UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.240 €
Baujahr von 1998 bis 2010
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Unser Schmuckstück in Action
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Guter Komfort
  • Zupackende Bremsen
  • Preis-Leistung
  • Zuverlässiges Modell
Kontra:
  • Sicht nach hinten
  • Vibrationen
  • Rangieren anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht249kg
Radstand1.440mm
Länge2.130mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV4 90 Grad Viertakt
Hubraum782ccm
Hub48mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung109 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 8.800 U/Min
Höchstgeschw.244km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDreikolbensattel ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenDreikolbensattel ( Ø 256 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs Honda VFR 800 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 450 GS steht für moderne Vielseitigkeit im Reise- und Offroad-nahen Umfeld, während die Honda VFR 800 als klassischer Sporttourer vor allem auf der Straße zu Hause ist. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie trägt es auf längeren Strecken, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?

Grundidee: Charakter und Einsatzprofil im Vergleich

Die BMW F 450 GS ist als dynamisches, leicht zu handhabendes Motorrad gedacht, das sich sowohl auf Landstraßen als auch auf unbefestigten Abschnitten wohlfühlt. Der Fokus liegt auf Agilität, einer aufrechte(n) Sitzposition und einem Konzept, das das Motorrad schnell „griffbereit“ macht – egal ob kurze Feierabendrunde oder längere Tour.

Die Honda VFR 800 verfolgt dagegen einen klaren Sporttourer-Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, zügig zu fahren, dabei aber komfortabel genug zu bleiben, um auch über längere Strecken entspannt zu bleiben. Wer häufig Autobahn fährt, Wert auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten legt und ein Motorrad sucht, das auf der Straße souverän wirkt, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt eher wie ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ bewegt. Der Motor unterstützt ein flottes Vorankommen, ohne dass man ständig am Limit drehen muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr, auf Landstraßen oder in wechselndem Terrain gefahren wird.

Die Honda VFR 800 spielt ihre Stärken anders aus. Ihr Charakter ist stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und zügiges Tempo ausgelegt. Gerade beim Überholen oder beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen wirkt sie oft souveräner, weil sie auf der Straße sehr harmonisch arbeitet. Das Ergebnis: weniger „Arbeit“ am Gas, mehr ruhiges Vorwärtskommen.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • BMW F 450 GS: Pluspunkte bei Agilität und dem unkomplizierten Handling; potenzieller Nachteil, wenn ausschließlich sportlich-hohes Tempo auf der Autobahn im Vordergrund steht.
  • Honda VFR 800: Pluspunkte bei Durchzug, Stabilität und Tourenrhythmus; potenzieller Nachteil, wenn häufig unbefestigte Wege oder sehr „leichtes“ Handling im Vordergrund stehen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?

Die Sitzposition der BMW F 450 GS ist tendenziell aufrecht und dadurch alltagstauglich. Das hilft besonders bei wechselnden Situationen: Ampelstopps, kurze Strecken, häufiges Umsetzen in Kurven oder auch längere Touren, bei denen man nicht ständig in einer stark verkrampften Haltung bleiben möchte.

Die Honda VFR 800 bietet eine sportlichere Ausrichtung. Das bedeutet nicht automatisch „unbequem“, aber die Haltung ist stärker auf zügiges Fahren ausgelegt. Wer gern dynamisch fährt und dabei trotzdem Tourenkomfort möchte, wird das Konzept meist stimmig finden. Wer jedoch sehr viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig langsam rangiert, merkt den Unterschied im Handling und in der Sitzhaltung.

Komfort im Vergleich

Beide Motorräder können auf längeren Strecken überzeugen – aber auf unterschiedliche Art. Die BMW punktet eher mit entspannterer Grundhaltung, während die VFR mit ihrem Sporttourer-Setup den Fokus auf Stabilität und „flowiges“ Fahren legt. Wer viel zwischen kurzen und mittleren Strecken pendelt, wird die BMW oft als unkomplizierter empfinden. Wer regelmäßig lange Strecken abspult, findet in der VFR häufig den besseren Rhythmus.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Die BMW F 450 GS ist darauf ausgelegt, leichtfüßig zu wirken. Das zeigt sich besonders beim Wechsel zwischen Kurven, beim schnellen Richtungswechsel und beim Fahren auf Straßen mit wechselndem Belag. Gerade wenn die Strecke nicht immer „perfekt“ ist, spielt das Konzept seine Vorteile aus.

Die Honda VFR 800 wirkt im Vergleich stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeaus-Fahren. In schnellen Passagen und bei konstantem Tempo fühlt sie sich besonders passend an. In engen Kehren kann sie zwar ebenfalls überzeugen, aber das Motorrad ist insgesamt eher „touring-orientiert“ als „leicht und verspielt“.

Bremsen und Fahrstabilität

Beim Thema Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatz: Die BMW unterstützt ein kontrolliertes, aktives Fahren – passend zu ihrem vielseitigen Anspruch. Die VFR setzt auf souveräne Verzögerung und ein Gefühl von Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten. Wer häufig zügig unterwegs ist, wird die VFR oft als besonders berechenbar erleben. Wer dagegen viel mit wechselnden Untergründen rechnet, profitiert eher von der BMW-typischen Agilität.

Ausstattung und Alltag: Was zählt wirklich beim Kauf?

Im Alltag entscheiden Details: Übersicht, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, Stauraum-Optionen und die Frage, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Strecken „umrüsten“ lässt. Die BMW F 450 GS wirkt hier wie ein Motorrad, das man gern für verschiedene Zwecke einsetzt – vom Wochenendtrip bis zur Tour mit leichtem Gepäck und dem gelegentlichen Abstecher abseits der klassischen Asphaltstrecke.

Die Honda VFR 800 ist stärker auf die Straße und längere Strecken ausgelegt. Das zeigt sich in ihrem Gesamtkonzept: Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn Autobahn, zügige Landstraßen und ein sportlicher Tourenstil im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig große Distanzen fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig „neu erarbeiten“ muss, wird die VFR als sehr passend empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Vielseitiger Charakter: passt zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
  • Agiles Handling: erleichtert das Fahren in Kurven und im Alltag.
  • Alltagstaugliche Ergonomie: unterstützt entspannteres Fahren.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Weniger Fokus auf „Sporttourer-Tempo“: wenn hauptsächlich sehr hohe Autobahn-Geschwindigkeiten gefahren werden, kann die VFR im Gesamtkonzept stimmiger wirken.
  • Anspruch an den Fahrstil: wer maximal „komfortabel cruisen“ will, muss die BMW je nach Vorlieben eventuell anders fahren als die VFR.

Honda VFR 800 – Stärken

  • Sporttourer-Souveränität: stark bei zügigem Fahren und langen Strecken.
  • Harmonisches Ansprechverhalten: macht Überholmanöver und Beschleunigung angenehm.
  • Stabilität: vermittelt Sicherheit bei höheren Tempi.

Honda VFR 800 – Schwächen

  • Weniger „Offroad-Nähe“: wenn häufig unbefestigte Strecken oder sehr leichtes Handling gefragt sind, ist die BMW im Vorteil.
  • Sportlichere Haltung: im Stadtverkehr oder bei sehr entspanntem Fahrstil kann das subjektiv weniger bequem wirken.

Für wen passt welches Motorrad?

Die BMW F 450 GS ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich flexibel anfühlt: für Pendeln, Landstraße, Wochenendtouren und gelegentliche Schotter- oder Feldwege. Wer ein leicht zu bewegendes Bike möchte, das nicht nur auf Asphalt funktioniert, trifft mit der BMW oft die richtige Wahl.

Die Honda VFR 800 passt besonders gut zu Menschen, die vor allem auf der Straße unterwegs sind – mit Fokus auf Touren, zügiges Fahren und ein Motorrad, das bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und souverän bleibt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei sportlichen Anspruch mit Komfort verbinden möchte, findet in der VFR häufig den besseren Match.

Fazit:

Wer ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Strecken sucht und dabei Agilität sowie eine eher aufrechte, alltagstaugliche Sitzposition bevorzugt, liegt mit der BMW F 450 GS meist richtig. Sie wirkt wie die bessere Wahl, wenn neben Asphalt auch wechselnde Untergründe eine Rolle spielen und das Motorrad im Alltag unkompliziert bleiben soll.

Die Honda VFR 800 empfiehlt sich dagegen vor allem dann, wenn der Schwerpunkt klar auf der Straße liegt: lange Touren, zügiges Tempo, souveräne Stabilität und ein Fahrgefühl, das Überholvorgänge und Autobahnpassagen besonders angenehm macht. Kurz gesagt: BMW für Flexibilität und Agilität, Honda für Sporttouring und ruhige Souveränität.

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