| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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BMW F 450 GS vs KTM 890 Adventure: Vergleich für Straße und Abenteuer
Wenn es um moderne Adventure-Bikes geht, treffen bei der BMW F 450 GS und der KTM 890 Adventure zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Beide Modelle wollen vielseitig sein – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen. Während die BMW F 450 GS eher auf ein leicht zu beherrschendes, agiles Gesamtpaket zielt, wirkt die KTM 890 Adventure wie ein kompromissloser Allrounder, der auch auf längeren Strecken und bei dynamischer Fahrweise stark performt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede zwischen den beiden Motorrädern herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb, wie fühlt sich das Fahrwerk an, wie wirkt die Ergonomie im Alltag und welche Rolle spielen Elektronik und Ausstattung? Dabei geht es nicht darum, nur „besser“ oder „schlechter“ zu sagen, sondern die Stärken und Schwächen so einzuordnen, dass die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Agilität vs. Durchzug
Die BMW F 450 GS ist vor allem dann überzeugend, wenn das Motorrad im Alltag schnell „griffbereit“ sein soll. Der Charakter wirkt oft harmonisch und kontrollierbar, was besonders beim Rangieren, im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen spürbar wird. Die Maschine lässt sich zumeist intuitiv bewegen – genau das macht sie für viele Fahrer interessant, die ein Adventure-Bike suchen, das nicht nur auf dem Papier vielseitig ist.
Die KTM 890 Adventure spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, sobald es zügig wird. Der Motorcharakter und die Abstimmung zielen eher auf spürbaren Vortrieb und ein dynamisches Fahrgefühl. Das zeigt sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Kurvenausgang. Wer gern zügig fährt, findet hier häufig das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“ und Reserven bietet.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Fahrbarkeit zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW F 450 GS wirkt im Alltag oft dadurch besonders angenehm, dass sie sich leicht dosieren lässt. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken gemischt sind – etwa Stadtanteile, Landstraße und gelegentliche Schotterpassagen. Die KTM 890 Adventure hingegen profitiert davon, dass sie bei höherem Tempo und bei Lastwechseln häufig souveräner wirkt. Das kann auf langen Touren den Unterschied machen, weil das Motorrad nicht ständig „gearbeitet“ werden muss, um zügig voranzukommen.
Stärken der BMW liegen damit eher in der kontrollierten, gleichmäßigen Gangart. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn sehr sportliche Fahrweise im Vordergrund steht und man dauerhaft hohe Reserven erwartet. Die KTM ist in solchen Situationen oft im Element – kann aber im Gegenzug für Fahrer, die ein besonders entspanntes, leichtes Handling suchen, manchmal „präsenter“ wirken.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Komfort, Kontrolle und Tempo
Beide Motorräder sind für unterschiedliche Einsatzprofile gebaut, und das spürt man beim Fahrwerk. Die BMW F 450 GS punktet häufig mit einem ausgewogenen Setup, das sich gut anfühlt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf welligen Straßen oder bei wechselndem Untergrund bleibt das Motorrad meist gut kontrollierbar. Das macht sie attraktiv für Touren, bei denen nicht nur Asphalt zählt.
Die KTM 890 Adventure zeigt ihre Stärke besonders, wenn die Fahrweise dynamischer wird. Das Fahrwerk wirkt oft so abgestimmt, dass es auch bei zügigerem Tempo Stabilität liefert und gleichzeitig genug Rückmeldung gibt. Auf der anderen Seite kann das Setup – je nach Fahrstil und Beladung – für sehr entspannte Fahrten etwas „direkter“ wirken. Wer viel gemütlich fährt oder häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, kann die BMW als entspannter empfinden.
Kurvengefühl und Stabilität
Im Kurvenbetrieb unterscheiden sich die Bikes vor allem in der Art, wie sie Tempo aufnehmen. Die BMW vermittelt häufig ein Gefühl von „leichtem Vorwärtskommen“, während die KTM eher das Gefühl von „mehr Druck“ vermittelt. Beide können natürlich Kurven – aber die KTM macht es oft leichter, schnell zu bleiben, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit vs. Tourenfokus
Die Sitzposition und die Ergonomie sind bei Adventure-Bikes entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „ermüdet“ ausmachen. Die BMW F 450 GS wirkt häufig so, als wäre sie auf ein breites Spektrum an Fahrern ausgelegt: aufrecht genug für Übersicht, aber so, dass man auch auf längeren Strecken nicht das Gefühl hat, permanent „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Das hilft besonders, wenn die Touren gemischt sind und nicht jede Strecke gleich lang oder gleich anspruchsvoll ist.
Die KTM 890 Adventure ist ergonomisch ebenfalls tourentauglich, fühlt sich aber oft stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet – also Lastwechsel nutzt, dynamisch in Kurven geht und das Tempo bewusst steuert – wird die KTM häufig als stimmig erleben. Für sehr entspannte Fahrten kann die BMW dagegen die angenehmere Wahl sein.
Elektronik und Ausstattung: Assistenzsysteme im Vergleich
Bei modernen Adventure-Bikes spielt Elektronik eine große Rolle. Im Vergleich der Ausstattungs- und Elektronikschwerpunkte zeigt sich: Die BMW F 450 GS setzt häufig auf ein Paket, das den Alltag erleichtert und das Motorrad berechenbar macht. Das ist besonders hilfreich, wenn unterschiedliche Untergründe im Spiel sind oder wenn man nicht jedes Mal „mit maximalem Risiko“ fährt.
Die KTM 890 Adventure wirkt oft wie ein Bike, das Elektronik und Fahrmodi so einsetzt, dass sie sportliche Ambitionen unterstützt. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad je nach Modus spürbar anders anfühlt – und damit auch das Fahrgefühl stärker beeinflusst. Wer gern experimentiert oder bewusst zwischen Fahrstilen wechselt, bekommt hier häufig mehr „Werkzeug“ an die Hand.
Alltag vs. Anspruch
Die BMW kann im Alltag dadurch überzeugen, dass sie sich „einfach“ fahren lässt. Die KTM kann im Gegenzug überzeugen, wenn mehr Anspruch gewünscht ist – etwa bei zügiger Fahrweise oder wenn man das Motorrad gezielt an den Untergrund anpassen möchte.
Gewicht, Handling und Reichweite: Was zählt, wenn es praktisch wird
Beim Vergleich der fahrpraktischen Werte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 450 GS wirkt oft leichter im Handling, was sich besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig rangiert wird, wenn es eng wird oder wenn es mal abseits der Hauptstrecke geht. Außerdem kann ein leichteres Handling das Vertrauen steigern – gerade für Fahrer, die sich im Offroad-Bereich noch weiterentwickeln wollen.
Die KTM 890 Adventure ist meist die Maschine, die sich bei Tempo und Belastung „erwachsener“ anfühlt. Das kann sich in der Praxis so zeigen, dass sie auf längeren Strecken stabil bleibt und Reserven bietet. Wer viel auf Autobahn-ähnlichen Abschnitten oder zügig über Land fährt, wird das häufig als Vorteil wahrnehmen.
Auch die Reichweite und die Art, wie das Motorrad den Alltag abdeckt, spielen eine Rolle. Beide Bikes sind für Touren gedacht, aber die Entscheidung hängt davon ab, ob eher kurze bis mittlere Etappen im Vordergrund stehen (BMW oft im Vorteil durch Agilität und entspannte Handhabung) oder ob lange Etappen mit dynamischem Fahrstil häufiger vorkommen (KTM oft im Vorteil durch Durchzug und Stabilität).
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Agiles Handling und gut kontrollierbares Fahrgefühl im Alltag
- Ausgewogene Abstimmung für gemischte Strecken
- Ergonomie, die viele Fahrer auch auf längeren Touren angenehm finden
- Elektronik, die das Motorrad berechenbar macht
BMW F 450 GS – Schwächen
- Wenn dauerhaft sehr sportlich gefahren wird, kann das Gefühl von „mehr Reserven“ fehlen
- Für Fahrer, die maximale Dynamik suchen, wirkt die KTM oft zielstrebiger
KTM 890 Adventure – Stärken
- Dynamischer Motorcharakter und spürbarer Vortrieb
- Stabilität bei Tempo und souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken
- Elektronik und Fahrmodi für unterschiedliche Ansprüche
- Aktives Fahrgefühl, das sportliche Fahrer häufig begeistert
KTM 890 Adventure – Schwächen
- Kann für sehr entspannte Fahrten „präsenter“ wirken
- Wer ein besonders leichtes Handling im Alltag priorisiert, findet die BMW oft angenehmer
Welche Wahl passt besser: für welchen Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen BMW F 450 GS und KTM 890 Adventure hängt weniger von „Gewinnern“ ab, sondern davon, wie die eigenen Touren aussehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf wechselndem Untergrund souverän wirkt, trifft mit der BMW häufig eine sehr stimmige Wahl. Sie ist besonders interessant, wenn das Adventure-Gefühl im Vordergrund steht, ohne dass das Motorrad ständig „auf Kante“ gefahren werden muss.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Dynamik wollen: zügige Landstraßen, längere Etappen, mehr Reserven beim Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das sportliche Ambitionen unterstützt. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet und das Tempo bewusst steuert, wird die KTM oft als befriedigender erleben.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die passendere Wahl für alle, die ein agiles, gut kontrollierbares Adventure-Bike suchen, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf gemischten Strecken entspannt überzeugt. Ihre Stärken liegen in der harmonischen Fahrbarkeit, der ausgewogenen Abstimmung und einer Ergonomie, die viele Fahrer auch auf längeren Touren angenehm finden. Wer vor allem Wert auf unkompliziertes Handling, Berechenbarkeit und ein „einfach gutes Gefühl“ legt, wird mit der BMW häufig glücklicher.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich eher, wenn dynamisches Fahren und spürbarer Durchzug im Vordergrund stehen. Sie wirkt bei Tempo stabil, bietet mehr Reserven und unterstützt sportliche Fahrweise durch ihren Charakter und die Elektronik. Wer lange Strecken gern zügig fährt oder das Motorrad aktiv bewegt, bekommt mit der KTM oft das intensivere Fahrerlebnis. Kurz gesagt: BMW für entspanntes, agiles Abenteuer – KTM für mehr Dynamik und Reserven.