UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 7.680 €
Baujahr von 2021 bis 2023
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Günstige A2 Reise-Enduro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • leicht und wendig
  • geringer Verbrauch, große Reichweite
  • günstig in Anschaffung Unterhalt
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
  • Einzelscheibe vorne greift etwas spät

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.155mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 810-834 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite491km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 136)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs. Honda CB 500 X – Vergleich für Alltag, Tour und Einsteiger

Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen Einsatzbereich kommen, wird die Entscheidung oft zur Frage des persönlichen Fahrgefühls. Die BMW F 450 GS und die Honda CB 500 X sind beide als Allrounder gedacht: für die Stadt, für die Landstraße und für Touren, bei denen man auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie unterwegs sein möchte. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – nicht als reine Daten-Schlacht, sondern mit Blick darauf, wie sich die Stärken im Alltag bemerkbar machen.

Grundidee: Reiseenduro-Feeling vs. bewährter Allround-Charakter

Die BMW F 450 GS zielt klar auf das moderne GS-Gefühl ab: dynamisch, technisch aufgeräumt und mit einem Fokus auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Die Honda CB 500 X steht dagegen für einen pragmatischen Ansatz: ein Motorrad, das sich über Jahre bewährt hat, mit einem gutmütigen Charakter und einer unkomplizierten Art, Kilometer zu sammeln.

Beide Modelle sind damit interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das nicht nur „irgendwie“ funktioniert, sondern sich in unterschiedlichen Situationen souverän anfühlt. Entscheidend wird dabei, wie Motor, Fahrwerk und Ergonomie zueinander passen – und wie gut das Motorrad den eigenen Stil unterstützt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt im Antritt oft lebendiger und vermittelt das Gefühl, dass sie bei Bedarf zügig nach vorne geht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungen im Stadtverkehr oder dynamischere Passagen auf der Strecke liegen. Die Honda CB 500 X spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, stressfreien Fahrweise aus. Sie wirkt dadurch besonders angenehm, wenn entspanntes Cruisen, konstante Drehzahlen und ein ruhiger Rhythmus im Vordergrund stehen.

Auch wenn beide Motorräder für den Alltag ausgelegt sind, unterscheiden sich die Charaktere: Die BMW unterstützt eher das „Mitdenken“ beim Fahren, während die Honda eher das „Einfach fahren“ belohnt. Wer gern aktiv Gas gibt und das Motorrad als Werkzeug für sportlichere Momente nutzt, findet in der BMW häufig mehr Anreiz. Wer dagegen Wert auf Gelassenheit legt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.

Fahrwerk und Straßenlage: Komfort, Kontrolle und Vertrauen

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Federwege, sondern um das Zusammenspiel aus Dämpfung, Ansprechverhalten und Stabilität. Die BMW F 450 GS vermittelt dabei oft ein präziseres Gefühl in schnellen Richtungswechseln und bei zügigerem Tempo. Das kann sich besonders auf Landstraßen bemerkbar machen, wenn die Strecke wellig ist oder Kurvenfolgen anspruchsvoll werden.

Die Honda CB 500 X punktet häufig mit einem ausgewogenen Komfortansatz. Sie bleibt auch bei längeren Fahrten angenehm kontrollierbar und wirkt dabei weniger „nervös“. Gerade wenn der Fokus auf entspannter Tour liegt, kann das ein echter Vorteil sein. In Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist, zeigt die Honda oft eine ruhige Art, die das Fahren leichter macht.

Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die BMW wirkt tendenziell sportlicher und direkter, die Honda eher komfortorientiert und gutmütig. Wer häufig zügig unterwegs ist, profitiert eher von der BMW-Dynamik. Wer lange Strecken plant und dabei entspannt bleiben möchte, findet in der Honda oft die passendere Basis.

Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zum Körper?

Bei der Ergonomie entscheidet sich, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach zehn Minuten. Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie für viele Fahrergrößen funktionieren. Dennoch gibt es Unterschiede im Gesamteindruck: Die BMW F 450 GS wirkt häufig etwas „aufrechter“ und vermittelt ein aktiveres Fahrgefühl. Das kann helfen, wenn man gern mit dem Körper arbeitet und das Motorrad in Kurven spürt.

Die Honda CB 500 X bietet dagegen oft eine sehr alltagstaugliche Sitzhaltung. Sie unterstützt eine entspannte Haltung, die besonders auf Touren angenehm ist. Wer häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist – Stadt, Landstraße, kurze Pausen – schätzt an der Honda häufig die unkomplizierte Handhabung.

Die Schwäche der jeweils anderen Seite liegt auf der Hand: Wer maximale Aktivität und sportlichere Rückmeldung sucht, fühlt sich bei der BMW eher zu Hause. Wer dagegen eine besonders stressarme Sitzposition bevorzugt, wird die Honda oft als entspannter empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich der Bremsanlage geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder sind mit modernen Sicherheitsfeatures ausgestattet, die im Alltag entscheidend sind. Die BMW wirkt dabei häufig etwas „direkter“ in der Rückmeldung, was das Gefühl von Kontrolle in schnellen Situationen verstärken kann. Die Honda punktet oft mit einer sehr gleichmäßigen Bremswirkung, die sich gut anfühlt, wenn man vorausschauend und ruhig fährt.

In der Praxis bedeutet das: Wer gern sportlicher bremst oder in dynamischen Situationen schnell reagieren möchte, findet bei der BMW häufig mehr unmittelbare Rückmeldung. Wer dagegen Wert auf eine gut dosierbare, gleichmäßige Bremscharakteristik legt, wird mit der Honda sehr gut zurechtkommen.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewährte Einfachheit

Elektronik kann den Alltag spürbar erleichtern – etwa durch Assistenzsysteme, Fahrmodi oder eine übersichtliche Bedienung. Die BMW F 450 GS wirkt in der Tendenz moderner und stärker auf „Assistenz und Systemdenken“ ausgerichtet. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man gern mit Technik arbeitet und die Bedienung als Teil des Fahrspaßes sieht.

Die Honda CB 500 X setzt dagegen häufig auf das, was sich bewährt hat: klare Bedienlogik, solide Basisfunktionen und ein Setup, das nicht überfordert. Das ist ein Vorteil, wenn man sich nicht ständig mit Menüs beschäftigen möchte, sondern sich auf das Fahren konzentrieren will.

Die Schwäche der BMW liegt eher in der höheren Komplexität, die manchen Fahrern zu viel sein kann. Die Stärke der Honda liegt genau darin: weniger „Ablenkung“, mehr Fokus auf das Wesentliche.

Alltagstauglichkeit: Handling, Wendigkeit und Stadtkomfort

Im Stadtverkehr zählen Dinge wie Handlichkeit, Gewicht im Gefühl, Übersicht und die Art, wie das Motorrad bei niedrigen Geschwindigkeiten reagiert. Beide Modelle sind dafür grundsätzlich geeignet, aber sie vermitteln unterschiedliche Eindrücke.

Die BMW F 450 GS wirkt oft agiler und unterstützt ein aktives Fahren. Das kann besonders in engen Straßen, beim Rangieren oder auf kurvigen Zubringern helfen. Die Honda CB 500 X ist ebenfalls gut zu bewegen, wirkt aber häufig noch einen Tick „ruhiger“ in der Handhabung. Das ist angenehm, wenn man im Alltag viel stop-and-go fährt oder häufig an Ampeln und Kreuzungen steht.

Wer im Alltag gern schnell zwischen Situationen wechselt, wird die BMW als dynamischer empfinden. Wer dagegen einen möglichst entspannten Stadtbetrieb möchte, findet in der Honda oft die angenehmere Wahl.

Touren und Reichweite: Wie gut funktioniert das Motorrad auf längeren Strecken?

Für Touren spielen mehrere Faktoren zusammen: Windschutz, Ergonomie, Verbrauch und das Gefühl, wie stabil das Motorrad bei längeren Fahrten bleibt. Die BMW F 450 GS wirkt häufig so, als sei sie für abwechslungsreiche Strecken gemacht: zügig, kontrolliert und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern Landstraße und wechselnde Untergründe dabei sind, kann die BMW ihre Stärken ausspielen.

Die Honda CB 500 X ist ebenfalls tourentauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie wirkt besonders geeignet für lange, gleichmäßige Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Dynamik. Das kann auf Reisen ein echter Vorteil sein, weil man weniger „arbeiten“ muss, um entspannt voranzukommen.

Stärken und Schwächen im Tourenvergleich: Die BMW bietet tendenziell mehr Fahrspaß bei wechselndem Tempo, die Honda mehr Gelassenheit bei gleichmäßigem Rhythmus. Beide können lange Strecken, aber sie belohnen unterschiedliche Fahrstile.

Für wen passt welches Motorrad?

BMW F 450 GS: Die bessere Wahl für aktive Fahrer

Die BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich dynamisch anfühlt und auf wechselnde Situationen schnell reagiert. Wer gern zügig fährt, Kurvenfolgen mag und das Motorrad als „Werkzeug“ für den eigenen Fahrstil nutzt, findet in der BMW häufig mehr direkte Rückmeldung. Auch dann, wenn Technik und moderne Assistenzsysteme willkommen sind, wirkt die BMW oft wie die stimmigere Option.

Honda CB 500 X: Die bessere Wahl für entspanntes Fahren

Die Honda CB 500 X ist besonders attraktiv, wenn Alltag und Touren im Vordergrund stehen und ein unkompliziertes Gesamtpaket wichtiger ist als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht fahren lässt, zuverlässig wirkt und bei langen Fahrten angenehm bleibt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein. Auch wenn man nicht ständig „optimieren“ oder sich mit komplexen Einstellungen beschäftigen möchte, ist die Honda oft die stressfreiere Wahl.

Fazit:

Die BMW F 450 GS und die Honda CB 500 X sind beides starke Allrounder, aber sie spielen ihre Stärken unterschiedlich aus. Die BMW wirkt tendenziell lebendiger und direkter: beim Beschleunigen, in dynamischen Passagen und wenn das Motorrad aktiv „mitfahren“ soll. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch nimmt und moderne Technik als Pluspunkt sieht, bekommt mit der BMW meist das passendere Fahrgefühl.

Die Honda CB 500 X punktet dagegen mit Ruhe, Alltagstauglichkeit und einem sehr gutmütigen Charakter. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die entspannt unterwegs sind, lange Strecken angenehm absolvieren möchten und ein Motorrad bevorzugen, das sich unkompliziert anfühlt. Wer weniger mit dem Motorrad „arbeiten“ will und mehr auf gleichmäßigen Komfort setzt, liegt mit der Honda häufig richtig.

Kurz gesagt: BMW für mehr Dynamik und moderne Systemnähe, Honda für entspanntes Fahren, bewährtes Handling und Tour-Komfort.

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