| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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BMW F 450 GS vs BMW R 1200 GS K50: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn es um die BMW GS-Welt geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die BMW F 450 GS steht für ein modernes, leicht zu beherrschendes Konzept, das sich besonders für dynamisches Fahren und vielseitige Einsätze eignet. Die BMW R 1200 GS K50 dagegen ist die klassische Reiseenduro-Interpretation: mehr Gewicht, mehr Reserven und ein Charakter, der auf lange Strecken und Komfort ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Vergleich – denn je nach Fahrstil, Anspruch und Einsatzgebiet kann das eine Modell deutlich besser passen als das andere.
Grundidee im Vergleich: Leicht & agil vs. groß & reisetauglich
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man sie im Alltag gut bewegt, zügig durch den Verkehr kommt und auch abseits der Hauptstrecken nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Kurztrips, Stadtfahrten und gelegentliche Offroad-Etappen im Vordergrund stehen.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Reisebegleiter“ versteht. Sie bringt eine andere Art von Stabilität mit: Beim Fahren über längere Distanzen fühlt sich das Konzept oft souverän an, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es für große Touren gemacht ist. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe im Fahrverhalten sucht, findet hier eine starke Basis.
Fahrgefühl & Handling: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
BMW F 450 GS: wendig, direkt und unkompliziert
Im Vergleich zeigt die BMW F 450 GS vor allem ihre Stärke in der Handlichkeit. Das Motorrad lässt sich im Alltag leichter positionieren, wirkt beim Rangieren weniger „schwer im Kopf“ und unterstützt ein aktives Fahrverhalten. Gerade wenn häufig zwischen engen Passagen, Landstraße und unbefestigten Wegen gewechselt wird, spielt die Agilität ihre Vorteile aus.
BMW R 1200 GS K50: souverän, stabil und tourorientiert
Die BMW R 1200 GS K50 punktet durch ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Sportgerät“ und mehr wie ein System, das auch bei längeren Etappen konstant bleibt. In schnellen Kurven oder auf Autobahnabschnitten zeigt sich die Reiseenduro-Logik: Das Motorrad trägt den Fahrer, statt ihn ständig neu zu fordern. Der Preis dafür ist spürbar: Das Handling fühlt sich im engen Gelände oder bei langsamen Manövern weniger leichtfüßig an.
Motor & Leistungscharakter: Reserven vs. Drehfreude
Beim Vergleich der Motoren geht es nicht nur um „mehr oder weniger Leistung“, sondern um den Charakter. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motor, der sich gut dosieren lässt und ein modernes Ansprechverhalten bietet. Das macht sie attraktiv, wenn man häufig im mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich spontan beschleunigen lässt, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss.
Die BMW R 1200 GS K50 steht für mehr Durchzug und ein kräftiges Gesamtpaket. Gerade auf langen Strecken oder bei Beladung spielt das eine große Rolle: Das Motorrad bleibt auch dann angenehm, wenn nicht jede Beschleunigung aus dem Stand heraus erfolgen soll. Gleichzeitig kann der Charakter dazu führen, dass man das Potenzial nicht immer „ausreizen“ muss, weil das Motorrad ohnehin Reserven mitbringt.
Fahrwerk & Komfort: Offroad-Einsatz vs. Langstreckenruhe
BMW F 450 GS: vielseitig, aber eher auf „leichtes Abenteuer“ ausgelegt
Die BMW F 450 GS passt besonders gut zu Fahrern, die Offroad nicht als Dauerzustand sehen, sondern als Abwechslung. Das Fahrwerk unterstützt ein kontrolliertes, agiles Vorankommen. Auf schlechten Straßen und Schotterabschnitten fühlt sich das Motorrad oft lebendig an – ideal, wenn man nicht nur geradeaus „durchrollen“ möchte, sondern Kurven und wechselnde Untergründe aktiv fährt.
BMW R 1200 GS K50: Komfort und Stabilität für lange Etappen
Die BMW R 1200 GS K50 ist spürbar stärker auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Auf Autobahn, Landstraße und bei längeren Tagesetappen zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten und die Belastung für Fahrer und Sozius wirkt oft geringer als bei leichteren Konzepten. Im Offroad-Einsatz kann das Motorrad zwar ebenfalls überzeugen, aber es verlangt eher nach einer bewussteren Fahrweise und mehr Körperarbeit, wenn es wirklich technisch wird.
Ergonomie & Sitzposition: Wer fühlt sich schneller wohl?
Im Vergleich fällt auf, dass die BMW F 450 GS häufig als „einfacher Einstieg“ in die GS-Welt wahrgenommen wird. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man sich schnell an das Motorrad gewöhnt und auch auf kürzeren Strecken entspannt bleibt. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur für große Reisen, sondern auch für regelmäßige Fahrten genutzt wird.
Die BMW R 1200 GS K50 bietet dagegen eine Ergonomie, die stark auf Langstrecke zielt. Wer gerne lange fährt, profitiert von der tourorientierten Auslegung. Gleichzeitig kann die größere Dimension des Motorrads – inklusive Gewicht und Gesamtabmessungen – im Alltag eine Rolle spielen, etwa beim Rangieren oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei beiden Modellen spielt die Praxis eine große Rolle: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag nutzen, wie komfortabel ist es bei wechselnden Bedingungen, und wie sinnvoll ist die Ausstattung für Touren? Die BMW F 450 GS wirkt in der Nutzung oft „unkomplizierter“: Sie eignet sich gut, um schnell loszufahren, auch wenn die Tour spontan entsteht. Für viele ist das ein entscheidender Vorteil, weil das Motorrad dadurch häufiger genutzt wird.
Die BMW R 1200 GS K50 ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als langfristiges Reiseprojekt sehen. Gerade wenn regelmäßig Gepäck, längere Etappen und unterschiedliche Wetterlagen dazugehören, kann das Konzept der R 1200 GS K50 besonders stimmig sein. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man ausbaut: mit Tourenzubehör, Komfort-Optionen und einer Ausrichtung, die auf „weit weg“ vorbereitet.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW F 450 GS
- Agiles Handling für Alltag, Landstraße und leichte Offroad-Einsätze
- Einfaches Fahrgefühl, das schnell Sicherheit vermittelt
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile ohne ständiges Umdenken
Schwächen bzw. Grenzen der BMW F 450 GS
- Für sehr schwere Beladung oder extrem lange Autobahnphasen kann das Konzept weniger „entspannt“ wirken als bei großen Reiseenduros
- Bei anspruchsvollem Offroad mit viel Gepäck ist die größere GS-Philosophie der R 1200 GS oft im Vorteil
Stärken der BMW R 1200 GS K50
- Reiseorientierte Souveränität für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
- Durchzug und Reserven, die auch bei Tempo und Last angenehm bleiben
- Stabilität und Komfortgefühl bei Touren
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1200 GS K50
- Mehr Gewicht kann im engen Gelände und bei langsamen Manövern spürbar sein
- Im „Kurztrip- und Stadtmodus“ wirkt das größere Konzept manchmal weniger flexibel als die leichtere F 450 GS
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Einsatzszenarien betrachtet. Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag bewegt wird und wenn Offroad eher als Abwechslung statt als Hauptaufgabe gedacht ist. Wer gerne aktiv fährt, Kurven und wechselnde Untergründe mag und ein Motorrad sucht, das schnell „mitgeht“, wird mit der F 450 GS sehr wahrscheinlich glücklich.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen ideal, wenn lange Touren, Autobahnanteile, Gepäck und Komfort Priorität haben. Wer ein Motorrad möchte, das auch über viele Stunden souverän bleibt und Reserven bietet, findet in der R 1200 GS K50 eine sehr stimmige Lösung. Auch wenn das Handling im engen Gelände nicht die Stärke ist, gleicht das Motorrad die Grenzen auf der Strecke oft durch Stabilität und Fahrkomfort aus.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die richtige Wahl für alle, die ein vielseitiges, agiles GS-Motorrad suchen: für Alltag, spontane Touren und leichte Offroad-Etappen. Sie punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und einer Handlichkeit, die das Motorrad häufiger nutzbar macht. Die BMW R 1200 GS K50 überzeugt vor allem dort, wo lange Strecken, Komfort und Reserven zählen. Sie ist die bessere Option für Reisefahrer, die Stabilität und souveräne Ruhe auch bei Tempo und Beladung erwarten. Wer eher „viel fahren, flexibel bleiben“ möchte, liegt mit der F 450 GS vorn. Wer dagegen „weit weg, entspannt ankommen“ priorisiert, trifft mit der R 1200 GS K50 die passendere Entscheidung. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Kaufberatung: Einsatzgebiet entscheidet.