UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.599 €
Baujahr von 2002 bis 2019
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Gut und günstig
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Bedienung
  • Fahrkomfort
  • Fahrverhalten
  • Drehmoment
Kontra:
  • kein Sportmotor

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht232kg
Radstand1.555mm
Länge2.280mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.037ccm
Hub66mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung101 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment101 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit - was bleibt hängen?

Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.

Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.

Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.599 Euro
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 7.000 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Verfügbarkeit: große Auswahl
  • Farben: schwarz, weiß, gelb

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BMW F 450 GS vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: Wie leicht lässt es sich bewegen? Wie souverän wirkt es auf langen Strecken? Und wie gut passt die Charakteristik zum eigenen Fahrstil? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Suzuki V-Strom 1000. Beide Modelle zielen auf Abenteuer ab – aber sie tun das mit unterschiedlichem Ansatz.

Grundidee der beiden Motorräder

Die BMW F 450 GS steht für ein modernes, agiles Konzept: eher leichtfüßig, mit Fokus auf kontrolliertes Handling und eine Fahrbarkeit, die auch auf wechselndem Untergrund Spaß macht. Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen den klassischen Reiseenduro-Gedanken in Richtung „großes Paket“: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Charakter, der sich besonders auf langen Strecken und bei zügiger Fahrweise wohlfühlt.

Motor & Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung

BMW F 450 GS: drehfreudig und handlich

Die BMW wirkt im Vergleich wie das Motorrad, das man gerne „mitdenkt“. Der Motor unterstützt eine aktive Fahrweise: Gas geben, sauber aus dem Kurvenausgang arbeiten und das Motorrad dynamisch bewegen. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken nicht nur geradeaus verlaufen, sondern aus Kurven, Ortsdurchfahrten und wechselnden Bedingungen bestehen.

Suzuki V-Strom 1000: souverän und durchzugsstark

Die Suzuki spielt ihre Stärken eher über Ruhe und Kraftentfaltung aus. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Überholen wirkt das Motorrad gelassen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen am Stück fährt, profitiert von dem Gefühl, dass Reserven jederzeit abrufbar sind.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität

Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell leichter zu kontrollieren, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und in Situationen, in denen man oft rangiert oder das Motorrad im Stand „positioniert“. Das ist ein Vorteil, wenn der Fahralltag aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen besteht.

Die Suzuki V-Strom 1000 bringt dagegen mehr „Langstrecken-Stabilität“ mit. Auf schnellen Passagen und bei höheren Tempi fühlt sie sich oft wie ein stabiler Begleiter an. Das kann ein Plus sein, wenn man gerne zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke mehr Autobahn- und Landstraßenanteile hat als enge Serpentinen.

Sitzposition & Komfort: Tagesetappe oder Langstrecke?

Komfort ist mehr als nur eine bequeme Sitzbank. Entscheidend ist, wie die Sitzposition zur Fahrpraxis passt: Wie gut lässt sich das Motorrad über längere Zeit kontrollieren? Wie ermüdet der Rücken? Wie entspannt sind Arme und Handgelenke?

Die BMW F 450 GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gut „im Griff“ hat. Das unterstützt eine aktive, aufrechte Fahrweise, die besonders auf kürzeren bis mittleren Strecken angenehm ist. Wer häufig stoppt, startet, kurvt und zwischendurch auch mal abseits der Hauptstraße fährt, wird den agilen Charakter zu schätzen wissen.

Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Komfortstärken eher auf längeren Etappen aus. Durch den Reiseenduro-Ansatz wirkt das Gesamtpaket oft darauf ausgelegt, dass man nach einigen Stunden nicht das Gefühl hat, „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Gerade bei Wind, wechselndem Tempo und längeren Autobahnabschnitten ist das ein spürbarer Vorteil.

Bremsen & Sicherheit im Alltag

Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten moderne Sicherheitsfeatures. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW wirkt im Handling oft leichter dosierbar, während die Suzuki bei höheren Geschwindigkeiten und bei Last (z. B. mit Gepäck) ein souveränes Sicherheitsgefühl vermittelt. Unterm Strich profitieren Fahrerinnen und Fahrer davon, dass beide Modelle kontrollierbar bleiben – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt: BMW eher „präzise im Alltag“, Suzuki eher „stabil bei Reisegeschwindigkeit“.

Elektronik & Assistenz: Bedienung und Nutzen

Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Bei beiden Modellen spielt sie eine Rolle, etwa bei Traktions- und Fahrmodi. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Funktionen vorhanden sind, sondern wie sie sich im Alltag anfühlen: Die BMW wirkt häufig wie ein Motorrad, das Elektronik als Unterstützung für eine dynamische Fahrweise nutzt. Die Suzuki hingegen passt Elektronik oft in ein Gesamtpaket ein, das auf entspanntes Reisen und planbares Verhalten ausgelegt ist.

Ausstattung & Reise-Setup: Wer fährt wohin?

Wenn es um Ausstattung geht, entscheidet am Ende das eigene Reiseprofil. Die BMW F 450 GS ist besonders spannend, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für spontane Ausfahrten, bei denen man mal schnell die Route ändert. Das Konzept wirkt darauf ausgelegt, dass man das Bike unkompliziert in den Alltag integriert.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig als Reiseplattform dient: längere Etappen, häufiges Mitführen von Gepäck und der Wunsch nach einem Motor, der auch bei Belastung entspannt bleibt. Wer gerne „einfach fährt“ und sich weniger Gedanken über Reserven machen möchte, wird die Suzuki als stimmig empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Agiles Handling und leichtes Gefühl im Alltag
  • Aktive Fahrweise macht auf Landstraße und bei wechselnden Bedingungen Spaß
  • Gute Eignung für gemischte Strecken, inklusive leichtem Offroad-Charakter

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Für Fahrerinnen und Fahrer, die viel mit hoher Last und dauerhaft hohem Tempo unterwegs sind, kann der Fokus auf Agilität weniger „Reise-Reserve“ vermitteln
  • Wer vor allem Autobahn und lange Etappen priorisiert, wird die Charakteristik der Suzuki oft als entspannter empfinden

Suzuki V-Strom 1000 – Stärken

  • Durchzug und Souveränität für zügiges Fahren und Überholen
  • Reiseenduro-Feeling mit stabilerem Gesamteindruck
  • Sehr passend für Langstrecke und häufige Touren mit Gepäck

Suzuki V-Strom 1000 – Schwächen

  • Im engen Alltag oder bei häufigem Rangieren kann die größere Auslegung weniger „leichtfüßig“ wirken
  • Wer ein möglichst leichtes, spritziges Handling sucht, findet in der BMW oft die passendere Charakteristik

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen BMW F 450 GS und Suzuki V-Strom 1000 hängt stark davon ab, wie die eigenen Strecken aussehen und wie man Motorradfahren erlebt.

BMW F 450 GS: die richtige Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die viel Abwechslung fahren: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken
  • Menschen, die agiles Handling und ein kontrolliertes Fahrgefühl priorisieren
  • Touren, bei denen auch mal unbefestigte Wege oder leichtes Gelände dazugehören

Suzuki V-Strom 1000: die richtige Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei entspannt bleiben wollen
  • Menschen, die mehr Reserven beim Beschleunigen und Überholen schätzen
  • Reisen mit Gepäck und dem Wunsch nach stabiler Reisecharakteristik

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als vielseitiger Begleiter im Alltag und auf abwechslungsreichen Touren dienen soll. Ihr Plus liegt im agilen Handling, in der gut dosierbaren Fahrbarkeit und in der Art, wie sie zu einer aktiven, dynamischen Fahrweise einlädt. Wer gerne kurvig fährt, spontan die Route wechselt und auch mal leicht abseits der Straße unterwegs ist, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.

Die Suzuki V-Strom 1000 punktet dagegen dort, wo Reiseenduros ihre Stärke ausspielen: auf langen Etappen, bei zügigem Tempo und wenn das Motorrad regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist. Der souveräne Charakter, der starke Durchzug und das stabil wirkende Gesamtpaket machen sie zur runderen Option für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Komfort und Reserven auf der Strecke suchen.

Kurz gesagt: Agilität und Abwechslung sprechen für die BMW, Langstrecke und Reise-Reserve für die Suzuki.

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