| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 450 GS und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird die Entscheidung schnell spannend: Hier steht eine GS-orientierte Maschine mit Fokus auf Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit, dort ein Café-Racer-inspirierter Naked-Bike-Ansatz, der vor allem auf Dynamik, Stil und direktes Fahrgefühl setzt. Im folgenden Vergleich geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken liegen.
Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit vs. Café-Naked-Dynamik
Die BMW F 450 GS ist als GS gedacht: aufrechte Sitzposition, aufgeräumte Ergonomie und ein Fahrstil, der sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Strecken funktioniert. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für Menschen, die regelmäßig fahren, gern flexibel bleiben und nicht jedes Wochenende nur auf „perfekten Asphalt“ warten.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen setzt auf den Look und die Haltung eines modernen Café-Racers. Der Schwerpunkt liegt spürbar auf dem sportlichen, agilen Handling und dem „unmittelbaren“ Gefühl zwischen Fahrer und Maschine. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv ansteuert und dabei auch optisch etwas Besonderes möchte, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS zielt auf einen nutzbaren, alltagstauglichen Antrieb. Der Fokus liegt darauf, dass sich das Motorrad in verschiedenen Situationen souverän bewegt – vom entspannten Rollen bis zum zügigen Beschleunigen. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken unterschiedlich ausfallen oder wenn nicht jede Fahrt „nur sportlich“ geplant ist.
Die Honda CB 1000 R wirkt dagegen wie ein Bike, das stärker auf das Erlebnis „Gas auf, Tempo da“ ausgelegt ist. Der Charakter ist direkter, die Reaktion auf die Gasstellung ist spürbar unmittelbarer. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch fährt und die Maschine als Werkzeug für sportliche Fahrten nutzt.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- BMW F 450 GS: Stärke in der gleichmäßigen Alltagstauglichkeit und in einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Schwäche: Wer ausschließlich maximale Sportlichkeit sucht, könnte den Fokus weniger „aggressiv“ empfinden.
- Honda CB 1000 R: Stärke in der direkten Dynamik und im sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche: Wer vor allem Komfort und Gelassenheit in den Vordergrund stellt, muss sich darauf einstellen, dass der Charakter stärker auf Fahrspaß als auf „immer entspannt“ getrimmt ist.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf langen Strecken vs. sportliche Haltung
Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Die aufrechte Haltung hilft dabei, auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben. Gerade im Alltag – etwa auf Pendelstrecken oder bei Touren mit wechselndem Tempo – ist das ein echter Pluspunkt.
Die Honda CB 1000 R setzt auf eine sportlichere, kompakter wirkende Sitzhaltung. Das unterstützt ein aktives Fahren und macht das Motorrad besonders interessant für Kurvenfahrten. Wer jedoch häufig lange Strecken in „Dauerhaltung“ fährt oder eher gemütlich unterwegs ist, könnte die GS-Philosophie als komfortabler empfinden.
Was das für die Praxis bedeutet
Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern aus Alltag, Umwegen und unterschiedlichen Straßen. Die Honda ist dagegen besonders stark, wenn die Tour bewusst sportlich geplant ist und man das Motorrad „mitnimmt“ statt nur zu bewegen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung: Die BMW F 450 GS wirkt darauf abgestimmt, Unebenheiten zu schlucken und dabei kontrolliert zu bleiben. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn man gern auch mal abseits des „Showrooms“ unterwegs ist.
Die Honda CB 1000 R setzt stärker auf präzises Ansprechverhalten und ein agiles Handling. In schnellen Wechseln zwischen Schräglage und Aufrichten fühlt sich das Motorrad lebendig an. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern „arbeiten“: Linie wählen, Tempo dosieren, Kurve aktiv gestalten.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- BMW F 450 GS: Stärke in der souveränen Kontrolle und in der Alltagstauglichkeit über verschiedene Streckenqualitäten. Schwäche: Wer maximales „Sport-Feedback“ sucht, findet es bei der GS-Orientierung eher gedämpft.
- Honda CB 1000 R: Stärke in der direkten Rückmeldung und im sportlichen Kurvengefühl. Schwäche: Auf holprigen Strecken kann der Fokus auf Agilität weniger „komfortabel“ wirken als bei einer GS-typischen Abstimmung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder zielen auf zuverlässige Verzögerung und ein sicheres Gefühl beim Bremsen. Im Vergleich zeigt sich jedoch der Unterschied im Einsatzprofil: Die BMW F 450 GS wirkt darauf ausgelegt, dass man in unterschiedlichen Situationen – auch bei wechselndem Grip – kontrolliert verzögern kann. Das passt gut zu einem Motorrad, das vielseitig genutzt wird.
Die Honda CB 1000 R bringt den sportlicheren Anspruch stärker mit. Beim zügigen Fahren und bei häufigen Brems- und Beschleunigungsphasen spielt das Motorrad seine Stärken aus, weil das Gesamtpaket auf Dynamik abgestimmt ist. Wer gern sportlich fährt, profitiert von dem direkten Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Handling.
Elektronik und Assistenz: Fahrmodi, Kontrolle und Alltagshilfe
Elektronik ist heute ein entscheidender Punkt – und hier unterscheiden sich die Konzepte. Die BMW F 450 GS wirkt so, als würde sie Fahrmodi und Assistenzsysteme vor allem dafür einsetzen, das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbar zu machen. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht immer unter identischen Bedingungen fährt.
Die Honda CB 1000 R nutzt Elektronik stärker im Kontext sportlicher Fahrweise. Das kann bedeuten, dass sich die Maschine in den passenden Modi besonders dynamisch anfühlt und die Leistungsentfaltung gut dosierbar bleibt. Wer gern „kurz und knackig“ fährt, wird die Abstimmung oft als angenehm direkt wahrnehmen.
Welche Elektronik passt besser?
- BMW: Vorteil bei wechselnden Bedingungen und wenn man Komfort durch kontrollierte Abstimmung schätzt.
- Honda: Vorteil, wenn man die Elektronik als Unterstützung für sportliche Fahrten nutzen möchte.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern wie gut das Motorrad zum eigenen Tagesablauf passt. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Bike, das man unkompliziert in den Alltag integriert: aufrechte Sitzhaltung, gute Übersicht und ein Konzept, das Touren genauso kann wie Fahrten „von A nach B“.
Die Honda CB 1000 R ist dagegen stärker auf das Erlebnis ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern aus der Garage holt, um bewusst zu fahren – mit Fokus auf Stil, Dynamik und ein direktes Feedback. Für viele ist das genau der Grund, warum man sich für ein Naked-Café-Design entscheidet.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW F 450 GS und Honda CB 1000 R Neo Sports Café hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen.
BMW F 450 GS: die bessere Wahl für…
- Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen
- Menschen, die auch mal unperfekte Strecken fahren und dabei Kontrolle wollen
- Wer Wert auf entspannte Ergonomie und souveränes Fahrverhalten legt
Honda CB 1000 R: die bessere Wahl für…
- Fahrer, die ein sportliches Naked-Bike mit Café-Charakter bevorzugen
- Menschen, die Kurvenfahrten und dynamisches Ansprechverhalten besonders genießen
- Wer ein Motorrad möchte, das sich klar auf Fahrspaß und Stil fokussiert
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die stimmigere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als vielseitiger Begleiter dienen soll: für Alltag, Touren und Strecken, die nicht immer glatt und vorhersehbar sind. Das Fahrgefühl wirkt kontrolliert und alltagstauglich, die Ergonomie unterstützt längeres Fahren, und die Abstimmung zielt darauf, dass man sich in unterschiedlichen Situationen sicher und entspannt fühlt. Wer ein Bike sucht, das nicht nur an Wochenenden Spaß macht, sondern regelmäßig genutzt wird, liegt mit der GS-Philosophie meist richtig.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt besser, wenn der Fokus klar auf Dynamik, direktem Ansprechverhalten und dem sportlichen Charakter eines Naked-Café-Bikes liegt. Sie macht besonders dann Freude, wenn die Fahrt bewusst kurvig und zügig geplant ist und man das Motorrad als aktives Fahrgerät erlebt. Wer Stil und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, findet in der Honda eine Maschine, die genau dieses Gefühl liefert.