| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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BMW F 450 GS vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich & Empfehlung
Wenn es um ein Motorrad für vielseitige Touren geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei Namen: der BMW F 450 GS und der Honda XL 700 V Transalp. Beide Modelle stehen für das, was man im Alltag und auf längeren Strecken wirklich braucht: solide Basis, gute Beherrschbarkeit und das Gefühl, auch abseits der reinen Asphalt-Route entspannt unterwegs zu sein. Trotzdem sind die Charaktere unterschiedlich – und genau das macht den Vergleich spannend.
Im Folgenden werden die beiden Motorräder nicht nur gegenübergestellt, sondern die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet. Dabei geht es vor allem darum, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis bemerkbar machen: beim Fahrgefühl, bei der Ergonomie, beim Komfort und bei der Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Überblick: Zwei Reiseenduro-Ansätze mit unterschiedlicher Philosophie
Die BMW F 450 GS wirkt als moderner Vertreter der leichten bis mittleren Reiseenduro-Klasse. Sie zielt auf Agilität, ein lebendiges Ansprechverhalten und eine Fahrbarkeit, die auch auf wechselndem Untergrund Spaß macht. Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für einen bewährten, alltagstauglichen Touring-Charakter: komfortorientiert, gutmütig und mit einem Motor, der auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist.
Beide Motorräder können Touren, Pendeln und Ausflüge abseits befestigter Straßen – aber sie tun es auf ihre eigene Art. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte daher weniger nach dem „lautesten“ Eindruck gehen, sondern danach, welches Fahrprofil besser zu den eigenen Wegen passt.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen
BMW F 450 GS: dynamisch und drehfreudig
Die BMW F 450 GS bringt mit ihren aufgelisteten Motorwerten einen Charakter mit, der sich besonders dann auszahlt, wenn zügiges Beschleunigen, flüssiges Herausbeschleunigen aus Kurven oder sportlichere Zwischenspurts gefragt sind. Das Ansprechverhalten wirkt dabei oft „direkter“ als bei klassischen Tourern. Dadurch fühlt sich die Maschine im Stadtverkehr und auf Landstraßen lebendig an.
Stärken zeigt die BMW vor allem dann, wenn das Tempo variiert und man häufig zwischen Schaltvorgängen und unterschiedlichen Lastzuständen wechselt. Auf längeren Autobahnabschnitten ist sie ebenfalls nutzbar, aber der Fokus liegt klar stärker auf dem vielseitigen Fahrbetrieb als auf reinem Dauercruisen.
Honda XL 700 V Transalp: souverän und gleichmäßig
Die Honda XL 700 V Transalp punktet mit einem Motor, der sich über die aufgelisteten Werte als eher „tourentauglich“ einordnen lässt: gleichmäßiges Vorankommen, gut dosierbare Leistung und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus flüssigem Asphalt besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten mit moderatem Tempo, spielt die Transalp ihre Stärken aus.
Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximaler Punch oder besonders sportliche Reaktionen erwartet werden. Wer häufig sehr sportlich fährt oder ständig hohe Drehzahlen anlegt, wird bei der Honda weniger „aggressiv“ belohnt als bei der BMW.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Komfort
BMW F 450 GS: wendig und präzise
Bei der BMW F 450 GS sprechen die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten für ein Motorrad, das sich leicht in Richtungswechsel bringen lässt. Das macht sich besonders auf kurvigen Landstraßen bemerkbar: Einmal eingelenkt, bleibt die Linie stabil, und das Motorrad wirkt insgesamt „handlich“. Auch auf Schotter oder schlechterem Belag hilft die Agilität, weil man schneller korrigieren kann.
Ein möglicher Nachteil: Wer sehr viel Wert auf maximalen Komfort bei langen, holprigen Etappen legt, könnte die BMW als etwas „direkter“ empfinden. Das ist nicht automatisch schlecht – aber es ist ein Unterschied zur eher komfortorientierten Abstimmung der Transalp.
Honda XL 700 V Transalp: souverän über längere Strecken
Die Honda XL 700 V Transalp wirkt anhand der aufgelisteten Fahrwerkswerte wie ein Motorrad, das für lange Touren gemacht ist. Das Handling bleibt ruhig, die Maschine vermittelt Vertrauen, und Unebenheiten werden oft so verarbeitet, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann statt auf das Ausgleichen.
Auf der anderen Seite kann die Transalp im Vergleich zur BMW weniger „spritzig“ wirken, wenn es um enge Wechsel und sehr dynamische Passagen geht. Wer häufig sportlich fährt oder viel in engen Kurven unterwegs ist, merkt das eher.
Ergonomie & Sitzposition: Wer fühlt sich wohler?
Bei beiden Motorrädern ist die Sitzposition ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die aufgelisteten Ergonomie- und Größenangaben zeigen, dass die BMW eher auf eine aktive Fahrhaltung zielt, während die Honda tendenziell auf eine tourentaugliche, entspannte Position ausgelegt ist.
Die BMW F 450 GS passt häufig gut zu Fahrern, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“: leichtes Vorneigen, aktives Lenken und ein Fahrstil, der nicht nur auf Komfort, sondern auch auf Kontrolle setzt. Die Honda XL 700 V Transalp fühlt sich oft dann stimmig an, wenn man lange Strecken ohne ständiges Umpositionieren fahren möchte und eine ruhige, gutmütige Haltung bevorzugt.
Ein weiterer Punkt ist die Alltagstauglichkeit: Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gemacht, aber die Art, wie man sich im Stadtverkehr oder bei Stop-and-Go fühlt, hängt stark davon ab, wie man die Sitzposition und die Arm-/Beinwinkel individuell empfindet.
Alltag & Reichweite: Praktische Unterschiede
Auch wenn der Fahrspaß im Vordergrund steht, entscheidet im Alltag oft die Summe aus Komfort, Reichweite und Nutzbarkeit. Die aufgelisteten Werte zu Tank/Verbrauch und die generelle Auslegung zeigen, dass beide Modelle für Touren gedacht sind – aber mit leicht unterschiedlichen Schwerpunkten.
Die BMW F 450 GS wirkt dabei oft wie die Wahl für Fahrer, die häufiger unterwegs sind, variierende Strecken fahren und dabei ein Motorrad möchten, das sich schnell anpasst. Die Honda XL 700 V Transalp ist häufig die bessere Option für alle, die lange Etappen planen und ein gleichmäßiges, entspanntes Fahrgefühl priorisieren.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Agiles Handling durch die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten
- Dynamisches Ansprechverhalten entsprechend der Motorcharakteristik aus den aufgelisteten Werten
- Vielseitigkeit für wechselnde Streckenprofile (Stadt, Landstraße, gemischter Untergrund)
BMW F 450 GS – Schwächen
- Weniger „tourig“ im Sinne von maximaler Ruhe, wenn man sehr komfortorientiert fährt
- Wer ausschließlich auf Dauercruisen setzt, könnte den Fokus der BMW als weniger passend empfinden
Honda XL 700 V Transalp – Stärken
- Souveränes, gleichmäßiges Fahrgefühl passend zur Motorcharakteristik aus den aufgelisteten Werten
- Komfortorientierte Tourenauslegung durch die Abstimmung gemäß den aufgelisteten Fahrwerkswerten
- Gutmütigkeit bei wechselnden Bedingungen, besonders auf längeren Strecken
Honda XL 700 V Transalp – Schwächen
- Im Vergleich zur BMW weniger „spritzig“ bei sehr dynamischem Fahrstil
- Wer maximale Agilität in engen, schnellen Passagen sucht, könnte die BMW bevorzugen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
BMW F 450 GS: die richtige Wahl für aktive Fahrer
Die BMW F 450 GS ist besonders dann eine starke Empfehlung, wenn häufig unterschiedliche Strecken gefahren werden: kurvige Landstraßen, wechselnder Belag, gelegentlich auch Schotter. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht dirigieren lässt, schnell auf Gasbefehle reagiert und insgesamt einen modernen, lebendigen Charakter mitbringt, wird mit der BMW oft glücklich.
Honda XL 700 V Transalp: die richtige Wahl für Touren-Fokus
Die Honda XL 700 V Transalp passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken planen und dabei vor allem ein ruhiges, komfortables Fahrgefühl suchen. Wenn gleichmäßiges Vorankommen wichtiger ist als maximale Dynamik, und wenn man sich auf das Motorrad verlassen möchte, das auch bei längeren Etappen entspannt bleibt, ist die Transalp eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, dynamisches Motorrad suchen und häufig zwischen verschiedenen Fahrzuständen wechseln: Stadt, Landstraße und gemischter Untergrund. Die aufgelisteten Werte spiegeln hier einen Charakter wider, der Kontrolle und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, besonders wenn es kurvig wird oder man öfter korrigieren und zügig beschleunigen möchte. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich über lange Strecken souverän anfühlt und den Fokus klar auf entspanntes Tourenfahren legt, liegt mit der Honda XL 700 V Transalp oft richtig. Die aufgelisteten Motor- und Fahrwerkswerte unterstützen ein gleichmäßiges, gutmütiges Fahrgefühl, das weniger nach „Sport“ klingt und mehr nach „Ankommen“. Kurz gesagt: BMW für aktive Vielnutzer, Honda für Tourenromantiker.