| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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BMW F 450 GS vs. Honda CBF 1000 – Motorradvergleich & Kaufberatung
Wer vor der Entscheidung steht, welches Motorrad besser passt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Datenblätter, sondern um den Charakter. Die BMW F 450 GS und die Honda CBF 1000 wirken auf den ersten Blick wie zwei Welten – und genau das macht den Vergleich spannend. Während die BMW eher den Fokus auf Agilität, Leichtigkeit und vielseitige Einsätze legt, steht bei der Honda der entspannte Touring-Gedanke im Vordergrund. Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen, damit die Wahl leichter fällt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Zahlen
Die BMW F 450 GS ist als modernes Konzept für alle gedacht, die gern flexibel unterwegs sind: Stadt, Landstraße und auch mal ein unbefestigter Weg. Die Honda CBF 1000 dagegen ist stärker auf Komfort und Reichweite ausgelegt. Wer lange Strecken fährt, möchte vor allem Ruhe im Fahrgefühl, gute Ergonomie und ein Motorrad, das auch bei zügigem Tempo souverän bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt im Alltag oft „drehfreudiger“ und unterstützt ein sportlich-aktives Fahren. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurven, wechselnde Strecken und häufiges Anfahren zum Alltag gehören. Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Der Antrieb ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt, wodurch sich längere Fahrten entspannter anfühlen. Das bedeutet nicht, dass die Honda „träge“ wäre – sie ist eher die Sorte Motorrad, die Kraft bereitstellt, ohne dass ständig nachgedreht werden muss.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- BMW F 450 GS: Pluspunkte bei Agilität und dem Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen. Schwäche: Wer ausschließlich sehr lange Autobahnabschnitte bevorzugt, könnte den Touring-Fokus der Honda vermissen.
- Honda CBF 1000: Pluspunkte bei Souveränität und entspannter Leistungsentfaltung. Schwäche: Wer maximale Leichtigkeit und „leichtes Handling“ sucht, wird die BMW als handlicher empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die BMW F 450 GS ist darauf ausgelegt, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren und sich auch abseits der perfekten Straße wohlzufühlen. Das macht sie attraktiv, wenn das Fahrprofil abwechslungsreich ist oder wenn das Motorrad auch mal „mitarbeiten“ darf.
Die Honda CBF 1000 setzt stärker auf Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten. Gerade bei längeren Strecken und konstantem Tempo wirkt das wie ein Vorteil: Das Motorrad bleibt gelassen, die Ermüdung fällt oft geringer aus. Gleichzeitig kann das Handling im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirken als bei der BMW.
Was das für die Praxis bedeutet
- BMW F 450 GS: Eher die Wahl, wenn Kurven, wechselnde Untergründe und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
- Honda CBF 1000: Eher die Wahl, wenn Komfort, Ruhe und entspannte Kilometer zählen.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf kurzen und langen Strecken
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die BMW F 450 GS bietet eine Position, die eher nach „aufrecht und beweglich“ wirkt. Das unterstützt das aktive Fahren und macht sie interessant, wenn auch mal längere Strecken anstehen, aber das Motorrad nicht nur als Reisegerät gedacht ist.
Die Honda CBF 1000 zielt stärker auf Touring-Komfort. Die Ergonomie ist typischerweise so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Das ist besonders relevant, wenn häufig Autobahn oder zügige Landstraßen gefahren werden.
Ergonomie im Vergleich
- BMW F 450 GS: Vorteil bei Beweglichkeit und einem „mitfahrenden“ Gefühl. Nachteil: Wer sehr lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, könnte den Touring-Fokus der Honda als angenehmer empfinden.
- Honda CBF 1000: Vorteil bei Langstrecken-Komfort und ruhigem Fahrgefühl. Nachteil: In engen Situationen kann die größere Touring-Orientierung weniger agil wirken.
Elektronik und Alltagstauglichkeit: Komfortfunktionen vs. Fokus auf Fahrgefühl
Beide Motorräder sind moderne Maschinen, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die BMW F 450 GS wirkt oft wie ein Motorrad, das das Fahren in den Mittelpunkt stellt: Kontrolle, Rückmeldung und ein klares Gefühl für die Fahrdynamik. Je nach Ausstattung können Assistenz- und Komfortfunktionen das Gesamtpaket abrunden.
Die Honda CBF 1000 ist stärker auf Alltag und Langstrecke ausgelegt. Das zeigt sich häufig daran, wie das Motorrad „im Hintergrund“ arbeitet: Stabilität, entspannte Bedienung und ein Gesamtgefühl, das lange Fahrten leichter macht. Gerade für Fahrer, die wenig Zeit mit Schrauben und viel Zeit mit Fahren verbringen wollen, kann das ein Plus sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – typische Stärken
- Agiles Handling: Unterstützt ein aktives Fahrgefühl und macht das Motorrad vielseitig.
- Vielseitigkeit: Passt gut für unterschiedliche Streckenprofile, nicht nur für eine „eine“ Art von Fahrt.
- Fahrspaß im Alltag: Kurze Wege, Landstraßen und gelegentliche Offroad-Impulse wirken stimmig.
BMW F 450 GS – typische Schwächen
- Touring-Fokus geringer: Wer vor allem lange, gleichmäßige Strecken fährt, könnte den Komfortvorteil der Honda vermissen.
- Anspruch an Fahrstil: Wer maximal „entspannt rollen“ möchte, fühlt sich mit einem Touring-Konzept oft schneller wohl.
Honda CBF 1000 – typische Stärken
- Komfort und Ruhe: Unterstützt entspannte Fahrten, besonders auf längeren Strecken.
- Souveränes Ansprechverhalten: Macht Überholmanöver und zügiges Fahren unkompliziert.
- Touring-Charakter: Das Motorrad wirkt wie gemacht für regelmäßige Ausfahrten mit Fokus auf Kilometer.
Honda CBF 1000 – typische Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“: In engen Situationen kann die Touring-Orientierung weniger agil wirken.
- Abseits der Komfortzone: Wer häufig unbefestigte Strecken sucht, wird die BMW als passender empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird deutlich, sobald das eigene Fahrprofil klar ist. Die BMW F 450 GS ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist. Wer gern flexibel unterwegs ist, Kurven liebt, gern „mit dem Motorrad arbeitet“ und auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sein möchte, findet in der BMW häufig den besseren Match.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen die passendere Wahl, wenn Komfort, Langstreckenroutine und ein ruhiges Fahrgefühl Priorität haben. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Touren gelassen bleibt, wird mit der Honda oft schneller zufrieden sein.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich agil anfühlt und unterschiedliche Strecken gern mitnimmt. Sie punktet mit einem aktiven Fahrgefühl, guter Flexibilität und dem Eindruck, dass das Motorrad nicht nur „funktioniert“, sondern Spaß macht – besonders auf Landstraßen und bei wechselnden Untergründen. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, häufig zügig unterwegs ist und dabei Komfort sowie Ruhe im Fahrverhalten priorisiert, wird mit der Honda CBF 1000 glücklicher. Die Honda überzeugt mit Touring-Charakter, entspannter Ergonomie und einem Antrieb, der gleichmäßig voranbringt, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Kurz gesagt: BMW für Abwechslung und Agilität, Honda für Komfort und Langstrecke.