UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.049 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Klein, aber oho!
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Motorleistung
  • Präzises Fahrwwerk
  • Bremsen sehr leistungsfähig
  • Schneller Quickshifter
Kontra:
  • Tourentauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht185kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 834 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum890ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung121 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment99 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite295km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs. KTM 890 Duke R: Vergleich, Stärken & Schwächen

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 450 GS steht für vielseitige Einsatzmöglichkeiten, aufrechte Sitzposition und den Charakter einer modernen Reiseenduro. Die KTM 890 Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked Bike mit Fokus auf Agilität, sportlichem Antritt und direktem Fahrgefühl. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Welche Stärken spielen im Alltag wirklich aus, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Konzepts?

Grundidee: Enduro-Vielseitigkeit vs. Naked-Bike-Sport

Die BMW F 450 GS ist als Allrounder gedacht, der sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt. Das Konzept zielt auf Komfort, Kontrolle und eine entspannte, aber dennoch aktive Fahrhaltung. Die KTM 890 Duke R verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf Fahrspaß im urbanen Umfeld und auf dynamische Ausfahrten ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem schnellen, präzisen Handling und einem Motor, der sich spontan und kraftvoll anfühlt.

Motor & Charakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW F 450 GS wirkt eher wie ein Motor, der gleichmäßig Schub aufbaut und dabei gut dosierbar bleibt. Das ist besonders dann spürbar, wenn es nicht nur um maximale Beschleunigung geht, sondern um entspanntes Fahren mit Reserven. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Stadtverkehr, Landstraße, wechselnde Beläge – spielt die gut nutzbare Kraft ihre Vorteile aus.

Die KTM 890 Duke R setzt dagegen stärker auf einen sportlichen Punch. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, die Gasannahme spontaner und das Gesamtgefühl insgesamt aggressiver. Wer gern zügig beschleunigt, früh in den Drehzahlbereich kommt und Kurven mit mehr Tempo ansteuert, wird den Charakter der KTM häufig als „zielgenauer“ wahrnehmen. Allerdings kann genau dieser Fokus im Alltag auch bedeuten, dass man den Motor bewusster dosieren muss, wenn es eher ruhig und entspannt zugehen soll.

Fahrwerk & Handling: Stabilität oder maximale Agilität?

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die BMW F 450 GS zielt auf souveräne Kontrolle und ein sicheres Fahrverhalten über verschiedene Untergründe. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht immer perfekt sind: Kopfsteinpflaster, Baustellenabschnitte oder unruhige Landstraßen sind für eine GS-typische Abstimmung meist weniger „Stress“ als für ein rein sportlich ausgelegtes Bike.

Die KTM 890 Duke R ist hingegen spürbar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und wirkt dabei sehr direkt. In schnellen Richtungswechseln und bei sportlicher Fahrweise kann das ein echter Vorteil sein. Gleichzeitig kann ein stärker sportlich abgestimmtes Setup auf längeren, weniger glatten Strecken subjektiv härter oder „nervöser“ wirken – je nachdem, wie man unterwegs ist und welchen Anspruch man an Ruhe und Komfort hat.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich die Verzögerung dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad beim harten Anbremsen, und wie schnell ist man wieder „bereit“ für die nächste Kurve?

Die BMW F 450 GS vermittelt dabei häufig ein Gefühl von kontrollierter Verzögerung, das besonders auf wechselnden Straßenverhältnissen hilft. Die KTM 890 Duke R wirkt im sportlichen Einsatz oft noch unmittelbarer: Wer gern spät bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve zwingt, profitiert von der sportlichen Ansprechcharakteristik.

Beide Bikes sind auf Sicherheit ausgelegt – der Unterschied liegt vor allem darin, wie die Bremsleistung im jeweiligen Fahrstil „mitarbeitet“: GS-orientiert eher souverän und berechenbar, Duke-orientiert eher dynamisch und direkt.

Ergonomie & Sitzposition: Alltagskomfort vs. sportliche Haltung

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auf Dauer Freude“ ausmachen kann. Die BMW F 450 GS bietet eine aufrechte Sitzposition, die den Rücken entlastet und den Blick nach vorn erleichtert. Das ist besonders praktisch, wenn der Tagesmix aus Stadt, Landstraße und längeren Abschnitten besteht.

Die KTM 890 Duke R bringt dagegen eine sportlichere Haltung mit. Das kann in Kurven und beim zügigen Fahren Vorteile bringen, weil der Fahrer „näher“ am Motorrad ist. Wer jedoch viel im Alltag unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, kann die GS-typische Sitzhaltung als entspannter empfinden.

Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, welche Features zum Einsatz passen. Die BMW F 450 GS wirkt in der Praxis oft als Motorrad, das man gern für unterschiedliche Zwecke nutzt: Pendeln, Touren, auch mal eine Strecke, die nicht perfekt geplant ist. Das Gesamtpaket wirkt darauf ausgelegt, dass man sich auf das Fahren konzentriert und nicht ständig an Details denkt.

Die KTM 890 Duke R ist stärker auf sportliche Nutzung fokussiert. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad anfühlt und wie die Abstimmung auf dynamische Fahrweise reagiert. Für alle, die ihr Motorrad vor allem für kurze, intensive Ausfahrten nutzen, kann das Gesamtpaket besonders stimmig sein.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS: Stärken

  • Vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken und Fahrstile
  • Berechenbares Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Einsätze
  • Allround-Einsatz vom Alltag bis zur Tour

BMW F 450 GS: Schwächen

  • Wer maximal sportliche Direktheit sucht, könnte die KTM als „spitzer“ empfinden
  • Der Fokus auf Vielseitigkeit kann im rein sportlichen Vergleich weniger „aggressiv“ wirken

KTM 890 Duke R: Stärken

  • Sehr agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
  • Direktes Motorgefühl mit sportlichem Antritt
  • Sportliche Abstimmung für zügige Ausfahrten
  • Hoher Fahrspaß-Faktor bei ambitionierter Fahrweise

KTM 890 Duke R: Schwächen

  • Auf längeren, weniger glatten Strecken kann der sportliche Charakter weniger entspannend wirken
  • Im Alltag erfordert die sportliche Auslegung oft etwas mehr bewusste Dosierung

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Alltag passt. Die BMW F 450 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn regelmäßig unterschiedliche Strecken anstehen, wenn Komfort und Kontrolle im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Tour genutzt werden soll.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportlicher Motorcharakter Priorität haben. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Ausfahrten sieht, wird mit der KTM häufig schneller zufrieden sein.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag flexibel bleibt und auf Touren mit Komfort, Kontrolle und einem gut dosierbaren Motor überzeugt. Wer häufig unterschiedliche Strecken fährt, Wert auf eine aufrechte, entspanntere Sitzposition legt und ein berechenbares Gesamtgefühl bevorzugt, findet in der GS einen starken Allrounder.

Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Fahrweise im Mittelpunkt steht: direktes Motoransprechen, agiles Handling und ein dynamisches Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für kurze, intensive Ausfahrten und kurvenreiche Strecken. Wer das Motorrad spürbar „sportlich“ erleben möchte und längere Komfortphasen nicht als Hauptpriorität sieht, trifft mit der Duke R die passendere Wahl.

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