UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 7.270 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Der neue, stylische Retro-Klassiker mit dem 47 PS Reihentwin aus Indien.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
Kontra:
  • mittelmässige Bremsleistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht243kg
Radstand1.475mm
Länge2.318mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.137mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
Hub68mm
Bohrung78mm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung47 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.650 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite343km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTelegabel 43mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/70-18

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit

Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.
 
Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.090€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: Türkis, Schwarz, Weiß-Rot

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BMW F 450 GS vs Royal Enfield Classic 650 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 450 GS und die Royal Enfield Classic 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein modernes, vielseitig ausgelegtes Konzept auf eine markante Retro-Interpretation. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Anspruch stören, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee: Vielseitigkeit vs. klassischer Charakter

Die BMW F 450 GS steht für ein Konzept, das auf Flexibilität setzt: aufrechte Sitzposition, ein Fahrwerk, das sowohl Straße als auch wechselnde Untergründe mitdenkt, und ein Motor, der sich für unterschiedliche Drehzahlbereiche gut anfühlt. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen lebt von ihrem Stil und ihrem Motorcharakter. Das Motorrad wirkt bewusst „klassisch“, mit einem Fahrgefühl, das eher nach entspannter Fahrt und gleichmäßigem Vorankommen verlangt als nach sportlicher Attacke.

Schon an dieser Stelle wird klar: Wer ein Motorrad sucht, das möglichst viele Situationen abdeckt, landet schnell bei der BMW. Wer dagegen Wert auf Tradition, Sound und ein ruhigeres Tempo legt, wird sich eher in der Classic 650 wiederfinden.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude oder entspannter Rhythmus

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie sie Leistung nutzbar machen. Die BMW F 450 GS wirkt im Alltag oft „pragmatisch“: Der Motor lässt sich sauber dosieren, beschleunigt kontrolliert und unterstützt ein zügiges Vorankommen, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig wären. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gelegentliche Autobahnabschnitte zusammenkommen.

Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen auf einen charakteristischen Antrieb, der sich weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Erlebnis anfühlt. Der Motor trägt das Motorrad mit einem eigenen Rhythmus. Das ist angenehm, solange die Fahrweise dazu passt: gleichmäßig, entspannt und mit Blick auf das Gesamtgefühl. Wer dagegen sehr dynamische Schalt- und Beschleunigungsmanöver erwartet, kann sich schneller „eingebremst“ fühlen, weil das Motorrad eher auf Genuss als auf maximale Agilität ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit und der gut nutzbaren Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt als bei klassischen Konzepten.
  • Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im markanten Fahrgefühl und dem „klassischen“ Motorerlebnis. Schwäche kann sein, dass die Dynamik nicht für jeden Fahrstil die erste Wahl ist.

Ergonomie und Sitzposition: aufrecht und flexibel vs. klassisch und gemütlich

Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das unterstützt sowohl beim Rangieren als auch bei längeren Strecken. Gerade wenn häufig zwischen Stadt und Landstraße gewechselt wird, fühlt sich die BMW oft wie ein Motorrad an, das man „einfach nutzt“ – ohne ständig an Haltung oder Armaturen zu denken.

Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen bewusst gemütlicher. Die Sitzhaltung ist typischerweise mehr auf Komfort und Stil ausgerichtet. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein und das Motorrad zu einem Lieblingsgefährt für entspannte Fahrten machen. Wer jedoch häufig sportlich zügig fährt oder lange Strecken mit hoher Konzentration abspult, könnte die BMW als ergonomisch „leichter“ empfinden.

Komfort im Alltag

Beim Komfort zeigt sich ein typisches Muster: Die BMW punktet eher mit „Allround-Komfort“, während die Classic 650 eher mit „Genuss-Komfort“ überzeugt. Beide können langstreckentauglich sein – aber die Art, wie sie sich anfühlen, ist unterschiedlich.

Fahrwerk und Handling: GS-Agilität vs. entspannte Stabilität

Das Fahrwerk der BMW F 450 GS ist auf ein sicheres, kontrolliertes Handling ausgelegt. Dadurch wirkt das Motorrad auf wechselnden Straßenverhältnissen oft souverän. In Kurven vermittelt es ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei komplett „schwer“ zu wirken. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, spielt die BMW ihre Stärken aus.

Die Royal Enfield Classic 650 fährt sich eher wie ein Motorrad, das Ruhe ausstrahlt. Die Stabilität ist da, aber die Dynamik folgt nicht dem gleichen Tempo wie bei einem modernen, auf Agilität getrimmten Konzept. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele Fahrten ist genau dieses entspannte Verhalten ein Plus. Wer jedoch häufig enge Kehren schnell nimmt oder sehr präzise „arbeitet“, wird die BMW im Handling oft vorn sehen.

Bremsen, Sicherheit und Alltagstauglichkeit

Bei der BMW F 450 GS ist die Bremsleistung typischerweise auf ein sicheres Gefühl im Alltag ausgelegt. Das hilft besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten. Dazu kommt, dass das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzposition und Motorsteuerung ein konsistentes Fahrverhalten erzeugt.

Die Royal Enfield Classic 650 kann ebenfalls gut bremsen und sich im Alltag solide anfühlen. Der Unterschied liegt eher darin, wie „direkt“ das Motorrad auf Fahrbefehle reagiert. Die Classic 650 ist eher auf ruhige Kontrolle ausgelegt, während die BMW schneller in den Modus „zackig und präzise“ wechseln kann.

Worauf es im Alltag ankommt

  • BMW F 450 GS: Vorteil bei Situationen, in denen häufig beschleunigt, gebremst und die Linie schnell angepasst werden muss.
  • Royal Enfield Classic 650: Vorteil bei entspannten Fahrten, bei denen das Motorrad eher „mitläuft“ als ständig aktiv geführt werden will.

Design und Charakter: moderne GS-Logik vs. klassische Identität

Design ist Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad nutzt. Die BMW F 450 GS wirkt funktional und modern. Das passt zum Anspruch, das Motorrad als Werkzeug für viele Einsätze zu sehen: Pendeln, Touren, spontane Ausflüge. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen ist ein Statement. Die klassische Optik und der „Old-School“-Charakter machen sie besonders attraktiv für alle, die nicht nur fahren, sondern auch Stil und Stimmung suchen.

Wer das Motorrad vor allem als tägliches Fortbewegungsmittel betrachtet, wird die BMW oft stimmiger finden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Hobby anfühlt, wird die Classic 650 stärker im Herzen tragen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – typische Pluspunkte

  • Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl: unterstützt zügiges Fahren ohne ständiges Nachdenken.
  • Allround-Ergonomie: angenehm für Alltag und längere Touren.

BMW F 450 GS – mögliche Nachteile

  • Weniger „Retro-Emotion“: der Charakter ist eher modern-pragmatisch.
  • Anspruch an den Fahrstil: wer nur gemütlich cruisen will, könnte die BMW „zu vielseitig“ finden.

Royal Enfield Classic 650 – typische Pluspunkte

  • Starker Charakter: klassisches Fahrgefühl und markante Optik.
  • Genussorientiert: macht Spaß bei entspannten Fahrten.
  • Atmosphäre: das Motorrad wirkt wie ein Erlebnis, nicht nur wie Transport.

Royal Enfield Classic 650 – mögliche Nachteile

  • Weniger sportliche Agilität: für sehr dynamische Fahrweise ist die BMW oft im Vorteil.
  • Fahrstilabhängig: die Classic 650 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrweise zum Charakter passt.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die BMW F 450 GS ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Rollen übernehmen kann: vom Alltag über Wochenendtouren bis hin zu Strecken, die nicht immer perfekt sind. Wer Wert auf ein konsistentes, kontrolliertes Fahrgefühl legt und gerne flexibel unterwegs ist, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.

Die Royal Enfield Classic 650 ist ideal für alle, die ein Motorrad mit Identität möchten. Wenn der Fokus auf Stil, Sound und entspanntem Cruisen liegt, kann die Classic 650 genau die richtige Wahl sein. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Vordergrund steht, sondern das Motorrad selbst.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf unterschiedlichen Strecken souverän bleibt. Ihr Vorteil liegt in der modernen Vielseitigkeit: Motor und Fahrwerk wirken so abgestimmt, dass zügiges Fahren und wechselnde Bedingungen leichtfallen. Wer ein „einfach passendes“ Motorrad für viele Situationen möchte, findet in der BMW meist die stimmigere Lösung.

Die Royal Enfield Classic 650 gewinnt dagegen dort, wo Charakter wichtiger ist als maximale Dynamik. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die das klassische Design lieben, den Motorrhythmus genießen und eher entspannt als sportlich unterwegs sind. Wer ein Motorrad sucht, das Stimmung macht und sich wie ein Hobby anfühlt, wird mit der Classic 650 sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Kurz gesagt: GS für Flexibilität und Kontrolle, Classic 650 für Stil und Genuss.

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