| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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BMW F 450 GS vs Moto Guzzi V7 III – Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der BMW F 450 GS und der Moto Guzzi V7 III schwankt, steht im Grunde vor zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, vielseitigen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren flexibel bleibt und dabei eine klare „Allround“-Haltung zeigt. Die Moto Guzzi V7 III dagegen ist stärker auf Charakter und Fahrkultur ausgelegt. Sie bringt den typischen Guzzi-Vibe mit, der sich weniger über technische Lautstärke definiert, sondern über ein unverwechselbares Motorgefühl und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrverhalten, Ergonomie und Ausstattung anfühlen – und wo jeweils die Stärken liegen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Motorräder nicht isoliert betrachtet, sondern gegeneinander abgewogen: Was passt besser zu welchem Fahrstil? Und welche Schwächen können im Alltag eher stören?
Grundidee im Vergleich: Zweckmäßigkeit vs. Fahrkultur
BMW F 450 GS: „Werkzeug“ für viele Situationen
Die BMW F 450 GS ist als Motorrad gedacht, das man nicht nur für eine bestimmte Art von Tour nutzt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie sie als Gesamtpaket wirkt: Die Ausrichtung geht Richtung vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Das merkt man daran, dass die BMW im Alltag eher als pragmatischer Begleiter verstanden wird – mit einem Setup, das auf Kontrolle, Stabilität und planbares Fahrverhalten setzt.
Moto Guzzi V7 III: Stil, Ruhe und ein eigener Rhythmus
Die Moto Guzzi V7 III dagegen ist weniger „Allround-Tool“ und mehr „Genussmaschine“. Im Vergleich wird deutlich, dass sie stärker auf ein stimmiges Gesamtgefühl abzielt: Motor und Fahrwerk arbeiten so zusammen, dass man sich auf das Fahren konzentriert, statt ständig nach dem nächsten „Kick“ zu suchen. Wer gern entspannt unterwegs ist und den Charakter eines Motorrads wichtiger findet als maximale Effizienz, wird hier eher glücklich.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung und Drehmoment wahrgenommen werden. Die BMW F 450 GS wirkt im Fahralltag eher „direkt“ und zielorientiert: Sie unterstützt zügiges Anfahren, lässt sich gut dosieren und bleibt dabei kontrollierbar. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps oder wechselnde Streckenprofile vorkommen.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der mehr nach Rhythmus als nach hektischer Dynamik klingt und sich so auch fährt. Im Vergleich wird deutlich: Während die BMW eher auf gleichmäßige, moderne Fahrbarkeit setzt, spielt die Guzzi ihre Stärken dort aus, wo man nicht nur schnell sein will, sondern das Fahren genießen möchte. Das kann im Alltag sehr angenehm sein – kann aber auch bedeuten, dass man für bestimmte Fahrmanöver (z. B. sehr sportliches Beschleunigen) mehr Geduld oder einen anderen Fahrstil braucht.
Fahrverhalten & Handling: Stabilität, Agilität und Vertrauen
BMW F 450 GS: Agil genug, aber mit Fokus auf Kontrolle
Im Vergleich wirkt die BMW F 450 GS wie ein Motorrad, das Kurven und Richtungswechsel zuverlässig mitmacht. Gerade auf wechselnden Untergründen oder bei längeren Strecken ist das ein Plus: Man bekommt ein Gefühl von Stabilität, ohne dass das Motorrad „schwerfällig“ wird. Die BMW eignet sich damit besonders für Fahrer, die gern zügig fahren, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben wollen, das Motorrad sei nur für eine bestimmte Art von Straße gemacht.
Moto Guzzi V7 III: Ruhig, souverän und angenehm zu fahren
Die Moto Guzzi V7 III punktet im Vergleich mit einem eher entspannten Fahrstil. Sie vermittelt Vertrauen, wenn es darum geht, gleichmäßig unterwegs zu sein. In der Praxis heißt das: weniger „Kampf“ mit dem Motorrad, mehr Flow. Das ist ideal für Touren, bei denen man nicht ständig an der Grenze des Fahrzeugs sucht, sondern die Strecke genießen möchte.
Als mögliche Schwäche kann sich dabei ergeben, dass die Guzzi nicht die gleiche sportliche Direktheit vermittelt wie die BMW. Wer häufig sehr dynamisch fährt oder schnelle Richtungswechsel bevorzugt, könnte die BMW als „einfacher“ empfinden.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie ist im Vergleich oft der entscheidende Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die BMW F 450 GS ist tendenziell auf eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition ausgelegt, die für unterschiedliche Fahrphasen funktioniert – vom kurzen Weg bis zur längeren Tour. Das ist besonders hilfreich, wenn man das Motorrad vielseitig nutzt und nicht jedes Mal die gleiche Strecke fährt.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen stärker auf eine klassische, entspannte Haltung. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gern „gemütlich“ unterwegs ist und die Fahrt als Erlebnis betrachtet. Gleichzeitig gilt: Wer eine sehr sportliche Sitzposition bevorzugt oder viel im Stadtverkehr mit häufigem Rangieren unterwegs ist, könnte die BMW ergonomisch als passender empfinden.
Ausstattung & Alltag: Was im Vergleich wirklich zählt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt wie das Motorrad, das im Alltag möglichst wenig Reibung erzeugen soll. Dazu gehören Aspekte wie moderne Bedienbarkeit, ein Setup, das sich gut in den Alltag integrieren lässt, und ein Gesamtpaket, das auf „funktioniert einfach“ hinausläuft.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken eher über den Charakter und die Art, wie sie sich im Alltag anfühlt. Das kann bedeuten, dass man sie besonders gern fährt, weil sie sich „wertig“ und stimmig anfühlt. Eine mögliche Schwäche ist, dass nicht jeder Fahrer genau diese klassische Ausrichtung sucht – manche erwarten von einem Motorrad vor allem maximale Alltags-„Praktikabilität“ im Sinne von neutraler Funktion statt Stilgefühl.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW F 450 GS
- Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Strecken und Fahrstilen.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: vermittelt Vertrauen, besonders wenn es abwechslungsreich wird.
- Alltagstauglichkeit: wirkt wie ein Motorrad, das man regelmäßig nutzt, ohne dass es „zu speziell“ wird.
Schwächen der BMW F 450 GS
- Weniger „Retro-Charme“: wer vor allem Stil und Oldschool-Feeling sucht, findet das bei der Guzzi stärker.
- Charakter-Fokus: die BMW ist eher funktional und weniger emotional inszeniert.
Stärken der Moto Guzzi V7 III
- Unverwechselbarer Charakter: Motor und Fahrgefühl wirken besonders stimmig.
- Entspanntes Tourenprofil: ideal für Fahrten, bei denen Genuss wichtiger ist als maximale Sportlichkeit.
- Stil & Identität: das Motorrad macht optisch und vom Feeling her einen klaren Eindruck.
Schwächen der Moto Guzzi V7 III
- Weniger „Allround-Sportlichkeit“: wer sehr dynamisch unterwegs ist, könnte die BMW als passender empfinden.
- Fahrstilabhängig: der Genussfaktor steht im Vordergrund – nicht jeder mag diese Art von Fahrkultur.
Für wen passt welches Motorrad?
Im Vergleich wird schnell klar: Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag am wichtigsten ist.
BMW F 450 GS – die bessere Wahl für…
- Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen und es regelmäßig in unterschiedlichen Situationen nutzen.
- Menschen, die kontrolliertes Handling und planbares Fahrverhalten schätzen.
- Tourenfahrer, die gern flexibel bleiben und nicht jedes Mal an das Motorrad „anpassen“ müssen.
Moto Guzzi V7 III – die bessere Wahl für…
- Fahrer, die Charakter und Fahrkultur wichtiger finden als reine Effizienz oder sportliche Direktheit.
- Menschen, die entspannt unterwegs sind und Touren genießen möchten.
- Wer ein Motorrad sucht, das sich emotional anfühlt und optisch wie technisch eine klare Identität hat.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist im Vergleich die stimmigere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert, auf wechselnden Strecken souverän bleibt und ein kontrolliertes, modernes Fahrgefühl liefert. Sie richtet sich an Fahrer, die Vielseitigkeit wollen und ein Motorrad bevorzugen, das sich schnell in den eigenen Rhythmus einfügt – ohne viel Nachdenken.
Die Moto Guzzi V7 III gewinnt dagegen dort, wo Fahrkultur und Charakter zählen. Wer gern entspannt fährt, den Motor und das Gesamtgefühl in den Vordergrund stellt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Erlebnis anfühlt, wird mit der Guzzi deutlich mehr Freude haben. Kurz gesagt: BMW für Flexibilität und Allround-Kontrolle, Guzzi für Stil, Ruhe und emotionales Fahren.