| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.745 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Präzises Fahrwerk
- Motorcharakteristik
- leicht
- Fahrkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Bottom-Link Uni-Trak | |
| Reifen vorne | 110/70R17 M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17 M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs. Kawasaki Ninja 400: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und den passenden Einsatzzweck
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Bike vor allem vielseitig im Alltag sein oder eher sportlich und dynamisch auf der Straße überzeugen? Genau hier treffen die BMW F 450 GS und die Kawasaki Ninja 400 aufeinander. Die eine steht für den GS-typischen Anspruch, flexibel zu sein und auch abseits der ganz glatten Wege Spaß zu machen. Die andere ist als Ninja für ein agiles, sportliches Fahrgefühl bekannt, das besonders auf kurvigen Strecken und beim zügigen Fahren Freude macht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Alltag und auf der Tour spürbar ist.
Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit vs. Ninja-Sportlichkeit
BMW F 450 GS: auf Breite ausgelegt
Die BMW F 450 GS ist vom Konzept her ein Motorrad, das nicht nur auf Asphalt funktioniert. Der Fokus liegt auf einer aufrechten, kontrollierten Sitzposition und einem Fahrstil, der auch dann noch souverän bleibt, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist. Dadurch fühlt sich das Bike wie gemacht an für Pendeln, Wochenendtouren und Ausflüge, bei denen auch mal ein Feldweg oder ein schlechterer Untergrund vorkommen kann.
Kawasaki Ninja 400: sportlich, leichtfüßig, direkt
Die Kawasaki Ninja 400 ist dagegen klar auf Straße und Dynamik ausgelegt. Die Sitzposition wirkt sportlicher, das Handling ist auf schnelle Richtungswechsel und ein zügiges Tempo abgestimmt. Wer gern früh bremst, spät einlenkt und Kurven dynamisch ansteuert, bekommt hier ein Motorrad, das sich sehr direkt anfühlt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen macht die Ninja durch ihre Agilität schnell Spaß.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Stärken im Alltag zeigen
Handling und Wendigkeit
Beide Motorräder sind für ihre Klasse handlich, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Ninja 400 punktet mit einem sehr unmittelbaren Ansprechverhalten: Gas auf, Bike reagiert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, abgebremst und umpositioniert wird – also genau dort, wo Alltag und Stadtverkehr den Takt vorgeben.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Vorteile eher über Stabilität und Kontrolle aus. In Situationen, in denen die Straße unruhiger ist oder die Linie nicht ganz sauber bleibt, wirkt die GS oft gelassener. Das ist ein Plus, wenn nicht jede Fahrt perfekt geplant ist.
Motorcharakter und Fahrbarkeit
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Ninja 400 wirkt insgesamt sportlicher abgestimmt: Das Motorrad lädt dazu ein, den Motor im passenden Bereich zu halten und die Leistung dynamisch abzurufen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich wie „Sport auf Abruf“ anfühlt.
Die BMW F 450 GS steht dagegen für eine alltagstaugliche, gleichmäßig nutzbare Leistungsentfaltung. Das hilft besonders dann, wenn nicht ständig „auf Drehzahl“ gefahren werden soll. Für entspannte Touren und für Situationen, in denen häufiges Anfahren und Beschleunigen gefragt ist, ist das ein spürbarer Vorteil.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Sportlichkeit
Ergonomie auf kurzen und langen Strecken
Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die eher auf Übersicht und entspannteres Fahren ausgelegt ist. Das macht sie interessant, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn der Alltag viel „Stop-and-go“ enthält. Die aufrechte Haltung unterstützt dabei, den Kopf frei zu halten und die Umgebung besser zu erfassen.
Die Kawasaki Ninja 400 setzt auf eine sportlichere Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für zügige Fahrten gedacht ist und das Kurvenfahren im Vordergrund steht. Wer jedoch häufig lange Strecken am Stück fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, merkt schneller, dass die sportliche Position stärker fordert.
Fahrwerk und Bremsen: Vertrauen in jeder Situation
Stabilität und Untergrund
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „GS“ und „Ninja“ besonders deutlich. Die BMW F 450 GS ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Das hilft auf schlechten Straßen, bei Kopfsteinpflaster oder wenn der Belag nicht gleichmäßig ist. Die Maschine wirkt dann weniger „empfindlich“ und eher wie ein Werkzeug, das sich anpasst.
Die Ninja 400 ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik abgestimmt. Auf gutem Asphalt fühlt sie sich besonders lebendig an. In solchen Momenten ist das Handling ein echter Vorteil, weil das Motorrad schnell in die gewünschte Linie kommt.
Bremsgefühl
Beide Motorräder sind in ihrer Klasse so abgestimmt, dass kontrolliertes Bremsen möglich ist. Die BMW F 450 GS wirkt dabei häufig „berechenbarer“ für Alltagsbremsungen und wechselnde Situationen. Die Ninja 400 vermittelt eher das Gefühl, dass man sportlich dosieren und zügig verzögern kann – passend zum sportlichen Gesamtcharakter.
Alltagstauglichkeit: Wer profitiert wovon?
Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie entspannt sich der Alltag fahren lässt. Die Ninja 400 punktet mit ihrer Agilität und dem direkten Ansprechverhalten. Das macht das Einfädeln, Beschleunigen und schnelle Reagieren leichter.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken eher über Komfort und Kontrolle aus. Wer im Alltag viel Übersicht braucht und auch mal über unruhige Strecken fährt, bekommt mit der GS ein Motorrad, das sich weniger „sportlich anfühlen muss“, um Spaß zu machen.
Landstraße und Touren
Auf der Landstraße zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle besonders klar. Die Ninja 400 macht dann am meisten Freude, wenn Kurven dynamisch angefahren werden und das Motorrad als sportliches Gerät genutzt wird. Das Fahrgefühl ist schnell, lebendig und motivierend.
Die BMW F 450 GS eignet sich dagegen stärker für Touren, bei denen nicht nur die perfekte Asphaltstrecke zählt. Wenn die Route auch mal „anders“ wird, bleibt die GS oft der entspanntere Begleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW F 450 GS
- Vielseitiger Charakter: passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: wirkt besonders souverän bei wechselnden Bedingungen.
- Ergonomie für den Alltag: aufrechte Haltung unterstützt entspannteres Fahren.
Schwächen der BMW F 450 GS
- Weniger „Sportfokus“: wer ausschließlich sportliche Dynamik sucht, fühlt sich eventuell weniger „im Sportmodus“.
- Anspruch an den Fahrstil: das Motorrad belohnt eher flüssiges, kontrolliertes Fahren als extremes „Ziehen und Reißen“.
Stärken der Kawasaki Ninja 400
- Agiles Handling: schnell in der Linie, leicht zu bewegen.
- Sportliches Ansprechverhalten: macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
- Motivation auf Kurvenstrecken: lädt zum zügigen Fahren ein.
Schwächen der Kawasaki Ninja 400
- Sportliche Sitzposition: kann auf längeren Strecken stärker fordern.
- Weniger „Allround“-Gefühl: bei unruhigem Untergrund steht eher die Straße im Fokus.
Für wen passt welches Motorrad?
BMW F 450 GS: die bessere Wahl für…
Die BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn das Motorrad als Alltags- und Tourenmaschine gedacht ist. Wer gern flexibel fährt, auch mal andere Strecken wählt und dabei eine kontrollierte, eher entspannte Sitzposition bevorzugt, findet in der GS einen stimmigen Begleiter. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf „perfekt“ ausgelegt ist, wirkt die GS oft wie die ruhigere und vielseitigere Option.
Kawasaki Ninja 400: die bessere Wahl für…
Die Kawasaki Ninja 400 ist ideal, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahrspaß liegt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich sehr direkt anfühlt, trifft mit der Ninja eine klare Wahl. Auch für Einsteiger, die schnell ein Gefühl für Dynamik entwickeln möchten und viel auf Asphalt fahren, ist die Ninja besonders motivierend.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als vielseitiger Alltags- und Tourenbegleiter dienen soll: kontrolliert, flexibel und mit einer Sitzposition, die auch längere Fahrten angenehmer macht. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist und wenn Ruhe, Übersicht und Anpassungsfähigkeit wichtiger sind als reines „Sportgefühl“.
Die Kawasaki Ninja 400 gewinnt dagegen dort, wo Fahrspaß auf der Straße im Vordergrund steht: agiles Handling, direktes Ansprechverhalten und ein sportlicher Charakter, der Kurvenfahrten und dynamisches Fahren besonders attraktiv macht. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell Lust auf zügige Manöver macht, findet in der Ninja den passenden Partner.
Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Kontrolle, Ninja für Sportlichkeit und Agilität.