UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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BMW F 450 GS vs. Honda NTV 650 Revere – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz im Segment der Reise- und Tourenorientierung. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein klassischer Allrounder: komfortabel, alltagstauglich und mit einem Motorcharakter, der auf entspannte Fahrten ausgelegt ist. Genau diese Unterschiede machen den Reiz aus – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten

Beim Vergleich der BMW F 450 GS und der Honda NTV 650 Revere geht es weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern darum, wo die Stärken jeweils am stärksten wirken. Die BMW zielt stärker auf ein dynamisches, aktives Fahrgefühl und eine vielseitige Nutzung. Die Honda setzt mehr auf Ruhe, Kontinuität und ein entspanntes Handling – besonders dann, wenn Strecken nicht nur schnell, sondern vor allem angenehm sein sollen.

Fahrgefühl und Einsatzprofil

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo sich Fahrten abwechslungsreich anfühlen: Landstraße, zügige Abschnitte, kurvige Strecken und der Wunsch nach einem Motorrad, das mitdenkt und sich nicht „schwer“ anfühlt. Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem komfortabel und unkompliziert sein soll. Sie wirkt wie gemacht für entspannte Touren, Stadtfahrten und längere Fahrten, bei denen der Fokus auf gleichmäßigem Tempo und gutem Überblick liegt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Auch wenn technische Werte in einem Vergleich wichtig sind, entscheidet im Alltag vor allem, wie sich der Motor anfühlt. Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell „agiler“ im Ansprechverhalten und unterstützt ein aktives Fahren. Das macht sie interessant, wenn beim Beschleunigen und beim Herausbeschleunigen aus Kurven ein direkteres Feedback gewünscht ist.

Die Honda NTV 650 Revere hingegen steht für einen eher gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Das ist ein Vorteil, wenn häufig im moderaten Bereich gefahren wird oder wenn das Motorrad auch bei längeren Strecken nicht „anstrengend“ werden soll. Gerade auf Touren zeigt sich hier oft die Stärke: weniger hektisches Gefühl, mehr entspannte Kontrolle.

Stärken und Schwächen beim Motorcharakter

  • BMW F 450 GS: Stärke in der Dynamik und im aktiven Fahrstil; Schwäche kann sein, dass wer vor allem Ruhe sucht, sich an der „lebendigeren“ Auslegung schneller satt fühlt.
  • Honda NTV 650 Revere: Stärke in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und im entspannten Rhythmus; Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen das direkte „Kick“-Gefühl der BMW fehlt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kurven „mitgehen“. Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das man gerne führt: Position, Linie und Tempo lassen sich häufig intuitiv anpassen. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein dynamisches Umsetzen von Fahrbefehlen.

Die Honda NTV 650 Revere ist eher auf Stabilität und komfortables Gleiten ausgelegt. Das kann besonders auf längeren Strecken Vorteile bringen: weniger „Arbeit“ im Fahrstil, mehr Konzentration auf die Strecke. In engen Passagen kann das Handling je nach Fahrstil trotzdem sehr gut funktionieren – aber der Charakter bleibt eher ruhig als sportlich-aggressiv.

Kurvenverhalten und Fahrstabilität

Beim Vergleich der Werte und der daraus resultierenden Praxis zeigt sich: Die BMW bietet häufig mehr Reserven für zügige Richtungswechsel und ein aktives Fahrgefühl. Die Honda punktet dafür oft mit einem souveränen, gleichmäßigen Verhalten, das gerade bei wechselnden Straßenbedingungen angenehm bleibt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Bremsen sind im Alltag entscheidend – nicht nur auf dem Papier, sondern in der Dosierbarkeit. Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell darauf ausgelegt, präzise zu reagieren, wenn zügig verzögert werden muss. Das unterstützt ein sportlicheres Fahren und gibt Sicherheit beim späten Anbremsen.

Die Honda NTV 650 Revere ist häufig die Variante, die sich im Alltag „berechenbar“ anfühlt: gleichmäßige Verzögerung, gute Kontrolle und ein Gefühl, das auch bei weniger aggressiver Fahrweise zuverlässig bleibt. Gerade im Stadtverkehr oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen kann diese Art von Bremsgefühl sehr angenehm sein.

Sitzposition und Komfort: Wie lange macht das Motorrad Spaß?

Komfort ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Faktor. Die BMW F 450 GS bietet typischerweise eine Sitzposition, die ein aktives Fahren unterstützt: Man sitzt nicht „zu“ bequem, sondern so, dass man das Motorrad führen kann. Das ist ein Plus für Touren mit wechselndem Tempo und für Fahrer, die gerne mit dem Körper arbeiten.

Die Honda NTV 650 Revere zielt stärker auf entspannte Ergonomie. Dadurch wird sie besonders interessant, wenn längere Strecken im Vordergrund stehen oder wenn das Motorrad auch im Alltag häufig genutzt wird. Wer viel pendelt oder Touren plant, bei denen der Komfort im Vordergrund steht, findet hier oft den besseren Match.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Beim Vergleich der Auslegung zeigt sich: Die BMW kann je nach Setup und Fahrtempo mehr „Fahrgefühl“ liefern, während die Honda häufig den Fokus auf ruhiges, ermüdungsarmes Fahren legt. Das macht die Honda besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die „große Tour“, sondern auch für viele kleinere Fahrten genutzt wird.

Unterhalt, Wartung und Alltag: Was kostet das Leben mit dem Motorrad?

Beim Thema Unterhalt spielen nicht nur reine Kosten eine Rolle, sondern auch die Frage, wie unkompliziert sich ein Motorrad im Alltag betreuen lässt. In der Praxis zeigt sich oft: Motorräder, die auf bewährte Konzepte setzen, wirken im Wartungsalltag häufig stressfreier. Die Honda NTV 650 Revere wird in diesem Kontext häufig als unkomplizierte Option wahrgenommen, vor allem wenn Ersatzteilverfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im Fokus stehen.

Die BMW F 450 GS kann ebenfalls ein gutes Gesamtpaket bieten, insbesondere wenn man moderne Technik und ein klar strukturiertes Fahrkonzept schätzt. Gleichzeitig lohnt es sich, beim Gebrauchtkauf oder bei der Planung der eigenen Wartungsroutine genau hinzuschauen, wie sich die Pflege im Alltag gestaltet.

Gebrauchtkauf: Worauf beim Vergleich achten?

  • Historie und Wartungsstand: Bei beiden Modellen ist der Zustand entscheidend – nicht nur die Laufleistung.
  • Verschleißteile: Bremsen, Reifen, Antriebsteile und Fahrwerkskomponenten sollten beim Vergleich der Angebote im Blick bleiben.
  • Passende Nutzung: Ein Motorrad, das häufig sportlich bewegt wurde, kann andere Spuren zeigen als eines, das überwiegend für entspannte Touren genutzt wurde.

Für wen passt welches Motorrad?

Die BMW F 450 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich vielseitig anfühlt und ein aktives Fahrgefühl unterstützt. Wer gerne kurvig fährt, das Motorrad gerne „mitnimmt“ und auch auf Touren nicht komplett in den Komfortmodus schalten möchte, findet in der BMW häufig den besseren Partner. Auch für Fahrer, die ein modernes Setup schätzen und gerne mit dem Motorrad arbeiten, ist sie eine starke Option.

Die Honda NTV 650 Revere passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für Alltag und entspannte Touren suchen. Wenn das Ziel ist, lange Strecken angenehm zu absolvieren, ohne dass das Motorrad „fordert“, dann ist die Honda oft die stimmigere Wahl. Wer Wert auf ein ruhiges, gut dosierbares Fahrverhalten legt und ein unkompliziertes Gesamtgefühl möchte, wird mit der NTV 650 Revere häufig glücklicher.

Typische Entscheidungssituationen

  • Mehr Dynamik & aktives Fahren: eher BMW F 450 GS.
  • Mehr Ruhe & Komfort im Alltag: eher Honda NTV 650 Revere.
  • Viel Stadt + gelegentliche Touren: oft Honda, wenn Komfort und Entspannung wichtiger sind.
  • Touren mit wechselndem Tempo: oft BMW, wenn Fahrgefühl und Agilität im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die BMW F 450 GS und die Honda NTV 650 Revere verfolgen unterschiedliche Philosophien. Die BMW überzeugt vor allem dort, wo ein Motorrad lebendig, agil und dynamisch wirken soll: beim aktiven Fahren, bei zügigen Passagen und wenn das Handling ein wichtiger Teil des Fahrspaßes ist. Ihre Stärke liegt im direkten Fahrgefühl, das sich besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Tempo auszahlt. Als Schwäche kann sich zeigen, dass wer vor allem maximale Ruhe sucht, die BMW als „zu präsent“ empfinden könnte.

Die Honda NTV 650 Revere ist die stimmigere Wahl für entspannte Touren und einen komfortorientierten Alltag. Ihr Antrieb und das Fahrverhalten wirken häufig gleichmäßig und gut dosierbar, wodurch längere Strecken weniger anstrengend werden. Wer ein unkompliziertes Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet in der Honda meist den besseren Match. Insgesamt gilt: BMW für Fahrspaß mit Dynamik, Honda für Komfort, Ruhe und entspanntes Reisen.

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