| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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BMW F 450 GS vs. Ducati Scrambler Urban Motard – Vergleich für Alltag, Landstraße und Stadt
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber beim Fahren völlig unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Ducati Scrambler Urban Motard. Beide Modelle sind modern, alltagstauglich und machen Lust auf Bewegung – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die BMW steht für den vielseitigen Allround-Ansatz mit Reise- und Tourenpotenzial, während die Ducati stärker auf den urbanen Charakter, das agile Motard-Feeling und den markanten Scrambler-Stil setzt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus dem Vergleich herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Ergonomie? Wo spielt die eine Maschine ihre Stärken aus, und wo zeigt die andere ihre Grenzen? Ziel ist eine klare Orientierung, damit die Entscheidung nicht nur nach Optik, sondern nach Fahrprofil fällt.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. urbanes Motard-Feeling
Die BMW F 450 GS ist als GS-nahe Interpretation für Fahrer gedacht, die ein Motorrad möchten, das im Alltag funktioniert und auch auf längeren Strecken nicht die Lust verliert. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: komfortable Sitzposition, souveränes Handling und ein Fahrgefühl, das sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Straßen Spaß macht.
Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst „in der Stadt lebt“. Der Motard-Ansatz sorgt für ein wendiges, direktes Ansprechverhalten. Dazu kommt der Ducati-typische Anspruch an Charakter und Design: Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur praktisch anfühlt, sondern auch optisch und emotional überzeugt, findet hier einen starken Kandidaten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzbereich. Die BMW F 450 GS ist auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Fahrverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen an Ampeln oder entspanntes Cruisen auf Landstraßen gefragt sind. Die Kraft wirkt dabei eher „nutzbar“ als „spektakulär“ – was in der Praxis oft bedeutet: weniger Stress, mehr Kontrolle.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf das Gefühl von Spontanität. Durch den Motard-Charakter und die Auslegung des Antriebs entsteht ein direkteres Erlebnis beim Gasgeben. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn kurze Strecken, häufiges Beschleunigen und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Wer gerne „mit dem Motorrad spielt“, wird die Ducati als lebendiger empfinden.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW F 450 GS: Stärke in der Alltagstauglichkeit und im gleichmäßigen Vortrieb; Schwäche eher dort, wo maximaler „Kick“ und sehr sportliche Reaktion im Vordergrund stehen.
- Ducati Scrambler Urban Motard: Stärke im agilen, emotionalen Ansprechverhalten; Schwäche eher bei Fahrprofilen, die lange, entspannte Touren mit viel Gepäck und maximaler Reiseorientierung verlangen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als jede Prospektangabe. Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken vor allem in der Stabilität und im souveränen Umgang mit wechselnden Bedingungen aus. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, Baustellen, unebene Landstraßen – wirkt die BMW insgesamt „ruhiger“ und berechenbarer. Das erleichtert das Fahren, weil das Motorrad die Situation eher glättet als sie zu betonen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist dagegen spürbar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, enger zu fahren, schneller zu reagieren und Kurven dynamischer anzusteuern. In der Stadt und auf kurvigen Nebenstrecken ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit auf längeren Strecken oder bei sehr ruppigen Abschnitten weniger „entspannt“ wirken als bei einem stärker auf Reise ausgelegten Setup.
Kurvengefühl und Alltag
Beide Motorräder machen Kurven – aber auf unterschiedliche Art. Die BMW vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Gelassenheit. Die Ducati vermittelt ein Gefühl von „sofort da“ und „mitmachen“. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße pendelt, profitiert oft von der BMW-Logik. Wer dagegen vor allem kurze, dynamische Fahrten bevorzugt, wird die Ducati als passender empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie, und wie lange?
Auch wenn beide Modelle modern wirken, unterscheiden sie sich in der Sitzphilosophie. Die BMW F 450 GS bietet eine Position, die auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt ist. Das bedeutet: Rücken und Arme bleiben meist in einem Bereich, der nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ wird. Gerade bei wechselndem Tempo – mal gemütlich, mal zügig – bleibt die Ergonomie ein Plus.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf eine sportlichere, motardtypische Haltung. Das kann sich sehr lebendig anfühlen, weil der Fahrer näher am Motorrad „dran“ ist. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken am Stück fährt, sollte darauf achten, ob die Sitzposition zum eigenen Körperbau und zum gewünschten Komfort passt.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf sicheres Verzögern im Alltag ab. Die BMW wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer mit identischen Straßenverhältnissen unterwegs ist.
Die Ducati liefert ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, das zum agilen Charakter passt. In Situationen, in denen schnelle Richtungswechsel und zügiges Anbremsen gefragt sind, kann das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsansprache besonders stimmig wirken.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis
- BMW F 450 GS: Stärke in der berechenbaren Alltagsperformance; Schwäche eher dort, wo man maximal „sportlich“ interpretierte Bremsdynamik erwartet.
- Ducati Scrambler Urban Motard: Stärke in der sportlichen Fahrdynamik; Schwäche eher bei Fahrten, die stark auf lange, entspannte Routine ausgelegt sind.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um „passt es zum Fahrprofil“. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag und für längere Strecken gedacht ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Gesamtpaket funktioniert: Bedienbarkeit, Übersicht und das Gefühl, dass man das Motorrad ohne ständiges Nachdenken nutzen kann.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist stärker auf Stil und Fahrspaß im urbanen Umfeld ausgerichtet. Das kann bedeuten, dass sie sich besonders dann richtig anfühlt, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses. Wer Wert auf ein markantes Auftreten legt und gerne „sichtbar“ fährt, wird die Ducati als stimmiger empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die BMW F 450 GS ist besonders geeignet, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: Pendeln, Wochenendtouren, auch mal längere Strecken – und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl bietet. Sie ist eine gute Wahl für Fahrer, die Komfort, Alltagstauglichkeit und eine GS-nahe Vielseitigkeit priorisieren.
Die Ducati Scrambler Urban Motard passt besonders gut, wenn die Stadt und kurvige Nebenstrecken im Fokus stehen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, Spaß macht und optisch sowie emotional überzeugt, findet in der Ducati einen starken Partner. Sie ist ideal für Fahrer, die Dynamik und Agilität spüren wollen – und weniger darauf aus sind, das Motorrad als „Reisegerät“ zu sehen.
Typische Kaufgründe im Vergleich
- BMW F 450 GS: Wahl, wenn Vielseitigkeit, entspannter Alltag und ein berechenbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Motard-Direktheit.
- Ducati Scrambler Urban Motard: Wahl, wenn Agilität, urbaner Charakter und ein emotionaleres Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag souverän bleibt und auch längere Touren entspannt mitmacht. Ihr Vorteil liegt im ausgewogenen Gesamtpaket: kontrolliertes Handling, angenehme Ergonomie und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen Sicherheit vermittelt. Wer ein Motorrad möchte, das „einfach funktioniert“ und dabei nicht nur für eine bestimmte Strecke Spaß macht, trifft mit der BMW häufig die passendere Entscheidung.
Die Ducati Scrambler Urban Motard spielt ihre Stärken dort aus, wo Dynamik zählt: Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und kurvige Strecken, auf denen Agilität und Direktheit Spaß machen. Die Ducati wirkt lebendiger und emotionaler, was sie besonders attraktiv für Fahrer macht, die ein Motorrad nicht nur praktisch, sondern auch charakterstark erleben wollen. Kurz gesagt: BMW für Vielseitigkeit und Ruhe, Ducati für Agilität und urbanen Fahrspaß.