UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 15.690 €
Baujahr von 2025 bis 2025
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Test des 2025er Modells in der Ausstattung "Limited"
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • starker Motor
  • bolleriger V2-Sound
  • große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
  • überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
Kontra:
  • Bremse vorne unterdimensioniert
  • Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht248kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten150/80B16 72H

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit

Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.690€
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Bronze, Blau

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BMW F 450 GS vs Indian Scout Sport: Motorradvergleich & Kaufberatung

Wer sich zwischen BMW F 450 GS und Indian Scout Sport entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht die BMW F 450 GS als vielseitig gedachte Maschine mit Fokus auf Alltag, Tour und kontrollierbarem Fahrspaß. Auf der anderen Seite bringt die Indian Scout Sport einen deutlich sportlicheren, straßenorientierten Charakter mit, der vor allem dann überzeugt, wenn dynamisches Fahren und ein markantes Auftreten im Vordergrund stehen. Im Folgenden werden die beiden Modelle anhand der typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundcharakter im Vergleich: Einsatzprofil und Fahrgefühl

BMW F 450 GS: Allrounder mit Reise- und Tour-Ambitionen

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: Stadtverkehr, Landstraße und längere Strecken lassen sich mit ihr gut kombinieren. Der Charakter ist dabei eher „funktional-souverän“: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar, ohne den Spaßfaktor zu verlieren. Gerade wenn der Anspruch nicht nur auf kurzen Ausfahrten liegt, sondern auch auf längeren Touren, spielt die GS ihre Stärken aus.

Indian Scout Sport: Straßensportlich und emotional

Die Indian Scout Sport setzt dagegen stärker auf den Reiz der Straße. Das Fahrgefühl ist tendenziell direkter und stärker auf zügiges Vorankommen ausgelegt. Wer gern sportlich fährt, Kurven dynamisch angeht und dabei Wert auf eine markante Optik legt, findet hier ein Motorrad, das die eigene Fahrweise spürbar unterstützt. Das Modell wirkt weniger wie ein „Werkzeug für alles“ und mehr wie ein klarer Statement-Bike für die Straße.

Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?

BMW F 450 GS: entspannter, tourentauglicher Ansatz

Bei der BMW F 450 GS steht die Ergonomie im Alltag meist im Fokus. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass längere Fahrten nicht sofort in „Anstrengung“ umkippen. Auch wenn das Motorrad sportlich gefahren werden kann, bleibt der Grundton alltagstauglich. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig zwischen Pendeln, Wochenendtour und längeren Fahrten gewechselt wird.

Indian Scout Sport: sportlicher, aber straßenorientiert

Die Indian Scout Sport bietet eine Sitzposition, die stärker auf sportliches Fahren ausgelegt ist. Das kann sich auf der Landstraße sehr gut anfühlen, weil die Kontrolle und das „Mitgehen“ in Kurven oft leichter wirken. Gleichzeitig ist die Frage nach der persönlichen Körperhaltung entscheidend: Wer sehr lange Strecken eher komfortabel statt „sportlich gespannt“ fahren möchte, sollte genau prüfen, wie sich die Position im eigenen Alltag anfühlt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW F 450 GS: souverän und kontrolliert

Im Vergleich zeigt die BMW F 450 GS einen klaren Vorteil in der Art, wie sie mit unterschiedlichen Untergründen umgeht. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle – besonders hilfreich, wenn nicht jede Fahrt auf glattem Asphalt stattfindet oder wenn sich die Bedingungen unterwegs ändern.

Indian Scout Sport: präzise Rückmeldung in Kurven

Die Indian Scout Sport spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Das Handling wirkt oft agiler und direkter, was sich beim zügigen Fahren in Kurven bemerkbar macht. Wer gern „mit Gefühl“ fährt und die Linie aktiv steuert, bekommt hier eine Rückmeldung, die das Fahren lebendig macht. Der Fokus liegt klar auf dem straßentauglichen Fahrspaß.

Motorcharakter und Antrieb: Wie fühlt sich die Leistung an?

BMW F 450 GS: nutzbare Kraft für verschiedene Situationen

Die BMW F 450 GS ist so ausgelegt, dass die Leistung im Alltag gut abrufbar bleibt. Im Vergleich wirkt sie häufig als Motorrad, das nicht nur „spät“ oder „nur im oberen Bereich“ Spaß macht, sondern auch im mittleren Drehzahlfenster souverän funktioniert. Das ist ein Plus, wenn häufig im Alltag gefahren wird oder wenn die Fahrweise nicht immer maximal sportlich ist.

Indian Scout Sport: sportlicher Schub und emotionales Ansprechverhalten

Die Indian Scout Sport setzt stärker auf einen Motorcharakter, der sich nach Fahrspaß anfühlt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Antrieb die Beschleunigung vermittelt, wirken oft direkter. Damit passt das Motorrad besonders gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind und die Dynamik spüren möchten – weniger zu denen, die vor allem „entspannt“ rollen wollen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren

Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Schwerpunkt liegt unterschiedlich. Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das in vielen Situationen stabil bremst und dabei ein gutes Gefühl für Dosierbarkeit vermittelt. Die Indian Scout Sport punktet eher mit dem sportlichen Anspruch: Beim zügigen Fahren ist das Bremsgefühl oft so abgestimmt, dass man schnell Vertrauen aufbaut und die Verzögerung gut kontrollieren kann.

Komfort und Alltagstauglichkeit: Was zählt auf Dauer?

BMW F 450 GS: Alltag, Tour und Variabilität

Die BMW F 450 GS ist im Vergleich besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art Fahrt genutzt wird. Der Komfortgedanke und die insgesamt „unaufgeregte“ Art, wie das Motorrad mit Alltagssituationen umgeht, machen sie attraktiv für Fahrer, die ein Bike suchen, das über Monate hinweg vielseitig bleibt. Dazu passt auch die typische GS-Logik: funktional, anpassungsfähig und auf längere Einsätze ausgelegt.

Indian Scout Sport: Komfort mit sportlichem Fokus

Die Indian Scout Sport bietet Komfort, aber mit klarer sportlicher Ausrichtung. Das Motorrad ist besonders stark, wenn die Fahrten eher auf der Straße stattfinden und wenn die Fahrweise dynamisch ist. Wer häufig im Stadtverkehr steht oder sehr lange Strecken in „entspanntem Modus“ fährt, sollte darauf achten, wie die sportliche Auslegung der Ergonomie im eigenen Körpergefühl wirkt.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Zahlen-Fokus

Stärken der BMW F 450 GS

  • Vielseitiges Einsatzprofil: gut für unterschiedliche Streckenarten.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl: stabil und berechenbar, auch wenn es nicht immer perfekt läuft.
  • Tourentaugliche Ergonomie: weniger „angespannt“, mehr „durchgehend fahrbar“.

Schwächen bzw. Grenzen der BMW F 450 GS

  • Weniger „straßenfokussiert“ als ein reines Sport- oder Cruiser-Konzept.
  • Wer ausschließlich sportlich auf der Straße sucht, könnte den Charakter als weniger „emotional“ empfinden als die Scout Sport.

Stärken der Indian Scout Sport

  • Sportlicher Straßencharakter: dynamisch und direkt im Fahrgefühl.
  • Agiles Handling: macht Kurvenfahren oft besonders lebendig.
  • Emotionaler Auftritt: optisch und vom Fahrstil her klarer Fokus auf die Straße.

Schwächen bzw. Grenzen der Indian Scout Sport

  • Weniger „Allround-Logik“: eher auf straßenorientierte Nutzung optimiert.
  • Ergonomie kann sportlich wirken: für sehr lange, entspannte Fahrten muss das persönliche Körpergefühl passen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

BMW F 450 GS: die bessere Wahl für vielseitige Fahrer

Die BMW F 450 GS ist besonders passend, wenn das Motorrad für viele Situationen genutzt wird: Pendeln, Wochenendtour und längere Fahrten sollen sich gut kombinieren lassen. Wer ein Bike sucht, das nicht nur auf einer Art Strecke Spaß macht, sondern über längere Zeit hinweg als zuverlässiger Begleiter funktioniert, trifft mit der GS häufig die richtige Wahl. Auch wenn die Fahrweise nicht immer maximal sportlich ist, bleibt das Motorrad dabei attraktiv, weil es Kraft und Kontrolle sinnvoll zusammenbringt.

Indian Scout Sport: die bessere Wahl für straßenorientierten Fahrspaß

Die Indian Scout Sport lohnt sich vor allem dann, wenn die Straße im Mittelpunkt steht: dynamisches Fahren, Kurvenfreude und ein klarer sportlicher Charakter. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das die Fahrweise spürbar unterstützt, findet in der Scout Sport eine starke Option. Auch für Fahrer, die optisch und emotional ein bestimmtes Konzept suchen, ist das Modell besonders interessant.

Fazit:

Die BMW F 450 GS und die Indian Scout Sport verfolgen unterschiedliche Ziele: Die GS überzeugt im Vergleich vor allem durch Vielseitigkeit, kontrolliertes Fahrgefühl und eine Ergonomie, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Damit eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad für viele Einsatzbereiche suchen und dabei Wert auf Stabilität sowie Alltagstauglichkeit legen. Die Indian Scout Sport spielt ihre Stärken stärker auf der Straße aus: sportliches Ansprechverhalten, lebendiges Handling und ein Charakter, der dynamisches Fahren spürbar belohnt. Wer Kurven und zügige Ausfahrten liebt und ein Motorrad möchte, das klar auf die Straße zugeschnitten ist, findet in der Scout Sport die passendere Wahl. Kurz gesagt: GS für den vielseitigen Touren- und Allround-Einsatz, Scout Sport für straßenorientierten Fahrspaß mit sportlichem Fokus.

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