UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 450 GS und die Kawasaki Z 1000 SX, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein Modell, das auf Agilität, Alltagstauglichkeit und einen modernen GS-Ansatz setzt. Auf der anderen Seite ein sportlich orientiertes Tourenmotorrad, das mit seiner kräftigen Auslegung und dem Fokus auf zügiges Reisen überzeugen möchte. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und vor allem auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern wie sich die Werte im Fahrbetrieb anfühlen.

Grundcharakter im Vergleich: GS-Allrounder vs. Sporttourer

Die BMW F 450 GS positioniert sich als vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Strecken. Der Charakter ist dabei eher „leicht und flexibel“: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, schnell in den richtigen Rhythmus zu kommen – egal ob Stadt, Landstraße oder eine spontane Schotterpassage. Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen ist stärker auf den Reise- und Autobahnbetrieb ausgelegt. Der Fokus liegt auf Durchzug, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und einem Fahrgefühl, das auch längere Strecken souverän abspult.

Beide Modelle sind damit grundsätzlich für Touren geeignet – aber auf unterschiedliche Art. Die BMW spielt ihre Stärken dort aus, wo es abwechslungsreich wird und man häufig die Richtung wechselt. Die Kawasaki punktet, wenn es gleichmäßig vorangehen soll und der Anspruch an Reserven hoch ist.

Motor & Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen

Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Z 1000 SX ist klar auf kräftige Performance ausgelegt. Im Vergleich zur BMW F 450 GS wirkt der Antrieb der Kawasaki deutlich „durchsetzungsstärker“: Beschleunigungen fühlen sich spontaner an, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad gelassen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die häufig zügig unterwegs sind oder gerne mit mehr Reserven fahren.

Die BMW F 450 GS setzt dagegen auf einen Charakter, der eher aus dem Drehzahlbereich heraus funktioniert und die Fahrbarkeit in den Vordergrund stellt. Im Vergleich zur Kawasaki ist der Antrieb weniger „dominant“, dafür oft leichter zu dosieren. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke unruhig ist, wenn man öfter bremsen und wieder anfahren muss oder wenn man bewusst entspannt fährt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren mit vielen Wechseln plant, profitiert von dieser Art der Motorabstimmung.

Stärken & Schwächen beim Antrieb

  • Kawasaki Z 1000 SX: Stärken liegen in der Kraftentfaltung und dem souveränen Gefühl bei Tempo. Schwäche kann sein, dass der „große“ Charakter weniger harmonisch wirkt, wenn es sehr langsam und technisch wird.
  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem alltagstauglichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Fahrstil die Reserven schneller „ausgereizt“ wirken als bei der Kawasaki.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich ein klares Bild. Die BMW F 450 GS wirkt im Vergleich deutlich agiler. Das merkt man besonders in engen Kurven, beim Rangieren und auf Strecken, die nicht „glatt durchlaufen“. Die BMW lässt sich leichter in die gewünschte Linie bringen und vermittelt das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv führen kann.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten fühlt sie sich ruhiger und „erwachsener“ an. Das Fahrwerk unterstützt den Reisecharakter, indem es Unebenheiten kontrolliert und die Maschine weniger zum „Mitfahren“ zwingt. In der Stadt oder in sehr engen Passagen kann das Handling im Vergleich zur BMW etwas schwerfälliger wirken – nicht, weil es schlecht wäre, sondern weil das Konzept ein anderes ist.

Was das für die Praxis bedeutet

Wer häufig kurvige Landstraßen fährt, häufig abbiegt und das Motorrad oft „ums Eck“ bewegt, wird die BMW F 450 GS als angenehmer empfinden. Wer dagegen lange Strecken plant, mit konstantem Tempo unterwegs ist und dabei möglichst wenig Ermüdung möchte, findet in der Kawasaki Z 1000 SX eine starke Basis.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Kawasaki Z 1000 SX bietet im Vergleich ein Setup, das auf hohe Geschwindigkeiten und häufiges zügiges Fahren ausgelegt ist. Das bedeutet: Die Verzögerung wirkt kraftvoll und kontrolliert, und das Motorrad lässt sich auch bei sportlicherem Einsatz gut „sortieren“.

Die BMW F 450 GS ist ebenfalls auf sicheres Bremsen ausgelegt, wirkt aber in der Abstimmung oft stärker auf Alltag und wechselnde Bedingungen. Gerade wenn die Strecke unruhig ist oder man nicht immer mit maximalem Tempo unterwegs ist, kann das ein Plus sein: Die BMW vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Bei der Elektronik setzen beide Modelle auf moderne Grundlagen, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die Kawasaki Z 1000 SX profitiert im Vergleich von einem Paket, das den sportlich orientierten Tourenbetrieb unterstützt. Das hilft besonders, wenn man dynamisch fährt oder wenn sich die Bedingungen unterwegs ändern.

Die BMW F 450 GS wirkt im Elektronik- und Assistenzansatz stärker auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Das passt zum GS-Konzept: Unterstützung soll nicht nur „schnell“, sondern vor allem „passend“ sein – egal ob auf der Straße oder bei weniger perfekten Untergründen.

Stärken & Schwächen bei der Elektronik

  • Kawasaki Z 1000 SX: Stärken liegen in der Unterstützung für zügiges Fahren und das sichere Handling bei Tempo. Schwäche kann sein, dass der Nutzen für Fahrer, die eher entspannt unterwegs sind, nicht immer im Vordergrund steht.
  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der vielseitigen Einsetzbarkeit und dem passenden Sicherheitsgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximale Sportlichkeit sucht, die „Touren-Performance“ der Kawasaki vermisst.

Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Kawasaki Z 1000 SX ist im Vergleich klar auf längere Strecken ausgelegt. Der Windschutz und die Sitzposition zielen darauf, dass der Oberkörper weniger „arbeitet“ und man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren kann. Das macht die Kawasaki besonders attraktiv für Touren, bei denen Autobahnanteile oder zügige Etappen dazugehören.

Die BMW F 450 GS setzt stärker auf eine aufrechte, flexible Ergonomie. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig die Position wechselt, wenn man im Stadtverkehr öfter stoppt oder wenn man Touren plant, die nicht nur aus Autobahn bestehen. Im Vergleich zur Kawasaki kann der Windschutz weniger „tourig“ wirken, dafür ist die BMW oft angenehmer, wenn es abwechslungsreich wird.

Komfort in der Praxis

Für lange, gleichmäßige Fahrten ist die Kawasaki Z 1000 SX im Vorteil. Für gemischte Touren mit vielen Stopps, wechselnden Straßen und gelegentlichen Abstechern ist die BMW F 450 GS oft die passendere Wahl.

Verbrauch & Reichweite: Wirtschaftlichkeit im Vergleich

Beim Thema Verbrauch und Reichweite hängt viel vom Fahrstil ab. Im Vergleich zeigt sich jedoch typischerweise: Die BMW F 450 GS wirkt bei moderater Fahrweise effizienter, weil das Konzept stärker auf Alltag und kontrollierte Leistung ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 1000 SX kann bei zügiger Fahrweise mehr „fordern“, liefert dafür aber auch mehr Reserven und ein souveränes Tempo-Gefühl.

Wer häufig gemütlich unterwegs ist oder Touren mit vielen Ortschaften fährt, wird die BMW als wirtschaftlicher empfinden. Wer dagegen regelmäßig sportlich fährt oder lange Etappen mit hoher Geschwindigkeit plant, wird den Mehrverbrauch der Kawasaki eher akzeptieren, weil die Fahrleistung dafür deutlich „entschädigt“.

Stärken & Schwächen im Gesamtbild

Damit der Vergleich greifbar bleibt, lohnt sich der Blick auf das Gesamtpaket:

  • BMW F 450 GS – Stärken: Agiles Handling, vielseitiger Charakter, gute Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen überzeugt.
  • BMW F 450 GS – Schwächen: Bei sehr sportlichem Tempo und langen Autobahnabschnitten kann die Kawasaki im Vergleich die „leichte“ Souveränität besser ausspielen.
  • Kawasaki Z 1000 SX – Stärken: Kraft und Durchzug, ruhiges Reiseverhalten, Komfort für lange Strecken und ein sportlich-touriger Auftritt.
  • Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen: In sehr engen, langsamen Situationen wirkt die BMW oft handlicher; außerdem ist der Fokus stärker auf Straße und Tempo ausgelegt.

Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil

Am Ende entscheidet das Fahrprofil. Die BMW F 450 GS ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen suchen: Stadt, Landstraße, gemischte Touren und gelegentlich auch unruhigere Strecken. Wer gerne flexibel fährt, oft die Linie wechselt und das Motorrad als „Werkzeug“ für abwechslungsreiche Tage sieht, findet in der BMW ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Autobahnanteile mögen und dabei ein Motorrad möchten, das bei Tempo ruhig bleibt und jederzeit Reserven bietet. Wer sportlich-tourig unterwegs ist und Komfort für die Reise priorisiert, wird mit der Kawasaki sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die stimmige Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Sie wirkt im Vergleich besonders agil, lässt sich im Alltag leicht bewegen und passt gut zu Touren, die abwechslungsreich sind. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und wechselnden Bedingungen pendelt, bekommt ein Motorrad, das sich angenehm führen lässt und nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gemacht ist.

Die Kawasaki Z 1000 SX empfiehlt sich, wenn Reisen und zügiges Vorankommen Priorität haben. Im Vergleich punktet sie mit einem kraftvollen Charakter, stabilerem Reisegefühl und Komfort, der auf längere Etappen ausgelegt ist. Wer oft Autobahn fährt oder einfach gern mit mehr Reserven unterwegs ist, findet in der Kawasaki das passendere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: BMW für Flexibilität und Agilität, Kawasaki für souveräne Tourenperformance.

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