UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.799 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Neues aus Österreich
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Verarbeitung
  • leicht
  • kräftiger Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht190kg
Radstand1.420mm
Länge2.120mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 795 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihenmotor
Hubraum486ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUSD-Gabel von Kayaba
Federung hintenUmgelenktes Zenrtalfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs. Brixton Crossfire 500 – welcher Adventure-Kompaktler passt besser?

Wenn es um moderne Adventure-Bikes im kompakten Segment geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: die BMW F 450 GS und die Brixton Crossfire 500. Beide zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur „von A nach B“ – nämlich ein Motorrad, das im Alltag souverän wirkt, auf Touren entspannt bleibt und auch abseits der perfekten Asphaltlinie nicht sofort die Flucht ergreift. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, was man im täglichen Betrieb wirklich merkt.

Im folgenden Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Datenpunkte, sondern darauf, wie sich die Stärken und Schwächen beider Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie, Ausstattung und Fahrgefühl zeigen. So wird klar, welches Bike eher zu einem sportlich-aktiven Fahrstil passt und welches mehr auf unkomplizierte Alltagsnutzung setzt.

Grundidee und Motorrad-Charakter: Premium-Fokus vs. Preis-Leistungs-Ansatz

Die BMW F 450 GS steht für den typischen GS-Anspruch: ein Motorrad, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Setup, das sich sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken angenehm fahren lässt. Dabei wirkt die Maschine nicht nur „fertig“, sondern auch in der Art, wie sie Rückmeldung gibt und wie sauber sie sich in Kurven einordnet.

Die Brixton Crossfire 500 verfolgt dagegen einen anderen Weg: Sie will das Adventure-Gefühl zugänglich machen, ohne dass man dafür zwangsläufig in die Premium-Schublade greifen muss. Das merkt man vor allem daran, wie unkompliziert sich das Motorrad bewegen lässt. Es ist oft genau das richtige Maß für alle, die ein 500er-Adventure suchen, das im Alltag nicht zu wertvoll wirkt, aber trotzdem Spaß macht.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik fällt auf, dass beide Motorräder im 500er-Bereich liegen und damit für viele Fahrerinnen und Fahrer eine gute Balance aus Alltagstauglichkeit und Tourenpotenzial bieten. Die BMW F 450 GS wirkt dabei tendenziell „feiner abgestimmt“: Der Antrieb lässt sich meist sehr kontrolliert dosieren, was besonders beim Anfahren, im Stadtverkehr und beim Herausbeschleunigen aus Kurven hilft. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach „präzise“ statt nach „grob“ klingt.

Die Brixton Crossfire 500 kann dagegen mit einem eher direkten, unkomplizierten Ansprechverhalten punkten. Das ist nicht automatisch schlechter – im Gegenteil: Für viele Fahrten ist genau diese Direktheit angenehm, weil das Motorrad schnell in den passenden Bereich kommt. Gleichzeitig kann die BMW in Situationen, in denen sehr feine Gasarbeit gefragt ist, den Eindruck von mehr „Feinschliff“ vermitteln.

Getriebe und Drehmomentnutzung

Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, dass man nicht ständig am Drehzahlrad drehen muss. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW F 450 GS unterstützt das ruhige Fahren oft stärker durch ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Übersetzung. Die Brixton Crossfire 500 funktioniert ebenfalls gut, wirkt aber in manchen Fahrsituationen etwas „mechanischer“ – was für sportliche Fahrerinnen und Fahrer sogar ein Plus sein kann, während Komfortorientierte eher die BMW-Vorzüge bevorzugen.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Asphaltkomfort vs. Offroad-Realität

Gerade im Adventure-Segment entscheidet das Fahrwerk darüber, ob ein Motorrad auf längeren Strecken entspannt oder eher anstrengend wird. Die BMW F 450 GS spielt hier häufig ihre Stärken aus: Sie vermittelt ein ruhigeres, kontrollierteres Gefühl, besonders wenn die Straße wellig ist oder wenn man zügig durch wechselnde Untergründe fährt. Das hilft auch dabei, die Linie in Kurven stabil zu halten.

Die Brixton Crossfire 500 ist ebenfalls auf Vielseitigkeit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich aber: Je nach Fahrstil und Untergrund kann die Abstimmung etwas stärker „mitarbeiten“ müssen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, denn für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau diese lebendige Art das, was Spaß macht. Wer jedoch maximalen Langstreckenkomfort sucht, wird die BMW meist als souveräner empfinden.

Stabilität in Kurven und beim Bremsen

Beim Bremsen und in der Kurvendynamik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 450 GS wirkt oft konsistenter in der Dosierbarkeit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig zwischen sportlichem Fahren und entspanntem Cruisen wechselt. Die Brixton Crossfire 500 kann ebenfalls gut bremsen und liegt sicher, aber sie fühlt sich in manchen Situationen etwas weniger „vorhersehbar“ an als die BMW – vor allem dann, wenn die Fahrbahn unruhig ist oder wenn man sehr fein dosiert.

Ergonomie und Sitzposition: Für kleine und große Touren

Adventure-Bikes müssen nicht nur gut aussehen, sondern auch passen. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS bietet häufig eine sehr ausgewogene Sitzposition, die sowohl auf kurzen Strecken als auch auf längeren Touren angenehm bleibt. Das liegt nicht nur an der Sitzgeometrie, sondern auch daran, wie sich der Fahrer im Zusammenspiel aus Lenker, Fußrasten und Tankbereich „eingebunden“ fühlt.

Die Brixton Crossfire 500 ist ebenfalls alltagstauglich und kann gerade für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die ein weniger „großes“ Gefühl suchen. Wer gerne aufrecht fährt und das Motorrad leicht kontrolliert bewegen möchte, findet hier oft einen unkomplizierten Einstieg. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr lange am Stück fährt und dabei maximale Entlastung erwartet.

Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Philosophie. Die BMW F 450 GS setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und moderner Unterstützung. Das merkt man vor allem daran, wie sich das Motorrad im Alltag „rund“ anfühlt – etwa durch Assistenzsysteme, die das Fahren leichter machen, oder durch eine Bedienlogik, die schnell verstanden ist.

Die Brixton Crossfire 500 bietet ebenfalls eine sinnvolle Ausstattung, wirkt aber häufig stärker auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein: weniger „Technikballast“, dafür ein Motorrad, das sich schnell nutzen lässt. Wer jedoch Wert auf maximale Assistenz und eine sehr moderne Bedienwelt legt, wird bei der BMW eher glücklich.

Bedienung, Übersicht und Alltagstauglichkeit

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS punktet oft mit einer sehr klaren Übersicht und einer Bedienung, die auch unterwegs intuitiv bleibt. Die Brixton Crossfire 500 ist ebenfalls gut nutzbar, aber sie wirkt in der Gesamtanmutung etwas „pragmatischer“. Das ist Geschmackssache – für viele ist genau das sympathisch.

Alltagskosten und Praxis: Wartung, Ersatzteile und Langzeitgefühl

Auch wenn man beim Kauf vor allem auf das Fahrgefühl schaut, entscheidet die Praxis über die Zufriedenheit. Die BMW F 450 GS profitiert häufig von einem etablierten Händler- und Service-Netz sowie von einer starken Markeninfrastruktur. Das kann bei Wartung, Ersatzteilen und allgemeiner Betreuung ein echtes Plus sein.

Die Brixton Crossfire 500 kann dagegen vor allem über das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Wer ein Adventure-Bike sucht, das finanziell weniger Druck macht, findet hier oft eine attraktive Option. Schwächen liegen eher in der Verfügbarkeit einzelner Komponenten oder in der Frage, wie gut der Service im jeweiligen Umfeld organisiert ist – das hängt stark von der Region ab.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – typische Stärken

  • Sehr stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie
  • Ruhigeres, kontrollierteres Fahrgefühl auf wechselndem Untergrund
  • Komfort und Langstrecken-Eignung wirken oft überzeugender
  • Moderne Ausstattung und Assistenz für entspanntes Fahren

BMW F 450 GS – mögliche Schwächen

  • Typischerweise höhere Anschaffungskosten
  • Wer nur „einfach losfahren“ will, könnte die Premium-Features als weniger notwendig empfinden

Brixton Crossfire 500 – typische Stärken

  • Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Adventure im 500er-Bereich
  • Unkomplizierter Charakter, der schnell Spaß macht
  • Alltagstauglichkeit ohne zu viel „Technikdruck“

Brixton Crossfire 500 – mögliche Schwächen

  • Auf Langstrecke kann der Komfortvorsprung der BMW weniger leicht zu schlagen sein
  • Je nach Fahrstil wirkt die Abstimmung etwas weniger fein als bei der BMW

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die BMW F 450 GS ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das sich wie ein durchdachtes Gesamtwerk anfühlt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf souveräne Stabilität legt und das Motorrad sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren entspannt bewegen möchte, findet hier meist die passendere Wahl. Auch wenn moderne Assistenz und ein sehr runder Bedienkomfort wichtig sind, spielt die BMW ihre Stärken aus.

Die Brixton Crossfire 500 passt dagegen gut zu allen, die ein 500er-Adventure möchten, ohne das Budget zu sprengen. Wer ein Motorrad sucht, das sich pragmatisch nutzen lässt, schnell zugänglich ist und im Alltag nicht zu „kostbar“ wirkt, wird mit der Brixton oft sehr zufrieden sein. Gerade für Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer, die das Adventure-Feeling ausprobieren wollen, ohne sich festzulegen, kann das ein echter Vorteil sein.

Fazit:

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS ist die Wahl für alle, die ein besonders stimmiges, komfortorientiertes und kontrolliertes Adventure-Gefühl suchen. Sie wirkt im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung oft wie ein rundes Gesamtpaket – besonders dann, wenn längere Strecken, wechselnder Untergrund und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Wer dafür bereit ist, mehr zu investieren, bekommt ein Motorrad, das sich im Alltag und auf Touren sehr souverän anfühlt.

Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen die attraktive Alternative für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Adventure-Bike mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Sie bietet einen unkomplizierten Charakter, der schnell Spaß macht, und eignet sich besonders für alle, die das Motorrad häufig nutzen möchten, ohne ständig über Kosten und „Schonung“ nachzudenken. Wer maximale Premium-Feinheit erwartet, wird eher zur BMW greifen – wer jedoch ein zugängliches, vielseitiges 500er-Adventure sucht, trifft mit der Brixton oft genau den richtigen Ton.

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