UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2020 bis 2024
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Ausgereifter Sporttourer ohne Schwächen - die Ninja 1000 SX kann fast alles.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • mega-ausgereifte Maschine
  • seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
  • softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
  • geringfügige Vibrationen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite328km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit - was bleibt hängen

Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.
 
Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.945 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2011-2021
  • Farben: rot, grün, schwarz

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BMW F 450 GS vs. Kawasaki Ninja 1000 SX – Vergleich für Alltag und Tour

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 450 GS und die Kawasaki Ninja 1000 SX, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für den GS-typischen Mix aus Alltagstauglichkeit und Abenteuer-Feeling, die andere für den sportlich-eleganten Anspruch eines Sporttourers, der auf der Landstraße und auf längeren Strecken souverän auftreten will. Beide Bikes können mehr als nur „von A nach B“ – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen.

Grundcharakter: Adventure-Allrounder vs. Sporttourer

Die BMW F 450 GS ist vom Konzept her ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und neugierig macht. Der Fokus liegt auf einem vielseitigen Einsatz: Pendeln, Wochenendtouren und auch leichte Ausflüge abseits der klassischen Asphaltstrecke. Das Bike wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man gern nutzt – ohne dass es sich nach „zu viel“ anfühlt.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX dagegen ist stärker auf den Fahrspaß mit Touring-Anspruch ausgelegt. Sie vermittelt das Gefühl, dass sie für zügige Fahrten gemacht ist, bei denen Komfort und Stabilität mitspielen. Wer häufig längere Strecken fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen nicht nur „laufen“, sondern sich passend zum Einsatz anfühlen. Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo ein kontrollierbares, gut dosierbares Ansprechverhalten gefragt ist. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt das Motorrad dadurch angenehm handlich und leicht zu fahren.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX setzt dagegen stärker auf den Charakter eines Sporttourers: Der Motor liefert spürbar mehr „Biss“ für zügige Beschleunigungen und Überholmanöver. Das Fahrgefühl ist insgesamt stabiler und „touriger“, weil das Bike auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt und die Dynamik nicht nur in kurzen Momenten, sondern über längere Abschnitte abrufen kann.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern in die Linie nimmt. Das Fahrwerk unterstützt ein aktives Fahren, und das Bike bleibt auch bei wechselnden Untergründen berechenbar. Dadurch eignet es sich besonders für Strecken, auf denen die Fahrbahn nicht immer perfekt ist oder man gern mal einen anderen Weg nimmt.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist im Gegenzug stärker auf Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten fühlt sich das Motorrad „aufgeräumt“ an. Wer viel Strecke macht, profitiert von diesem ruhigen Aufbau. Gleichzeitig ist das Handling nicht träge – aber es ist eher auf souveräne Kontrolle als auf maximale Agilität ausgelegt.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf dem Weg, nicht nur am Ziel

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die BMW F 450 GS bietet eine Haltung, die eher nach „aufrecht und flexibel“ wirkt. Das erleichtert das Fahren im Alltag, weil man sich schnell an verschiedene Situationen anpassen kann – etwa beim Rangieren, im Stadtverkehr oder wenn man auf unebenem Untergrund mehr Gefühl braucht.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX zielt stärker auf eine sportlich-tourige Position. Das bedeutet: Die Arme sind meist etwas mehr „eingebunden“, der Oberkörper ist nicht komplett aufrecht wie bei einem klassischen Adventure. Dafür entsteht ein gutes Zusammenspiel aus Kontrolle und Komfort, besonders wenn man länger unterwegs ist. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die ergonomische Ausrichtung meist als Vorteil empfinden.

Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Prioritäten

Beim Thema Windschutz trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Kawasaki Ninja 1000 SX bringt durch ihre sporttourer-typische Verkleidung und den Windschutz einen klaren Vorteil für Touren. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten reduziert das spürbar den „Stress“ durch Winddruck. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig anhalten möchte.

Die BMW F 450 GS ist hier anders positioniert: Sie wirkt weniger wie ein „Windschneider“, sondern mehr wie ein Motorrad, das man auch bei wechselnden Bedingungen gern fährt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber wer sehr viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird den Komfortvorteil der Ninja-Variante eher merken.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die BMW F 450 GS wirkt so, als würde sie besonders auf ein sicheres, gut kontrollierbares Fahren abzielen. Das ist hilfreich, wenn man unterschiedliche Situationen hat – etwa wechselnde Haftung, wechselnde Beladung oder einfach unterschiedliche Fahrstile.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX punktet zusätzlich mit einem sporttourer-typischen Gesamtpaket: Die Elektronik unterstützt dynamisches Fahren, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Gerade für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, kann das den Unterschied machen, weil das Bike die Leistung berechenbar in Vortrieb umsetzt.

Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt

Im Alltag zeigt sich: Die BMW F 450 GS ist oft die Wahl, wenn Flexibilität wichtiger ist als maximale Verkleidungswirkung. Sie passt gut zu Menschen, die gern spontan fahren, auch mal unkonventionelle Strecken wählen und ein Motorrad suchen, das nicht nur auf „perfekter Strecke“ Spaß macht.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen besonders stark, wenn das Motorrad als Tourenmaschine gedacht ist. Die Ausstattung und der Gesamteindruck zielen darauf, dass man sich auf die Fahrt konzentrieren kann – und weniger darauf, wie man sich gegen Wind und Wetter „durchkämpft“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS: Stärken

  • Vielseitiger Charakter für Stadt, Landstraße und leichte Abenteuerstrecken.
  • Agiles Handling, das sich schnell und kontrolliert anfühlt.
  • Ergonomie, die im Alltag flexibel bleibt.

BMW F 450 GS: Schwächen

  • Bei sehr langen, schnellen Autobahnabschnitten kann der Windschutz weniger Komfort bieten als bei klaren Sporttourern.
  • Wer primär maximale Tourenruhe bei hohen Geschwindigkeiten sucht, findet bei der Ninja-Variante oft den „komfortableren“ Ansatz.

Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärken

  • Sporttourer-typische Stabilität für zügige Fahrten und lange Strecken.
  • Windschutz und Verkleidung als spürbarer Komfortfaktor.
  • Dynamik mit gut dosierbarer Unterstützung durch Elektronik.

Kawasaki Ninja 1000 SX: Schwächen

  • Der Fokus liegt stärker auf Asphalt und Touren – für „Adventure pur“ fühlt sich die BMW oft stimmiger an.
  • Die sportlich-tourige Sitzposition kann für manche Fahrer im Stadtverkehr weniger „entspannt“ wirken als eine aufrechtere GS-Haltung.

Welche Kaufentscheidung passt besser?

Der Vergleich lässt sich am besten über den geplanten Alltag lösen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein vielseitiger Begleiter anfühlt – mit dem Potenzial, auch mal abseits der Standardroute Spaß zu machen – liegt mit der BMW F 450 GS häufig richtig. Sie wirkt wie die Maschine, die man nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke nutzt, sondern für viele Situationen.

Wer dagegen vor allem Touren plant, häufig längere Strecken fährt und dabei Wert auf Windschutz, Stabilität und sporttourige Dynamik legt, wird mit der Kawasaki Ninja 1000 SX eher glücklich. Sie ist besonders dann im Element, wenn die Fahrt länger dauert und man nicht ständig „umstellen“ möchte.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiger Allrounder gesucht wird: Stadt, Landstraße und auch mal leicht abseits des klassischen Asphalts sollen sich gleichermaßen gut anfühlen. Das Handling und die flexible Ergonomie machen sie zu einer Maschine, die man gern im Alltag nutzt und die auf wechselnde Bedingungen souverän reagiert. Wer eher spontan fährt und ein Motorrad möchte, das nicht nur auf einer „idealen“ Strecke glänzt, trifft hier oft den richtigen Ton.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX passt besser, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort und sportlicher Stabilität liegt. Der Windschutz und die ruhige, kontrollierte Art bei höheren Geschwindigkeiten machen lange Strecken deutlich entspannter. Wer dynamisch unterwegs ist, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, bekommt mit der Ninja-Variante ein stimmiges Gesamtpaket.

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