| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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BMW F 450 GS vs Triumph Rocket 3 GT – Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 450 GS und die Triumph Rocket 3 GT, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die BMW steht für Agilität, Alltagstauglichkeit und ein klares Adventure-Feeling. Die Triumph dagegen setzt auf große Präsenz, kräftige Durchzugskraft und einen Touring-Ansatz, der sich vor allem auf langen Strecken wohlfühlt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. Grand Touring
Die BMW F 450 GS ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf wechselnden Strecken wohlfühlt. Der Charakter ist eher „leicht zu bewegen“: Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, schnell in den Rhythmus zu kommen, unkompliziert zu reagieren und auch auf weniger perfekten Straßen Spaß zu machen.
Die Triumph Rocket 3 GT verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist ein Touring-Motorrad mit starkem Fokus auf souveränen Vortrieb und Komfort. Während die BMW eher auf Wendigkeit und Kontrolle setzt, spielt die Triumph ihre Stärken dort aus, wo es zügig vorangehen soll – und zwar mit dem Gefühl, dass der Motor jederzeit Reserve hat.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt in der Praxis oft „harmonischer“ im Alltag. Sie lässt sich gleichmäßig bewegen, unterstützt ein flüssiges Fahren und eignet sich besonders gut für dynamische Landstraßenfahrten, bei denen man nicht ständig am Limit arbeiten muss.
Die Triumph Rocket 3 GT dagegen spielt ihre Stärke im Durchzug aus. Der Motorcharakter ist deutlich kraftvoller und sorgt für ein sehr souveränes Gefühl beim Beschleunigen. Das merkt man besonders beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven: Die Triumph nimmt Fahrt auf, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig wären.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW F 450 GS: Stärken liegen in der gut dosierbaren Leistungsentfaltung und im unkomplizierten Handling. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem „maximalen Punch“ sucht, wird bei der BMW weniger emotionalen Druck spüren als bei der Rocket 3 GT.
- Triumph Rocket 3 GT: Stärken liegen in der starken Beschleunigung und dem beeindruckenden Durchzug. Schwäche im Vergleich: Die große Kraft verlangt manchmal nach einem bewussteren Umgang mit Gas und Fahrwerk, damit das Fahrgefühl nicht zu „groß“ wirkt – vor allem in engen oder sehr langsamen Situationen.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Bei der BMW F 450 GS steht das Handling im Vordergrund. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, Richtungswechsel sauber umzusetzen und ein sicheres Gefühl zu geben, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Schlechtwetterabschnitten pendelt, profitiert von dieser Ausrichtung.
Die Triumph Rocket 3 GT ist weniger auf „leichtes Umlegen“ getrimmt, sondern auf Stabilität und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten. Das zeigt sich besonders auf längeren Strecken: Die Maschine bleibt gelassen, vermittelt Vertrauen und unterstützt ein entspanntes Reisegefühl.
Wie unterscheiden sich die Fahreigenschaften?
Im Vergleich wirkt die BMW oft „agiler“ und dadurch intuitiver, wenn es um enge Passagen oder häufiges Anfahren geht. Die Triumph wirkt dagegen „touring-orientierter“: Sie ist nicht unbedingt die erste Wahl, wenn der Fokus auf maximaler Wendigkeit liegt, aber sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Route länger wird und gleichmäßiges Tempo wichtiger ist.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt entspannter?
Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das unterstützt ein aktives Fahren, ohne dass man sich sofort „verkrampft“. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, wenn der Tag aus unterschiedlichen Abschnitten besteht – von der kurzen Runde bis zur längeren Tour.
Die Triumph Rocket 3 GT zielt stärker auf Komfort. Die Sitzposition und die gesamte Auslegung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch gerne weiterfährt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen zeigt sich, dass die GT-Philosophie nicht nur auf dem Papier steht.
Komfort vs. Aktivität
- BMW F 450 GS: Stärken bei aktiver Fahrweise und guter Übersicht. Schwäche im Vergleich: Wer sehr lange Strecken mit maximaler Ruhe bevorzugt, findet bei der Triumph oft den entspannteren Ansatz.
- Triumph Rocket 3 GT: Stärken bei Langstreckenkomfort und entspannter Reise. Schwäche im Vergleich: In sehr dynamischen, engen Situationen wirkt die große Touring-Charakteristik weniger „leicht“ als bei der BMW.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW F 450 GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das den Fahrer im Alltag unterstützt: Elektronik und Assistenzsysteme sollen das Handling erleichtern und das Vertrauen erhöhen, besonders wenn die Bedingungen wechseln.
Die Triumph Rocket 3 GT bringt ebenfalls Elektronik mit, die vor allem das Reisegefühl abrundet. Dazu passt die Touring-Ausrichtung: Systeme und Ausstattung sind darauf ausgelegt, dass man komfortabel unterwegs ist und sich auf die Strecke konzentrieren kann.
Was bedeutet das praktisch?
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW hilft eher dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „einfach“ zu bewegen. Die Triumph hilft eher dabei, die Fahrt über lange Zeit angenehm und gleichmäßig zu gestalten. Wer viel im Alltag unterwegs ist und häufig zwischen verschiedenen Fahrzuständen wechselt, wird die BMW-Logik oft als sehr passend empfinden. Wer dagegen vor allem Touren plant und Komfort priorisiert, findet in der Triumph oft die stimmigere Gesamtidee.
Touring-Eignung: Welche Maschine passt zu welcher Route?
Die BMW F 450 GS ist besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und glattem Asphalt besteht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für abwechslungsreiche Strecken nutzt: Landstraße, kurvige Abschnitte, wechselnde Untergründe – und am Ende soll man sich nicht „ausgelaugt“ fühlen.
Die Triumph Rocket 3 GT ist dagegen die Maschine für Fahrer, die lange Etappen mögen und dabei vor allem Ruhe, Komfort und Durchzug schätzen. Wenn die Route eher auf Tempo und entspannte Kilometer ausgelegt ist, spielt die GT ihre Stärken besonders deutlich aus.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen BMW F 450 GS und Triumph Rocket 3 GT lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden:
- BMW F 450 GS passt besonders gut, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handeln ist und auf Touren mit Abwechslung überzeugt.
- Triumph Rocket 3 GT passt besonders gut, wenn der Fokus auf souveränem Vortrieb, Langstreckenkomfort und einem klaren Touring-Gefühl liegt.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Die BMW wirkt im Gesamtbild wie die „Allrounderin“: Sie ist schnell im Kopf, leicht im Handling und macht Lust auf unterschiedliche Strecken. Die Triumph wirkt wie die „Reise-Maschine“: Sie bringt viel Kraft mit, bleibt auf langen Strecken angenehm und sorgt für ein sehr beeindruckendes Fahrgefühl beim Beschleunigen.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren mit wechselnden Strecken überzeugt. Wer gern aktiv fährt, häufig zwischen Stadt und Landstraße pendelt und ein agiles, kontrolliertes Gefühl bevorzugt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Ihre Stärken liegen in der gut dosierbaren Art, die das Fahren leicht macht, und in der Vielseitigkeit, die auch abseits der perfekten Strecke Spaß bringt.
Die Triumph Rocket 3 GT empfiehlt sich vor allem dann, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen und ein souveräner Motorcharakter wichtiger ist als maximale Wendigkeit. Wer beim Überholen und beim Herausbeschleunigen das Gefühl von Reserve sucht und dabei Komfort priorisiert, findet in der Rocket 3 GT das stimmigere Gesamtpaket. Kurz gesagt: BMW für abwechslungsreiche Allround-Touren, Triumph für komfortorientiertes Reisen mit viel Durchzug.