UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

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BMW F 450 GS vs. Suzuki GS 500 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder in derselben Kategorie auftauchen, aber ganz unterschiedliche Stärken mitbringen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es in diesem Vergleich: BMW F 450 GS gegen Suzuki GS 500. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, im Alltag zu funktionieren – mit einem Charakter, der sich spürbar unterscheidet. Während die BMW F 450 GS eher den Fokus auf moderne Allround-Fähigkeiten und ein ausgewogenes Gesamtpaket legt, steht die Suzuki GS 500 traditionell für unkomplizierte Handhabung und einen pragmatischen Ansatz. Wer sich fragt, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt, findet hier eine klare Gegenüberstellung.

Grundidee im Vergleich: Charakter und Einsatzbereich

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“ – für Pendelstrecken, Ausfahrten am Wochenende und auch für leichte Touren abseits der üblichen Route. Das Konzept zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie. Die Suzuki GS 500 dagegen ist stärker auf das reduziert-praktische Fahrerlebnis ausgelegt. Sie ist bekannt dafür, dass sie sich leicht kontrollieren lässt und sich schnell in den Alltag integrieren kann. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig, überschaubar und ohne große Hürden funktionieren soll.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS vermittelt ein moderneres, „runderes“ Ansprechverhalten. Der Motor wirkt so abgestimmt, dass sich Beschleunigung und Durchzug im typischen Nutzbereich gut dosieren lassen. Das hilft besonders dann, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder zügiges Überholen auf der Landstraße gefragt ist. Die Suzuki GS 500 setzt ebenfalls auf Alltagstauglichkeit, aber mit einem etwas anderen Charakter. Sie fühlt sich eher wie ein klassisches, gutmütiges Motorrad an: nicht hektisch, sondern gleichmäßig. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele Einsteiger als angenehm empfinden – weil das Motorrad nicht „überrascht“, sondern planbar bleibt.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW punktet mit einem insgesamt dynamischeren Gesamteindruck und einem Antrieb, der sich in vielen Situationen souverän anfühlt. Die Suzuki ist dafür oft die ruhigere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt und bei dem man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die BMW F 450 GS wirkt im Fahrbetrieb insgesamt „aufgeräumter“: Das Motorrad liegt stabil in der Spur, reagiert aber dennoch zügig auf Lenkimpulse. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnqualitäten ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch kontrolliert bewegt. Gleichzeitig bleibt das Fahrwerk so abgestimmt, dass es nicht unnötig unruhig wirkt, wenn man nicht im sportlichen Modus unterwegs ist.

Die Suzuki GS 500 ist ebenfalls gutmütig, aber eher auf einfache Beherrschbarkeit ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit, das gerade im Stadtverkehr und bei langsamen Geschwindigkeiten hilft. In schnellen Kurven oder bei sportlicherem Tempo kann die BMW jedoch den Eindruck eines „mehr Reserven“-Pakets vermitteln. Die Suzuki bleibt dabei nicht schlecht – sie ist nur stärker auf den Bereich zugeschnitten, in dem man entspannt fährt und das Motorrad vor allem als verlässlichen Begleiter nutzt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie ist bei Einsteigern und Wiedereinsteigern oft entscheidend. Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrertypen als ausgewogen beschreiben lässt: nicht zu gestreckt, nicht zu „kniehoch“, sondern so, dass man auch längere Strecken angenehm absolvieren kann. Dazu kommt, dass die Bedienung im Alltag logisch wirkt – wichtig, wenn man im Verkehr ständig zwischen Gas, Bremse und Schalten wechselt.

Die Suzuki GS 500 setzt ebenfalls auf eine alltagstaugliche Haltung. Viele Fahrer schätzen, dass sie sich schnell „eingrooven“ lässt und das Motorrad nicht nach kurzer Zeit ermüdet. Gleichzeitig kann die BMW bei bestimmten Körpergrößen oder Fahrstilen den Vorteil haben, weil das Gesamtpaket aus Sitzposition, Lenkergefühl und Fahrwerksabstimmung oft als harmonischer empfunden wird. Die Suzuki bleibt aber eine sehr solide Wahl, wenn Komfort vor allem durch unkomplizierte Beherrschbarkeit definiert ist.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Bremsen sind nicht nur ein technisches Detail, sondern ein Sicherheitsfaktor. In der Gegenüberstellung zeigt sich: Die BMW F 450 GS vermittelt tendenziell mehr „Biss“ und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Stadtverkehr häufig verzögert oder bei wechselnden Bedingungen schnell reagieren muss. Auch bei zügigerem Fahren wirkt die Stabilität überzeugend, weil das Motorrad beim Bremsen nicht nervös wird.

Die Suzuki GS 500 bremst ebenfalls zuverlässig und ist auf ein gut kontrollierbares Fahrverhalten ausgelegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Sportgerät anfühlt, sondern eher wie ein sicheres Alltagswerkzeug, wird hier schnell zufrieden sein. Die BMW kann im Vergleich den Eindruck vermitteln, dass sie in anspruchsvolleren Situationen noch etwas souveräner wirkt – die Suzuki bleibt jedoch eine sehr vernünftige Wahl für die meisten Alltagsanforderungen.

Ausstattung und Alltag: Was im Betrieb wirklich zählt

Im Alltag entscheidet nicht nur der erste Eindruck, sondern auch, wie sich das Motorrad über Wochen und Monate anfühlt. Die BMW F 450 GS wirkt insgesamt moderner im Gesamtkonzept: Bedienung, Fahrgefühl und das „rund“ abgestimmte Paket passen gut zusammen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht nur gut fährt, sondern auch zeitgemäß wirkt.

Die Suzuki GS 500 punktet dagegen häufig mit einem pragmatischen Ansatz. Sie ist bekannt dafür, dass sie sich unkompliziert nutzen lässt und viele Fahrer sie als pflegeleicht und alltagstauglich beschreiben. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird, aber nicht ständig im Fokus von aufwendigen Umbauten oder Spezialwartungen stehen soll, ist das ein Plus. Im Vergleich kann die BMW bei „Komfort und Gesamtpaket“ vorne liegen, während die Suzuki bei „einfach nutzen, ohne viel nachzudenken“ stark ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Harmonisches Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie
  • Agiles, aber kontrolliertes Handling für Stadt und Landstraße
  • Direktes Bremsgefühl und tendenziell mehr Reserven bei zügigerem Fahren
  • Modernes Fahrgefühl, das sich schnell „stimmig“ anfühlt

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Wer vor allem maximale Einfachheit sucht, könnte die BMW als „kompletter“ empfinden als nötig
  • Je nach Fahrprofil kann die BMW mehr Potenzial bieten, als man im reinen Einsteigerbetrieb sofort ausnutzt

Suzuki GS 500 – Stärken

  • Sehr gutmütiges, leicht kontrollierbares Fahrverhalten
  • Pragmatischer Charakter für Alltag, Pendeln und entspannte Touren
  • Unkomplizierte Nutzung, die schnell Vertrauen aufbaut
  • Gute Basis für Einsteiger und Fahrer, die ein „funktionierendes“ Motorrad wollen

Suzuki GS 500 – Schwächen

  • Bei sportlicherem Tempo kann die BMW im Gesamteindruck überlegen wirken
  • Wer ein besonders modernes Gesamtpaket erwartet, findet bei der Suzuki eher den klassischen Ansatz

Für wen passt welches Motorrad?

Die BMW F 450 GS ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viele Situationen souverän abdeckt: Stadtverkehr, Landstraße, längere Ausfahrten und gelegentlich auch anspruchsvollere Strecken. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt – also auf ein Zusammenspiel aus Motoransprache, Fahrwerk und Bremsverhalten – wird mit der BMW häufig schneller „warm“. Auch für Fahrer, die sich weiterentwickeln wollen, bietet die BMW das Potenzial, mit dem man gern wächst.

Die Suzuki GS 500 passt am besten, wenn das Motorrad vor allem unkompliziert sein soll. Für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein verlässliches Alltagsbike suchen, ist die Suzuki oft die entspanntere Entscheidung. Sie baut Vertrauen auf, ohne ständig zu fordern, und eignet sich hervorragend für regelmäßige Fahrten, bei denen man einfach ankommen möchte – ohne großes Kopfkino.

Fazit:

Wer ein Motorrad sucht, das sich in vielen Situationen besonders harmonisch anfühlt und bei zügigerem Fahren einen souveränen Eindruck macht, liegt mit der BMW F 450 GS vorn. Das Gesamtpaket wirkt modern abgestimmt, das Handling bleibt agil und kontrolliert, und das Bremsgefühl unterstützt ein sicheres Fahrverhalten. Die Suzuki GS 500 ist dagegen die bessere Wahl, wenn maximale Einfachheit und gutmütige Beherrschbarkeit im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Einsteiger und für alle, die ein verlässliches Alltagsmotorrad wollen, das schnell vertraut wirkt und ohne große Überraschungen funktioniert. Kurz gesagt: BMW für das „rund und dynamisch“ im Alltag, Suzuki für das „leicht und unkompliziert“ – je nachdem, was beim eigenen Fahrstil Priorität hat.

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