| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs BMW G 650 GS: Vergleich für Alltag, Straße und leichte Abenteuer
Wer eine BMW GS sucht, möchte meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag zuverlässig funktioniert und gleichzeitig genug Reserven für Ausflüge abseits der gewohnten Strecken bietet. Genau hier setzen die beiden Modelle an, die im folgenden Vergleich gegenübergestellt werden: die BMW F 450 GS und die BMW G 650 GS. Beide stehen in der GS-Familie, beide sind auf Vielseitigkeit ausgelegt – aber sie treffen die Anforderungen auf unterschiedliche Art.
Im Vergleich geht es weniger um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Ansprechverhalten, beim Fahrgefühl, bei der Ergonomie und bei der Frage, welches Motorrad sich besser für bestimmte Fahrprofile eignet. So wird klar, welche Stärken die F 450 GS ausspielt und wo die G 650 GS punkten kann.
Grundidee der beiden Modelle: GS-Charakter mit unterschiedlichem Fokus
Die BMW G 650 GS ist seit Jahren ein bekanntes Konzept im Einsteiger- und Mittelklassebereich: ein Motorrad, das vor allem durch seine zugängliche Art überzeugt. Die G-Variante wirkt oft wie ein „ruhiger Begleiter“ – angenehm zu fahren, nicht überfordernd und gut geeignet für Menschen, die sich an das Thema Reiseenduro herantasten.
Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen einen moderneren Ansatz. Sie ist stärker auf dynamisches Alltagsfahren und ein zeitgemäßes Gesamtpaket ausgelegt. Dadurch kann sie sich im Vergleich „lebendiger“ anfühlen, besonders wenn es um Beschleunigung aus dem Stadtverkehr, zügiges Vorankommen oder das schnelle Wechseln zwischen Fahrzuständen geht.
Motor und Antrieb: Wie sich das Ansprechverhalten unterscheidet
Beim Thema Motor zeigt sich der wichtigste Unterschied im Fahrgefühl. Die G 650 GS wird häufig als gleichmäßig und gut dosierbar wahrgenommen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht: Anfahren, Rollen lassen, sanftes Beschleunigen – das Motorrad wirkt dabei eher „harmonisch“ als „sportlich“. Für viele ist das ein Vorteil, weil es Stress aus dem Alltag nimmt und das Motorrad auch in ungeübteren Situationen kontrollierbar bleibt.
Die F 450 GS wirkt im Vergleich oft direkter. Das Ansprechverhalten kann als spritziger empfunden werden, vor allem bei kurzen Gasstößen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und Kreuzungen. Wer häufiger dynamisch fährt, profitiert von diesem Charakter. Gleichzeitig bleibt die F 450 GS in der Regel so abgestimmt, dass sie nicht nur für „sportliche“ Fahrer Spaß macht, sondern auch im Alltag gut beherrschbar ist.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW G 650 GS: Stärke ist die gutmütige, gleichmäßige Art. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr ambitioniertem Tempo weniger „Biss“ vermittelt als die F 450 GS.
- BMW F 450 GS: Stärke ist das direktere Ansprechverhalten und das dynamischere Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil stärker „mitgehen“ muss, wenn man bewusst sehr entspannt und gleichmäßig unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die G 650 GS vermittelt häufig ein ruhiges, berechenbares Fahrverhalten. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Untergründen wirkt sie oft wie ein Motorrad, das „einfach macht“. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Konzentration nicht ausschließlich auf dem Fahren liegen soll, sondern auch auf der Strecke und dem Ziel.
Die F 450 GS kann im Vergleich als agiler wahrgenommen werden. Das zeigt sich vor allem beim schnellen Richtungswechsel, beim zügigen Durchfahren von Kurven oder wenn es auf engere Passagen ankommt. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für flottes Vorankommen nutzt, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass die F 450 GS „mitarbeitet“.
Praxis: Straße, Schotter und Alltag
Auf der Straße sind beide Modelle grundsätzlich geeignet, aber die Art, wie sie Komfort und Kontrolle liefern, ist unterschiedlich. Die G 650 GS wirkt oft wie die entspanntere Wahl für gleichmäßige Fahrt, während die F 450 GS eher für Fahrer passt, die häufiger variieren: mal gemütlich, mal schneller, mal kurvig, mal urban.
Auf leichtem Schotter oder unbefestigten Wegen zeigen beide ihren GS-Anspruch. Dennoch gilt: Die F 450 GS kann durch das insgesamt dynamischere Fahrgefühl mehr „Spaß“ erzeugen, während die G 650 GS durch ihre gutmütige Art leichter zu kontrollieren sein kann, wenn die Situation weniger planbar ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ein entscheidender Punkt bei Einsteiger- und Reiseenduros ist die Ergonomie. Im Vergleich zeigt sich: Die G 650 GS wird häufig als angenehm zugänglich beschrieben. Das hilft besonders, wenn man häufig anhalten muss, etwa im Stadtverkehr oder bei langsamen Manövern. Eine entspannte Sitzposition und ein „einfaches“ Handling machen das Motorrad dann schnell vertraut.
Die F 450 GS kann sich dagegen etwas sportlicher anfühlen, ohne dabei unkomfortabel zu werden. Für Fahrer, die eine aktivere Haltung bevorzugen oder häufiger zügig fahren, kann das ein Vorteil sein. Wer dagegen lange, sehr entspannte Touren plant und dabei möglichst wenig „Fahrarbeit“ spüren möchte, findet in der G 650 GS oft den leichteren Einstieg.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
- BMW G 650 GS: Stärke ist die zugängliche, entspannte Bedienbarkeit im Alltag. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich weniger „sportliches“ Gefühl vermittelt.
- BMW F 450 GS: Stärke ist die aktivere Sitz- und Fahrhaltung. Schwäche kann sein, dass sie für sehr entspannte Langstreckenfahrer minimal mehr Aufmerksamkeit beim Fahrstil verlangt.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was im Alltag zählt
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern das Gesamtpaket: Übersichtlichkeit, Bedienkomfort, Alltagstauglichkeit und die Art, wie das Motorrad im Verkehr „funktioniert“. Beide Modelle sind als GS grundsätzlich darauf ausgelegt, dass man sie nicht nur am Wochenende nutzt, sondern auch unter der Woche.
Die G 650 GS punktet häufig mit einem unkomplizierten Charakter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiges Fortbewegungsmittel dienen soll. Auch für Einsteiger kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht ständig „fordert“.
Die F 450 GS kann im Vergleich als moderneres Gesamtgefühl rüberkommen. Das zeigt sich oft in der Art, wie das Motorrad auf Veränderungen reagiert: Gas geben, bremsen, umlegen, beschleunigen – alles wirkt tendenziell „frischer“. Wer viel im gemischten Verkehr unterwegs ist, profitiert davon.
Für wen lohnt sich welche GS? Kaufberatung ohne Zahlen, aber mit klarer Richtung
Damit der Vergleich wirklich hilft, lohnt sich eine Einordnung nach Fahrprofil. Denn genau dort liegen die Unterschiede zwischen BMW F 450 GS und BMW G 650 GS.
BMW G 650 GS: Die passende Wahl für ruhige Sicherheit
Die BMW G 650 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht anfühlt und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer häufig kurze Strecken fährt, im Stadtverkehr unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt, wird mit der G 650 GS oft sehr zufrieden sein.
Auch für Fahrer, die sich an das Thema Reiseenduro herantasten, kann die G 650 GS die entspanntere Basis sein. Sie vermittelt Vertrauen, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.
BMW F 450 GS: Die passende Wahl für dynamisches Fahren
Die BMW F 450 GS eignet sich besonders für Fahrer, die im Alltag häufiger Tempo variieren, zügig beschleunigen möchten und das Motorrad als lebendiges Gesamtpaket erleben wollen. Wer gerne kurvig fährt, öfter „mit Schwung“ unterwegs ist oder das Motorrad auch auf längeren Strecken dynamischer bewegen möchte, findet in der F 450 GS häufig den besseren Match.
Auch für Menschen, die ein modernes Fahrgefühl suchen, kann die F 450 GS die passendere Option sein – vor allem, wenn das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Spaßgerät genutzt wird.
Fazit: Welche BMW ist die bessere Wahl?
Die BMW G 650 GS ist die richtige Wahl, wenn vor allem ein gutmütiges, leicht zugängliches Motorrad gesucht wird. Sie spielt ihre Stärken besonders im Alltag aus: entspanntes Anfahren, berechenbares Handling und ein Fahrgefühl, das Sicherheit vermittelt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach sportlicher Fahrweise verlangt, wird mit der G 650 GS sehr gut bedient.
Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren stärker im Vordergrund steht. Das Motorrad wirkt im Vergleich direkter und agiler, was sich vor allem bei zügigem Vorankommen, schnellen Richtungswechseln und abwechslungsreichen Strecken bemerkbar macht. Wer das Motorrad öfter aktiv bewegt und ein moderneres Gesamtgefühl sucht, findet in der F 450 GS die passendere Basis.
Kurz gesagt: G 650 GS für entspanntes, unkompliziertes Fahren – F 450 GS für mehr Dynamik und Agilität.