| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs Honda CB 500 F – Vergleich für Alltag, Fahrspaß und die richtige Wahl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird die Entscheidung oft erst dann wirklich spannend, wenn man genauer hinschaut: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an? Wie gut passt es zu Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen? Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Honda CB 500 F. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein handliches, modernes Motorrad suchen – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundcharakter: GS-Ansatz vs. CB-Philosophie
Die BMW F 450 GS ist klar im Geist einer GS-typischen Vielseitigkeit gedacht. Der Fokus liegt auf einer aufrechten, tourentauglichen Sitzposition und einem Fahrgefühl, das auch dann noch souverän wirkt, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die Maschine wirkt insgesamt „abenteuerlustiger“ – nicht im Sinne von Hardcore-Offroad, sondern als Motorrad, das sich für unterschiedliche Untergründe und wechselnde Bedingungen gut anfühlt.
Die Honda CB 500 F verfolgt dagegen eine straightere, straßenorientierte Linie. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag schnell verfügbar zu sein, sich leicht zu bewegen und dabei ein unkompliziertes, harmonisches Gesamtpaket zu liefern. Wer vor allem Stadt, Landstraße und entspannte Touren im Blick hat, findet hier einen sehr stimmigen Charakter.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie sich im normalen Fahrbetrieb angenehm dosieren lassen. Die BMW F 450 GS wirkt dabei oft „zielgerichteter“ für dynamischere Fahrten – besonders dann, wenn man aus Kurven heraus zügig beschleunigen möchte oder wenn die Strecke häufiger wechselt. Das Fahrgefühl ist tendenziell spritziger und vermittelt mehr „Aufbruchsstimmung“.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, ruhigen Gangart aus. Das Motorrad lässt sich sehr gut im Alltag fahren, ohne dass man ständig nach dem richtigen Drehzahlbereich suchen muss. Gerade auf längeren Strecken wirkt die Abstimmung oft entspannter, weil das Motorrad nicht „drängt“, sondern einfach mitläuft.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW F 450 GS: Tendenziell mehr Dynamik-Feeling und ein Charakter, der zu wechselnden Strecken passt. Schwäche: Wer ausschließlich sehr ruhiges, entspanntes Cruisen sucht, empfindet den Antrieb möglicherweise als „präsenter“ als nötig.
- Honda CB 500 F: Sehr gut dosierbar und alltagstauglich, mit einem harmonischen Eindruck. Schwäche: Wer häufig sportlich aus Kurven heraus beschleunigt oder öfter „mehr“ will, könnte die Ausrichtung als weniger abenteuerorientiert wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien spürbar. Die BMW F 450 GS ist so ausgelegt, dass sie auch bei unruhigeren Bedingungen sicher wirkt. Das merkt man besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man im Alltag mal zügiger um die Ecke fährt. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und „Gelassenheit“, ohne dabei träge zu werden.
Die Honda CB 500 F punktet im Vergleich mit einem sehr zugänglichen Fahrgefühl. Sie wirkt leicht zu bewegen, reagiert direkt und lässt sich im Stadtverkehr angenehm manövrieren. Auf der Landstraße bleibt sie dabei stabil genug, um entspannt zu fahren, ohne dass man ständig das Motorrad „sortieren“ muss.
Kurven, Bremsen und Alltag
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer schnell verständlich sind. Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher aus, wenn man mehr Variation in den Strecken hat und auch mal unebenere Abschnitte einplant. Die Honda CB 500 F ist besonders dann im Vorteil, wenn der Fokus auf flüssigem Stadtverkehr und unkomplizierten Landstraßenrunden liegt.
Bei der Brems- und Fahrwerkswirkung zeigt sich im Vergleich häufig: Die BMW wirkt „sicherheitsorientierter“ für wechselnde Bedingungen, während die Honda „komfortabel-einfach“ für den Alltag bleibt. Welche Seite besser passt, hängt stark davon ab, wie häufig die Strecke wechselt und wie dynamisch gefahren wird.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?
Ein wichtiger Unterschied im Vergleich ist die Ergonomie. Die BMW F 450 GS setzt auf eine aufrechtere Haltung, die sich besonders für längere Fahrten oder für Fahrerinnen und Fahrer eignet, die nicht dauerhaft in einer stark nach vorn geneigten Position sitzen möchten. Dadurch wirkt das Motorrad oft „tourentauglicher“, auch wenn die Tagesstrecke nicht riesig ist.
Die Honda CB 500 F bietet eine sportlichere, aber weiterhin alltagstaugliche Sitzposition. Sie ist so gestaltet, dass man schnell in eine angenehme Fahrhaltung kommt, ohne dass es sich nach „Sport“ anfühlt, der auf Dauer ermüdet. Wer eher kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert von der unkomplizierten Handhabung.
Komfort-Fazit zur Ergonomie
- BMW F 450 GS: Tendenziell mehr Komfort für längere Fahrten und wechselnde Strecken. Schwäche: Wer eine ganz kompakte, sehr sportliche Haltung bevorzugt, könnte die aufrechtere Ausrichtung als weniger „aggressiv“ empfinden.
- Honda CB 500 F: Sehr zugänglich und angenehm für den Alltag. Schwäche: Bei sehr langen Touren kann die Sitzhaltung je nach Körperbau weniger „entspannt“ wirken als bei einer stärker tourorientierten Ausrichtung.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf moderne Alltagstauglichkeit. Die BMW F 450 GS wirkt dabei oft wie die „funktionale“ Wahl, wenn man Wert auf eine GS-typische Praxis legt – also auf ein Motorrad, das sich für unterschiedliche Situationen gut rüstet. Dazu passen typischerweise die Art der Bedienelemente, die Gesamtanmutung und das Gefühl, dass man das Motorrad auch für Ausflüge außerhalb der reinen Stadtstrecke nutzen möchte.
Die Honda CB 500 F setzt stärker auf das, was man täglich braucht: klare Bedienung, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Motorrad, das schnell startklar ist und sich nicht „kompliziert“ anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das einfach funktioniert, findet hier eine sehr passende Basis.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- BMW F 450 GS: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem „Abenteuer“-Gefühl im Alltag. Schwäche: Wer nur kurze Strecken fährt und das Motorrad hauptsächlich in der Stadt nutzt, könnte den GS-Charakter als „zu viel“ empfinden.
- Honda CB 500 F: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzung und dem straßenorientierten Komfort. Schwäche: Wer regelmäßig unebene Strecken oder Ausflüge abseits des reinen Asphalts plant, könnte sich mit der Ausrichtung weniger „zu Hause“ fühlen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahralltag entscheiden. Die BMW F 450 GS ist besonders interessant, wenn die Strecken abwechslungsreich sind: Stadt plus Land, gelegentlich schlechterer Untergrund, und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt. Wer außerdem eine aufrechtere Sitzposition bevorzugt und das Gefühl mag, mit einem „tourenfähigen“ Bike unterwegs zu sein, trifft mit der BMW häufig eine sehr gute Wahl.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die naheliegende Option, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt: viel Stadtverkehr, häufige kurze Fahrten, und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich leicht bewegt und dabei zuverlässig harmoniert. Wer ein unkompliziertes Gesamtpaket sucht, das sich schnell in den Alltag integriert, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Entscheidungshilfe: Vergleich der wichtigsten Unterschiede
Wenn man die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle gegeneinander abwägt, ergibt sich ein klares Bild:
- BMW F 450 GS steht für Vielseitigkeit, tourorientiertes Fahrgefühl und eine Ausrichtung, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt.
- Honda CB 500 F steht für straßenorientierte Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und eine sehr unkomplizierte, harmonische Fahrweise.
Beide Motorräder können eine starke Wahl sein – aber die „richtige“ Entscheidung hängt davon ab, ob der Alltag eher aus abwechslungsreichen Strecken besteht oder ob die Straße im Vordergrund steht.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag vielseitig bleibt: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch anspruchsvollere Abschnitte sollen sich nicht wie „Ausnahmen“ anfühlen. Die aufrechtere Ergonomie und der eher tourenorientierte Charakter machen sie besonders attraktiv, wenn längere Fahrten oder wechselnde Bedingungen häufig vorkommen. Wer mit einem Motorrad unterwegs sein möchte, das sich wie ein kleiner Reisebegleiter anfühlt, liegt mit der BMW meist richtig.
Die Honda CB 500 F passt am besten, wenn der Fokus klar auf unkomplizierter Straßen-Nutzung liegt: leichtes Handling, harmonisches Fahrgefühl und ein Motorrad, das schnell verfügbar ist und im Alltag wenig „Erklärbedarf“ hat. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet in der Honda häufig die passendere Wahl.
Kurz gesagt: BMW für mehr Vielseitigkeit und Touren-Feeling, Honda für straßenorientierten Alltag und entspanntes Handling.