein stimmiges Konzept. Schwäche ist eher die weniger „kompakte“ Wirkung im Handling, wenn es sehr eng wird oder häufiges Rangieren nötig ist.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet mit einem agilen Gefühl und einer Sitzposition, die sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass längere Touren stärker vom persönlichen Komfortempfinden abhängen – je nachdem, wie man sitzt und wie viel Zeit am Stück im Sattel verbracht wird.
Ausstattung und Praxisnutzen
Auch wenn beide Motorräder ihren eigenen Stil haben, geht es im Alltag um praktische Details. Die Benelli TRK 502 X ist tendenziell stärker auf „Tour-Ready“ ausgelegt: Das Gesamtpaket wirkt so, als wäre es für längere Strecken gedacht, bei denen man nicht ständig an Komfort- oder Schutzdetails denken möchte.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt eher auf den straßennahen Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, um schnell von A nach B zu kommen oder spontane Ausfahrten zu machen. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, findet hier einen passenden Ansatz.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die reinen Zahlen eine Rolle, sondern auch, wie gut das Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt. Im Vergleich zeigt sich: Die Benelli TRK 502 X wirkt wie die Maschine für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren und ein Motorrad suchen, das dabei möglichst wenig „Aufmerksamkeit“ fordert. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag im Fokus steht und das Motorrad vor allem im Stadt- und Landstraßenbetrieb überzeugen soll.
Auch der Blick auf Unterhaltsaspekte wie Verbrauch, Wartungsintervalle und Ersatzteilverfügbarkeit kann helfen, die Entscheidung zu schärfen. Wichtig ist: Die beste Wahl ist die, die sich im Alltag wirklich passend anfühlt – nicht nur auf dem Papier.
Für wen passt welches Motorrad?
Benelli TRK 502 X
Die Benelli TRK 502 X ist besonders interessant für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Touren und längere Fahrten suchen. Wer Stabilität, entspanntes Fahrgefühl und eine tourentaugliche Gesamtwirkung priorisiert, findet hier ein stimmiges Konzept. Auch wenn häufig längere Strecken anstehen oder man gerne „einfach fährt“, ohne ständig nachzujustieren, wirkt die Benelli im Vergleich überzeugend.
Royal Enfield Guerrilla 450
Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt besonders gut zu Fahrern, die ein lebendiges, straßennahes Motorrad für den Alltag und spontane Ausfahrten suchen. Wer ein direktes Ansprechverhalten mag, gerne aktiv fährt und das Motorrad vor allem im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Landstraßen nutzt, findet in der Guerrilla oft den besseren Match.
Fazit:
Im direkten Vergleich wirkt die Benelli TRK 502 X wie die klarere Wahl für Fahrer, die Komfort, Stabilität und ein entspanntes Langstrecken-Gefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein ruhiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen die passendere Option, wenn der Alltag dominiert: Sie fühlt sich oft agiler an, reagiert lebendiger und macht auf kurzen bis mittleren Strecken besonders viel Spaß. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder gerne spontan auf Landstraßen unterwegs ist, bekommt mit der Guerrilla ein Motorrad, das schnell vertraut wirkt. Kurz gesagt: TRK 502 X für Touren und entspanntes Reisen, Guerrilla 450 für Alltag, Beweglichkeit und straßennahen Fahrspaß.