UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2009 bis 2016
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Kräftiger Sport-Tourer mit einem Design aus der Zukunft.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Extrem gute Bremsen
  • Fährt sich wie ein Intercity
  • Touring-tauglich
  • guter Soziuskomfort
  • bulliger Motor
Kontra:
  • Traktionskontrolle erst ab 2012
  • schwere Maschine, nix für Anfänger
  • Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht267kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-V-Motor
Hubraum1.237ccm
Hub60mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung173 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment129 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt19Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
Federung vorneTeleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten190/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder? 

Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)

Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.000€
  • Gebraucht (10 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: 2010-2016
  • Farben: rot, weiß, silber

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BMW F 450 GS vs Honda VFR1200 F – Vergleich & Empfehlung

Wer zwischen der BMW F 450 GS und der Honda VFR1200 F schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, agilen Charakter, der vor allem dort glänzt, wo Straßen nicht immer perfekt sind und wo man gern flexibel bleibt. Die Honda VFR1200 F dagegen ist eher die Kategorie „Reise mit Anspruch“: sportlich, souverän und auf längere Strecken ausgelegt. Beide Modelle können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundcharakter: Agilität vs. souveräne Langstrecke

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach macht“: aufsteigen, losfahren, sich schnell wohlfühlen. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Handling und einer Fahrweise, die auch im Alltag Spaß bringt. Gerade wenn Strecken abwechslungsreich sind oder wenn man gern zügig durch den Verkehr kommt, spielt die GS ihre Vorteile aus.

Die Honda VFR1200 F ist dagegen stärker auf Konstanz und Durchzug ausgelegt. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn man längere Strecken am Stück fährt und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl sucht. Das Motorrad ist weniger „spielerisch“ im Sinne von hektischen Richtungswechseln, sondern eher „stabil“ und „tragend“ – wie ein verlässlicher Reisebegleiter.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS steht für ein Motorrad, das sich über Drehmoment und Ansprechverhalten angenehm dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn man häufig in Stadt- und Landstraßen-Situationen unterwegs ist, in denen man öfter beschleunigt, bremst und wieder neu ansetzt. Die Kraft wirkt dabei „nah am Fahrer“, was das Gefühl von Kontrolle verstärkt.

Die Honda VFR1200 F setzt auf einen deutlich anderen Ansatz: Sie wirkt im Vergleich kraftvoller und „durchgehend“ – also weniger abhängig davon, in welchem Drehzahlbereich man gerade ist. Das ist ein Plus auf Autobahn und Landstraße, wenn man zügig überholen oder konstant schnell fahren möchte. Gleichzeitig kann genau diese Souveränität dazu führen, dass man die Leistung bewusster dosieren muss, um die gewünschte Fahrdynamik zu treffen.

Fahrwerk & Handling: Wo die Stärken liegen

Die BMW F 450 GS ist vor allem im Handling stark. Sie vermittelt ein leichtes, wendiges Gefühl und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das ist ein Vorteil, wenn man gern Kurven „mitnimmt“, wenn man auf unruhigen Straßen unterwegs ist oder wenn man im Alltag häufig manövriert. Auch bei wechselndem Grip wirkt sie oft berechenbar, weil sie sich schnell an die Situation anpasst.

Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen fühlt sie sich besonders souverän an. Richtungswechsel sind möglich, aber der Charakter ist stärker auf „ruhig bleiben“ ausgelegt. Wer viel Tour fährt und dabei ein Motorrad sucht, das auch bei Tempo und Winddruck gelassen bleibt, wird hier eher glücklich.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von Bremsleistung und Dosierbarkeit. Die BMW F 450 GS punktet tendenziell dort, wo man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert und schnell wieder beschleunigen möchte. Die Bremsen wirken dabei so, dass man präzise arbeiten kann.

Die Honda VFR1200 F zeigt ihre Stärke eher bei anspruchsvolleren Bremsmanövern aus höheren Geschwindigkeiten. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Reserven und Kontrolle. Wer häufig zügig unterwegs ist oder Touren mit viel Tempo plant, profitiert von dieser Art der Stabilität.

Komfort & Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die BMW F 450 GS wirkt im Alltag oft „zugänglicher“: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man nicht nur für eine bestimmte Fahrart optimiert ist, sondern auch für gemischte Einsätze. Das macht sie interessant für Pendeln, kürzere Touren und Fahrten, bei denen man öfter stoppt oder die Route spontan ändert.

Die Honda VFR1200 F ist stärker auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt längere Fahrten, und das Motorrad fühlt sich so an, als wäre es für „weiter, weiter, weiter“ gemacht. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, wird den Komfortvorteil spüren. Wer dagegen sehr urban fährt oder oft eng rangiert, kann die VFR als weniger „leichtfüßig“ empfinden.

Windschutz & Verkleidung: Wie das Motorrad die Strecke „glättet“

Ein großer Unterschied liegt im Umgang mit Wind und Wetter. Die Honda VFR1200 F ist durch ihre sporttourerartige Auslegung klar auf Windschutz und ruhigeres Fahren bei höheren Geschwindigkeiten getrimmt. Das reduziert Ermüdung und macht lange Strecken entspannter.

Die BMW F 450 GS ist eher auf Flexibilität ausgelegt. Je nach Setup und Fahrtempo kann das bedeuten, dass man mehr Wind spürt als auf einer voll auf Tour getrimmten Maschine. Dafür bleibt das Motorrad oft „direkter“ und fühlt sich weniger wie ein geschlossenes System an.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Agiles Handling für Alltag und kurvige Strecken
  • Flexibles Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen
  • Gute Dosierbarkeit im Stadt- und Landstraßenbetrieb
  • Charakter, der Lust auf „einfach fahren“ macht

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Auf sehr langen, schnellen Autobahnabschnitten kann der Fokus weniger auf „Reise-Ruhe“ liegen
  • Wer maximale Souveränität bei Tempo sucht, findet diese eher bei der VFR

Honda VFR1200 F – Stärken

  • Starke Langstrecken-Charakteristik mit souveränem Fahrgefühl
  • Durchzug und entspannteres Fahren bei höheren Geschwindigkeiten
  • Tourenkomfort durch sporttourerorientierte Ergonomie
  • Ruhigeres Gesamtpaket für weite Strecken

Honda VFR1200 F – Schwächen

  • Im engen Stadtverkehr kann das Motorrad weniger „leicht“ wirken
  • Wer maximale Wendigkeit und maximale Direktheit sucht, fühlt sich auf der GS oft schneller zuhause

Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?

Die BMW F 450 GS ist besonders passend, wenn die Fahrten abwechslungsreich sind: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken und gelegentlich auch Straßen, die nicht perfekt sind. Wer ein Motorrad sucht, das schnell auf „Fahrspaß“ umschaltet und sich im Alltag nicht sperrig anfühlt, findet in der GS eine sehr stimmige Wahl.

Die Honda VFR1200 F ist dagegen die bessere Option, wenn der Schwerpunkt auf Touren liegt. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das Stabilität und Komfort kombiniert, wird die VFR als besonders passend empfinden. Sie eignet sich auch für Fahrer, die weniger „Spiel“ suchen, sondern mehr „Souveränität“.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad im Alltag flexibel, wendig und leicht zu handeln sein soll. Ihr Charakter passt besonders zu gemischten Strecken, zu Kurvenfahrten und zu Fahrern, die ein direktes, agiles Gefühl bevorzugen. Die Honda VFR1200 F ist hingegen ideal für alle, die vor allem lange Strecken fahren und dabei Ruhe, Stabilität und souveränen Durchzug möchten. Wer häufig Autobahn und Landstraße am Stück fährt, bekommt mit der VFR ein sporttourerorientiertes Gesamtpaket, das Komfort und Kontrolle verbindet.

Kurz gesagt: GS für vielseitigen Alltag und agiles Fahren, VFR für Touren mit Anspruch und entspannter Langstrecke. Wer die eigene Fahrrealität ehrlich betrachtet, trifft mit dem Vergleich schnell die passende Entscheidung.

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