| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs. Suzuki DR-Z 4SM: Welches Motorrad passt besser?
Wenn es um einen Vergleich zwischen BMW F 450 GS und Suzuki DR-Z 4SM geht, landet man schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die BMW F 450 GS steht für einen modernen, alltagstauglichen Enduro-Charakter mit klarer Reise- und Tourenorientierung, während die Suzuki DR-Z 4SM eher die kompakte, direkte und straßennähere Supermoto-/Enduro-Schiene bedient. Beide Modelle sind spannend, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, ohne einzelne Zahlenwerte isoliert zu betrachten. Stattdessen geht es darum, wie sich die BMW F 450 GS und die Suzuki DR-Z 4SM im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie und Alltagseignung gegenseitig gegenüberstehen.
Grundidee im Vergleich: Enduro-Alltag vs. agiles Spaßgerät
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur am Wochenende aus der Garage holt, sondern auch unter der Woche nutzt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: Motor und Fahrwerk sollen zusammen ein kontrolliertes, ruhiges Fahrgefühl erzeugen. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Strecken, auf denen Straße und Schotter wechseln, und für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich auch bei längeren Ausfahrten nicht „verbraucht“ anfühlt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf unmittelbare Reaktionen ausgelegt. Das Motorrad vermittelt oft den Eindruck, dass es „einfach loslegt“ und sich dynamisch durch enge Passagen, Kurven und wechselnde Untergründe bewegt. Wer vor allem kurze bis mittlere Touren plant, gerne zügig fährt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein leichtes Werkzeug für den Alltag und das Wochenende anfühlt, findet in der DR-Z 4SM häufig einen sehr passenden Charakter.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motor zeigt sich der Unterschied vor allem im Nutzungsprofil. Die BMW F 450 GS zielt auf eine gleichmäßigere, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das macht sie angenehm, wenn es darum geht, Tempo konstant zu halten, sanft zu beschleunigen oder auch mal längere Abschnitte entspannt zu fahren. Gerade im gemischten Betrieb – Stadt, Landstraße, gelegentlicher Schotter – spielt diese Art von Antrieb ihre Vorteile aus.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich oft „direkter“: Gasannahme und Antriebskonzept sind so ausgelegt, dass man schnell das Gefühl bekommt, das Motorrad reagiert ohne viel Nachdenken. Das ist besonders dann stark, wenn Kurvenfahrten, Beschleunigungsphasen und das schnelle Wechseln zwischen Fahrzuständen im Vordergrund stehen. Gleichzeitig kann diese Direktheit je nach Fahrstil auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, wenn es sehr ruhig und gleichmäßig zugehen soll.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk ist im Vergleich ein zentrales Thema. Die BMW F 450 GS vermittelt typischerweise mehr Ruhe und ein kontrolliertes Gefühl, besonders wenn die Strecke uneben wird oder wenn man längere Zeit zügig unterwegs ist. Das hilft dabei, das Motorrad auch bei wechselnden Untergründen „auf Linie“ zu halten. Wer Wert auf Vorhersehbarkeit legt, findet in der BMW häufig den besseren Partner.
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet dagegen mit einem sehr lebendigen Handling. In Kurven und bei Richtungswechseln fühlt sie sich oft leichtfüßig an. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne „spielen“, also dynamisch fahren und das Motorrad aktiv bewegen. Auf der anderen Seite kann ein sehr agiles Setup je nach Beladung und Fahrbahnzustand weniger „komfortabel“ wirken als die eher stabilitätsorientierte Auslegung der BMW.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Ergonomie geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welche Sitzhaltung zum eigenen Fahrstil passt. Die BMW F 450 GS wirkt in der Gesamtheit oft wie ein Motorrad, das man über längere Zeit entspannt fahren kann. Das unterstützt vor allem Menschen, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern auch Touren planen.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist häufig die Wahl für Fahrer, die eine kompaktere, sportlichere Haltung bevorzugen. Das kann im Alltag und auf kurvigen Strecken sehr angenehm sein, weil man das Motorrad schnell „im Griff“ hat. Wer jedoch viel auf langen, gleichmäßigen Strecken unterwegs ist, kann die BMW als etwas entspannter empfinden.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsen und der allgemeinen Fahrstabilität zeigt sich meist ein ähnliches Muster: Die BMW F 450 GS zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Bremsgefühl und eine stabile Linie. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht nur auf perfekten Straßen fährt, sondern auch bei wechselnden Bedingungen.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamteindruck oft „sportlicher“ in der Rückmeldung. Das ist ein Vorteil, wenn man gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt. Für sehr ruhige Fahrstile oder für lange Abfahrten kann die BMW tendenziell die entspanntere Wahl sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und gemischte Strecken
Im Alltag entscheidet häufig nicht nur die Technik, sondern das Gesamtgefühl: Wie leicht ist das Motorrad zu bewegen, wie gut lässt es sich im Verkehr handhaben und wie unkompliziert wirkt es im täglichen Betrieb?
Die BMW F 450 GS ist in diesem Punkt oft stark, weil sie als „Allrounder“ gedacht ist. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sowohl auf der Straße als auch auf unbefestigten Abschnitten funktioniert, ohne dass man ständig Kompromisse eingehen muss.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher mit dem Fokus auf Fahrspaß und Agilität. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne Kurven sucht und das Motorrad als dynamisches Werkzeug sieht, wird die DR-Z 4SM besonders attraktiv finden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS: Stärken
- Ausgewogener Gesamtcharakter für Straße und gelegentliches Gelände
- Ruhigeres, kontrolliertes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen
- Tourenorientierte Alltagstauglichkeit für längere Fahrten
- Komfortableres Handling für weniger „sportlich“ orientierte Fahrstile
BMW F 450 GS: Schwächen
- Wer maximale Agilität und „Spieltrieb“ sucht, könnte die BMW als etwas weniger direkt empfinden
- Im sehr sportlichen Fahrmodus kann die eher stabilitätsorientierte Auslegung weniger „leichtfüßig“ wirken
Suzuki DR-Z 4SM: Stärken
- Sehr lebendiges, direktes Handling für Kurven und Richtungswechsel
- Spontanes Fahrgefühl durch eine passende Abstimmung von Antrieb und Reaktion
- Starker Spaßfaktor bei kurzen bis mittleren Ausfahrten
- Gute Wahl für Fahrer, die ein kompakteres, aktives Motorrad bevorzugen
Suzuki DR-Z 4SM: Schwächen
- Je nach Fahrstil kann die Direktheit mehr Aufmerksamkeit erfordern
- Für sehr lange, entspannte Strecken wird die BMW häufig als komfortabler wahrgenommen
Für welche Fahrprofile lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung zwischen BMW F 450 GS und Suzuki DR-Z 4SM hängt am Ende stark vom eigenen Einsatz ab. Wer ein Motorrad sucht, das sich als Allrounder anfühlt – mit guter Kontrolle, angenehmer Dosierung und einem stimmigen Gesamtpaket – landet häufig bei der BMW. Wer dagegen vor allem Agilität, unmittelbare Reaktionen und Fahrspaß in kurvigen oder wechselhaften Situationen priorisiert, wird mit der Suzuki oft glücklicher.
BMW F 450 GS passt besonders, wenn …
- regelmäßig längere Strecken gefahren werden
- Straße und Schotter gemischt vorkommen
- ein ruhiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Direktheit
- ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt
Suzuki DR-Z 4SM passt besonders, wenn …
- kurze bis mittlere Ausfahrten im Vordergrund stehen
- Kurven, Richtungswechsel und dynamisches Fahren Spaß machen
- ein aktives, lebendiges Handling bevorzugt wird
- das Motorrad eher als „Spaßmaschine“ als als Reisegerät gedacht ist
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die stimmigere Wahl für alle, die ein Motorrad für gemischte Einsätze suchen und dabei vor allem Wert auf Kontrolle, Ruhe und Alltagstauglichkeit legen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein entspanntes Fahrgefühl gefragt sind. Die Suzuki DR-Z 4SM hingegen überzeugt eher als agiles, direkt reagierendes Motorrad für dynamische Fahrten. Wer Kurven liebt, das Motorrad aktiv bewegt und ein lebendiges Handling bevorzugt, findet in der DR-Z 4SM häufig den größeren Spaßfaktor. Kurz gesagt: BMW für den vielseitigen Allround-Einsatz mit tourentauglichem Charakter, Suzuki für Fahrfreude, Spontanität und ein besonders direktes Gefühl beim Fahren. Wer beide Probefährt, merkt schnell, welches Fahrprofil besser zur eigenen Art zu fahren passt.