| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wer eine Reiseenduro sucht, die sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt, landet schnell bei zwei Namen: der BMW F 450 GS und der Suzuki DL 650 V-Strom. Beide Modelle stehen für einen pragmatischen Ansatz: komfortables Handling, solide Basiswerte und ein Konzept, das nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern sich im Fahrbetrieb bewähren soll. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in den typischen Bereichen unterscheiden – von der Motorcharakteristik über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Komfort und Ausstattung.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt reiner Zahlenvergleich
Auf den ersten Blick wirken die beiden Bikes wie unterschiedliche Antworten auf eine ähnliche Frage: Wie findet man ein Motorrad, das lange Strecken entspannt macht und gleichzeitig genug Agilität für wechselnde Straßenverhältnisse bietet? Die BMW F 450 GS setzt dabei stärker auf den modernen GS-Ansatz mit Fokus auf kontrollierbares Handling und ein ausgewogenes Gesamtpaket. Die Suzuki DL 650 V-Strom verfolgt dagegen den bewährten V-Strom-Charakter: alltagstauglich, tourenorientiert und mit einer Motor- und Fahrwerksabstimmung, die viele Fahrerinnen und Fahrer seit Jahren schätzen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder sind nicht auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf nutzbare Performance. Die BMW F 450 GS wirkt im Fahrbetrieb oft „direkter“ im Ansprechverhalten, was besonders beim zügigen Anfahren, beim Überholen oder beim dynamischen Fahren in kurvigen Abschnitten spürbar wird. Die Suzuki DL 650 V-Strom spielt ihre Stärken häufig im gleichmäßigen Vortrieb aus: Sie lässt sich sehr gut dosieren, bleibt dabei ruhig in der Charakteristik und unterstützt dadurch entspanntes Fahren über längere Zeit.
Ein wichtiger Punkt ist das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe. Während die BMW tendenziell ein Gefühl von präziser Abstimmung vermittelt, punktet die Suzuki mit einem „tourentauglichen“ Drehzahlbereich, in dem sich das Motorrad besonders angenehm bewegen lässt. Wer häufig im Stadtverkehr stop-and-go fährt oder oft zwischen niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten wechselt, profitiert meist von der BMW-typischen Direktheit. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken am Stück fährt, findet in der V-Strom oft den entspannteren Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Im Bereich Fahrwerk und Fahrdynamik zeigt sich ein klassischer Unterschied: Die BMW F 450 GS zielt stärker auf ein kontrolliertes, leicht zu steuerndes Fahrverhalten ab. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zwischen engen Passagen, Landstraßen und wechselnden Untergründen gewechselt wird. Die Suzuki DL 650 V-Strom wirkt dagegen häufig wie ein „verlässlicher Reisebegleiter“: Sie vermittelt Stabilität und Ruhe, was gerade bei höheren Reisegeschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten spürbar wird.
Auch die Abstimmung von Federung und Geometrie spielt eine Rolle. Wenn die Werte der beiden Modelle im Vergleich betrachtet werden, wird deutlich, dass beide auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW wirkt tendenziell agiler, während die Suzuki den Fokus stärker auf gleichmäßige Fahrbarkeit legt. Das ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher eine Frage nach dem bevorzugten Fahrstil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl bleibt. Im Vergleich der technischen Eckdaten zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in typischen Alltagssituationen sicher funktionieren. Die BMW F 450 GS vermittelt dabei oft ein präzises Ansprechverhalten, das besonders in Kombination mit sportlicherer Fahrweise Vorteile bringt. Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet häufig mit einem gleichmäßigen Bremsgefühl, das sich gut für längere Touren eignet.
Unterm Strich profitieren Fahrerinnen und Fahrer von beiden Bikes von einem kontrollierbaren Setup. Wer häufig in dichtem Verkehr unterwegs ist und oft aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert, wird die BMW-typische Dosierbarkeit besonders schätzen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt und dabei ein konstantes, ruhiges Bremsverhalten bevorzugt, findet in der Suzuki meist den passenden Charakter.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken
Komfort ist bei Reiseenduros nicht nur „nice to have“, sondern ein entscheidender Kaufgrund. Im Vergleich der ergonomischen Werte und der Auslegung wird klar: Beide Motorräder sollen sich für unterschiedliche Körpergrößen und Fahrstile eignen, aber mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Die BMW F 450 GS wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das sich gut anfühlt, wenn man aktiv fährt und häufig die Position wechselt. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen häufig die Wahl, wenn ein entspannterer Sitz- und Fahrrhythmus im Vordergrund steht.
Auch das Thema Wind- und Wetterschutz spielt in der Praxis eine Rolle. Je nach Ausstattung und Fahrtempo kann sich das Fahrgefühl spürbar unterscheiden. In der Regel bietet die BMW durch ihre moderne Auslegung ein sehr stimmiges Gesamtpaket, während die Suzuki durch ihren tourenorientierten Ansatz besonders auf Langstrecken überzeugt.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewährte Praxis
Elektronik ist heute ein zentraler Bestandteil der Motorradwelt. Im Vergleich der Ausstattungsbereiche zeigt sich, dass beide Modelle auf ein zeitgemäßes Niveau setzen. Die BMW F 450 GS wirkt dabei häufig wie die modernere Interpretation des Konzepts: Bedienlogik, Anzeige und Assistenzfunktionen sind auf ein klares Fahrerlebnis ausgelegt. Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt ebenfalls auf sinnvolle Features, bleibt aber in der Wahrnehmung oft „pragmatisch“ – also so, dass die Technik im Alltag nicht im Weg steht, sondern unterstützt.
Wichtig ist dabei weniger, welche Funktionen „mehr“ sind, sondern wie gut sie in den Fahralltag passen. Wer gerne mit Assistenzsystemen arbeitet und eine moderne Bedien- und Anzeigephilosophie bevorzugt, findet in der BMW häufig den besseren Fit. Wer dagegen eine bewährte, leicht verständliche Tourenbasis sucht, wird an der Suzuki oft schnell „ankommen“.
Alltagstauglichkeit: Wendigkeit, Reichweite und Betriebskosten
Im Alltag zählt neben dem Fahrgefühl auch, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Dazu gehören Themen wie Reichweite, Tankkonzept, Wartungsfreundlichkeit und die generelle Alltagstauglichkeit. Im Vergleich der Eckdaten zeigt sich: Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie für regelmäßige Fahrten und längere Touren geeignet sind. Die BMW F 450 GS kann dabei besonders dann punkten, wenn häufig kürzere Strecken gefahren werden und das Motorrad schnell „griffbereit“ sein soll. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist oft die bessere Wahl, wenn Tourenplanung und gleichmäßige Fahrbarkeit im Vordergrund stehen.
Auch die Frage nach dem Gewicht und der Handlichkeit spielt in der Praxis eine große Rolle. Die BMW wirkt tendenziell agiler im Handling, was beim Rangieren, in engen Passagen oder bei häufigem Richtungswechsel Vorteile bringt. Die Suzuki vermittelt dagegen oft eine souveräne Präsenz, die sich besonders auf längeren Strecken angenehm anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Agiles, kontrolliertes Fahrgefühl mit moderner Abstimmung
- Präzises Ansprechverhalten, besonders bei dynamischer Fahrweise
- Moderne Elektronik- und Bedienphilosophie für ein zeitgemäßes Fahrerlebnis
- Kann sich besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken „lebendig“ anfühlen
BMW F 450 GS – mögliche Schwächen
- Wer vor allem maximale Ruhe und „Langstrecken-Flow“ sucht, könnte die Suzuki als entspannter empfinden
- Je nach persönlicher Erwartung kann die BMW stärker auf aktives Fahren ausgelegt wirken
Suzuki DL 650 V-Strom – Stärken
- Tourenorientierter Charakter mit sehr gut dosierbarem Vortrieb
- Ruhiges, stabiles Fahrgefühl – angenehm für lange Strecken
- Pragmatische Ausstattung, die im Alltag schnell verständlich bleibt
- Guter Allrounder für wechselnde Einsatzszenarien
Suzuki DL 650 V-Strom – mögliche Schwächen
- Wer maximale Agilität und „sportlich-direktes“ Ansprechverhalten priorisiert, könnte die BMW als passender empfinden
- Je nach Ausstattung kann das Elektronik-Feeling weniger „modern“ wirken als bei der BMW
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen BMW F 450 GS und Suzuki DL 650 V-Strom lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder sind keine „One-Trick-Ponys“, sondern sollen im Alltag funktionieren und auf Touren überzeugen. Entscheidend ist, welche Art von Fahrgefühl mehr zählt: die BMW-typische Direktheit und Agilität oder die Suzuki-typische Ruhe und Stabilität.
BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn …
- häufig kurvige Strecken und abwechslungsreiche Fahrten anstehen
- ein modernes, präzises Ansprechverhalten wichtiger ist als reiner Langstreckenkomfort
- eine moderne Elektronik- und Bedienphilosophie gewünscht wird
Suzuki DL 650 V-Strom passt besonders gut, wenn …
- regelmäßig längere Touren gefahren werden und ein entspannter Reise-Flow zählt
- ein ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl im Vordergrund steht
- eine bewährte, pragmatische Allround-Basis bevorzugt wird
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die stimmigere Wahl, wenn Agilität, ein präzises Ansprechverhalten und eine modern wirkende Gesamtanmutung im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren, oft zwischen unterschiedlichen Streckenprofilen wechseln und dabei ein kontrolliertes, lebendiges Handling schätzen. Die Suzuki DL 650 V-Strom spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn lange Strecken, ein ruhiger Reisecharakter und ein sehr gut dosierbarer Vortrieb wichtiger sind als maximale Direktheit. Wer einen verlässlichen Allrounder sucht, der Touren angenehm macht und im Alltag unkompliziert bleibt, findet in der V-Strom häufig den besseren Match. Kurz gesagt: BMW für den dynamischen, modernen GS-Fokus – Suzuki für den entspannten, tourenorientierten Reiseenduro-Alltag.