UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs KTM 125 Duke: Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird die Entscheidung oft spannend: Die BMW F 450 GS steht für den vielseitigen Charakter einer modernen Reise- und Touren-orientierten GS, während die KTM 125 Duke mit ihrem klaren Streetfighter-Ansatz vor allem eins will: direkt, agil und kompromisslos im Stadt- und Landstraßenalltag Spaß machen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit trifft Duke-Dynamik

BMW F 450 GS: auf Breite ausgelegt

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gebaut ist. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: komfortable Sitzposition, kontrollierbares Fahrverhalten und ein Setup, das auch längere Fahrten oder wechselnde Untergründe gut mitmacht. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „für den Feierabend“ gedacht ist, sondern auch für längere Touren oder spontane Ausflüge abseits der reinen Asphalt-Route.

KTM 125 Duke: leicht, direkt, urban

Die KTM 125 Duke ist dagegen deutlich straighter im Charakter. Sie steht für ein agiles Handling, ein sportliches Auftreten und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Im Stadtverkehr spielt sie ihre Stärken aus: wendig, reaktionsfreudig und mit einem Setup, das das Motorrad sehr nah am Fahrer hält. Wer vor allem kurze Strecken, Ampel-Sprints und flotte Landstraßenabschnitte mag, findet hier ein Bike, das sich schnell „richtig“ anfühlt.

Fahrgefühl im Vergleich: Handling, Stabilität und Kontrolle

Beim Vergleich der Fahrcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW F 450 GS zielt auf ruhige Kontrolle und souveräne Stabilität ab. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte. Die KTM 125 Duke dagegen setzt auf unmittelbare Rückmeldung: Das Motorrad reagiert spürbar auf Lenkimpulse, lädt zum dynamischen Fahren ein und fühlt sich in engen Situationen besonders leicht an.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW punktet mit einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Abschnitten wenig ermüdet. Die KTM punktet mit dem „sofort da“-Gefühl in der Stadt und mit dem sportlichen Kurvendrang. Als Schwäche kann man bei der Duke eher den Fokus auf Agilität sehen: Wer viel Wert auf entspannte Langstrecken legt, wird die GS-typische Gelassenheit eher vermissen. Umgekehrt gilt: Wer nur kurze, urbane Strecken fährt, kann den GS-Vorteil manchmal als „zu viel Motorrad“ empfinden, weil die Duke im Alltag oft noch direkter wirkt.

Motor & Antrieb: Charakter statt reine Zahlen

Auch wenn die Motoren natürlich unterschiedliche Klassen repräsentieren, zeigt der Vergleich vor allem den Charakter: Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motor, der gleichmäßig zieht und das Motorrad in einem breiten Einsatzbereich angenehm kontrollierbar macht. Das unterstützt den Eindruck von Vielseitigkeit. Die KTM 125 Duke steht dagegen für ein lebendiges Ansprechverhalten und einen sportlichen Rhythmus, der besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven Spaß macht.

Im direkten Vergleich wird klar: Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn man gleichmäßiges Fahren bevorzugt und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen „einfach laufen lassen“ möchte. Die KTM ist die passendere Option, wenn man den Motor als aktiven Teil des Fahrspaßes sehen will und das Motorrad gern dynamisch bewegt.

Sitzposition & Ergonomie: Komfort vs Sportlichkeit

Ein entscheidender Punkt im Alltag ist die Ergonomie. Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Komfort ausgelegt ist. Dadurch eignet sie sich gut für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeiten möchte. Die KTM 125 Duke setzt stärker auf eine sportlichere Ausrichtung: Die Haltung wirkt direkter, der Fahrer ist näher am Geschehen, und das Motorrad fühlt sich dadurch sehr lebendig an.

Die Stärke der BMW liegt damit im entspannten Handling über Zeit. Die Stärke der KTM liegt in der sportlichen Nähe zum Motorrad. Als mögliche Schwäche der Duke kann man sehen, dass die sportlichere Haltung auf Dauer je nach Körperbau und Fahrprofil weniger angenehm sein kann. Die BMW kann wiederum für Fahrer, die maximal sportliche Direktheit suchen, weniger „spitz“ wirken als die Duke.

Bremsen & Fahrwerksgefühl: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen und Fahrwerk geht es weniger um einzelne Details, sondern um das Gesamtgefühl: Die BMW F 450 GS vermittelt ein Gefühl von Stabilität und kontrollierbarer Dosierbarkeit. Das hilft besonders, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch mal defensiver oder auf wechselndem Untergrund unterwegs ist. Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich oft agiler und sportlicher abgestimmt. Dadurch fühlt sich das Motorrad beim zügigen Fahren sehr präzise an.

Stärken und Schwächen ergeben sich daraus: Die BMW ist stark, wenn man ein souveränes, verlässliches Setup möchte, das auch bei längeren Touren Ruhe ausstrahlt. Die KTM ist stark, wenn man ein Motorrad sucht, das beim sportlichen Fahren schnell „mitgeht“ und das Vertrauen in schnelle Richtungswechsel fördert. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Duke oft als besonders handlich empfinden. Wer öfter längere Strecken oder gemischte Bedingungen fährt, profitiert eher von der GS-typischen Gelassenheit.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und spontane Touren

Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Fahrspaß, sondern auch die praktische Nutzbarkeit. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das für „mehr als nur eine Route“ gedacht ist. Sie passt gut, wenn der Tagesplan flexibel ist: mal Stadt, mal Landstraße, mal eine längere Runde. Die KTM 125 Duke ist dagegen besonders überzeugend, wenn der Fokus klar auf urbanem Fahren und dynamischen Strecken liegt. Sie ist schnell im Kopf, schnell im Handling und macht kurze Wege zu einem echten Erlebnis.

Als Schwäche der BMW könnte man nennen, dass sie für reine Kurzstreckenfahrer manchmal weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Duke. Als Schwäche der KTM könnte man nennen, dass sie weniger auf Tourenkomfort und Vielseitigkeit ausgelegt ist, wenn der Fahrplan regelmäßig längere Strecken vorsieht.

Ausstattung & Technik: Was man beim Vergleich wirklich spürt

Beim Vergleich der Ausstattung geht es vor allem darum, wie sich Technik im Fahralltag bemerkbar macht. Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: Bedienbarkeit, Fahrmodi bzw. abgestimmte Charakteristik und ein Setup, das sich für unterschiedliche Situationen gut nutzen lässt. Die KTM 125 Duke setzt stärker auf den sportlichen Kern: klare Rückmeldung, direkte Fahrcharakteristik und ein Setup, das den Fokus auf Fahrspaß legt.

In der Praxis bedeutet das: Wer gern „einfach losfährt“ und dabei ein harmonisches Gesamtgefühl sucht, wird mit der BMW oft zufriedener sein. Wer dagegen das Motorrad als Werkzeug für dynamisches Fahren sieht, wird die KTM als motivierender empfinden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

BMW F 450 GS: die bessere Wahl für Vielnutzer

Die BMW F 450 GS ist besonders passend, wenn das Motorrad mehrere Rollen übernehmen soll: Alltag, längere Touren, wechselnde Strecken und ein Fahrstil, der nicht nur auf maximale Sportlichkeit setzt. Wer ein Motorrad möchte, das über Zeit komfortabel bleibt, souverän wirkt und sich auch bei nicht ganz perfekten Bedingungen gut kontrollieren lässt, trifft mit der GS häufig die richtige Entscheidung.

KTM 125 Duke: die bessere Wahl für Stadt & Kurven

Die KTM 125 Duke ist ideal, wenn der Schwerpunkt auf urbaner Agilität und sportlicher Dynamik liegt. Wer gern schnell unterwegs ist, häufig in der Stadt fährt, enge Situationen mag und das Motorrad als direktes Feedback-System erleben möchte, bekommt mit der Duke genau dieses Gefühl. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die Fahrspaß sofort spüren wollen und weniger Wert auf „Tourenruhe“ legen.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Touren. Ihr Plus liegt im ausgewogenen Fahrgefühl, in der komfortableren Ergonomie und in der souveränen Kontrolle, wenn die Strecke abwechslungsreich wird. Wer ein Bike möchte, das man nicht nur für kurze Runden nutzt, sondern das auch über Zeit angenehm bleibt, findet in der GS die passendere Basis.

Die KTM 125 Duke passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem in der Stadt unterwegs sind und das Motorrad gern dynamisch bewegen. Ihre Stärke ist die direkte Reaktion, das sportliche Handling und der motivierende Charakter beim Beschleunigen und in Kurven. Wer Kurven mag, enge Passagen liebt und kurze Strecken als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Duke mehr „sofortiges“ Gefühl bekommen.

Kurz gesagt: GS für Vielnutzer und Tourenkomfort, Duke für Agilität, Stadt und sportliche Direktheit.

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