| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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BMW F 450 GS vs. BMW R 1200 GS (K25): Welches GS passt besser?
Wer sich im GS-Universum umsieht, landet früher oder später bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der BMW F 450 GS als moderner, leichterer Ansatz und der BMW R 1200 GS (K25) als klassische, große Reiseenduro. Beide versprechen das typische Abenteuer-Motorradgefühl – aber sie spielen es auf ihre eigene Art. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet: Wie verändert sich die Fahrbarkeit im Alltag, wie wirken sich Motor- und Fahrwerkskonzepte aus, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee im Vergleich: leichtes Abenteuer vs. große Reiseenduro
Die BMW F 450 GS steht für ein Konzept, das auf Agilität, einfache Handhabung und ein modernes Gesamtpaket setzt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt das Motorrad dadurch oft „unaufgeregt“: Es lässt sich zügig bewegen, bleibt dabei handlich und vermittelt schnell Vertrauen.
Die BMW R 1200 GS (K25) verfolgt dagegen die klassische GS-Philosophie: mehr Masse, mehr Reserven und ein Fahrgefühl, das auf Langstrecke und Komfort ausgelegt ist. Wer viel reist, schätzt häufig genau diese Art von Stabilität und die Fähigkeit, auch mit Gepäck entspannt zu rollen.
Fahrgefühl und Handling: Agilität der F 450 GS vs. Souveränität der R 1200 GS
Wie sich die F 450 GS im Alltag anfühlt
Die F 450 GS wirkt im Vergleich besonders leicht zu bewegen. Das macht sich vor allem bemerkbar, wenn es eng wird: beim Rangieren, beim langsamen Vorankommen oder wenn die Strecke plötzlich von Autobahn auf Landstraße wechselt. Die Maschine lässt sich häufig intuitiver „durchziehen“, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Wie sich die R 1200 GS (K25) auf langen Strecken zeigt
Die R 1200 GS (K25) spielt ihre Stärken eher bei Tempo und Distanz aus. Das Motorrad wirkt stabil, die Fahrruhe ist spürbar, und das Handling bleibt auch dann angenehm, wenn die Strecke lang wird. Gleichzeitig kann das größere Format im Alltag – etwa beim Rangieren oder bei sehr langsamen Manövern – etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Motorcharakter: Unterschiedliche Konzepte, unterschiedliche Prioritäten
Beim Motor zeigt sich der größte Charakterunterschied: Die F 450 GS ist auf ein dynamisches, modernes Ansprechverhalten ausgelegt. Das unterstützt ein Motorradgefühl, das sich eher wie „leichtes Abenteuer“ anfühlt – mit guter Kontrolle bei wechselnden Geschwindigkeiten und einer Tendenz, Drehzahlen effizient zu nutzen.
Die R 1200 GS (K25) steht dagegen für den typischen großen Boxer-Charakter. Das bedeutet oft: kräftige Durchzugskraft, ein ruhigerer Lauf und ein Fahrstil, der sich besonders auf gleichmäßiges Vorankommen und komfortables Reisen konzentriert. Wer häufig lange Strecken fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Reserven.
Fahrwerk und Komfort: Wo die Balance kippt
F 450 GS: Komfort durch Agilität
Die F 450 GS punktet häufig dadurch, dass sie Unebenheiten nicht „dramatisch“ wirken lässt. Durch die handliche Bauweise und das eher sportlich-abenteuerliche Setup fühlt sich das Motorrad auch auf wechselndem Untergrund oft lebendig an. Das ist besonders praktisch, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Baustellen, schlechten Straßen oder kurzen Offroad-Passagen.
R 1200 GS (K25): Komfortorientierte Stabilität
Die R 1200 GS (K25) bietet im Vergleich oft mehr Komfort im Sinne von Stabilität. Gerade bei längeren Etappen und bei höherem Tempo wirkt das Motorrad häufig „gelassener“. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn der Fokus auf Reisekomfort liegt und man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Fahrwerk müsse jede Situation neu „sortieren“.
Bremsen und Fahrassistenz: Praxisnähe statt Theorie
Bei beiden Modellen spielt die Bremsleistung im Alltag eine zentrale Rolle – besonders, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Reisephasen wechselt. Die F 450 GS wirkt dabei oft besonders direkt in der Handhabung: Das Bremsgefühl passt gut zu einem agilen Fahrstil. Die R 1200 GS (K25) kann im Vergleich durch ihre große Gesamtstabilität überzeugen: Das Motorrad lässt sich häufig sehr kontrolliert verzögern, was auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen ein Plus ist.
Auch wenn Assistenzsysteme je nach Baujahr und Ausstattung variieren können, bleibt die Grundtendenz: Die F 450 GS unterstützt eher den „einfach und schnell“-Ansatz, während die R 1200 GS (K25) stärker auf souveräne Kontrolle bei Reisegeschwindigkeit und Last ausgelegt ist.
Offroad-Eignung: Leichtfüßig vs. robust
Beide Motorräder sind im GS-Sinne für Abenteuer gedacht – aber sie kommen aus unterschiedlichen Richtungen. Die F 450 GS wirkt im Vergleich oft wie das Motorrad, das man eher „mitnimmt“: kurze Schotterwege, Feldwege, Waldstücke oder spontane Umleitungen. Die Handlichkeit und das geringere Gewicht helfen dabei, auch wenn es mal holprig wird.
Die R 1200 GS (K25) ist dagegen eher die Wahl für Offroad-Situationen, bei denen man robust unterwegs sein möchte und das Motorrad nicht nur „durchschiebt“, sondern trägt. Das kann auf längeren Schotteretappen oder bei anspruchsvolleren Bedingungen ein Vorteil sein – allerdings muss man das größere Format im Blick behalten.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtverkehr
Im Alltag entscheidet oft nicht die Theorie, sondern die tägliche Praxis. Die F 450 GS ist im Vergleich häufig die entspanntere Wahl, wenn es um enge Parklücken, häufiges Anhalten oder das Rangieren geht. Das Motorrad wirkt leichter zu kontrollieren, was besonders im Stadtverkehr spürbar ist.
Die R 1200 GS (K25) kann im Alltag ebenfalls funktionieren, aber sie verlangt eher eine gewisse Routine im Umgang mit dem größeren Motorrad. Dafür bietet sie häufig mehr „Reise-Feeling“ schon beim Start: Wer morgens losfährt und abends noch Kilometer draufpacken will, merkt schnell, warum viele Fahrer genau dieses Modell lieben.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Neu vs. gebraucht, Anspruch vs. Budget
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage nach dem Budget und dem eigenen Anspruch eine Rolle. Die F 450 GS steht häufig für einen modernen Einstieg in die GS-Welt: weniger „Altlasten“ durch Baujahre, dafür ein Konzept, das auf heutige Anforderungen ausgelegt ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt und gleichzeitig Abenteuer zulässt, findet hier oft eine stimmige Basis.
Die R 1200 GS (K25) wird häufig als Gebrauchtkauf interessant, weil sie ein bewährtes Reiseenduro-Konzept verkörpert. Gleichzeitig ist es sinnvoll, beim Gebrauchtkauf besonders genau hinzusehen: Zustand, Wartungshistorie und eventuelle Umbauten entscheiden stark darüber, wie zufrieden man am Ende ist. Im Vergleich kann die R 1200 GS (K25) dann besonders attraktiv sein, wenn der Fokus klar auf Langstrecke und Komfort liegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Handliches Handling und agiles Fahrgefühl im Alltag
- Gute Eignung für gemischte Strecken mit kurzen Offroad-Passagen
- Wirkt oft unkompliziert bei Rangieren und langsamen Manövern
- Modernes Konzept, das sich schnell „richtig“ anfühlt
BMW F 450 GS – Schwächen
- Bei sehr langen Autobahn- oder Reiseetappen kann die große Reservestärke der großen GS fehlen
- Wer vor allem mit viel Gepäck und maximaler Reise-Souveränität unterwegs ist, könnte mehr „Masse“ vermissen
BMW R 1200 GS (K25) – Stärken
- Stabile, komfortorientierte Reisecharakteristik
- Kräftiger Durchzug und ruhiges Fahrgefühl über Distanz
- Robuste Basis für längere Abenteuer und wechselnde Bedingungen
- Typisches GS-Gefühl mit viel „Langstrecken-Gen“
BMW R 1200 GS (K25) – Schwächen
- Im engen Alltag kann das größere Format weniger entspannt sein
- Beim Gebrauchtkauf ist eine sorgfältige Prüfung besonders wichtig
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Stadt, Landstraße, spontane Schotterwege und Touren, die sich nicht strikt planen lassen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, leicht zu bewegen ist und trotzdem Abenteuer zulässt, trifft mit der F 450 GS häufig eine sehr passende Entscheidung.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist dagegen ideal, wenn der Schwerpunkt klar auf Reisen liegt: lange Etappen, komfortables Tempo, Gepäck und das Bedürfnis nach souveräner Stabilität. Wer das klassische GS-Feeling liebt und bereit ist, mit dem größeren Motorrad im Alltag etwas bewusster umzugehen, bekommt dafür oft ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein agiles, leicht zu handhabendes Abenteuer-Motorrad im Vordergrund steht. Sie spielt ihre Stärken besonders im gemischten Alltag aus: kurze Wege, wechselnde Straßen, spontane Offroad-Abschnitte und ein Fahrgefühl, das schnell zugänglich ist. Wer viel unterwegs ist, ohne jedes Detail der Route im Voraus zu planen, profitiert von der unkomplizierten Handhabung.
Die BMW R 1200 GS (K25) ist die passendere Option, wenn Komfort, Stabilität und Reise-Souveränität Priorität haben. Auf langen Strecken wirkt die große GS oft wie gemacht für entspanntes Vorankommen – mit Reserven, die auch mit Gepäck Sicherheit geben. Dafür sollte beim Gebrauchtkauf besonders auf den Zustand geachtet werden und im Alltag ist das größere Format spürbar.
Kurz gesagt: F 450 GS für vielseitige Agilität und „einfach losfahren“, R 1200 GS (K25) für klassisches Reiseenduro-Feeling und maximale Langstrecken-Genussmomente.