| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs BMW G 310 GS: Vergleich für Einsteiger und Alltagsfahrer
Wenn zwei Modelle aus der GS-Familie aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Fahrgefühl, um die Frage, wie gut sich ein Motorrad im Alltag bewegen lässt und wie souverän es auf wechselndem Untergrund bleibt. Genau das ist der Kern dieses Vergleichs zwischen der BMW F 450 GS und der BMW G 310 GS. Beide sind auf ihre Weise spannend: Die eine Seite wirkt moderner und dynamischer, die andere ist besonders zugänglich und leicht zu handeln.
Grundidee: Wofür sind die beiden GS-Modelle gedacht?
Die BMW G 310 GS steht klassisch für den Einstieg in die GS-Welt. Sie ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt: im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf den ersten Ausflügen abseits des Asphalts. Die BMW F 450 GS zielt dagegen stärker auf ein Motorrad, das auch bei längeren Touren und bei zügiger Fahrweise mehr Reserven mitbringt. Damit verschiebt sich die Zielgruppe: von „leicht und unkompliziert“ hin zu „lebendig und vielseitig“.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Ansprechverhalten und Durchzug
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt in der Regel spritziger und bietet ein spürbar dynamischeres Gesamtpaket. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt wird oder wenn Überholmanöver und zügige Landstraßenabschnitte zum Alltag gehören. Die BMW G 310 GS ist dagegen eher auf gleichmäßiges, entspanntes Fahren ausgelegt. Sie kommt gut mit dem Stadt- und Landtempo zurecht und vermittelt ein ruhiges, berechenbares Gefühl.
Fahrbarkeit im Alltag
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber auf unterschiedliche Weise. Die G 310 GS punktet mit einem unkomplizierten Handling, bei dem man selten „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Die F 450 GS fühlt sich häufig dann im Vorteil, wenn man mehr Leistung abrufen möchte oder wenn die Strecke nicht nur aus kurzen Abschnitten besteht. Wer oft mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen fährt, merkt den Unterschied im Antriebspaket meist schneller.
Fahrwerk und Handling: Wie fühlt sich das Motorrad an?
Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „weich“ oder „hart“. Es geht um Rückmeldung, Stabilität in Kurven und darum, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert. Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell souveräner, wenn die Straße schlechter wird oder wenn man zügiger fährt. Das kann sich in mehr Ruhe im Fahrverhalten zeigen. Die BMW G 310 GS bleibt dafür oft besonders leichtfüßig. Gerade im Stadtverkehr und bei engen Passagen ist das ein echter Vorteil.
Lenkung und Kontrolle
Beide Modelle sind so ausgelegt, dass man sie gut kontrollieren kann. Dennoch unterscheiden sie sich im „Arbeitsaufwand“: Die G 310 GS ist häufig die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das schnell in die gewünschte Linie kommt und sich auch bei niedrigen Geschwindigkeiten angenehm dirigieren lässt. Die F 450 GS bietet dagegen oft das Gefühl, dass sie bei höheren Tempi und bei längeren Fahrten mehr „Biss“ hat.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf kurzen und langen Strecken
Passform und Alltagstauglichkeit
Die Sitzposition ist bei beiden GS-Modellen so gestaltet, dass man nicht sofort verkrampft. Im Vergleich zeigt sich aber: Die G 310 GS wirkt häufig noch zugänglicher, weil sie sich leichter „in die richtige Position“ bringen lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn man das Motorrad häufig im Stand bewegt oder wenn man zwischen verschiedenen Fahrern wechselt.
Die F 450 GS kann sich dagegen als angenehmer erweisen, wenn man längere Strecken fährt und dabei mehr Dynamik erwartet. Die Ergonomie unterstützt dann eher das „Touren“-Gefühl, während die G 310 GS stärker das „Alltag“-Konzept verkörpert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren
Bei beiden Motorrädern steht Sicherheit im Fokus. Im Vergleich ist vor allem entscheidend, wie gut die Bremsen dosierbar sind und wie stabil das Motorrad beim Verzögern bleibt. Die F 450 GS wirkt häufig dann im Vorteil, wenn man öfter kräftig verzögert oder wenn die Fahrweise dynamischer wird. Die G 310 GS punktet dagegen mit einem gutmütigen Gefühl, das Einsteigern hilft, sich schnell an das Motorrad zu gewöhnen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im Alltag
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil der Kaufentscheidung. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die F 450 GS bietet in der Regel ein moderneres Gesamtpaket, das sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn man unterschiedliche Situationen hat – von Stadtstop-and-go bis zu wechselnden Untergründen. Die G 310 GS bleibt dabei ebenfalls alltagstauglich und unterstützt das Fahren spürbar, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss.
Offroad-Eignung: Was heißt „GS“ in der Praxis?
Leichter Schotter vs. anspruchsvolleres Gelände
Beide Motorräder sind für leichte Offroad-Einsätze gedacht. Der Unterschied liegt meist darin, wie entspannt man sich fühlt, wenn der Untergrund unruhiger wird. Die G 310 GS ist oft die bessere Wahl für „erste Schritte“ abseits des Asphalts, weil sie sich leichter kontrollieren lässt und das Handling in niedrigen Geschwindigkeiten besonders angenehm ist. Die F 450 GS kann dagegen mehr Reserven bieten, wenn man häufiger auf Schotterstraßen unterwegs ist oder wenn man das Motorrad auch bei zügigerem Tempo souverän bewegen möchte.
Reifen, Bodenfreiheit und Fahrstil
Auch wenn beide Modelle grundsätzlich geeignet sind, hängt der Offroad-Erfolg stark vom eigenen Fahrstil ab. Wer vorsichtig startet und das Motorrad erst kennenlernen möchte, profitiert von der gutmütigen Art der G 310 GS. Wer dagegen gezielt Touren plant, bei denen Asphalt und Schotter regelmäßig wechseln, findet in der F 450 GS häufig das passendere Gesamtpaket.
Alltag und Wartung: Kosten und Verfügbarkeit im Blick
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle: Werkstattnähe, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. BMW ist hier grundsätzlich gut aufgestellt. Im Vergleich gilt: Beide Modelle profitieren von der Markenlogik und einem etablierten Händlernetz. Dennoch kann die F 450 GS für Fahrer interessant sein, die langfristig ein moderneres Technikpaket bevorzugen, während die G 310 GS für viele als besonders „unkompliziert“ wahrgenommen wird – vor allem, wenn man ein Motorrad sucht, das man einfach nutzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl, besonders bei zügiger Fahrweise und längeren Strecken.
- Souveränität auf wechselndem Untergrund, wenn mehr Reserven gefragt sind.
- Moderne Gesamtanmutung im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Wer vor allem im Stadtverkehr unterwegs ist und ein möglichst „leichtes“ Handling sucht, könnte die G 310 GS als noch zugänglicher empfinden.
- Bei sehr entspanntem Fahrstil wirkt die zusätzliche Dynamik nicht immer als Vorteil.
BMW G 310 GS – Stärken
- Sehr zugängliches Handling, ideal für Einsteiger und häufige Stadtfahrten.
- Gutmütiges Fahrverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten und auf leichtem Schotter.
- Entspanntes Fahrkonzept für Alltag und kurze bis mittlere Touren.
BMW G 310 GS – Schwächen
- Bei ambitionierter Fahrweise oder langen Etappen kann die F 450 GS spürbar mehr Reserven bieten.
- Wer häufig zügig fährt, merkt schneller, dass die G 310 GS stärker auf Gleichmäßigkeit ausgelegt ist.
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung ohne Umwege
Die BMW G 310 GS ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als Alltagsgerät genutzt wird: Pendeln, kurze Ausfahrten, gelegentliche Schotterwege und das sichere Gefühl, schnell „drin“ zu sein. Sie eignet sich außerdem gut, wenn unterschiedliche Fahrer das Motorrad nutzen oder wenn man ein Motorrad sucht, das auch im Stand und bei langsamen Manövern angenehm bleibt.
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn mehr Tourenfokus im Vordergrund steht oder wenn die Fahrweise öfter dynamischer wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, häufiger überholt oder einfach mehr Reserven möchte, wird die Stärken der F 450 GS im Alltag schneller merken. Auch für Fahrer, die Asphalt und Schotter öfter mischen, wirkt das Gesamtpaket oft stimmiger.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert in den Alltag passt und sich besonders leicht kontrollieren lässt, liegt mit der BMW G 310 GS meist richtig. Sie ist ideal für Einsteiger, für Stadtfahrten und für die ersten Offroad-Erfahrungen auf leichtem Untergrund. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch bei längeren Touren, wechselnden Bedingungen und einer dynamischeren Fahrweise souverän bleibt, findet in der BMW F 450 GS den besseren Match. Kurz gesagt: G 310 GS für „einfach losfahren“ und entspanntes Handling, F 450 GS für mehr Dynamik, Reserven und ein tourentaugliches Gesamtgefühl. Die beste Entscheidung hängt daher weniger von der GS-Schrift ab, sondern davon, wie häufig und wie ambitioniert gefahren wird.