| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
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BMW F 450 GS vs. Honda NX 500 – Motorradvergleich für Alltag, Straße und leichte Abenteuer
Wer nach einem modernen Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auch abseits der reinen Asphalt-Route Spaß macht, landet schnell in der Kategorie der vielseitigen Reise- und Allround-Enduros. Genau hier treffen zwei spannende Kandidaten aufeinander: die BMW F 450 GS und die Honda NX 500. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu absolvieren, ohne dabei den Charakter eines „echten“ Abenteuer-Motorrads zu verlieren. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch: Die Stärken liegen in unterschiedlichen Bereichen – und je nach Fahrprofil kann das eine Bike klar im Vorteil sein.
Grundidee im Vergleich: Charakter und Einsatzbereich
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein konsequent weitergedachtes Konzept für dynamisches Fahren mit GS-typischem Anspruch. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, moderner Technik und einem Setup, das sowohl auf der Landstraße als auch auf Schotterpisten souverän wirkt. Die Honda NX 500 verfolgt dagegen eine bodenständige, pragmatische Linie: ein Motorrad, das sich leicht handhaben lässt, angenehm im Alltag bleibt und dabei genug Reserven für Ausflüge bietet.
Beide Motorräder sind damit Kandidaten für Menschen, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern auch am Wochenende gern die Route wechseln. Entscheidend ist aber, wie sich die jeweiligen Stärken in der Praxis ausspielen – etwa beim Fahrwerk, bei der Motorcharakteristik, in der Ergonomie und bei der Ausstattung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Leistungsentfaltung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell „spritziger“ im Ansprechen und unterstützt ein zügiges Vorankommen, besonders wenn häufig beschleunigt oder die Gänge häufiger gewechselt werden. Die Honda NX 500 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Fahrstil aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht und man nicht ständig das Setup „ausreizen“ muss.
Auch wenn beide Modelle für ihren Hubraumbereich modern abgestimmt sind, unterscheiden sie sich im Charakter: Die BMW wirkt stärker auf Dynamik und Kontrolle bei wechselnden Situationen ausgelegt, während die Honda eher auf Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Handling setzt. Wer häufig in urbanen Umgebungen unterwegs ist oder gern in moderatem Tempo fährt, wird die Honda häufig als „stressfreier“ empfinden. Wer dagegen gern zügiger unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, findet in der BMW oft die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk und beim Handling wird der Unterschied im Einsatzprofil besonders greifbar. Die BMW F 450 GS vermittelt ein Gefühl von präziser Führung und kontrollierter Rückmeldung. Das hilft vor allem dann, wenn die Straße wellig ist, der Untergrund wechselt oder wenn Kurvenfahrten dynamischer werden. Gleichzeitig bleibt das Motorrad alltagstauglich, weil die Abstimmung nicht „hart“ wirkt, sondern eher auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Komfort und Stabilität setzt.
Die Honda NX 500 punktet dagegen mit einem sehr zugänglichen Fahrverhalten. Sie lässt sich leicht bewegen, wirkt in vielen Situationen intuitiv und unterstützt ein entspanntes Handling. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrten, bei denen häufig rangiert, umgestellt oder in langsameren Geschwindigkeiten manövriert wird. Auf längeren Strecken bleibt die Honda dabei angenehm, ohne den Charakter eines „kompromisslosen“ Sportmotorrads zu imitieren.
Im direkten Vergleich der Fahrwerkswerte und der daraus resultierenden Wirkung entsteht damit ein typisches Bild: Die BMW ist tendenziell die bessere Wahl, wenn Stabilität und präzise Rückmeldung wichtiger sind. Die Honda ist tendenziell die bessere Wahl, wenn Leichtigkeit, einfache Bedienbarkeit und entspannter Fahrspaß im Vordergrund stehen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ein Motorradvergleich bleibt unvollständig, wenn die Ergonomie nicht berücksichtigt wird. Sowohl die BMW F 450 GS als auch die Honda NX 500 sind so konzipiert, dass sie für längere Fahrten taugen. Dennoch unterscheiden sich die Details: Die BMW bietet tendenziell eine sportlichere Ausrichtung, die sich besonders dann bemerkbar macht, wenn die Fahrt zügiger wird oder wenn man aktiv in die Kurve geht. Die Honda wirkt dagegen oft „natürlicher“ im Alltag, weil die Sitzposition und die Lenker-/Fußrasten-Geometrie das entspannte Fahren begünstigen.
Auch bei der Frage nach der Ergonomie für unterschiedliche Körpergrößen kann der Unterschied spürbar sein. Während die BMW durch ihre GS-typische Haltung eher das Gefühl von Kontrolle und „Aufgeräumtheit“ vermittelt, wirkt die Honda häufig wie ein Motorrad, das man schnell „einfach fährt“. Wer also ein Bike sucht, das sich schnell anfühlt, wird mit der Honda oft schneller glücklich. Wer dagegen eine etwas aktivere Haltung bevorzugt, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Reisetauglichkeit: Alltagstaugliche Ausstattung und Praxisnutzen
Bei der Reisetauglichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Tank- und Reichweitenkonzept, Sitzkomfort, Wind-/Körperabschirmung, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad für längere Etappen vorbereiten lässt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich, dass beide Modelle grundsätzlich für Touren geeignet sind – aber mit unterschiedlicher Priorität.
Die BMW F 450 GS wirkt in der Gesamtheit wie ein Motorrad, das stärker auf „Tour mit Anspruch“ ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Setup die Fahrt stabil hält und wie gut sich das Motorrad für längere Strecken anfühlt. Die Honda NX 500 ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „unkompliziert und effizient“. Gerade wenn die Touren nicht zwingend mit viel Gepäck oder maximalem Komfortanspruch geplant sind, kann die Honda im Alltag die bessere Wahl sein.
Auch die Ausstattung und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt, unterscheiden sich. Die BMW wirkt tendenziell „moderner“ im Gesamtpaket, während die Honda mit einem klaren, funktionalen Ansatz überzeugt. Wer gern selbst nachrüstet oder Zubehör gezielt auswählt, findet bei beiden Modellen eine gute Basis – die Honda wirkt dabei oft besonders unkompliziert, die BMW eher „systematisch“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl: Das Motorrad unterstützt zügiges Fahren und gibt dabei ein kontrolliertes Feedback.
- Stabilität in wechselndem Terrain: Besonders bei wechselnden Untergründen wirkt die Abstimmung souverän.
- Tourenorientiertes Gesamtpaket: Ergonomie und Fahrwerk passen gut zusammen, wenn längere Strecken geplant sind.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr entspannt und „einfach nur rollen“ will, kann die BMW manchmal als etwas aktiver empfinden.
- Komplexität durch Ausstattung/Setup: Wer ein möglichst simples Motorrad sucht, muss bei der BMW ggf. genauer hinschauen, was bereits serienmäßig passt.
Honda NX 500 – Stärken
- Leichtes Handling: Das Motorrad lässt sich im Alltag sehr gut bewegen.
- Pragmatischer Charakter: Die Motorcharakteristik unterstützt entspanntes Fahren ohne ständiges „Arbeiten“.
- Alltagstauglichkeit: Besonders für kurze Strecken, Stadtfahrten und spontane Wochenendtrips wirkt die Honda sehr passend.
Honda NX 500 – Schwächen
- Weniger Fokus auf sportliche Dynamik: Wer sehr dynamisch fährt, merkt eher, dass die BMW in dem Bereich stärker wirkt.
- Touren mit Anspruch: Für sehr lange Etappen mit viel Gepäck oder maximalem Komfortfokus kann die BMW im Gesamtkonzept besser passen.
Welche Unterschiede sind beim Kauf wirklich entscheidend?
Wenn beide Motorräder grundsätzlich „ähnliche“ Aufgaben erfüllen, entscheidet am Ende oft nicht ein einzelner Wert, sondern das Zusammenspiel. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der daraus resultierenden Eigenschaften lässt sich das gut zusammenfassen:
- Wer Dynamik und präzise Kontrolle sucht, findet in der BMW F 450 GS häufig die stimmigere Basis.
- Wer ein unkompliziertes, leicht zu fahrendes Motorrad für Alltag und entspannte Touren möchte, wird mit der Honda NX 500 oft schneller glücklich.
- Für wechselnde Untergründe zeigt die BMW tendenziell mehr Stabilitätsgefühl, während die Honda eher mit einfacher Handhabung überzeugt.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich dynamisch fahren lässt, Stabilität ausstrahlt und auch bei wechselndem Untergrund souverän bleibt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv unterwegs sind, Kurven und Landstraßen genießen und längere Touren mit einem „tourenorientierten“ Gesamtgefühl verbinden möchten. Die Honda NX 500 ist dagegen die stimmigere Option, wenn Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein unkomplizierter Fahrcharakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für entspannte Wochenendtrips, Stadtfahrten und alle, die ein Motorrad möchten, das schnell vertraut wirkt und ohne viel Aufwand Spaß macht. Kurz gesagt: BMW für mehr Dynamik und Kontrolle, Honda für entspanntes, pragmatisches Fahren.