| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2016 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Extrem wendig
- Sportlicher Motor
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Autobahntauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 307 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | Pirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | Pirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - gelingt der Kompromiss?
Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt.
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.
Danke. Würde mir sehr helfen.
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BMW F 450 GS vs. Ducati Hyperstrada 939 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 450 GS steht für die typische GS-Logik: aufrechte Sitzposition, souveräne Alltagsnutzung und ein Fahrgefühl, das auch abseits des perfekten Asphalts nicht sofort in Stress ausartet. Die Ducati Hyperstrada 939 dagegen bringt mehr italienische Sportlichkeit in die Mischung: dynamischer Charakter, klarer Fokus auf Fahrspaß und ein Setup, das Kurven und zügiges Tempo spürbar belohnt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander gegenübergestellt – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf längeren Touren bemerkbar machen.
Grundcharakter: Adventure-Ruhe vs. Ducati-Dynamik
BMW F 450 GS: pragmatisch und gelassen
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“. Die Sitzposition ist aufrecht, das Handling bleibt dabei übersichtlich, und das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten nicht dramatisiert. Dadurch entsteht ein ruhiges Gesamtgefühl: Man fährt, statt ständig zu „arbeiten“. Gerade auf Pendelstrecken und bei wechselnden Straßenbedingungen ist das ein echter Vorteil.
Ducati Hyperstrada 939: sportlich, aber alltagstauglich
Die Ducati Hyperstrada 939 bringt dagegen spürbar mehr Temperament in den Vordergrund. Das Motorrad lädt zu zügigem Fahren ein und vermittelt ein direkteres Feedback. Die Sitzposition ist zwar nicht kompromisslos sportlich, aber sie ist klar weniger „Reiseenduro-mäßig“ als bei der BMW. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt hier schneller dieses „Jetzt macht’s Spaß“-Gefühl.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 450 GS setzt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn das Tempo variiert oder wenn man nicht ständig im optimalen Drehzahlbereich fahren möchte.
Die Ducati Hyperstrada 939 wirkt im Vergleich lebendiger und „agiler“ in der Art, wie sie Gasbefehle umsetzt. Das ist nicht nur eine Frage von Durchzug, sondern auch von dem Gefühl, wie schnell das Motorrad auf Änderungen reagiert. Wer häufig beschleunigt, Kurven mit Schwung nimmt oder gern zügig aus Kehren herausfährt, wird die Ducati als deutlich emotionaler erleben.
Fahrwerk und Federung: Komfort vs. sportliche Rückmeldung
BMW F 450 GS: souverän über die Straße
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Federung arbeitet so, dass man Unebenheiten spürt, aber nicht „aus dem Konzept“ gebracht wird. Das ist besonders auf längeren Strecken angenehm, weil die Konzentration eher beim Fahren bleibt und weniger beim Ausgleichen von Schlaglöchern.
Ducati Hyperstrada 939: straffer, direkter, kurvenorientiert
Die Hyperstrada 939 ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Fahrwerk gibt mehr Rückmeldung, und das Motorrad wirkt dadurch in schnellen Passagen wacher. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern zügig fährt und die Linie aktiv gestaltet. Gleichzeitig gilt: Wer sehr komfortorientiert unterwegs ist oder häufig schlechte Straßen hat, wird die BMW als entspannter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich abbremsen. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die BMW F 450 GS wirkt dabei eher „berechenbar“ und stabil, besonders wenn man nicht ständig am Limit fährt. Die Ducati Hyperstrada 939 fühlt sich beim sportlichen Bremsen oft unmittelbarer an, was das Gefühl von Kontrolle in dynamischen Situationen verstärkt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die BMW punktet mit Ruhe und Konstanz, die Ducati mit direktem Ansprechverhalten. Wer häufig zügig unterwegs ist, wird die Ducati als sportlicher erleben; wer viel im Alltag fährt, profitiert von der BMW-typischen Gelassenheit.
Ergonomie und Sitzposition: wie bequem ist die Haltung wirklich?
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die BMW F 450 GS bietet eine aufrechtere Haltung, die den Rücken entlastet und das Motorrad auch im Stadtverkehr angenehm handhabbar macht. Dadurch wirkt die BMW besonders geeignet für längere Tage, bei denen man nicht ständig „in der Haltung“ arbeiten möchte.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist weniger auf „aufrecht und entspannt“ ausgelegt, sondern eher auf eine sportlichere Körperhaltung. Das ist kein Nachteil, solange die Fahrstrecken dem eigenen Stil entsprechen. Für Kurvenfahrten und dynamische Ausfahrten fühlt sich die Ducati oft stimmiger an. Wer jedoch sehr lange Touren mit viel Stop-and-go plant, wird die BMW als entspannter wahrnehmen.
Handling und Alltag: Stadt, Landstraße und wechselnde Bedingungen
Im Alltag entscheidet oft nicht die maximale Zahl, sondern das Gesamtpaket aus Wendigkeit, Übersicht und dem Gefühl, wie leicht sich das Motorrad „führen“ lässt. Die BMW F 450 GS ist in dieser Hinsicht sehr zugänglich: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das auch bei wechselndem Tempo nicht nervös wird.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn man aktiv fährt: Gas auf, Linie wählen, wieder beschleunigen. Wer eher ruhig unterwegs ist, wird die Ducati zwar auch fahren können, aber die BMW wirkt dann oft „einfacher“ im Handling.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – typische Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl bei wechselnden Straßenbedingungen
- Entspannte Sitzposition für Alltag und längere Touren
- Berechenbares Handling, das auch weniger sportliche Fahrer schnell abholt
BMW F 450 GS – mögliche Schwächen
- Wer maximalen Sportfokus sucht, empfindet die Charakteristik möglicherweise als weniger „emotional“ als bei der Ducati
- Bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Ducati das direktere Feedback stärker ausspielen
Ducati Hyperstrada 939 – typische Stärken
- Lebendiger, sportlicher Antrieb mit direkter Gasannahme
- Kurvenorientierter Fahrstil durch strafferes, rückmeldendes Setup
- Mehr Fahrspaß-Faktor bei zügigen Ausfahrten
Ducati Hyperstrada 939 – mögliche Schwächen
- Bei sehr komfortorientierten Einsätzen kann die BMW als entspannter wirken
- Die sportlichere Ausrichtung passt nicht jedem Fahrstil gleich gut
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die BMW F 450 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll: Pendeln, Wochenendtour, wechselnde Straßenqualität – ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Sie ist ein starkes Gesamtpaket für Menschen, die ein zuverlässiges, komfortables und gutmütiges Fahrgefühl suchen.
Die Ducati Hyperstrada 939 ist ideal für Fahrer, die Kurven und zügige Passagen lieben und ein Motorrad möchten, das schneller „antwortet“. Wer gern dynamisch fährt, wird die Ducati als deutlich motivierender erleben. Auch für Touren ist sie geeignet, solange die sportlichere Sitzhaltung und die straffere Abstimmung zum eigenen Anspruch passen.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und lange Strecken suchen: komfortabel, berechenbar und mit einer Sitzposition, die den Tag entspannt macht. Besonders bei wechselnden Straßenbedingungen spielt sie ihre Stärken aus und wirkt wie ein „einfach fahrbares“ Gesamtpaket. Die Ducati Hyperstrada 939 gewinnt dagegen dort, wo Fahrspaß im Vordergrund steht: dynamisches Ansprechverhalten, sportlicheres Feedback und ein kurvenorientierter Charakter, der zügige Ausfahrten deutlich intensiver macht. Wer vor allem ruhig, effizient und komfortbetont unterwegs ist, findet in der BMW den passendsten Begleiter. Wer dagegen gern aktiv fährt, beschleunigt und Kurven mit Schwung nimmt, wird mit der Ducati mehr emotionale Belohnung bekommen.