| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
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BMW F 450 GS vs Honda CMX 500 Rebel – Vergleich für Alltag, Fahrspaß und den passenden Charakter
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz mit dem Anspruch, sowohl im Alltag als auch auf wechselndem Untergrund souverän zu wirken. Die Honda CMX 500 Rebel dagegen setzt auf einen klaren Custom-Charakter: entspanntes Fahrgefühl, eine markante Optik und eine Sitzposition, die eher nach „einfach losrollen“ als nach „sportlich attackieren“ klingt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die typischen Eigenschaften beider Modelle im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte beider Motorräder miteinander eingeordnet – und daraus ergibt sich, für wen welches Bike die bessere Wahl ist.
Grundcharakter: Vielseitige GS vs. entspannter Rebel
BMW F 450 GS: auf Touren und Alltag ausgelegt
Die BMW F 450 GS ist als „Allrounder mit Abenteuer-Vibe“ gedacht. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Die Ausrichtung auf Fahrkomfort, die aufrechte Sitzhaltung und das typische GS-Gefühl sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch dann gut anfühlt, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Gerade wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen wechselt, profitiert von dieser Flexibilität.
Honda CMX 500 Rebel: Custom-Feeling statt Effekthascherei
Die Honda CMX 500 Rebel wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst entschleunigt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrstil. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man entspannt sitzt und das Motorrad eher „trägt“ als „arbeitet“. Das passt besonders gut zu Fahrern, die Wert auf Stil, angenehmes Handling und ein unkompliziertes Fahrerlebnis legen.
Motor & Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl zeigen
Beim Vergleich der Motor- und Antriebswerte wird schnell klar: Beide Motorräder sind auf ihren jeweiligen Zweck optimiert. Die BMW F 450 GS zielt auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und ein souveränes Ansprechverhalten ab, das sich vor allem beim Beschleunigen aus dem Alltag heraus bemerkbar macht. Die Honda CMX 500 Rebel setzt stärker auf ein harmonisches, gut dosierbares Drehmomentgefühl, das sich besonders im Stadtverkehr und auf kürzeren Landstraßen angenehm anfühlt.
In der Praxis bedeutet das: Die BMW wirkt oft dann im Vorteil, wenn zügiges Vorankommen und das Gefühl von „mehr Reserven“ gefragt sind. Die Honda spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man nicht ständig nach Leistung sucht, sondern ein stimmiges Gesamtpaket aus Ruhe, Kontrolle und angenehmer Dosierbarkeit erwartet.
Getriebe & Fahrbarkeit: Schalten, Rollen, Wohlfühlen
Auch wenn beide Motorräder für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich im „Arbeitsmodus“. Die BMW F 450 GS vermittelt durch ihre Auslegung häufig den Eindruck, dass sie verschiedene Situationen leicht „mitmacht“ – vom entspannten Cruisen bis zum dynamischeren Herausbeschleunigen. Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, leichtgängiges Fahren ausgelegt. Das Getriebe und die Abstimmung wirken so, dass man nicht ständig „optimieren“ muss, um ein gutes Gefühl zu bekommen.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die BMW ist tendenziell vielseitiger, wenn die Fahrweise wechselt. Die Honda ist tendenziell angenehmer, wenn man bewusst einen ruhigen Rhythmus fahren möchte.
Gewicht & Handling: Agil im Alltag oder stabil auf Strecke
Beim Vergleich der Gewichts- und Handlingwerte zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW F 450 GS ist so positioniert, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt und gleichzeitig im Alltag handlich wirkt. Die Honda CMX 500 Rebel ist im Handling oft besonders „einfach“: Sie lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und vermittelt ein leichtes, kontrolliertes Gefühl.
Die Schwäche der jeweiligen Ausrichtung liegt auf der Hand: Wer mit der BMW vor allem im Custom-Stil „entspannt cruisen“ will, merkt eventuell, dass das Motorrad eher nach „Allround-Abenteuer“ verlangt. Wer mit der Honda dagegen längere Strecken mit viel Tempo und wechselnden Untergründen plant, könnte die Grenzen des Custom-Fokus schneller spüren.
Sitzposition & Ergonomie: Aufrecht vs. entspannt tief
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ergonomie. Die BMW F 450 GS bietet eine eher aufrechte Sitzposition, die den Blick nach vorn unterstützt und das Gefühl von Kontrolle stärkt. Das ist praktisch, wenn man viel im Verkehr unterwegs ist oder längere Strecken plant. Außerdem hilft die aufrechte Haltung oft dabei, auch bei wechselnder Fahrbahn entspannter zu bleiben.
Die Honda CMX 500 Rebel setzt auf eine Sitzposition, die deutlich mehr „Cruiser-Gefühl“ vermittelt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man nicht ständig gegen eine sportliche Haltung anarbeiten muss. Gleichzeitig kann es bei sehr langen Fahrten oder bei Fahrern, die eher „auf Strecke“ unterwegs sind, zu anderen Komfortwünschen kommen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Vergleich der Bremswerte und der typischen Bremscharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich wirken. Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken häufig in Situationen aus, in denen man zügig reagieren muss oder häufiger aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten abbremsen will. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt dabei oft besonders gut dosierbar, was im Stadtverkehr und bei entspanntem Tempo ein echter Pluspunkt ist.
Eine Schwäche gibt es hier selten als „klarer Nachteil“, eher als Unterschied im Charakter: Die BMW wirkt tendenziell „sportlicher im Sicherheitsgefühl“, die Honda „sanfter im Dosieren“.
Fahrwerk & Untergrund: GS-Anspruch vs. Rebel-Charme
Die BMW F 450 GS ist vom Konzept her auf wechselnde Untergründe vorbereitet. Die Abstimmung zielt darauf ab, dass das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur auf glatten Asphalt setzen, sondern auch mal Feldwege, Baustellenabschnitte oder unvorhersehbare Strecken mitnehmen.
Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen stärker auf den typischen Straßenalltag ausgerichtet. Das Fahrwerk fühlt sich dabei oft harmonisch an und unterstützt den entspannten Charakter. Wer jedoch regelmäßig mit viel Unebenheit oder anspruchsvollen Strecken rechnet, wird bei der BMW eher das Gefühl haben, besser „aufgestellt“ zu sein.
Ausstattung & Alltag: Was im Vergleich wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattungswerte wird deutlich, dass beide Motorräder auf ihre Zielgruppe optimiert sind. Die BMW F 450 GS wirkt häufig wie das Motorrad, das man als „ein Bike für viele Situationen“ betrachtet: Alltag, Ausflug, Tour – mit einem Gesamtpaket, das auf Vielseitigkeit ausgelegt ist. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt eher wie das Motorrad, das man bewusst auswählt, um den Fahrstil zu genießen: optischer Charakter, entspanntes Handling und ein stimmiges Gesamtgefühl.
Stärken und Schwächen zeigen sich damit weniger in einzelnen Features, sondern in der Philosophie: Die BMW ist die pragmatischere Wahl, wenn das Motorrad möglichst viele Anforderungen gleichzeitig erfüllen soll. Die Honda ist die emotionalere Wahl, wenn Stil und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.
Wartung & Kosten: Planbarkeit statt Überraschungen
Bei Wartung und Service spielt im Alltag vor allem Planbarkeit eine Rolle. Im Vergleich der typischen Rahmenbedingungen zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich so gedacht, dass sie im normalen Betrieb gut betreubar sind. Unterschiede entstehen eher durch Fahrprofil und Nutzungshäufigkeit. Wer viel fährt und dabei auch längere Strecken oder wechselnde Bedingungen einplant, wird bei der BMW tendenziell die Vorteile eines „Allround“-Konzepts spüren. Wer dagegen überwiegend kurze Strecken fährt und das Motorrad als Lifestyle-Bike nutzt, wird mit der Honda oft genau den richtigen Charakter treffen.
Für wen passt welches Motorrad? Klare Empfehlung nach Fahrstil
BMW F 450 GS – die bessere Wahl für Vielnutzer
Die BMW F 450 GS ist besonders dann sinnvoll, wenn das Motorrad mehr als nur eine Rolle spielen soll. Wer regelmäßig pendelt, am Wochenende spontan rausfährt und dabei auch mal nicht perfekt geplante Strecken in Kauf nimmt, bekommt mit der GS ein Konzept, das sich dafür gut eignet. Auch wenn das Fahrprofil zwischen Stadt und Landstraße wechselt, wirkt die BMW oft als „sicherer Allrounder“.
Honda CMX 500 Rebel – die bessere Wahl für Cruiser-Fans
Die Honda CMX 500 Rebel passt besonders gut, wenn entspanntes Fahren, ein klarer Custom-Look und ein leichtes Handling wichtiger sind als maximale Vielseitigkeit. Wer gerne gemütlich unterwegs ist, das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils sieht und kurze bis mittlere Touren bevorzugt, findet in der Rebel häufig genau das richtige Gefühl.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auch auf wechselnden Untergründen souverän wirkt. Die Kombination aus aufrechter Ergonomie, vielseitigem Fahrcharakter und dem insgesamt „tourentauglichen“ Ansatz macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur eine Art Strecke fahren, sondern jeden Tag anders unterwegs sind. Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen die stimmigere Entscheidung, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen, gut dosierbarer Fahrbarkeit und dem Custom-Charakter liegt. Sie fühlt sich im Stadtverkehr und auf ruhigen Landstraßen oft besonders angenehm an und belohnt einen Fahrstil, der weniger auf Tempo und mehr auf Gelassenheit setzt.
Kurz gesagt: GS für Vielnutzer und Abwechslung, Rebel für Stil und entspanntes Fahren.