| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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BMW F 450 GS vs. Kawasaki Versys 1000 S – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 450 GS steht für ein modernes, agiles Adventure-Konzept, während die Kawasaki Versys 1000 S als große Tourenmaschine mit viel Reserven und Komfort daherkommt. Beide Modelle sind für lange Strecken gedacht, aber sie spielen ihre Stärken auf sehr unterschiedliche Weise aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte mit, wo liegen die Grenzen – und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Ansprüchen?
Grundidee der beiden Motorräder
BMW F 450 GS: leicht, direkt, vielseitig
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt: kompakt, handlich und mit dem Fokus auf ein unkompliziertes Handling. Gerade im Alltag und auf kurvigen Landstraßen spielt die Idee ihre Vorteile aus. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad schnell anfühlt – auch dann, wenn die Strecke mal nicht perfekt asphaltiert ist.
Kawasaki Versys 1000 S: souverän, komfortorientiert, langstreckentauglich
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen klar auf große Touren ausgelegt. Das Motorrad vermittelt von Anfang an das Gefühl, dass es für Tempo auf der Autobahn, lange Tagesetappen und entspanntes Reisen gemacht ist. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder gern mehrere Stunden am Stück fährt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Leistung, Fahrkomfort und Ausstattung.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die BMW F 450 GS setzt auf ein agiles Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die stark vom eigenen Rhythmus lebt: Gas auf, Linie finden, zügig beschleunigen – und das Motorrad bleibt dabei leicht zu kontrollieren. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die gern dynamisch fahren und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und Alltag nutzen.
Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist eher das Motorrad für gleichmäßiges Vorankommen. Die größere Motorisierung sorgt für mehr Reserven, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und beim Überholen mit Gepäck. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-zackig“ und mehr „souverän“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Gerade auf langen Strecken ist das ein echter Vorteil, weil die Belastung für Fahrer und Maschine geringer ausfällt.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Im Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die BMW F 450 GS profitiert von ihrer kompakteren Bauweise: Sie lässt sich in engen Situationen leichter bewegen, wirkt in der Stadt wendiger und vermittelt auf kurvigen Strecken ein sicheres Gefühl. Auch bei wechselnden Untergründen ist die Grundhaltung praktisch, weil das Motorrad nicht „zu schwer“ wirkt und man schneller Vertrauen in die Linie aufbaut.
Die Versys 1000 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich stabil an, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahnabschnitten. Das Handling ist nicht „träge“, aber die Maschine verlangt eher nach einer ruhigen, vorausschauenden Fahrweise. Wer häufig weite Strecken fährt, wird die Stabilität und das entspannte Fahrgefühl schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiede in der Charakteristik
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Wirkung im Alltag kann unterschiedlich sein. Die BMW F 450 GS wirkt in der Regel dann besonders stark, wenn es um präzises Dosieren geht: Gerade in Alltagssituationen oder bei häufigem Richtungswechsel ist das ein Vorteil. Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn hohe Geschwindigkeiten und längere Bremsphasen im Spiel sind. Das Gesamtpaket aus Bremsleistung und Fahrstabilität unterstützt dabei, das Motorrad kontrolliert zu halten – auch wenn die Strecke fordernder wird.
Komfort und Ergonomie auf langen Strecken
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Schwerpunkte sind verschieden. Die BMW F 450 GS ist eher auf „bewegliches Reisen“ ausgelegt: Man sitzt aufrecht und bleibt flexibel, wodurch sich auch kürzere Etappen oder gemischte Strecken angenehm anfühlen. Wer gern zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter wechselt, bekommt ein Motorrad, das nicht zu sehr auf „nur Autobahn“ optimiert ist.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist dagegen ein klassisches Langstreckenwerkzeug. Der Windschutz, die Sitzposition und das Fahrgefühl bei konstantem Tempo sind darauf ausgelegt, dass man nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Gerade bei Reisen mit Gepäck oder bei häufigen Autobahnkilometern ist das ein klarer Pluspunkt. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein: Wer maximale Wendigkeit in engen Umgebungen sucht, wird die große Tourenmaschine weniger „leichtfüßig“ empfinden als die BMW.
Elektronik und Assistenzsysteme: Nutzen im Alltag
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS setzt auf moderne Unterstützung, die vor allem das sichere, kontrollierte Fahren erleichtert – besonders in Situationen, in denen die Traktion oder der Untergrund wechselhaft ist. Das hilft, das Motorrad auch dann souverän zu bewegen, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
Die Kawasaki Versys 1000 S geht einen Schritt weiter in Richtung „Tourenkomfort durch Technik“. Die Elektronik unterstützt nicht nur das Fahren, sondern trägt auch dazu bei, dass sich das Motorrad über lange Zeit angenehm und berechenbar anfühlt. Wer viel reist und dabei gern auf Assistenzsysteme setzt, wird hier schnell einen Mehrwert spüren.
Ausstattung, Gepäck und Reise-Setup
Bei der Ausstattung zeigt sich das jeweilige Konzept: Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das sich gut für variable Reisepläne eignet. Zubehör und Reise-Setup lassen sich meist unkompliziert anpassen, und das Motorrad bleibt dabei handlich. Das ist besonders attraktiv, wenn die Reise nicht nur aus „geraden Kilometern“ besteht, sondern aus einem Mix aus Landstraße, Stadt und gelegentlichen Abstechern.
Die Versys 1000 S ist stärker auf „voll beladen und los“ ausgelegt. Das Motorrad bietet eine Basis, um Gepäck und Komfortausstattung sinnvoll zu integrieren. Gerade wenn häufig mit Koffern oder zusätzlichem Equipment gefahren wird, spielt die große Tourenplattform ihre Vorteile aus. Die Kehrseite: Wer sehr leicht und spontan unterwegs sein möchte, empfindet die große Maschine im Alltag manchmal als „mehr Motorrad“, als man gerade braucht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW F 450 GS
- Agiles Handling für Alltag, Kurven und wechselnde Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf dynamisches Fahren macht
- Vielseitiges Adventure-Konzept für gemischte Einsätze
- Praktische Ergonomie für kürzere bis mittlere Touren
Schwächen der BMW F 450 GS
- Für sehr lange Autobahnabschnitte kann die große Tourenmaschine entspannter wirken
- Wer dauerhaft hohe Reserven bei Tempo und Überholmanövern erwartet, findet bei der Versys 1000 S mehr „Leistungspuffer“
Stärken der Kawasaki Versys 1000 S
- Souveränes Langstrecken-Fahrgefühl mit viel Reserven
- Komfortorientierte Auslegung für lange Tagesetappen
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Tourenfähige Ausstattung für Reisen mit Gepäck
Schwächen der Kawasaki Versys 1000 S
- In engen Situationen und beim „schnellen Um-die-Ecke“-Fahren wirkt die Maschine weniger leichtfüßig
- Für sehr spontane, leichte Einsätze kann die große Tourenklasse „zu viel“ sein
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Strecken aussehen. Die BMW F 450 GS ist besonders passend, wenn gern flexibel gefahren wird: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken und gelegentliche Abenteuer abseits des perfekten Asphalts. Wer ein Motorrad sucht, das schnell anspricht, leicht zu bewegen ist und sich auch im Alltag nicht nach Arbeit anfühlt, findet hier eine stimmige Wahl.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist die bessere Wahl für alle, die häufig lange Strecken fahren oder Touren planen, bei denen Komfort, Stabilität und Reserven im Vordergrund stehen. Wer mit Gepäck unterwegs ist, Autobahnkilometer sammelt oder einfach entspannt reisen möchte, bekommt mit der Versys 1000 S ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die richtige Wahl, wenn ein agiles, vielseitiges Adventure-Motorrad gesucht wird: leicht zu bewegen, direkt im Ansprechverhalten und ideal für gemischte Strecken vom Alltag bis zur kurvigen Landstraße. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich schnell „richtig“ anfühlt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als wendiges Werkzeug nutzt, wird hier glücklich.
Die Kawasaki Versys 1000 S überzeugt vor allem dort, wo lange Strecken zählen: viel Reserven, stabiles Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten und ein Komfortpaket, das das Reisen angenehm macht – besonders mit Gepäck. Wer häufig Touren plant, entspannt unterwegs sein möchte und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch überzeugt, trifft mit der Versys 1000 S die passendere Entscheidung.