UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs. KTM RC 390 Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 450 GS steht für einen vielseitigen, alltagstauglichen Charakter mit dem Blick nach vorn – während die KTM RC 390 klar auf sportliche Fahrdynamik und agiles Handling ausgelegt ist. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, kompaktes Motorrad suchen, das sich im Alltag gut bewegen lässt. Doch je nachdem, ob der Fokus eher auf entspannter Vielseitigkeit oder auf Kurvenspaß liegt, verschieben sich die Prioritäten.

Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. sportlicher Fokus

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Situationen gemacht ist: Stadtverkehr, Landstraße und auch mal eine unbefestigte Abzweigung – ohne dass man sich ständig Gedanken über den „richtigen“ Einsatz machen muss. Der Aufbau und die Auslegung zielen darauf, dass sich das Motorrad souverän anfühlt, wenn es nicht nur um Tempo, sondern auch um Kontrolle und Komfort geht.

Die KTM RC 390 ist dagegen deutlich stärker auf sportliche Performance ausgerichtet. Die Sitzposition und die Geometrie unterstützen ein dynamisches Fahrgefühl, bei dem das Motorrad schnell auf Lenkimpulse reagiert. Wer gern zügig unterwegs ist und Kurven als Spielplatz betrachtet, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „von Natur aus“ auf sportliches Fahren eingestellt ist.

Fahrgefühl und Handling im Vergleich

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten: Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo moderat bleibt, die Strecke wechselt und das Motorrad auch bei wechselnden Untergründen ruhig und berechenbar wirken soll. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf eine kontrollierte Linie – besonders dann, wenn man nicht nur die perfekte Kurve sucht, sondern auch den Alltag mit einbezieht.

Die KTM RC 390 ist im Vergleich dafür prädestiniert, wenn es um Kurvenrhythmus und schnelle Richtungswechsel geht. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, wodurch sich das Gefühl für Schräglage und Linie schnell aufbaut. Allerdings kann diese sportliche Ausrichtung im Alltag auch bedeuten, dass man bei längeren, eher entspannten Fahrten stärker auf die eigene Haltung achten muss.

Motor und Kraftentfaltung: Alltagstauglich vs. Drehfreude

Beide Motorräder bewegen sich in einer Klasse, in der die Charakteristik oft wichtiger ist als reine Spitzenwerte. Die BMW F 450 GS wirkt dabei wie die Variante, die den Alltag erleichtert: Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass sich das Motorrad gut dosieren lässt. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf der Landstraße, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird.

Die KTM RC 390 setzt stärker auf Drehfreude und ein sportliches Ansprechverhalten. Das macht Spaß, wenn man das Motorrad bewusst „arbeitet“ und in den passenden Drehzahlbereich bringt. Auf der anderen Seite kann ein sehr sportlicher Charakter im Alltag weniger entspannend wirken, wenn häufig nur kurz beschleunigt wird oder wenn man eher gleichmäßig cruisen möchte.

Bremsen und Sicherheit: Stabilität vs. Gefühl

Bei den Bremsen geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Fahrgefühl: Die BMW F 450 GS vermittelt tendenziell mehr Ruhe und Stabilität, was gerade dann hilft, wenn man nicht ständig am Limit fährt. Das ist ein Pluspunkt für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig wirkt.

Die KTM RC 390 kann beim Bremsen besonders dann überzeugen, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht. Das System unterstützt ein zügiges Anbremsen und ein kontrolliertes Einlenken. Wer häufig dynamisch unterwegs ist, wird das direkte Feedback schätzen. Wer dagegen eher entspannt fährt, profitiert zwar ebenfalls von der Bremsleistung, spürt aber den sportlichen Fokus stärker als bei der GS.

Sitzposition und Ergonomie: Aufrecht entspannt vs. sportlich kompakt

Ein zentraler Unterschied liegt in der Sitzposition. Die BMW F 450 GS bietet eine aufrechtere, komfortorientierte Haltung. Das erleichtert längere Fahrten und macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn es nicht nur um kurze Ausflüge geht. Auch im Stadtverkehr wirkt die Ergonomie oft entspannter, weil man weniger „im Sportmodus“ sitzt.

Die KTM RC 390 ist dagegen sportlich-kompakt. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, bei dem der Fahrer das Motorrad spürbar mitlenkt. Das ist ein Vorteil für Kurvenfahrten und dynamische Passagen. Gleichzeitig kann die sportliche Position bei längeren Strecken oder im Stop-and-go-Verkehr weniger angenehm sein – vor allem, wenn man nicht auf eine sportliche Sitzhaltung eingestellt ist.

Alltagstauglichkeit: Stadt und Landstraße im Blick

Im Alltag zeigt sich die Stärke der BMW F 450 GS: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell an verschiedene Situationen anpasst. Die Kombination aus kontrolliertem Fahrverhalten und einer eher entspannten Ergonomie macht sie zu einer guten Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für „die eine Tour“ gedacht ist, sondern für viele verschiedene Fahrten.

Die KTM RC 390 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem klaren sportlichen Schwerpunkt. In der Stadt macht sie Spaß, wenn man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als agiles Werkzeug betrachtet. Für sehr lange, entspannte Strecken kann die sportliche Ausrichtung jedoch stärker ins Gewicht fallen.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Vielseitiger Charakter: passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
  • Ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl: besonders angenehm bei wechselnden Bedingungen.
  • Komfortorientierte Ergonomie: erleichtert längere Fahrten und den Alltag.
  • Gute Dosierbarkeit: unterstützt entspanntes Fahren und saubere Linienführung.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Sportlicher Anspruch ist nicht der Hauptfokus: Wer maximale „Track-Feeling“-Dynamik sucht, könnte weniger begeistert sein.
  • Bei sehr aggressivem Fahrstil wirkt die Auslegung weniger „spitz“ als bei einer klar sportlich orientierten Maschine.

KTM RC 390 – Stärken

  • Sportliches Handling: reagiert schnell und vermittelt viel Fahrgefühl in Kurven.
  • Drehfreude: macht Spaß, wenn das Motorrad bewusst im passenden Bereich bewegt wird.
  • Agiles Fahrverhalten: ideal für dynamische Landstraßenpassagen.

KTM RC 390 – Schwächen

  • Sportliche Sitzposition: kann bei längeren, entspannten Fahrten weniger komfortabel wirken.
  • Alltagstempo fühlt sich manchmal weniger „im Flow“ an, wenn man eher gleichmäßig cruisen möchte.

Für wen passt welches Motorrad?

Wer ein Motorrad sucht, das möglichst viele Situationen abdeckt, wird mit der BMW F 450 GS häufig glücklicher. Sie ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für sportliche Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für Pendeln, Wochenendtouren und Strecken mit wechselndem Untergrund. Die Kombination aus kontrolliertem Fahrgefühl und komfortabler Ergonomie macht sie zu einer starken Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Vielseitigkeit priorisieren.

Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl, wenn Kurvenrhythmus und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, das Motorrad aktiv bewegt und das Gefühl von Agilität auskosten möchte, bekommt hier genau die Art von Fahrspaß, die man mit einer sportlich ausgelegten Maschine verbindet. Auch für Einsteiger, die bewusst sportlich starten wollen, kann die RC 390 eine sehr passende Option sein.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die Wahl für alle, die ein kompaktes Motorrad mit Vielseitigkeit suchen: angenehm im Alltag, kontrolliert auf der Landstraße und mit einer Ergonomie, die längere Fahrten leichter macht. Die KTM RC 390 punktet dagegen dort, wo es sportlich wird: direktes Handling, kurvenorientiertes Fahrgefühl und eine Charakteristik, die Lust auf dynamische Passagen macht. Wer vor allem entspannt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich flexibel an unterschiedliche Strecken anpasst, liegt mit der GS richtig. Wer dagegen Kurven liebt, das Motorrad aktiv bewegt und sportliche Dynamik spüren möchte, findet in der RC 390 den passenderen Partner. So entscheidet am Ende weniger die Klasse, sondern der persönliche Fahrstil: vielseitig und souverän oder agil und sportlich.

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