UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2016
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
Weiter zum Testbericht
Einmal hin, alles drin
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Wendig
  • Motor ausreichend kräftig
  • für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht206kg
Radstand1.410mm
Länge2.110mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder Reihe
Hubraum649ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung72 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite372km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.
Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€, ohne Bj-Beschränkung ab 1.500€ 
  • Baujahre: 2006-2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: über die Baujahre hinweg fast alle Farben erhältlich

MotorradTest.de auf YouTube

BMW F 450 GS vs. Kawasaki ER-6n – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 450 GS steht für die Idee eines vielseitigen Bikes, das sich sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken wohlfühlt. Die Kawasaki ER-6n dagegen ist stärker auf den klassischen Naked-Bike-Charakter ausgerichtet: direkt, unkompliziert und mit einem Fahrgefühl, das viele Fahrerinnen und Fahrer sofort anspricht.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – bei Motor und Antrieb, bei Ergonomie und Handling, beim Komfort und bei den typischen Kosten- und Nutzungsaspekten. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte der jeweiligen Modelle miteinander gegenübergestellt, damit klar wird, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse einplant.

Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit vs. Naked-Direktheit

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Einsätze gebaut ist. Die Auslegung zielt auf Alltagstauglichkeit und Flexibilität: Man sitzt so, dass man sowohl entspannt fahren als auch zügig unterwegs sein kann. Die Kawasaki ER-6n ist dagegen ein Naked-Bike, das den Fokus stärker auf eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine legt. Das zeigt sich vor allem im Fahrgefühl: weniger „Reise“-Gedanke, mehr „Fahren“.

Schon hier lässt sich eine erste Tendenz ableiten: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Allrounder anfühlt, landet schneller bei der GS. Wer ein Bike möchte, das sich leicht und spontan bewegt, wird mit der ER-6n eher glücklich.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte in der Praxis anfühlen

Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie die Leistungsentfaltung zum Alltag passt. Im Vergleich werden die Motorleistung und das Drehmoment der beiden Modelle gegenübergestellt. Die BMW F 450 GS bietet dabei eine Charakteristik, die auf gleichmäßiges Vorankommen und souveränes Fahren ausgelegt ist. Das wirkt besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.

Die Kawasaki ER-6n punktet im Vergleich mit einem Motor, der sich oft sehr harmonisch in den typischen Geschwindigkeitsbereichen bewegt. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße fühlt sich das häufig wie „einfach draufsetzen und losfahren“ an. Die Werte zeigen hier eine Tendenz zu einem gut nutzbaren Leistungsband, das den Alltag erleichtert.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW F 450 GS: Tendenz zu ruhigerem, alltagstauglichem Vortrieb; ideal, wenn gleichmäßiges Fahren wichtiger ist als maximale Dynamik auf den ersten Metern.
  • Kawasaki ER-6n: Tendenz zu direktem Ansprechverhalten; stark, wenn häufiges Beschleunigen und zügiges Fahren auf kurzen Strecken Spaß macht.

Beide Motorräder können im Alltag überzeugen – der Unterschied liegt eher darin, wie sie sich anfühlen: Die GS wirkt „breiter nutzbar“, die ER-6n „spontaner“.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt entspannter?

Ein Vergleich ohne Blick auf die Sitzposition wäre unvollständig. Im Motorradvergleich werden unter anderem Faktoren wie Sitzhöhe und die daraus resultierende Haltung berücksichtigt. Die BMW F 450 GS ist tendenziell so ausgelegt, dass man aufrecht und kontrolliert sitzt – das hilft vielen Fahrerinnen und Fahrern, auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben.

Die Kawasaki ER-6n bringt eine eher „naked“-typische Haltung mit. Das kann sehr angenehm sein, weil man sich wendig und nah am Motorrad fühlt. Gleichzeitig ist es bei längeren Strecken oft eine Frage der persönlichen Anatomie, wie schnell man eine andere Sitzposition bevorzugt.

Handling im Alltag

Im Vergleich spielen außerdem Gewicht und Fahrwerksauslegung eine Rolle. Die BMW wirkt häufig wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle priorisiert. Die Kawasaki fühlt sich oft leichter und agiler an, besonders bei häufigen Richtungswechseln oder beim Rangieren.

  • BMW F 450 GS: Vorteil bei ruhigerem Geradeauslauf und kontrollierter Führung.
  • Kawasaki ER-6n: Vorteil bei spontaner Beweglichkeit und „einfacher“ Handhabung.

Fahrwerk und Bremsen: Komfort vs. sportliche Direktheit

Beim Fahrwerk werden im Vergleich typischerweise Kennwerte und die Abstimmung gegeneinander betrachtet. Die BMW F 450 GS zielt auf ein Setup, das Unebenheiten besser „wegsteckt“ und dabei die Kontrolle bewahrt. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder man im Alltag auch mal über schlechtere Straßen fährt.

Die Kawasaki ER-6n wirkt im Vergleich oft als das Bike, das sich dynamischer anfühlt, wenn man zügig fährt. Die Werte deuten auf eine Abstimmung hin, die Kurvenfahrten sehr direkt unterstützt. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man gerne sportlich unterwegs ist.

Auch bei den Bremsen lohnt der Blick auf die im Vergleich genannten Komponenten und die daraus resultierende Bremswirkung. In der Praxis zeigt sich häufig: Die BMW bietet ein Gefühl von Stabilität und Reserven, während die Kawasaki ein sehr direktes Ansprechverhalten vermittelt. Welche Seite „besser“ ist, hängt stark davon ab, ob man eher defensiv oder sportlich bremst.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren

Für viele ist die Frage entscheidend: Wie gut funktioniert das Motorrad im echten Leben? Hier spielen mehrere Faktoren zusammen – von der Ergonomie über die Motorcharakteristik bis hin zur Alltagstauglichkeit bei Stop-and-Go.

Die BMW F 450 GS ist im Vergleich besonders dann stark, wenn man ein Motorrad möchte, das auch bei längeren Fahrten nicht „ermüdet“. Die Kombination aus Sitzhaltung, Fahrwerksgefühl und Motorabstimmung wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer wie ein komfortabler Begleiter.

Die Kawasaki ER-6n punktet im Alltag oft durch ihre unkomplizierte Art. Im Stadtverkehr und auf kurzen Feierabendrunden fühlt sie sich häufig sehr zugänglich an. Wer gerne spontan fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für den Alltag sieht, wird das mögen.

Stärken und Schwächen im Überblick

  • BMW F 450 GS: Stärke bei Vielseitigkeit und Komfortgefühl; mögliche Schwäche dort, wo man ein besonders leichtes, „nacktes“ Handling sucht.
  • Kawasaki ER-6n: Stärke bei direktem Fahrgefühl und Agilität; mögliche Schwäche dort, wo man maximalen Langstreckenkomfort erwartet.

Kosten, Wartung und Kaufentscheidung

Auch wenn der Fahrspaß im Vordergrund steht, zählt beim Kauf die Gesamtsicht. Im Vergleich werden typischerweise Aspekte wie Wartungsintervalle, Service-Aufwand und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen berücksichtigt. Beide Marken sind grundsätzlich gut im Markt etabliert, wodurch Ersatzteilversorgung und Service in vielen Regionen unkompliziert sein können.

Die entscheidende Frage ist weniger „welches Motorrad ist grundsätzlich günstiger“, sondern: Welche Nutzung passt besser? Wer häufig fährt und Wert auf planbare Wartung legt, profitiert von einem Motorrad, das sich in der Praxis gut in den eigenen Rhythmus einfügt. Wer eher selten fährt oder vor allem kurze Strecken fährt, kann mit beiden Modellen zufrieden sein – solange die Erwartungen zur Fahrcharakteristik stimmen.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Der Vergleich zeigt am Ende vor allem eines: Die BMW F 450 GS und die Kawasaki ER-6n sind nicht nur unterschiedliche Motorradtypen, sie bedienen auch unterschiedliche Bedürfnisse.

BMW F 450 GS – ideal für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Allround-Motorrad suchen.
  • Menschen, die Wert auf komfortables Fahrgefühl und kontrollierte Stabilität legen.
  • Wer häufiger auch längere Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte.

Kawasaki ER-6n – ideal für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein direktes Naked-Bike bevorzugen.
  • Menschen, die im Alltag oft agil unterwegs sind und spontane Fahrten mögen.
  • Wer gerne zügig fährt und ein Motorrad möchte, das sich dabei sehr unmittelbar anfühlt.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als echter Allrounder funktioniert: komfortabel im Alltag, stabil auf längeren Strecken und mit einer Motor- und Fahrwerksanmutung, die gleichmäßiges Fahren belohnt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der GS meist die passendere Basis.

Die Kawasaki ER-6n spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Direktheit zählt: Stadt, Feierabendrunde und Landstraße fühlen sich oft besonders lebendig an. Das Motorrad wirkt zugänglich, agil und macht Lust auf kurze, spontane Fahrten. Wer ein Naked Bike bevorzugt, das sich unkompliziert bewegt und ein unmittelbares Fahrgefühl liefert, trifft mit der ER-6n häufig die bessere Entscheidung.

Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Komfort, ER-6n für Agilität und Naked-Direktheit.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙