| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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BMW F 450 GS vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Welten verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 450 GS steht für agiles, modernes Fahren mit dem Anspruch, auch abseits des Gewohnten Spaß zu machen. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein klassisches Touring-Motorrad mit viel Charakter, Komfort und dem Fokus auf lange Strecken. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Praxis – also dort, wo es zählt: beim Fahrgefühl, bei der Ergonomie, beim Komfort und bei der Art, wie sich das Motorrad im Alltag und auf Tour anfühlt.
Grundidee: Reiseenduro vs. amerikanisches Touring
Die BMW F 450 GS ist als Reiseenduro gedacht, die sich flexibel anfühlt: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken und auch mal ein unbefestigter Weg sollen machbar sein. Das Konzept zielt auf Kontrolle und ein dynamisches Handling ab. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU verfolgt dagegen eine klare Touring-Philosophie: viel Komfort, stabile Fahrweise bei höheren Geschwindigkeiten und ein Setup, das auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Wer vor allem lange Strecken plant, findet hier ein Motorrad, das auf Ruhe und Ausstattung setzt.
Fahrgefühl und Motorcharakter im Vergleich
Beim Vergleich der BMW F 450 GS und der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Motoren den Charakter prägen. Die BMW wirkt insgesamt lebendiger und „direkter“ im Ansprechverhalten. Das unterstützt ein Fahrgefühl, das sich wie gemacht anfühlt für wechselnde Situationen: zügig aus Kurven heraus, spontan beschleunigen oder das Tempo fein dosieren. Gerade auf kurvigen Strecken spielt diese Art von Antrieb ihre Stärken aus.
Die Harley setzt dagegen stärker auf den typischen Touring-Drive: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein spürbarer Rhythmus und ein Motorgefühl, das eher auf entspanntes Dahingleiten als auf sportliche Reaktionsfreude ausgelegt ist. Das ist nicht „weniger“, sondern anders: Die Electra Glide trägt sich so, dass man lange Strecken komfortabel abspulen kann, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst „auf Touren gebracht“ werden.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist die Tour?
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzhaltung. Die BMW F 450 GS bietet eine Position, die häufig als vielseitig beschrieben wird: aufrecht genug, um den Überblick zu behalten, und gleichzeitig so, dass man sich bei Bedarf aktiv bewegen kann. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die große Reise zählt, sondern auch der Alltag oder kürzere Ausfahrten mit wechselndem Tempo.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt auf Langstrecke besonders stimmig: weniger „arbeiten“, mehr „genießen“. Dazu kommt der Touring-Charakter der gesamten Baugruppe – vom Windschutz bis zur Art, wie das Motorrad die Fahrt dämpft. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, profitiert von diesem Ansatz spürbar.
Windschutz, Komfort und Ausstattung auf langen Strecken
Beim Thema Komfort trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die Harley ist hier klar im Vorteil, weil das Motorrad als Ultra-Classic-Version auf Touren ausgelegt ist. Windschutz, Verkleidung und die generelle „Touring-Umgebung“ sorgen dafür, dass die Fahrt auch bei längeren Abschnitten entspannter bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Stadt und Landstraße besteht, sondern aus Autobahnanteilen oder zügigen Überlandfahrten, spielt die Electra Glide ihre Stärken aus.
Die BMW F 450 GS kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher die Art von Motorrad, die Komfort mit Beweglichkeit kombiniert. Auf langen Strecken ist das gut, wenn die Fahrt abwechslungsreich ist oder wenn man zwischendurch gern mal die Linie wechselt. Wer jedoch sehr stark auf „maximal entspannt“ setzt, wird bei der Harley schneller das Gefühl haben, dass das Motorrad genau dafür gebaut wurde.
Handling, Gewicht und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die BMW F 450 GS wirkt in vielen Situationen handlicher. Das macht sie attraktiv, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn enge Passagen vorkommen oder wenn man das Motorrad öfter mal rangieren muss. Auch auf kurvigen Landstraßen fühlt sie sich oft wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“ – also leicht in die gewünschte Richtung bringt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein schwereres, touringorientiertes Motorrad. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Auf der Strecke sorgt das Gewicht für Stabilität und Ruhe. In langsamen Situationen oder beim Rangieren kann es aber mehr Aufmerksamkeit verlangen. Wer vor allem lange Strecken fährt und weniger Wert auf „leichtes Handling“ im Stadtverkehr legt, wird mit der Harley in der Regel glücklicher.
Fahrwerk und Bremsen: Wo liegt die Charakterstärke?
Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die BMW zielt auf Kontrolle und ein dynamisches Zusammenspiel aus Federung und Reifenaufstand ab. Das unterstützt ein Gefühl von Präzision, besonders wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht. Die Harley ist stärker auf souveräne Stabilität ausgelegt: Das Motorrad soll auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ruhig bleiben und den Fahrer nicht ständig „zur Arbeit“ zwingen.
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied in der Nutzung: Die BMW wirkt tendenziell sportlicher im Ansprechverhalten, was beim zügigen Fahren und bei häufigen Richtungswechseln hilft. Die Harley bietet eine sehr tourentaugliche Bremsperformance, die vor allem dann überzeugt, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad zuverlässig verzögert – ohne dass man sich ständig auf das System „einschießen“ muss.
Technik, Fahrhilfen und Bedienkonzept
Technisch sind beide Motorräder auf ihre Zielgruppe abgestimmt. Die BMW F 450 GS wirkt in der Bedienlogik oft modern und alltagstauglich: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell zurechtfindet und die Technik im Hintergrund arbeitet. Das hilft besonders, wenn man das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Tour nutzt, sondern regelmäßig fährt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt stärker auf ein Touring-Bedienkonzept, das auf Komfort und Langstreckenfokus ausgelegt ist. Das bedeutet: Die Bedienung soll sich „touringmäßig“ anfühlen, also intuitiv und auf entspannte Fahrt ausgerichtet. Wer die Harley als Reisebegleiter sieht, wird die Ausrichtung meist als stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Agiles Handling für wechselnde Strecken und häufigen Einsatz im Alltag.
- Dynamisches Fahrgefühl, das Kurven und Tempowechsel unterstützt.
- Vielseitigkeit: Reiseenduro-Charakter passt zu unterschiedlichen Tourenarten.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Wenn der Fokus ausschließlich auf „maximaler Langstreckenentspannung“ liegt, wirkt die Harley in dieser Disziplin konsequenter.
- Für sehr schwere Touring-Gepäckkonzepte kann das Setup je nach Fahrstil weniger „eingebaut“ wirken als bei einem Ultra-Classic-Touringmotorrad.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken
- Touring-Komfort mit starkem Fokus auf Windschutz und entspannte Fahrt.
- Stabile, ruhige Fahrweise auf längeren Strecken.
- Charakter: Motor- und Fahrgefühl passen besonders zu Genussfahrten.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Schwächen
- Mehr Aufwand bei langsamen Manövern und im dichten Stadtverkehr.
- Wer häufig sportlich und dynamisch fährt, fühlt den Touring-Fokus möglicherweise als weniger „reaktiv“ als bei der BMW.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Wie soll sich die Fahrt anfühlen? Die BMW F 450 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Tour genutzt wird. Sie passt zu Fahrern, die gern flexibel unterwegs sind, Kurven mögen und ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht integrieren lässt. Auch wenn die Strecke mal nicht perfekt asphaltiert ist, wirkt das Konzept stimmig.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ideal, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen und Komfort, Windschutz und Touring-Ausstattung Priorität haben. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist, Autobahnabschnitte entspannt abspulen möchte und das Motorrad als Reiseplattform versteht, wird die Electra Glide besonders passend finden.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die richtige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: dynamisch im Fahrgefühl, handlich im Alltag und stark, wenn die Strecke abwechslungsreich wird. Sie punktet vor allem dort, wo man nicht nur „durchkommt“, sondern aktiv fährt – mit Freude an Tempowechseln und einer kontrollierten, modernen Fahrweise. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gewinnt dagegen, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke liegt: Touring-Komfort, Windschutz und die ruhige, stabile Art zu fahren machen sie zur idealen Begleiterin für große Touren und entspannte Etappen. Wer häufig Stadt und Landstraße kombiniert und ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze möchte, fährt mit der BMW oft zufriedener. Wer dagegen vor allem reisen will und dabei maximalen Komfort in den Vordergrund stellt, trifft mit der Harley die passendere Entscheidung.