| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- wendiges, agiles und zugängliches Bike
- drehfreudiger Motor
- präzises Fahrverhalten trotz einfachem Fahrwerk
- bremst gut weil leicht
- vermittelt jede Menge Fahrspaß
- veraltetes Cockpit
- eingeschränkter Sozius-Sitzkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 167 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17 | |
| Reifen hinten | 150/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Petal, Einkolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Spaß in Tüten
Die Kawasaki Z400 ist einfach konstruierte, aber sehr gute A2 Maschine. Sie vermittelt aufgrund ihres agilen Motors und des präzisen Fahrwerks jede Menge Fahrspaß. Den Vergleich zu den anderen A2-Nakedbikes braucht sie jedenfalls nicht zu scheuen. Sie macht einen ausgereiften und soliden Eindruck. Die Bedienung ist einfach und aufgrund des geringen Gewichts und des einfachen Handlings eigenet sich die Z400 vor allem für Anfänger. Aber auch alte Hasen dürften mit der Z400 jede Menge Spaß haben, das war jedenfalls bei uns der Fall.Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Gleich um die Ecke gibt es tolle Landstraßen, wo ihr es mal so richtig krachen lassen könnt! Heller & Soltau (hier in Google Maps) hat natürlich auch alle anderen Kawasakis im Laden stehen und verkauft zudem Motorräder von Husqvarna. Ein Besuch lohnt sich immer und der Kaffee wird mehrfach täglich frisch serviert.
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BMW F 450 GS vs. Kawasaki Z 400 – Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Einsteiger
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und trotzdem Fahrspaß liefert, landet schnell in der Gegenüberstellung zwischen der BMW F 450 GS und der Kawasaki Z 400. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Bike für Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge möchten. Gleichzeitig unterscheiden sie sich deutlich in der Ausrichtung: Die BMW wirkt als vielseitige, abenteuerorientierte Reiseenduro, während die Kawasaki stärker auf das urbane, dynamische Street-Feeling setzt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Kaufkriterien gegenübergestellt – von Motor und Fahrwerk über Ergonomie bis hin zu Bremsen und Ausstattung. Dabei geht es weniger um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen.
Grundidee und Charakter: Reiseenduro vs. Street-Style
Die BMW F 450 GS steht für einen alltagstauglichen Allrounder mit Enduro-Genen. Das merkt man an der Sitzposition, der Fahrwerksauslegung und dem Gesamteindruck: Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu machen. Die Kawasaki Z 400 dagegen ist stärker auf den direkten, agilen Fahrstil im urbanen Umfeld getrimmt. Die Sitzposition ist sportlich-kompakt, das Handling wirkt spontan und das Bike fühlt sich besonders dort richtig wohl, wo häufig beschleunigt, gebremst und um die Ecke gefahren wird.
Wie sich das im Alltag anfühlt
Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn Strecken abwechslungsreich sind: Landstraße, wechselnde Untergründe, längere Touren. Die Kawasaki punktet vor allem bei kurzen Wegen und bei Fahrten, bei denen das Motorrad „einfach sofort“ reagieren soll. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, profitiert meist von der direkten Ansprechcharakteristik der Z 400. Wer dagegen regelmäßig raus aus dem Alltag möchte, bekommt mit der F 450 GS das vielseitigere Gesamtpaket.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Allround-Performance
Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede zwischen den beiden Konzepten. Die BMW F 450 GS ist so abgestimmt, dass sie im Alltag gleichmäßig zieht und dabei ein gut kontrollierbares Leistungsbild bietet. Das hilft besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand und beim entspannten Fahren im mittleren Drehzahlbereich. Die Kawasaki Z 400 wirkt dagegen oft „spritziger“ im Gefühl: Sie lässt sich freier drehen und vermittelt ein dynamisches Tempo, das sich in der Stadt besonders leicht abrufen lässt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
BMW F 450 GS: Stärke ist die gleichmäßige, alltagstaugliche Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „auf Krawall“ ausgelegt ist, sondern eher auf ruhige Kontrolle und souveränes Vorankommen.
Kawasaki Z 400: Stärke ist das lebendige Ansprechverhalten und das sportliche Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass bei längeren, gleichmäßigen Autobahn- oder Überlandabschnitten der Fokus stärker auf Agilität als auf maximaler Langstreckensouveränität liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Agilität für Kurven
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein zentraler Punkt. Die BMW F 450 GS ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich besonders auf unruhigen Straßen, bei wechselndem Belag oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Kawasaki Z 400 ist dagegen spürbar auf Wendigkeit und zügiges Kurvenfahren getrimmt. Sie fühlt sich leicht an und lädt dazu ein, Linien schnell zu wechseln.
Kurvenverhalten und Fahrstabilität
In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo wirkt die BMW häufig „ruhiger“ und gibt mehr Vertrauen, wenn die Straße nicht ganz sauber ist. Die Kawasaki ist im Gegenzug oft die Maschine, die man schneller „in die Kurve“ bekommt und die beim sportlichen Fahren ein sehr direktes Feedback liefert. Wer häufig enge Stadtpassagen fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, wird die Z 400 meist als besonders handlich empfinden. Wer dagegen Touren plant und auch mal unebenere Abschnitte einplant, findet in der BMW oft den entspannteren Begleiter.
Ergonomie und Sitzposition: aufrecht für Vielseitigkeit vs. kompakt für Sportlichkeit
Die Sitzposition ist ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen. Die BMW F 450 GS bietet eine eher aufrechte, kontrollierte Haltung, die das Motorrad für unterschiedliche Fahrstile zugänglich macht. Das hilft besonders, wenn längere Strecken gefahren werden oder wenn die Ergonomie nicht zu „sportlich“ ausfallen soll. Die Kawasaki Z 400 ist kompakter und sportlich angehaucht. Das macht sie im Stadtverkehr angenehm, kann aber bei längeren Fahrten je nach Körpergröße und Gewohnheit weniger entspannend wirken.
Für wen passt welche Haltung?
Die BMW passt häufig besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich sowohl für Alltagsfahrten als auch für Touren gut eignet. Die Kawasaki ist oft die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf agiler Fahrweise und einem sportlichen, direkten Gefühl liegt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen im Vergleich
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die BMW F 450 GS vermittelt dabei häufig ein sicheres Gefühl, besonders wenn man vorausschauend bremst und das Motorrad stabil bleibt. Die Kawasaki Z 400 punktet ebenfalls mit guter Bremswirkung, wirkt aber im Handling oft etwas „sportlicher“, was das Gefühl beim Anbremsen in Kurven beeinflussen kann.
Stärken und Schwächen
BMW F 450 GS: Stärke ist die souveräne Stabilität beim Bremsen und die entspannte Kontrolle im Alltag. Schwäche kann sein, dass das Bremsgefühl weniger „krawallig“ wirkt, sondern eher auf gleichmäßige Führung setzt.
Kawasaki Z 400: Stärke ist das direkte, sportliche Ansprechverhalten, das zu dynamischem Fahren passt. Schwäche kann sein, dass bei sehr defensiver Fahrweise das „sportliche“ Gefühl nicht jedem liegt.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Tourenfokus vs. Stadtfokus
Auch wenn beide Modelle grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich in der Ausrichtung. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken und wechselnde Bedingungen gedacht ist. Das zeigt sich oft in der Gesamtkonzeption, im Komfortgefühl und in der Art, wie das Bike auf „mehr als nur Stadt“ ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 400 ist dagegen stärker auf das schnelle, unkomplizierte Fahren im urbanen Umfeld fokussiert: kurze Wege, häufige Richtungswechsel, zügiges Vorankommen.
Was im Alltag wirklich zählt
Für viele Käuferinnen und Käufer sind nicht nur die großen Features entscheidend, sondern die Summe aus Ergonomie, Übersicht, Fahrbarkeit und dem Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Die BMW wirkt hier oft als vielseitigerer Begleiter, während die Kawasaki besonders dann glänzt, wenn das Motorrad schnell und unkompliziert reagieren soll.
Wartung, Kosten und Zuverlässigkeit: Praxis statt Theorie
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Wartungsaufwand und Betriebskosten eine Rolle. Beide Marken stehen in der Regel für eine solide Praxisorientierung. Im Vergleich zeigt sich häufig: Die BMW ist durch ihren Reiseenduro-Ansatz eher auf regelmäßige Pflege und passende Nutzung ausgelegt, während die Kawasaki durch ihren Street-Fokus oft als unkompliziert im Alltag wahrgenommen wird. Entscheidend ist am Ende, wie das Motorrad genutzt wird: Stadtverkehr, häufiges Kurzstreckenfahren oder längere Touren beeinflussen den Verschleiß und den Wartungsrhythmus.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: für Alltag, längere Ausfahrten und auch für Strecken, die nicht immer perfekt asphaltiert sind. Der Charakter wirkt souverän und kontrolliert, das Fahrwerk unterstützt Komfort und Vertrauen, und die Sitzposition passt häufig gut zu unterschiedlichen Fahrertypen. Wer ein Bike möchte, das sich wie ein echter Allrounder anfühlt und bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.
Die Kawasaki Z 400 empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Fokus klar auf agilerem, direkterem Fahrspaß liegt: Stadtverkehr, schnelle Richtungswechsel und ein sportliches Gefühl beim Beschleunigen. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen und macht Kurven und kurze Strecken besonders attraktiv. Wer ein Motorrad bevorzugt, das schnell „anspringt“ und dynamisch wirkt, bekommt mit der Kawasaki oft genau den richtigen Charakter.
Kurz gesagt: BMW F 450 GS für Vielseitigkeit und Tourenambitionen, Kawasaki Z 400 für urbane Agilität und sportliche Dynamik.