UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2005
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Ein Freund, ein Helfer
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Hohes Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht287kg
Radstand1.501mm
Länge2.180mm
Radstand1.501mm
Sitzhöhe: 900 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.130ccm
Hub70mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung85 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment98 NM bei 5.250 U/Min
Höchstgeschw.192km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelelever (Federweg 210)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenParalever-Einarmschwinge
Reifen vorne110/80 B 19 TL
Reifen hinten150/70 H 17 TL

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 276 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs BMW R 1150 GS Adventure: Vergleich für Straße, Schotter und Touren

Wer sich zwischen einer modernen, leichteren GS und einer klassischen Reiseenduro entscheidet, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher agil und unkompliziert sein – oder eher souverän, tourentauglich und mit dem Charme einer bewährten Adventure-Baureihe? Genau darum geht es im Vergleich zwischen BMW F 450 GS und BMW R 1150 GS Adventure. Beide tragen das GS-Erbe, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee der beiden Motorräder: leichtes Handling vs. Reise-Setup

BMW F 450 GS: Fokus auf Wendigkeit und Alltagstauglichkeit

Die BMW F 450 GS ist als Konzept eher auf dynamisches Fahren ausgelegt: Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Flow kommt – im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf dem Weg zum nächsten Schotterabschnitt. Das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass sich das Motorrad leicht kontrollieren lässt und sich auch bei wechselnden Bedingungen nicht „zu groß“ anfühlt.

BMW R 1150 GS Adventure: Reiseenduro mit klassischer Robustheit

Die BMW R 1150 GS Adventure steht dagegen für das klassische Adventure-Gefühl. Hier ist der Anspruch klar: lange Strecken, viel Gepäck, ruhiges Vorankommen und ein Setup, das auch auf schlechteren Straßen nicht sofort nervös wird. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen Planung und Komfort ebenso zählen wie die Route selbst.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Leistungsbild im Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher über ein modernes, spritziges Ansprechverhalten und ein insgesamt agiles Fahrbild aus. Die BMW R 1150 GS Adventure setzt dagegen auf einen charakteristischen Antrieb, der sich besonders im gleichmäßigen Tempo und bei konstantem Vortrieb wohlfühlt. Das bedeutet nicht, dass eine Seite „besser“ ist – vielmehr passt der Motorcharakter zu unterschiedlichen Fahrstilen.

Drehmomentnutzung und Alltag

Während die F 450 GS häufig dann begeistert, wenn zügig beschleunigt, dosiert und häufig gewechselt wird (z. B. Landstraße, kurvige Abschnitte, kurze Schotterpassagen), ist die R 1150 GS Adventure oft im Vorteil, wenn es um entspanntes Dahingleiten geht. Wer viel im Reise-Modus unterwegs ist, profitiert von einem Antrieb, der sich gut „tragen“ lässt und nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

BMW F 450 GS: leicht zu bewegen

Die BMW F 450 GS wirkt im Handling wie ein Motorrad, das schnell auf Richtungswechsel reagiert. Gerade auf kurvigen Strecken und bei wechselnder Fahrbahnoberfläche ist das ein echter Pluspunkt. Auch wenn es mal enger wird oder man häufiger manövriert, bleibt das Fahrgefühl kontrolliert.

BMW R 1150 GS Adventure: souverän auf Distanz

Die BMW R 1150 GS Adventure punktet vor allem mit Stabilität. Auf langen Etappen, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße nicht ganz so „sauber“ ist, fühlt sich das Motorrad oft ruhiger an. Das ist besonders dann wichtig, wenn Gepäck dabei ist und man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchte.

Bremsen und Fahrassistenz: Praxisnutzen im Alltag

Im Vergleich der beiden Konzepte zeigt sich: Die F 450 GS ist eher auf ein modernes, alltagstaugliches Gesamtpaket ausgelegt. Das hilft besonders im Stadt- und Landstraßenbetrieb, wo häufiges Anbremsen und dosiertes Verzögern gefragt sind. Die R 1150 GS Adventure setzt stärker auf ein bewährtes, direktes Fahrgefühl – viele Fahrer schätzen genau diese Art von Rückmeldung, weil sie sich auch ohne „Assistenten-Overkill“ gut einschätzen lässt.

Ergonomie und Sitzkomfort: kurze Wege vs. lange Etappen

BMW F 450 GS: sportlich-kompakt

Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die eher nach „mitfahren“ statt „liegen“ aussieht. Das ist angenehm, wenn man öfter umsetzt, sich aktiv bewegt und das Motorrad als Werkzeug für abwechslungsreiche Strecken betrachtet. Für kürzere bis mittlere Touren ist das oft genau richtig.

BMW R 1150 GS Adventure: Reisehaltung und entspannteres Reisen

Die BMW R 1150 GS Adventure ist stärker auf lange Strecken ausgelegt. Die Ergonomie und das Gesamtkonzept zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade mit Gepäck und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen kann das spürbar entspannter sein.

Elektronik und Bedienung: modern vs. klassisch

Beim Thema Elektronik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die F 450 GS wirkt insgesamt „zeitgemäßer“ in der Bedienlogik und im Umgang mit modernen Features. Die R 1150 GS Adventure setzt eher auf ein klassisches Verständnis von Motorradtechnik. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Wert auf intuitive Bedienung und ein vertrautes Gefühl legt – und wenn man sich bei Wartung und Ersatzteilthemen nicht zu sehr von komplexer Elektronik abhängig machen möchte.

Reichweite, Zuladung und Alltagstauglichkeit

Touren mit Gepäck: wer ist im Vorteil?

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1150 GS Adventure ist klar als Reiseenduro gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept, das auf Zuladung und längere Etappen ausgelegt ist. Die BMW F 450 GS kann natürlich auch Touren – aber sie wirkt eher wie die Wahl für „leichter unterwegs“, also für Reisen, bei denen Flexibilität und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Reiseausstattung.

Alltag und spontane Ausflüge

Für spontane Feierabendrunden oder Wochenendtrips ist die F 450 GS oft die entspanntere Wahl: Sie lässt sich leichter in den Tagesablauf integrieren und fühlt sich auch bei kleineren Strecken nicht „zu groß“ an. Die R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es wirklich Richtung Reise geht – wenn man Zeit hat, Strecke macht und das Motorrad nicht nur „kurz nutzt“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Agiles Handling für kurvige Strecken und wechselnde Untergründe
  • Modernes Fahrgefühl mit gutem Ansprechverhalten
  • Alltagstauglichkeit für kurze bis mittlere Touren
  • Praktisch im Alltag, wenn das Motorrad schnell „einsatzbereit“ sein soll

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Für sehr lange, schwer beladene Reisen kann das Reise-Setup weniger „komfortabel“ wirken als bei einer Adventure-Variante
  • Wer vor allem auf maximale Stabilität bei hohen Reisekilometern setzt, findet bei der R 1150 GS Adventure oft das passendere Gefühl

BMW R 1150 GS Adventure – Stärken

  • Reiseorientiertes Gesamtkonzept für lange Etappen
  • Stabilität und souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
  • Charakteristischer Antrieb, der sich im gleichmäßigen Tempo sehr gut anfühlt
  • Adventure-Feeling mit Fokus auf Zuladung und Tourenpraxis

BMW R 1150 GS Adventure – Schwächen

  • Im engen Stadtverkehr oder bei häufigen Richtungswechseln kann das größere Reise-Setup weniger „leichtfüßig“ wirken
  • Wer vor allem kurze, dynamische Strecken fährt, könnte das klassische Konzept als weniger „spritzig“ empfinden

Welche GS passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern von der Art, wie gefahren wird. Die BMW F 450 GS ist besonders spannend, wenn abwechslungsreiche Strecken, unkompliziertes Handling und ein modernes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die BMW R 1150 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn lange Touren, Stabilität und ein Reise-Setup mit Gepäck im Mittelpunkt stehen.

Für wen ist die BMW F 450 GS die richtige Wahl?

Wenn häufig auf Landstraßen gefahren wird, wenn Schotterabschnitte „mitgenommen“ werden und wenn das Motorrad auch im Alltag gut funktionieren soll, ist die F 450 GS eine sehr stimmige Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf Bewegung macht – und das auch dann Spaß bringt, wenn die Tour nicht gleich ein großes Abenteuer sein muss.

Für wen ist die BMW R 1150 GS Adventure die richtige Wahl?

Wer regelmäßig lange Strecken fährt, viel Wert auf entspanntes Reisen legt und das Motorrad mit Gepäck nutzt, findet in der R 1150 GS Adventure oft den besseren Begleiter. Das klassische Adventure-Konzept bietet genau die Art von Ruhe und Stabilität, die auf Touren den Unterschied macht.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die Wahl für alle, die ein agiles, modernes GS-Gefühl suchen: Sie passt besonders gut zu abwechslungsreichen Fahrten, bei denen Handling und Ansprechverhalten wichtiger sind als maximaler Reisekomfort mit viel Gepäck. Die BMW R 1150 GS Adventure überzeugt dagegen dort, wo Reisen im Vordergrund steht: Stabilität, souveränes Vorankommen und ein klar tourenorientiertes Setup machen sie zur besseren Option für lange Etappen und Fahrten mit Zuladung. Wer eher „kurz, dynamisch und flexibel“ unterwegs ist, wird mit der F 450 GS glücklicher. Wer dagegen „weit, entspannt und mit Plan“ fährt, findet in der R 1150 GS Adventure den passendsten Charakter. Beide Motorräder sind GS – aber sie erfüllen unterschiedliche Bedürfnisse am besten.

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