| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs BMW R nineT Scrambler: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei BMW-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz: aufrechte Sitzposition, klare Orientierung Richtung Alltag und Tour, dazu ein Konzept, das auch abseits der perfekten Asphaltlinie nicht sofort die Segel streicht. Die BMW R nineT Scrambler dagegen bringt den klassischen Scrambler-Charakter mit: markantes Design, ein spürbar anderes Fahrgefühl und eine Ausrichtung, die besonders auf Straße und „Look & Feel“ einzahlt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlen-Fetisch, dafür mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an? Wie gut passt es zu unterschiedlichen Fahrstilen? Welche Stärken zeigen sich dort, wo andere Kompromisse machen?
Grundcharakter: Reiseenduro vs Scrambler-Statement
BMW F 450 GS – funktional, modern, vielseitig
Die F 450 GS ist als Motorrad gedacht, das man nicht nur „für besondere Tage“ aus der Garage holt. Der Charakter wirkt aufgeräumt und zweckmäßig: Die Sitzposition unterstützt eine aktive, aber nicht verkrampfte Haltung, und das Gesamtpaket zielt auf ein breites Einsatzspektrum. Wer häufig pendelt, am Wochenende spontan losfährt oder auch mal eine unbefestigte Abkürzung nimmt, bekommt hier ein Motorrad, das sich eher wie ein Werkzeug anfühlt – im besten Sinne.
BMW R nineT Scrambler – klassisch, eigenständig, straßenorientiert
Die R nineT Scrambler ist dagegen ein Motorrad, das man auch wegen seiner Ausstrahlung auswählt. Der Scrambler-Look ist nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrgefühls: Das Motorrad wirkt „präsenter“, die Linien sind markant, und die Art, wie es sich bewegt, ist stärker auf die Straße und auf dynamisches Fahren im Alltag ausgelegt. Wer gern mit Stil fährt und das Motorrad als Teil der eigenen Identität sieht, wird sich hier schnell wiederfinden.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem eines: Die Art, wie Leistung und Antrieb umgesetzt werden, ist unterschiedlich. Die F 450 GS wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das gleichmäßig „mitzieht“ und dabei den Fokus auf kontrollierbares Vorankommen legt. Das ist besonders praktisch, wenn Strecken gemischt sind: Stadt, Landstraße, kurze Schotterstücke oder holprige Wege. Das Motorrad bleibt dabei gut planbar.
Die R nineT Scrambler setzt eher auf ein anderes Erlebnis: Der Motorcharakter und die Art der Kraftentfaltung passen stärker zu einem Fahrstil, bei dem man mehr „spürt“, wie das Motorrad reagiert. Das macht Spaß, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man bewusst Gas gibt und die Maschine im richtigen Bereich hält. Für entspanntes Gleiten funktioniert das ebenfalls, aber der Schwerpunkt liegt klar auf dem Fahrgefühl.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs Agilität
BMW F 450 GS: souverän in wechselndem Terrain
Die F 450 GS spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo der Untergrund nicht immer perfekt ist. Das Handling wirkt so abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen aufbaut. Gerade wenn man nicht jedes Mal die gleiche Strecke fährt, hilft die Kombination aus Sitzposition, Kontrolle und einem Fahrwerk, das nicht sofort „beleidigt“ ist. Das Motorrad lädt dazu ein, auch mal abseits der Standardroute zu denken.
BMW R nineT Scrambler: präzise auf der Straße
Die R nineT Scrambler ist im Vergleich stärker auf das konzentriert, was man auf Asphalt am meisten spürt: Linienführung, Rückmeldung und ein direktes Gefühl für die Fahrbahn. In Kurven wirkt das Motorrad lebendig und gleichzeitig kontrollierbar. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und sich an einem klaren, straßenorientierten Setup erfreut, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.
Sitzposition & Ergonomie: Komfort im Alltag
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die F 450 GS bietet eine Haltung, die eher nach „mitdenken und mitfahren“ aussieht: aufrecht, mit guter Übersicht und einer Position, die auch längere Fahrten angenehm macht. Das unterstützt sowohl Alltag als auch Touren, weil man nicht ständig gegen die eigene Körperhaltung arbeitet.
Die R nineT Scrambler setzt dagegen auf eine ergonomische Ausrichtung, die stärker nach „Fahren mit Charakter“ wirkt. Das kann je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr gut passen – besonders, wenn man gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad spürbar im Griff hat. Für lange, sehr entspannte Autobahnphasen ist die Ausrichtung allerdings weniger „Reiseenduro-typisch“ als bei der F 450 GS.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Fahrleistung. Die F 450 GS wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt. Das beginnt beim Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und setzt sich fort bei der Art, wie man sich auf dem Motorrad bewegt. Gerade wenn häufig zwischen Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten und Touren gewechselt wird, spielt die Vielseitigkeit ihre Vorteile aus.
Die R nineT Scrambler ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Fokus: Sie wirkt weniger wie ein „immer-dabei“-Werkzeug und mehr wie ein Motorrad, das man bewusst auswählt. Das kann bedeuten, dass man sie besonders gern für Ausfahrten nutzt, bei denen Optik und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist, sollte darauf achten, wie die persönliche Ergonomie und das eigene Fahrtempo zum Motorrad passen.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW F 450 GS
- Vielseitiger Charakter: passt gut zu gemischten Strecken und unterschiedlichen Fahrstilen.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: wirkt planbar, besonders wenn der Untergrund variiert.
- Tour- und Alltagstauglichkeit: die Sitzposition und die Gesamtbalance unterstützen längere Einsätze.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW F 450 GS
- Weniger „Scrambler-Feeling“: wer vor allem den klassischen Look und das dazugehörige Fahrgefühl sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
- Stilfokus: die F 450 GS wirkt eher funktional als „Showpiece“.
Stärken der BMW R nineT Scrambler
- Starker Charakter: Design und Fahrgefühl passen besonders zu straßenorientiertem Fahren.
- Direkte Rückmeldung: macht Kurven und dynamische Abschnitte besonders lebendig.
- Identitätsfaktor: das Motorrad wirkt wie ein Statement – nicht nur ein Fortbewegungsmittel.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R nineT Scrambler
- Weniger „Allround-Enduro“: für häufiges Fahren auf unbefestigten Strecken ist die Ausrichtung weniger ideal.
- Reisefokus: für sehr lange Strecken und maximalen Komfort auf allen Untergründen ist die F 450 GS im Vergleich die passendere Wahl.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Modell „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die F 450 GS ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad als vielseitiger Begleiter dienen soll: für Alltag, Touren und gelegentliche Ausflüge abseits des perfekten Asphalts. Wer gern plant, aber auch spontan fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die R nineT Scrambler ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem auf Straße und Fahrspaß ausgelegt sein soll und der klassische Scrambler-Charakter einen hohen Stellenwert hat. Wer Kurven liebt, gern bewusst fährt und das Motorrad auch optisch genießen möchte, wird mit der Scrambler-Philosophie deutlich mehr Freude haben.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehrere Streckentypen pro Woche: eher zur F 450 GS greifen.
- Fokus auf Landstraße und dynamische Ausfahrten: eher zur R nineT Scrambler greifen.
- „Ein Motorrad für alles“: tendenziell F 450 GS.
- „Ein Motorrad mit Charakter“: tendenziell R nineT Scrambler.
Fazit
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auch auf wechselndem Untergrund souverän bleibt. Der Vergleich zeigt: Die Stärken liegen in Vielseitigkeit, kontrollierbarem Fahrgefühl und einer Ergonomie, die Touren angenehm macht. Wer regelmäßig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen pendelt, bekommt hier das stimmigere Gesamtpaket.
Die BMW R nineT Scrambler punktet vor allem dort, wo Stil und straßenorientiertes Fahrvergnügen im Vordergrund stehen. Im direkten Vergleich wirkt sie lebendiger und direkter für dynamische Abschnitte, und sie bringt den Scrambler-Charakter deutlich stärker in den Fokus. Wer das Motorrad als Erlebnis sucht – optisch wie fahrerisch – und die meiste Zeit auf Asphalt unterwegs ist, trifft mit der Scrambler-Philosophie die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: F 450 GS für den vielseitigen Allrounder, R nineT Scrambler für den klassischen Straßen-Spaß mit Charakter.