UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer

Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt und auf längeren Touren nicht nachlässt, landet schnell im Spannungsfeld zwischen handlicheren Konzepten und großen Reise- bzw. Adventure-Maschinen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Die BMW F 450 GS steht für ein modernes, leicht zu beherrschendes Setup, während die Kawasaki Versys 1000 SE als große Reise-Variante mit Fokus auf Komfort und Durchzug gedacht ist. Beide Bikes sind spannend – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.

Grundidee und Charakter: kompakt vs. große Reise

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt: überschaubare Dimensionen, ein Konzept, das sich für wechselnde Strecken eignet und das auch dann Spaß macht, wenn die Tour spontan wird. Die Maschine ist darauf ausgelegt, souverän zu funktionieren – vom Stadtverkehr bis zur Feierabendrunde mit Schotteranteil.

Die Kawasaki Versys 1000 SE verfolgt dagegen eine klare Reise-Philosophie. Das Motorrad ist deutlich auf Langstrecke getrimmt: mehr Reserven, mehr Komfort-Feeling und ein Fahrstil, der auf ruhiges Dahingleiten und gleichmäßiges Tempo ausgelegt ist. Wer häufig weite Strecken fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, spürt schnell, warum diese Klasse so beliebt ist.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS liefert ein Ansprechverhalten, das zu einem aktiven Fahrstil einlädt. Die Maschine lässt sich zügig bewegen und wirkt besonders dann stimmig, wenn Kurven, wechselnde Untergründe und häufiges Anpassen an die Situation den Ton angeben. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig „auf Kante“ fahren muss – aber man kann, wenn es passt.

Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt ihre Stärken eher über den Charakter eines großen Motors aus: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein Gefühl von „immer genug“ – besonders bei konstantem Tempo oder wenn es bergauf oder mit Gepäck zügig weitergehen soll. Während die BMW eher zum Mitdenken und Mitfahren animiert, wirkt die Kawasaki wie ein Reisezug, der auch bei Belastung stabil bleibt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • BMW F 450 GS: Stärken liegen im agilen, dynamischen Fahrgefühl und in der Leichtigkeit im Umgang. Schwäche bzw. Grenze zeigt sich dort, wo maximale Reserven und langes, entspanntes Tempo mit hoher Last im Vordergrund stehen.
  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärken liegen im souveränen Durchzug und im entspannten Reisegefühl. Schwäche bzw. Grenze zeigt sich eher in Situationen, in denen maximale Wendigkeit und „kleines Motorrad“-Handling wichtiger sind als Reserven.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell: Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen ausgelegt ist. Das Handling ist so gestaltet, dass Richtungswechsel und das schnelle Anpassen an die Straße leichtfallen. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei unruhigem Belag fühlt sich die Maschine lebendig an.

Die Kawasaki Versys 1000 SE setzt dagegen auf Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken ist das spürbar: Das Motorrad bleibt gelassen, vermittelt Vertrauen und lässt sich auch dann kontrolliert bewegen, wenn die Strecke monotoner wird. In engen Passagen kann das große Format aber etwas mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und in sehr engen Kehren verlangen.

Kurven, Bremsen und Fahrbahngefühl

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die BMW wirkt im Kurvenbetrieb oft „direkter“, während die Kawasaki eher mit einem souveränen Gesamtpaket überzeugt: stabiler Geradeauslauf, ruhiges Einlenken und ein Fahrgefühl, das auf Komfort und Konstanz setzt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter wechselt, wird die BMW als unkomplizierter erleben. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert von der Kawasaki-Stabilität.

Ergonomie und Sitzkomfort: Wer sitzt wie gut?

Bei der Ergonomie zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die BMW F 450 GS ist so gedacht, dass sie sich für unterschiedliche Fahrertypen gut anfühlt und nicht zu „schwer“ im Handling wirkt. Die Sitzposition wirkt eher aktiv, wodurch man sich schnell auf das Motorrad einstellt. Das ist besonders praktisch, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße und wechselnden Situationen.

Die Kawasaki Versys 1000 SE setzt stärker auf Komfort. Die Sitzhaltung ist eher auf entspannte Langstrecke ausgelegt, und das Motorrad wirkt darauf vorbereitet, auch nach vielen Stunden noch „mitzuspielen“. Gerade wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn die Fahrtstrecke regelmäßig lang ist, ist das ein echter Vorteil.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Im Vergleich spielt der Windschutz eine wichtige Rolle: Die Kawasaki wirkt hier klar auf Reise getrimmt. Die BMW kann ebenfalls angenehm sein, aber sie ist eher die Maschine für dynamische Touren, bei denen man nicht die ganze Zeit im „Autobahnmodus“ unterwegs ist. Wer oft gegen Wind und Wetter arbeitet, wird die Reiseauslegung der Kawasaki stärker spüren.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das Elektronik sinnvoll einbindet, ohne den Charakter zu überdecken. Das unterstützt vor allem dann, wenn es im Alltag oder auf wechselndem Untergrund darum geht, das Motorrad sicher und kontrolliert zu bewegen.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist stärker als „Reise-Tool“ gedacht. Entsprechend wirkt die Elektronik eher darauf ausgelegt, den Langstreckenbetrieb zu erleichtern: Komfortfunktionen und Assistenzsysteme sollen das Fahren entspannter machen und die Belastung über lange Zeit reduzieren. Das ist besonders relevant, wenn die Touren nicht nur kurz sind, sondern regelmäßig mehrere Stunden dauern.

Stärken und Schwächen im Gesamtpaket

BMW F 450 GS – wofür sie besonders gut passt

Die BMW F 450 GS ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf Touren trotzdem Charakter zeigt. Die Kombination aus agilerem Handling, einem dynamischen Fahrgefühl und einem Konzept, das sich auch bei wechselnden Bedingungen gut anfühlt, macht sie zur passenden Wahl für Fahrer, die gern selbst aktiv fahren und nicht nur „durchrollen“ möchten.

Schwächen zeigen sich vor allem dort, wo maximale Reserven und ein starkes Langstrecken-Komfortpaket im Vordergrund stehen. Wer sehr häufig Autobahn fährt oder regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist, wird die Grenzen eher spüren.

Kawasaki Versys 1000 SE – wofür sie besonders gut passt

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist ideal, wenn Komfort, Durchzug und Stabilität bei langen Strecken wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man Kilometer sammelt, ohne ständig die Fahrweise neu „aufbauen“ zu müssen. Die Reiseauslegung zeigt sich im Gesamtgefühl: ruhiger, souveräner und auf Entspannung getrimmt.

Als Schwäche kann man das größere Format und das damit verbundene Handling in sehr engen Situationen sehen. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder häufig enge Passagen fährt, wird die BMW als unkomplizierter erleben.

Welches Bike ist die bessere Wahl? (Fazit)

Fazit: Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht anfühlt, agil durch den Alltag kommt und auf Touren vor allem mit direktem Fahrgefühl überzeugt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern variabel unterwegs sind – mit Landstraße, kurvigen Abschnitten und gelegentlichen Abstechern abseits des reinen Asphalts. Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen die stimmigere Option, wenn lange Strecken, Komfort und souveräner Durchzug Priorität haben. Wer regelmäßig weit fährt, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein besonders ruhiges Reisegefühl möchte, wird mit der Kawasaki glücklicher. Kurz gesagt: BMW für den aktiven Allround-Charakter, Kawasaki für die große Reise mit Reserven.

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