| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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BMW F 450 GS vs BMW R nineT – Vergleich der Charaktere
Wenn zwei BMW-Modelle so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz mit klarer Ausrichtung auf dynamisches Fahren und flexiblem Einsatz. Die BMW R nineT dagegen verkörpert den klassischen Retro-Charakter, der vor allem auf der Straße seine Stärken ausspielt. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „wer ist besser“, sondern darum, welches Fahrgefühl und welcher Alltag besser zu den eigenen Erwartungen passt.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. Retro-Genuss
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Werkzeug, das man gern überall einsetzt: Sie ist darauf ausgelegt, verschiedene Streckenarten zu meistern und dabei ein stimmiges Gesamtpaket zu liefern. Der Fokus liegt auf einem agilen Handling und einem Fahrgefühl, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt vorbereitet ist.
Die BMW R nineT spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo Stil und Straßenfahrt zusammenkommen. Der Charakter ist deutlich „klassischer“: Das Motorrad fühlt sich eher wie ein bewusstes Fahrerlebnis an, bei dem man die Fahrt genießt und weniger wie ein reines Nutzfahrzeug behandelt. Wer auf Retro-Optik, Sound und eine markante Straßenpräsenz Wert legt, wird hier deutlich eher abgeholt.
Fahrgefühl und Handling im Vergleich
BMW F 450 GS: agil und kontrolliert
Im Vergleich zeigt die F 450 GS vor allem eine Stärke in der Kontrolle. Das Motorrad lässt sich spürbar leicht in die gewünschte Richtung bringen, bleibt dabei aber stabil genug, um auch bei wechselndem Untergrund nicht „zu kippen“. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber nicht nur auf perfekten Asphalt setzen.
BMW R nineT: souverän und straßenfokussiert
Die R nineT wirkt im Handling weniger „leichtfüßig“ im Sinne von Offroad-Agilität, dafür aber sehr ruhig und souverän im Straßenbetrieb. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und lässt sich auf der Linie gut halten. Wer häufig lange Strecken fährt oder gern entspannt tourt, profitiert von diesem straßenorientierten Setup.
Sitzposition und Komfort: Alltagstauglichkeit vs. Fahrspaß
Bei der Sitzposition unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die F 450 GS bietet eine Haltung, die eher auf Allround-Nutzung ausgelegt ist: aufrechter, mit Blick nach vorn und einer Position, die auch bei wechselnden Fahrmanövern angenehm bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Wegen und gelegentlichen Ausflügen besteht.
Die R nineT setzt stärker auf den klassischen Roadster-Ansatz. Das kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut passen – besonders, wenn man gern „sportlich entspannt“ unterwegs ist. Gleichzeitig gilt: Wer häufig in sehr aufrechten oder sehr langen, komfortorientierten Positionen fahren möchte, sollte die Passform und Ergonomie genauer prüfen, weil der Fokus stärker auf dem Fahrgefühl als auf maximaler Alltagsneutralität liegt.
Motor-Charakter und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Auch wenn beide Modelle aus dem BMW-Universum kommen, ist der Motorcharakter nicht vergleichbar. Die F 450 GS wirkt wie ein Antrieb, der gleichmäßig mitarbeitet und sich gut dosieren lässt. Das macht sie attraktiv, wenn man in unterschiedlichen Situationen sicher beschleunigen möchte – vom zügigen Stadtverkehr bis zur flotten Landstraße.
Die R nineT steht dagegen für einen Antrieb, der stärker auf Emotion und einen markanten Stil setzt. Das Fahrerlebnis ist oft weniger „funktional“ und mehr „mechanisch“: Man spürt, wie das Motorrad auf Drehzahl und Gas reagiert. Für viele ist genau das der Reiz – für andere kann es weniger passend sein, wenn man vor allem Effizienz und maximale Alltagsruhe sucht.
Stärken und Schwächen: Wo die Modelle jeweils punkten
Stärken der BMW F 450 GS
- Vielseitiger Einsatz: passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
- Agiles Handling: wirkt leicht zu bewegen und vermittelt Kontrolle.
- Alltagstauglichkeit: eignet sich für Stadt, Landstraße und Touren.
Schwächen der BMW F 450 GS
- Charakter weniger „retro“: wer vor allem Stil und klassisches Feeling sucht, findet bei der R nineT mehr Identifikation.
- Fokus auf Funktion: wer ein Motorrad primär als Design-Statement und Straßen-Ikone betrachtet, könnte weniger emotional abgeholt werden.
Stärken der BMW R nineT
- Starker Straßenfokus: fühlt sich auf Asphalt besonders stimmig an.
- Retro-Charisma: Design und Fahrgefühl wirken besonders markant.
- Genussorientiertes Fahren: ideal für Touren, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht.
Schwächen der BMW R nineT
- Weniger „Allround“: für unvorbereitete Strecken oder Offroad-Fantasien ist die Ausrichtung weniger passend.
- Ergonomie abhängig vom Fahrer: Sitzposition und Fahrhaltung sollten zur eigenen Statur passen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt
Im Praxisvergleich zeigt sich: Die F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob die Strecke „passt“. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche zum Einsatz kommt.
Die R nineT ist dagegen oft ein Motorrad, das man bewusst auswählt: für Ausfahrten, für Touren und für Momente, in denen man das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch betrachtet. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Wert auf Stil, Sound und ein klares Straßenprofil legt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
BMW F 450 GS – die bessere Wahl für…
Die BMW F 450 GS ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das flexibel bleibt und sich in vielen Situationen wohlfühlt. Wer gern zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Schlechtwetter-Abschnitten wechselt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegen lässt und dabei kontrolliert bleibt, ist die F 450 GS eine starke Option.
BMW R nineT – die bessere Wahl für…
Die BMW R nineT passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem auf der Straße überzeugen soll und das Design nicht nur Beiwerk ist, sondern Teil der Motivation. Wer Retro-Optik liebt, gern tourt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein echtes Erlebnis anfühlt, findet in der R nineT häufig genau die richtige Mischung aus Charakter und Fahrspaß.
Fazit:
Die BMW F 450 GS gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn ein Motorrad mit Allround-Anspruch gesucht wird: Sie spielt ihre Stärken in Agilität, Kontrolle und vielseitigem Einsatz aus und eignet sich damit besonders für Fahrer, die unterschiedliche Strecken fahren und ein unkompliziertes Gesamtpaket möchten. Die BMW R nineT ist dagegen die bessere Wahl, wenn Straßenfahrt, Retro-Charisma und Fahrgenuss im Vordergrund stehen. Sie wirkt auf Asphalt besonders stimmig und belohnt den Fahrer mit einem markanten, emotionalen Charakter. Wer ein Motorrad für „alles“ sucht, landet eher bei der F 450 GS. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das vor allem auf der Straße begeistert und optisch wie technisch eine klare Identität hat, wird mit der R nineT glücklicher.