UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.395 €
Baujahr von 2017 bis 2018
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Die Goldene Mitte für Schnäppchenjäger
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Motor
  • Komfort
  • Platzverhältnisse
  • Präzises Fahrwerk
Kontra:
  • Windschild laut

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht228kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.050ccm
Hub63mm
Bohrung103mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung125 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment109 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.228km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs. KTM 1090 Adventure: Vergleich für Alltag, Reise & Offroad

Wenn zwei Adventure-Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Anfahren, um die Art, wie das Motorrad in Kurven arbeitet, und darum, wie entspannt sich lange Strecken anfühlen. Genau das macht den Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der KTM 1090 Adventure so spannend: Beide stehen für vielseitiges Fahren, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die BMW eher den Fokus auf leichtes Handling und Alltagstauglichkeit legt, zielt die KTM stärker auf dynamisches Fahren und eine „große“ Adventure-Anmutung.

Grundidee der beiden Motorräder

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt: flexibel, übersichtlich und mit einem Charakter, der auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Die KTM 1090 Adventure ist dagegen stärker auf das Abenteuer im weiteren Sinn ausgelegt. Sie fühlt sich häufig dann richtig an, wenn die Route länger wird, das Tempo höher ausfällt oder der Untergrund anspruchsvoller ist.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken besonders in einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Fahrstil aus. Der Motor unterstützt ein ruhiges Vorankommen, ohne dass ständig „nachgeschoben“ werden muss. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gemischte Strecken anstehen.

Die KTM 1090 Adventure wirkt dagegen lebhafter und „spritziger“ in der Art, wie sie Gas annimmt. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen zeigt sich der Unterschied im Charakter: Die KTM lädt eher dazu ein, das Tempo zu variieren und die Leistung aktiver zu nutzen. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier tendenziell mehr dieses „Adventure mit Biss“.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die BMW punktet mit einem entspannten Umgang: Gangwahl und Gasdosierung fühlen sich oft harmonisch an, wodurch sich auch längere Fahrten leichter anfühlen. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Fahrspaß stärker über die passende Linie und das Tempo entsteht als über „rohe“ Dynamik.

Die KTM bringt mehr Temperament und kann dadurch auf der Landstraße oder bei flotten Etappen stärker überzeugen. Als Gegenstück kann das Motorrad im Alltag dann etwas fordernder wirken, weil der Charakter schneller „nach mehr“ verlangt.

Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. souverän

Beim Thema Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Maschinen deutlich in der Art, wie sie mit Unebenheiten und Richtungswechseln umgehen. Die BMW F 450 GS vermittelt häufig den Eindruck, dass sie sich leichter bewegen lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig enge Passagen, wechselnde Beläge oder auch mal ein unübersichtlicher Parkplatzalltag vorkommen.

Die KTM 1090 Adventure wirkt im Vergleich oft souveräner, wenn es um Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten oder um längere, gleichmäßige Abschnitte geht. Das Fahrwerk fühlt sich dann eher „groß“ an: ruhig, kontrolliert und mit guter Reserve. In sehr engen Situationen kann die KTM jedoch je nach Fahrstil und Setup weniger agil wirken als die BMW.

Kurven, Bremsen und Vertrauen

Beide Motorräder bieten ein hohes Maß an Fahrvertrauen, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die BMW unterstützt das Vertrauen häufig durch ihr leichtes, gut kontrollierbares Einlenken. Die KTM baut das Vertrauen eher über Stabilität und Durchzug auf. Wer viel kurvig fährt und dabei Wert auf ein leichtes Gefühl legt, findet in der BMW oft den passenderen Partner. Wer dagegen lange Strecken mit Tempo plant, bekommt bei der KTM tendenziell mehr „Reise-Souveränität“.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Tage

Die Sitzposition und die Ergonomie entscheiden im Adventure-Segment oft darüber, ob ein Motorrad nach ein paar Stunden noch Spaß macht oder ob der Körper „mitarbeitet“. Die BMW F 450 GS wirkt in der Tendenz alltagstauglich: Die Haltung ist häufig so ausgelegt, dass man sich nicht permanent „in eine Position hineinpressen“ muss. Das hilft besonders, wenn die Fahrt aus vielen kleinen Abschnitten besteht.

Die KTM 1090 Adventure vermittelt dagegen eher das Gefühl eines größeren, tourentauglichen Pakets. Die Sitzhaltung kann dadurch sportlicher oder präsenter wirken, was bei langen Etappen je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut sein kann – oder eben mehr Feintuning am Setup erfordert.

Für unterschiedliche Körpergrößen

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW ist oft die unkompliziertere Wahl, wenn es um „einfach draufsetzen und losfahren“ geht. Die KTM kann ebenfalls passen, verlangt aber häufiger nach einem passenden Setup, damit sich die Ergonomie über viele Stunden wirklich mühelos anfühlt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, die das Fahren leichter macht. Im Vergleich fällt auf, dass die KTM 1090 Adventure häufig stärker auf ein „aktives“ Fahrassistenz-Konzept setzt, das das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabilisiert. Das kann besonders auf wechselhaftem Untergrund oder bei wechselndem Tempo helfen.

Die BMW F 450 GS wirkt im Vergleich oft als „ruhigere“ elektronische Begleitung: Sie unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Dadurch bleibt das Motorrad sehr gut interpretierbar, was gerade für Fahrerinnen und Fahrer wichtig ist, die gern selbst feinfühlig arbeiten.

Fahrmodi und Alltagstauglichkeit

In der Praxis bedeutet das: Die BMW eignet sich häufig gut für einen konsistenten Fahrstil, bei dem man sich schnell an das Motorrad gewöhnt. Die KTM spielt ihre Stärken dann aus, wenn man bewusst zwischen Fahrmodi wechselt oder wenn sich die Strecke ständig verändert.

Reise- und Offroad-Eignung: Schotter ja, aber wie?

Adventure heißt nicht automatisch „nur Offroad“. Entscheidend ist, wie gut ein Motorrad mit gemischten Bedingungen klarkommt. Die BMW F 450 GS wirkt im Vergleich besonders geeignet für Schotterabschnitte, Feldwege und Strecken, die zwar abseits der Straße liegen, aber nicht permanent technisch sind. Das Motorrad lässt sich oft gut kontrollieren und unterstützt ein entspanntes Vorankommen.

Die KTM 1090 Adventure ist im Vergleich stärker auf „mehr Abenteuer“ ausgelegt. Sie kann auf anspruchsvolleren Abschnitten souveräner wirken, vor allem wenn es darum geht, Tempo zu halten oder aus schwierigen Situationen wieder sauber herauszubeschleunigen. Gleichzeitig kann das Motorrad auf sehr langsamen, technischen Passagen mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil der Charakter dynamischer ist.

Stärken und Schwächen im Gelände

Die BMW punktet mit leichterem Handling und einem gutmütigen Gefühl, das das Lernen und das sichere Fahren auf gemischtem Untergrund erleichtert. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie bei sehr ruppigen Bedingungen oder bei dauerhaft hohem Tempo weniger „große“ Reserve vermittelt als die KTM.

Die KTM bietet tendenziell mehr Reserven und kann dadurch auf längeren Offroad-Etappen stärker überzeugen. Als Gegenstück kann sie in sehr engen oder langsamen Situationen weniger „entspannt“ wirken, wenn das Setup nicht optimal passt.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die BMW F 450 GS ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Pendeln, Wochenendtouren, Landstraße und gelegentlicher Schotter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, ohne ständig darüber nachzudenken, ob es „gerade passt“. Wer ein leicht zu beherrschendes Adventure sucht, findet hier häufig die stimmigere Basis.

Die KTM 1090 Adventure passt eher zu Fahrenden, die mehr Dynamik wollen und längere Etappen mit Tempo planen. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „mitkommt“, sondern aktiv zu einem sportlicheren Fahrgefühl beiträgt. Wer gern mehr Leistung spürt, mehr Reserven möchte und das Adventure auch als echten Reise- und Fahrspaß interpretiert, wird mit der KTM tendenziell glücklicher.

Entscheidungshilfe im Vergleich

Wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad im Alltag leicht zu bewegen ist und sich schnell vertraut anfühlt, ist die BMW oft die bessere Wahl. Wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad auf langen Strecken souverän bleibt, dynamisch beschleunigt und das „große“ Adventure-Gefühl liefert, ist die KTM häufig die passendere Option.

Fazit:

Die BMW F 450 GS und die KTM 1090 Adventure verfolgen beide das Adventure-Prinzip, setzen aber unterschiedliche Prioritäten. Die BMW überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr unkompliziertes Handling, ein gut dosierbares Fahrgefühl und eine Ergonomie, die viele Fahrten angenehm macht – besonders dann, wenn die Route aus gemischten Abschnitten besteht und das Motorrad im Alltag oft genutzt wird. Die KTM spielt ihre Stärken eher dort aus, wo Dynamik, Stabilität und Reise-Souveränität gefragt sind: beim zügigen Fahren auf der Landstraße, bei längeren Etappen und wenn der Untergrund anspruchsvoller wird. Wer ein leicht zu kontrollierendes, vielseitiges Motorrad sucht, findet in der BMW häufig die stimmigere Wahl. Wer dagegen mehr Temperament, spürbare Reserven und ein stärkeres „Adventure mit Tempo“ möchte, wird mit der KTM 1090 Adventure tendenziell besser bedient. Am Ende entscheidet der eigene Fahrstil: entspannt und flexibel mit der BMW, dynamisch und reiseorientiert mit der KTM.

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